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Krieg der Geheimdienste: Der Spionagethriller um den «ermordeten» russischen Journalisten 

30.05.18, 16:35 30.05.18, 21:28
epa06774138 Russian opposition journalist Arkady Babchenko (C), SBU head Vasiliy Gritsak (L) and General Prosecutor of Ukraine Yuriy Lutsenko (R) attend a Ukrainian Security Service (SBU) press conference in Kiev, Ukraine, 30 May 2018. Russian journalist, Putin`s vocal critic Arkady Babchenko is alive and his ‘assassination’ was a special operation by the SBU Security Service of Ukraine. The SBU in turn said that its officers had detained a suspect who was engaged in preparations for the contract killing of the journalist.As was reported earlier, Russian opposition journalist Arkady Babchenko was shot dead on 29 May 2018 in his Kiev home by three shots to his back and died from his wounds on the way to hospital. Arkady Babchenko had left Russia in 2017 and since August 2017 he lives in Kiev.  EPA/SERGEY NUZHNENKO

Alles nur inszeniert: Der vermeintlich ermordete Journalist Arkady Babtschenko an einer Medienkonferenz am Mittwoch. Bild: EPA/EPA



Arkady Babchenko

Die Trauer der Kollegen ging ins Leere: Der Mord an dem russischen Reporter Babtschenko war nur inszeniert. Doch der kurzfristige Erfolg der Geheimdienstoperation könnte langfristig Schaden anrichten.

Auf einmal stand Arkadi Babtschenko wieder da - nicht tot, nicht Anlass zu weltweiter Trauer, sondern höchst lebendig. An einer Pressekonferenz beim ukrainischen Geheimdienst SBU in Kiew entschuldigte sich der russische Journalist bei seiner Frau: Er habe dabei mitgemacht, seine Ermordung vorzutäuschen, um mutmassliche russische Attentäter zu entlarven.

Doch der filmreife Coup des SBU wirft viele Fragen auf. Im Konflikt zwischen Russland auf der einen Seite und der Ukraine und dem Westen auf der anderen geht es an vielen Stellen um Glaubwürdigkeit: Was beweist die Anwesenheit russischer Soldaten in der Ostukraine, die Moskau leugnet? Wie stichhaltig können Ermittler belegen, dass 2014 ein russisches Buk-Geschütz 298 Menschen an Bord von Flug MH17 tötete? Die Diskussion wird nach der Aktion in Kiew nicht einfacher.

«Gefahr für Demokratie»

«Es ist gefährlich, in einer Welt zu leben, wo die Behörden, wo die Politik die Bürger und die Öffentlichkeit dreist belügen», sagte der Vorsitzende des Deutschen Journalistenverbands DJV, Frank Überall, der Nachrichtenagentur DPA. «In dem Moment, wo wir unseren Regierungsvertretern nicht mehr trauen können, wird es für eine Demokratie sehr gefährlich.»

So machte der ukrainische Regierungschef Wladimir Groisman Moskau für den angeblichen Mord verantwortlich. Die «russische totalitäre Maschinerie» habe Babtschenko nicht verziehen, schrieb er. War das ehrliche Trauer, oder spielte er ein Spiel mit?

«Wir haben einen Mordanschlag auf Babtschenko mit einem Spezialeinsatz verhindert», sagt SBU-Chef Wassili Grizak. Wenigstens einmal wollten ukrainische Behörden nicht hilflos wirken angesichts von Morden und Anschlägen vor ihrer Nase, für die angeblich Moskau verantwortlich ist. Doch ob die Beweise für den Auftragsmord stichhaltig sind, wird sich erst bei einem Gerichtsprozess zeigen.

«Er lebt, das ist das Wichtigste! Und abends kriegt er eins hinter die Löffel, weil mir die letzten Haare ausgegangen sind.»

Andere Morde in Kiew bleiben ungeklärt. 2016 tötete eine Autobombe den russischen Exil-Journalisten Pawel Scheremet, der ebenfalls ein Kritiker der Moskauer Führung war. 2017 wurde der abtrünnige russische Abgeordnete Denis Woronenkow auf offener Strasse erschossen.

