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Chef der umstrittenen Opus-Dei-Bewegung Javier Echevarría gestorben



Der Bischof an der Spitze der umstrittenen katholischen Glaubensbewegung Opus Dei ist tot. Der Prälat des in Rom ansässigen «Werk Gottes», Javier Echevarría, starb an den Folgen einer Lungenentzündung am Montagabend in einem Römer Spital.

epa05673562 (FILE) A file picture dated 10 October 2008 shows Spanish bishop Javier Echevarria in Rome, Italy. Echevarria, Prelate of Opus Dei, died in Rome at the age of 84 on 12 December 2016, several days after being hospitalized with pneumonia, media reported.  EPA/DANILO SCHIAVELLA

Javier Echevarría, Leiter der umstrittenen Opus-Dei-Kirche, ist verstorben. Bild: EPA/ANSA

Dies bestätigte der Mediensprecher von Opus Dei Deutschland, Hartwig Bouillon, am Dienstag. Der spanische Priester wurde 84 Jahre alt.

Echevarría war seit 1994 der Leiter der konservativen Bewegung. Kritiker betrachten Opus Dei als geheime katholische Gruppierung mit grossen Einflussmöglichkeiten in Wirtschaft und Politik.

Dass der Gründer Josemaría Escrivá de Balaguer y Albas (1902- 1975) 1992 von Papst Johannes Paul II. selig gesprochen wurde, hatte heftige Kritik ausgelöst. Länder mit starker Opus-Dei-Tradition sind Spanien, Argentinien oder Chile.

An der Spitze der Laienorganisation soll von nun an Fernando Ocáriz stehen. Ein Kongress zur Wahl des neuen Prälaten soll in einigen Wochen zusammentreffen, hiess es in einer Mitteilung.

Die Wahl müsse anschliessend vom Papst bestätigt werden. Weltweit zählt die Bewegung nach eigenen Angaben 90'000 Mitglieder. (gin/sda/dpa)

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