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Redaktionshinweis: Bild nur nur redaktionellen Berichterstattung und bei Nennung

An die Raumstation ISS können bald private Raumschiffe andocken. Bild: AP dapd

Raumstation ISS erhält neuen Landungssteg – für private Raumschiffe



An der Internationalen Raumstation ISS werden künftig mehr private Transporter andocken können. Zwei US-Astronauten installierten am Mittwoch bei einem Ausseneinsatz einen weiteren Adapter zum Ankoppeln solcher Flüge.

Live-Bilder der US-Raumfahrtbehörde Nasa zeigten, wie die Raumfahrer Andrew Morgan und Nick Hague nach sechseinhalb Stunden im All wieder in die Raumstation in mehr als 400 Kilometer Höhe über der Erde zurückkehrten.

This photo provided by NASA, astronauts Andrew Morgan and Nick Hague (not seen) begin to install a docking port delivered by SpaceX last month outside the International Space Station on Wednesday, Aug. 21, 2019.  The port will be used by SpaceX and Boeing once they start launching astronauts to the orbiting lab late this year or early next year.   (NASA via AP)

Die beiden Raumfahrer bei ihrem Einsatz am 21. August 2019. Bild: AP

An dem Adapter sollen nach Angaben der Nasa künftig die Raumschiffe «Starliner» des US-Luftfahrtunternehmens Boeing und die Raumkapseln der Firma SpaceX andocken. Der Landungssteg war erst vor wenigen Wochen zum Aussenposten der Menschheit gebracht worden. Die Astronauten verbanden den Adapter, der einem grossen Ring ähnelt, mit Strom- und Datenkabeln und brachten eine Kamera daran an.

Die USA wollen in Zukunft wieder selbst bemannte Flüge zur ISS schicken. In den vergangenen Jahren waren sie auf die russischen Sojus-Raumschiffe angewiesen, die Besatzungen zur ISS und zurück zur Erde flogen. Auch Versorgungsflüge wurden von Russland aus abgewickelt. 2011 hatten die Amerikaner die Flüge mit dem Space Shuttle eingestellt.

«Dragon»-Raumfrachter von SpaceX sind bereits wiederholt zur ISS geflogen. Der erste Flug war vor gut einem halben Jahr. Dagegen wurden Starts des «Starliners» immer wieder verschoben. Die Nasa will mit der Andock-Schleuse die ISS für das kommerzielle Geschäft öffnen. Die Nasa hatte zuletzt angekündigt, ab kommendem Jahr auch Weltraum-Touristen zu der Station reisen zu lassen.

A Falcon 9 SpaceX rocket with the Israeli-owned Amos 17 commercial communications satellite lifts off from space launch complex 40 at the Cape Canaveral Air Force Station in Cape Canaveral, Fla., Tuesday, Aug. 6, 2019. (AP Photo/John Raoux)

Elon Musks SpaceX-Raumfrachter flogen bereits zur ISS. Bild: AP

Der Exekutiv-Direktor für bemannte Flüge bei der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos, Sergej Krikaljow, hält es für möglich, dass die Raumstation noch weitere zehn Jahre arbeitet.

Er sagte vor dem Ausseneinsatz der Agentur Tass zufolge: «Jetzt diskutieren die Partner die Möglichkeit einer Verlängerung der Betriebszeit bis 2028, möglicherweise langfristig bis 2030.» Zunächst gab es Pläne für die gut 20 Jahre alte ISS für einen Betrieb bis zum Jahr 2024. (mim/sda/dpa)

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Ausbau der Internationalen Raumstation ISS

Der erste kommerzielle Flug der Rakete von SpaceX geglückt

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    Alle Leser-Kommentare
  • Scasi 22.08.2019 09:44
    Highlight Highlight "«Dragon»-Raumfrachter von SpaceX sind bereits wiederholt zur ISS geflogen." - das stimmt, und zwar seit SpaceX CRS-1 im Jahr 2012! Der Satz "Der erste Flug war vor gut einem halben Jahr." ist falsch, ihr meint wohl eher "Der erste Flug der unbemannten SpaceX Dragon 2 Kapsel, welche zukünftig auch Personen transportieren, war vor gut einem halben Jahr."
  • Trasher2 22.08.2019 08:13
    Highlight Highlight Macht durchaus Sinn, dann können die Superreichen nochmal Tonnenweise Kerosin in die Atmosphäre pusten und schauen auf was für einem schönen und schützenswerten Planeten wir leben.

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