Wechselbad der Gefühle

Seinen Kollegen hat Babtschenko ein Wechselbad der Gefühle beschert. Journalisten trauerten einen Tag lang und analysierten tiefschürfend, was der Mord an dem erklärten Kreml-Kritiker bedeute.

epa06774174 Journalists drink Champagne for Russian opposition journalist Arkady Babchenko health on the Independence Square in Kiev, Ukraine, 30 May 2018. Russian journalist, Putin`s vocal critic Arkady Babchenko is alive and his ‘assassination’ was a special operation by the SBU Security Service of Ukraine. The SBU in turn said that its officers had detained a suspect who was engaged in preparations for the contract killing of the journalist.As was reported earlier, Russian opposition journalist Arkady Babchenko was shot dead on 29 May 2018 in his Kiev home by three shots to his back and died from his wounds on the way to hospital. Arkady Babchenko had left Russia in 2017 and since August 2017 he lives in Kiev.  EPA/STEPAN FRANKO

Journalisten prosten sich in Kiew zu, nachdem klar ist, dass Babtschenko wohlbehalten ist. Bild: EPA/EPA

«Das ist ein Terroranschlag auf die Gemeinschaft von Journalisten in Russland und in der Ukraine», schrieb sein Freund, der Investigativreporter Pawel Kanygin von der Moskauer «Nowaja Gaseta». Dann die Erleichterung: «Er lebt, das ist das Wichtigste! Und abends kriegt er eins hinter die Löffel, weil mir die letzten Haare ausgegangen sind.»

Glaubwürdigkeit der Medien leidet

Auch die Glaubwürdigkeit der Medien leidet unter der Irreführung. «Journalisten müssen noch intensiver und noch viel genauer hingucken», mahnte Überall. Der Kriegsreporter Babtschenko war bislang als unbestechlicher, radikal ehrlicher Journalist bekannt.

«Das ist nicht nur eine Provokation gegen Russland. Das ist auch eine Provokation Babtschenkos gegen die ganze Journalistenzunft», sagte der Chefredaktor der russischen Zeitung «Moskowski Komsomolez», Pawel Gussew.

Offizielle Vertreter Moskaus regten sich erst über die Anschuldigungen aus Kiew auf und dann darüber, so reingelegt worden zu sein. Doch sie erkannten schnell die Möglichkeit, auch andere unangenehme Vorwürfe als unglaubwürdig abzutun - zum Beispiel bei dem in Grossbritannien vergifteten Ex-Agenten Sergej Skripal.

Die Kiewer Inszenierung sei «eine dreckige und zynische Provokation im Stil des Falls Skripal», sagte der Dumaabgeordnete Leonid Sluzki. Er bedauere, dass ein russischer Staatsbürger Teil eines solch ungeheuerlichen Spektakels geworden sei.

Über den Fall Skripal hatten sich in den vergangenen Monaten Russland und der Westen entzweit. Der Ex-Agent war in Südengland mit einem Nervengift attackiert worden, dass ursprünglich in der Sowjetunion entwickelt worden war.

Die Regierung in London macht Moskau verantwortlich. Auch wenn noch keine Beweise präsentiert wurden, haben Grossbritannien, die USA und verbündete Staaten, darunter Deutschland als politisches Signal mehr als 100 russische Diplomaten ausgewiesen, nicht jedoch die Schweiz . Russland zog seinerseits mit Ausweisungen nach und weist sämtliche Vorwürfe entschieden zurück. (wst/sda/dpa)

Dramatische Bilder von Überwachungskameras in Kiew

Video: watson

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94
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94Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Dingsda 31.05.2018 00:54
    Highlight Das ist sowas von peinlich, so richtig zum fremdschämen.
    8 4 Melden
  • Posersalami 30.05.2018 23:16
    Highlight «In dem Moment, wo wir unseren Regierungsvertretern nicht mehr trauen können, wird es für eine Demokratie sehr gefährlich.»

    Ich glaube, wir näher uns einem der Kernprobleme der Journalisten. Wer Politikern vertraut hat nämlich schon verloren:

    "..dass Politiker in erster Linie kaltschnäuzig, listig und unsentimental sein müssten und als „kühl kalkulierende Strategen“ ohne Skrupel auch täuschen, ja lügen müssten."
    http://www.wn.de/Welt/Politik/2016/08/2489198-Unwahrheiten-in-der-Politik-Luegen-gehoert-zum-Handwerk

    14 4 Melden
    • Toerpe Zwerg 31.05.2018 06:19
      Highlight Geheimdienstler sind keine Politiker.
      3 9 Melden
    • Posersalami 31.05.2018 06:50
      Highlight Lügen und Intrigen gehören dennoch zum Alltag eines (erfolgreichen) Politikers. Darum hat, wer auch immer ungeprüft etwas glaubt, verloren.

      Ehrlichkeit, Integrität, Offenheit usw. sind alles Dinge, die in Machtapparaten nichts zu suchen haben wenn man erfolgreich sein will. Nichts anderes als Machtapparate sind Parteien - jede Partei.
      3 1 Melden
  • Flexon 30.05.2018 22:48
    Highlight Ziemlich originell! Irgendetwas muss dran sein an der Geschichte, ein reiner PR-Stunt war das wohl kaum, ich bin gespannt...

