International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Starbucks-Filialen in den USA schlossen am Dienstag früher, um eine Schulung durchzuführen.   Bild: EPA/EPA

So schult Starbucks seine Mitarbeiter nach Rassimus-Skandal

30.05.18, 00:32 30.05.18, 06:55


Die US-Kaffeehauskette Starbucks hat als Reaktion auf die unberechtigte Festnahme von zwei Afroamerikanern in einer ihrer Filialen in Philadelphia die Belegschaft in den Vereinigten Staaten ein Anti-Rassismus-Training absolvieren lassen. 8000 Filialen schlossen dafür.

Eine Starbucks-Filiale am Dienstag in Seattle. Bild: AP/AP

Die Öffentlichkeit war von den Kurzseminaren für die insgesamt 175'000 Mitarbeiter in den USA ausgeschlossen. Zum Ablauf der vier Stunden langen Schulungen am Dienstag gehörten die Vorführung eines Dokumentarfilms über die Geschichte der Afroamerikaner in den USA und der Bürgerrechtsbewegung, aufgezeichnete Botschaften der Unternehmensleitung sowie des Rappers Common und Diskussionen in der Gruppe.

Seinem Unternehmen sei klar, dass das Seminar nicht das Problem der Ungerechtigkeit gegenüber rassischen Minderheiten im Land lösen werde, sagte Starbucks-Chef Howard Schultz dem Fernsehsender CNN. «Aber wir müssen das Gespräch anfangen», fügte er hinzu.

«Wenn es wirklich ehrlich gemeint ist und keine PR-Aktion, wird es eine gute Sache werden»

Starbucks-Kunde

Starbucks-Kunden begrüssten die Massnahme. «Schlaue Idee. Dies hätte schon vor einer Weile getan werden sollen», sagte etwa der 31-jährige Chad Mittleman in New York. «Wenn es wirklich ehrlich gemeint ist und keine PR-Aktion, wird es eine gute Sache werden», sagte der ebenfalls 31-jährige Afroamerikaner Devon Smith in einer Strasse nahe dem Weissen Haus in Washington.

Suspekt wegen Nichtbestellung

Starbucks hatte die Massnahme Mitte April angekündigt, nachdem der Vorfall in Philadelphia eine Welle der Empörung, Proteste und Boykott-Drohungen ausgelöst hatte. Die beiden Afroamerikaner waren in Handschellen abgeführt worden, nachdem ein Starbucks-Angestellter die Polizei angerufen hatte.

Er warf den Männern nach Polizeiangaben Hausfriedensbruch vor, weil sie nichts bestellt hatten. Nach Angaben ihres Anwalts hatten sie sich zu einem geschäftlichen Treffen in dem Café verabredet. Bestellt hätten sie nichts, weil sie noch auf einen dritten Teilnehmer gewartet hätten. Ein Video der Festnahme wurde millionenfach in den Onlinenetzwerken angeklickt, Demonstranten legten kurzzeitig den Betrieb der Starbucks-Filiale lahm. (sda/afp)

Männer werden in Starbucks verhaftet – weil sie rumsassen

Video: Angelina Graf

Das könnte dich auch interessieren:

Familientrennungen an der US-Grenze: TV-Moderatorin bricht in Tränen aus

Haris Seferovic: «Irgendwann ist genug und dann platzt der Kragen»

EXKLUSIV: Hier erfährst du, wer die WM gewinnen wird! (Spoiler: Ich, der Picdump 😒)

«Die roten Linien werden eher dunkelrot»: Wie man in Brüssel die Schweiz sieht

Traum oder Albtraum? So ist es, als CH-Rock'n'Roll-Band in den USA auf Tour zu sein

Erdogans Schlägertrupp auf dem Vormarsch in die Schweiz

Mit dieser Begründung brechen 37 Studenten Prüfung ab

Schweizer Fussballfans verirren sich an die ukrainische Front

Netta sang zum Abschluss der Pride – aber vorher gab es wüste Szenen

13 seltsame Dinge, die uns am Trump-Kim-Gipfel aufgefallen sind

«Wieso sagen Schweizer gemeine Dinge über meine Schwester?»

Das absurdeste Museum der Welt und wir waren da – und bereuen es jetzt noch

Diese 7 Zeichnungen zeigen dir, wie es am Open Air wirklich wird

Du weisst noch nicht, wem du an der WM helfen sollst? Hier findest du DEIN Team!

präsentiert von

Diese 19 Fails für bessere Laune sind alles, was du heute brauchst

Warum das Kämpfchen gegen Netzsperren erst der Anfang war

Eine Szene – viele Wahrheiten 

Anschnallen bitte! So sieht der Formel-E-Prix von Zürich aus der Fahrerperspektive aus

15 Jahre ist es her: Das wurde aus den «DSDS»-Stars der 1. Stunde

Die Bernerin, die für den Sonnenkönig spionierte

Plastik ist das neue Rauchen – wie ein Material all seine Freunde verlor

Fertig mit Rosinenpicken: Es ist Zeit, dass auch Frauen bis 65 arbeiten

Wegen hoher Verletzungsgefahr: Diese Sportarten mögen Versicherungen gar nicht

Diese 18 genialen Cartoons über die Liebe und das Leben haben uns kalt erwischt 😥😍

«Pöbel-Sina» scheitert bei «Wer wird Millionär» an dieser super einfachen Frage – und du?

Was vom Bordmenü übrig bleibt – das kannst du gegen den Abfallwahnsinn im Flugzeug tun

Shaqiri ist der «dickste» Feldspieler – und 9 weitere spannende Grafiken zur Fussball-WM

Die ausgefallensten Hotelzimmer der Schweiz

Als muslimische Piraten Europäer zu Sklaven machten 

33 unfassbar miese Hotels, die so richtig den Vogel abgeschossen haben

Unerträgliche Regelschmerzen: Melanies Kampf gegen Endometriose

Diese Frau stellt absurde Promi-Fotos nach – 17 Lektionen, die wir von ihr lernen

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.

Abonniere unseren Daily Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Putin, der Weltmeister – einen Gewinner hat die WM schon 

Russland lässt sich seine Fussball-Festspiele Milliarden kosten, es wird die teuerste WM, die es je gab. Aus Sicht von Präsident Putin ist der Pomp nur logisch: Das Turnier zementiert seinen Anspruch auf eine Weltmachtstellung.

Dass Wladimir Putin besonders gern Fussball spielt, ist nicht bekannt.

Es gibt nur wenige Bilder, die Russlands Präsidenten, der Judo, Eishockey und das Skifahren liebt, mit Ball zeigen. Doch mit Fifa-Chef Gianni Infantino kickte er im März für ein WM-Werbevideo im Kreml, zehn Sekunden lang, ohne dass das Spielgerät zu Boden fiel.

Wie lange die Aufnahmen für die Szene dauerten und wie viel geschnitten werden musste, ist nicht überliefert.

Was dagegen durchaus kein …

Artikel lesen