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Pippa Middleton hat in einem Hochzeitskleid des Designers Giles Deacon geheiratet. 
Pippa Middleton hat in einem Hochzeitskleid des Designers Giles Deacon geheiratet. 
Bild: AP/Pool AFP

Pippa Middleton hat Ja gesagt – mehr Traumhochzeit geht eigentlich gar nicht

Märchenhochzeit in England: Pippa, die jüngere Schwester der britischen Herzogin Kate, hat am Samstag den Geschäftsmann James Matthews geheiratet.
20.05.2017, 14:01

Bei der Trauung ihrer Schwester Kate vor sechs Jahren hatte Pippa Middleton im figurbetonten Kleid ihren ganz grossen Auftritt. Ihre eigene Hochzeit feiert sie jetzt dagegen lieber im Verborgenen.

Es ist nur ein flüchtiger Moment, aber auf ihn haben Englands Society-Reporter wochenlang hingefiebert. Hand in Hand spazieren Pippa Middleton und ihr Bräutigam James Matthews am Samstagmittag aus der St.-Mark's-Kirche in Englefield, sie im Designer-Spitzenkleid, er im feinen Cutaway.

Also los, Vorhang auf!

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Pippa Middleton hat Ja gesagt
quelle: ap/pool afp / justin tallis
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Dann das Highlight: ein Hochzeitskuss unter dem mit Blumen geschmückten Torbogen. Strahlend winkt der frischgebackene Ehemann den Reportern zu. Vor dem Brautpaar tollen Blumenkinder herum, darunter George und Charlotte, die Kinder der britischen Herzogin Kate. Bei deren Hochzeit mit Prinz William war Pippa Trauzeugin. Sechs Jahre später ist «Her Royal Hotness», wie Medien sie nach dem Auftritt getauft hatten, selbst die Braut.

Bei dem royalen Mega-Event 2011 hatte Pippa, die mit vollem Vornamen Philippa Charlotte heisst, ihrer grossen Schwester die Schleppe getragen und die Klatschpresse mit ihrem formschönen Hintern im figurbetonten Kleid entzückt. Am Samstag verhüllt sie ihren Po unter einem ab der Taille ausgestellten Designerkleid von Giles Deacon. Und Kate kann sich endlich revanchieren: Als Pippa die Kirche betritt, zuppelt die Herzogin am Kleid ihrer kleinen Schwester herum.

Gleichzeitig muss die 35-Jährige aber ihren Nachwuchs im Auge behalten. Denn der dreijährige Prinz George und die zweijährige Prinzessin Charlotte haben bei der Hochzeit ihrer Tante wichtige Aufgaben: Während George die Ringe trägt, hat seine Schwester Premiere als Brautjungfer. Auf dem Rücken der kleinen Prinzessin prangt eine mächtige rosa Schleife.

«Verschwenderische Angelegenheit»

Zwar heiratet Pippa keinen Prinzen wie ihre grosse Schwester Kate. Eine Märchenhochzeit dürfte sie am Samstag trotzdem erlebt haben. Der 41-jährige Bräutigam James Matthews gehört wie die brünette Schönheit einer betuchten Familie an. Der Hedgefonds-Manager und das Partygirl aus gutem Hause haben sich ihre Glamour-Hochzeit angeblich einiges kosten lassen. Britische Boulevardmedien wollen erfahren haben, dass das Hochzeitsfest eine «verschwenderische Angelegenheit» sein soll (von 300'000 Pfund ist mancherorts die Rede).

Zur Hochzeitslocation gehört laut dem Sender BBC ein 100'000 Pfund teurer Glaspalast. Partyzelt wäre eine Untertreibung für die riesige Konstruktion, die den Medienberichten zufolge auf dem Anwesen der Middletons aufgebaut wurde. Der «Daily Telegraph» riet Pippa, die Leute zu ignorieren, die das Spektakel verhöhnen. «Mach es ganz wie eine Katie Price und nimm eine Cinderella-Kutsche, wenn du willst.»

Statt aus einer Kutsche steigt Pippa am Samstag in ihrem mit Rüschen besetzten Designerkleid und Manolo-Blahnik-Schuhen aus einem Jaguar-Cabriolet, einen langen, durchsichtigen Schleier auf dem Kopf. Keck strahlt sie über ihre Schulter in die Kameras der eifrig knipsenden Fotografen. Dann verschwindet die 33-Jährige am Arm ihres Vaters Michael in der Dorfkirche in Englefield.

Die knapp 300 Bewohner des Örtchens in der Grafschaft Berkshire dürften lange nicht mehr so ein Spektakel erlebt haben. Um unerwünschte Zaungäste fernzuhalten, müssen sie sich am Samstag nach Medienberichten gegenüber Sicherheitskräften ausweisen können und sollen bloss nicht mit Journalisten sprechen. Der häufigste Kommentar, den diese während der Hochzeit zu hören bekommen: «Kein Kommentar

Perfekt für geheime Feier

Die Kirche, in der sich Pippa und ihr Verlobter das Jawort geben, eignet sich perfekt für eine geheime Feier. Das gotische Bauwerk aus dem 12. Jahrhundert liegt auf privatem Grund. Aus Angst vor Bildern aus der Luft sind Flugzeuge, Drohnen und andere Fluggeräte am Himmel zwischen Bucklebury und Englefield verboten.

Immerhin: Ein paar Fotos sind erlaubt. Vor und nach der Trauung bekommen die Fotografen das Brautpaar und seine illustren Gäste vor die Linse. Darunter nicht nur Promis wie Tennisstar Roger Federer, sondern natürlich auch Kates Mann Prinz William und sein Bruder Prinz Harry.

Hier der Bildbeweis:

Bild: Kirsty Wigglesworth/AP/KEYSTONE

Eine lichten die Reporter aber nicht ab.

Die britische Presse stellt sich deshalb nur eine Frage: Wo ist Meghan Markle? Fest hatten viele damit gerechnet, dass die 35-jährige US-Schauspielerin und Freundin von Harry zur Trauung kommen würde. Hat sie sich durch einen Hintereingang in die Kirche geschlichen? Oder ist sie nur zur Party eingeladen, um Gerüchte über die nächste Hochzeit zu ersticken? Das Geheimnis bleibt zunächst ungelüftet. (oli/viwsda/dpa)

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