    Ich stelle mir auch gerade vor, wie Babchenko die ganzen ehrenrührigen Nachrufe liebevoll in sein Tagebuch klebt. Andererseits: die Messlatte ist ab jetzt ziemlich hoch für ihn... aber ich hoffe er bleibt am Ball.
    3 3 Melden
  • reconquista's creed 30.05.2018 22:45
    Highlight Leute, die hinter dem Umstand, dass die Medien grösstenteils identische Meldungen haben, eine Verschwörung des Westens oder der NATO wittern, haben von der modernen Presselandschaft genauso wenig begriffen wie von der modernen Landwirtschaft, wenn man sich über grosse Schlachthöfe oder den Düngemitteleinsatz beschwert.
    Nämlich gar nichts!
    8 12 Melden
  • Kubod 30.05.2018 22:18
    Highlight Bin gespannt, wie weit der SBU mit dem Coup in der Befehlskette nach "oben" gekommen ist.
    Für alle, die sich jetzt über die Geschichte enervieren.
    Das Attentat wurde verhindert und Information gesammelt.
    Wenn die Auftraggeber sich dadurch outeten und jetzt Fracksausen haben, wurde der Zweck erreicht.
    Wer könnte was gegen die Informationsgewinnung haben?
    Ich hoffe, der SBU hat sauber gearbeitet und kann handfeste Beweise vorlegen. In der Vergangenheit war der SBU ein Satelit des FSB.
    Wär eine neue Erfahrung, wenn sich die Ukrainer von ihren russischen Lehrmeistern emanzipieren.
    1 12 Melden
    • Ueli der Knecht 31.05.2018 02:51
      Highlight Kubod: SBU hat also einen angezahlten Killer, den sie zum Informanten (Doppelagenten) umdrehen konnten. Perfekt zur Informationsgewinnung. Es wäre aber sinnvoller gewesen, nicht die Tat vorzutäuschen, sondern Umstände, um die Aktion zB. zu verteuern oder zu verkomplizieren. ZB. den Journalisten unter Vorwand verhaften, oder ein Auftrag mit Umzug nach Wien, oder so. Und statt einen Tod zu inszenieren, wäre ein nur fast-Tod mit Koma und kritischem Zustand (wie bei Skripals) zielführender gewesen. Mit solchen Komplikationen und Verwirrung hätten sich bestimmt besser und mehr Infos sammeln lassen.
      5 1 Melden
  • The Origin Gra 30.05.2018 21:59
    Highlight Wie im Artikel schon gesagt kann das ziemlich nach hinten los gehen.
    Der FSB kann jetzt immer sagen das es ja Inszeniert war aber auch kann jeder Russlandkritische Journi als SBU Agent abgestempelt werden und der Fall wäre sogar ein Unleugbares Argument dafür das es gemacht wurde.

    Der Schaden könnte immens sein
    8 0 Melden
  • Toerpe Zwerg 30.05.2018 20:37
    Highlight Beste Story seit langem ... popcorn hole!
    13 14 Melden
  • Spooky 30.05.2018 19:57
    Highlight Ich habe fast sämtliche Romane von John Le Carré gelesen.
    Aber so etwas habe ich bei ihm noch nie gelesen 🙈
    27 6 Melden
    • Dong 30.05.2018 23:19
      Highlight Ich glaube, Le Carré hat mal gesagt „man kann sich die Geheimdienste nicht abenteuerlich genug vorstellen“.
      Ich denke, das stimmt. Ein Haufen zwielichtiger Gestalten, wo jeder sein eigenes Süppchen kocht, Hazardeure und Dilettanten so weit das Auge reicht.
      9 0 Melden
    • The Origin Gra 31.05.2018 12:23
      Highlight Über den Film Killer Elite wurde auch gesagt, wenn es die Ereignisse Mutmasslich nicht gegeben hätte (der SAS resp. die Britische Regierung nahm bis heute keine Stellung) würde man die Story schlicht als Absurd und Unglaubwürdig abtun:
      https://de.wikipedia.org/wiki/Killer_Elite

      Die Realität in der Geheimdienstwelt scheint tatsächlich Absurder zu sein als man sich Vorstellen kann.
      Nun, liegt sicher auch daran das es durch fehlende Kontrolle (Geheim liebe Parlamente :P) auch keine Regeln gibt. Das kann dann Irre auswüchse haben
      4 0 Melden
  • Ueli der Knecht 30.05.2018 19:57
    Highlight Wenn alles inszeniert war, dann frage ich mich, welchen taktischen Vorteil denn Babtschenkos Todesmeldung brachte. Man hätte doch einfach melden können, er sei im Koma und kritischem Zustand im Spital. Das hätte dem ukrainischen Geheimdienst zumindest diese heutige peinliche Vorstellung erspart.

    Wenn man dann die Quellen zurückverfolgt, dann erkennt man auch Parallelen zum Fall Skripal.

    Der ukrainische Geheimdienst täte gut daran, schnellstens stichhaltige und überprüfbare Belege zu liefern, weil sonst scheint das doch eher eine missglückte Skripal-Nachahmer-Aktion gewesen zu sein.
    47 12 Melden
    • Skeptischer Optimist 30.05.2018 20:26
      Highlight Es könnte natürlich sein, dass für den (gedrehten) Killer eine "Erfolgsprämie" vereinbart war, die nur im bestätigten Todesfall fällig wäre.

      Das Vorgehen ist trotzdem merkwürdig, vor allem da jetzt die Ukrainer unweigerlich mit Inszenierungen in Verbindung gebracht werden. Man hätte den Auftraggeber wohl auch ohne diese Show überführen können.
      14 3 Melden
    • Raffaele Merminod 30.05.2018 21:28
      Highlight Eigentlich steht alles schon im ersten Abschnitt des Artikels.
      9 2 Melden
    • NWO Schwanzus Longus 30.05.2018 21:57
      Highlight @Skeptischer Optimist, genau da liegt der Punkt. Die angeblichen möglichen Täter werden nicht aufgeführt. Wenn man wirklich was aufedecken wollte würde man zumindest die geschnappten Täter zeigen, das tun sie aber nicht daher gehe ich von einer gescheiterten False Flag aus.
      6 3 Melden
    • Ueli der Knecht 30.05.2018 22:02
      Highlight Skeptischer Optimist: Falls du Auftraggeber wärst, wie würdest du dann "Erfolg" definieren?

      Für den Aufgtraggeber macht es keinen Sinn, einen nach Plan durchgeführte Aktion nicht als "Erfolg" zu deklarieren, bloss weil das erwünschte Ergebnis nicht oder nur halbwegs (Koma/kritischer Zustand) eintraf.

      Im Gegenteil, der um seinen Lohn Betrogenen wäre eine zusätzliche Gefahr, umsomehr er/sie selbst auf die Abschussliste gerät.

      Insofern bringt daher die Todesmeldung keinerlei taktische Vorteile gegenüber einer Koma/kritischer-Zustand-Meldung (wie bei Skripal). Eher verhält es sich umgekehrt.
      2 1 Melden
    • The Origin Gra 30.05.2018 22:05
      Highlight Das klappt aber nur wenn man schon eine Spur hat.
      Wenn man das nicht hat, können die "Empfänger" tun und lassen was sie wollen und Tanzen wie Mäuse um die Katze (SBU) die nach Vögeln aussschau hält, Bildlich gesagt.

      Hier stellt sich doch eher die Frage ob da auch alle erwischt wurden den wenn man die das Mögliche Signal nicht kannten wurde der FSB sicher Nervös.

      Andere Frage. Wäre es nicht klüger solche Morde z.B. von der Mafia ausführen zu lassen? Die Ermorden schon so (zu) viele Journis.
      Dann kann der FSB selbst dann Abstreiten wenn die Killer geschnappt wurden
      2 1 Melden
    • NWO Schwanzus Longus 31.05.2018 02:33
      Highlight Der FSB ist der Inlandsgeheimdienst Russlands, kein Auslandsgeheimdienst. Das wäre der GRU, dazu bezweifle ich das überhaupt was dran ist an der SBU Version.
      6 0 Melden
  • Alcedinidae 30.05.2018 19:56
    Highlight Definitiv grösstes Comeback seit Jesus. Hats sogar in weniger Tage gemacht als Jesus.
    46 7 Melden
  • Radiochopf 30.05.2018 19:46
    Highlight Der deutsche Journalisten Verband hatte bereits die EU Staaten zum Boykott der Fussball WM aufgefordert auf einer mittlerweile (oh wunder) gelöschten Twitter-Meldung.. andere Medien haben das gleiche gefordert.. wie peinlich.. schön das Watson die Artikel nicht gelöscht hst und anscheinend im 1. Artikel aktiv Kommentare gelöscht haben.. bei der ganzen Aktion muss etwas total in die Hosen gegangen sein (oder Babtschenko hat zu wenig Abfindung bekommen), die Ausrede das man so dem russischen Mord zuvor kommen wollte ist ein echter Witz... das glauen höchstens die Haters...
    39 21 Melden
    • Posersalami 30.05.2018 23:18
      Highlight Ja aber das die Russen die Bösen sind ist noch fester in den Köpfen verankert worden.

      So oft schon wurde Russland ohne Beweise oder auch nur Indizien verurteilt. Man fragt sich, wozu? Normalerweise bereiten die Medien so einen Krieg vor..
      10 5 Melden
  • Nosgar 30.05.2018 19:24
    Highlight Was genau dahinter steckt ist auch nach Lesen des Artikels nicht klar. Viel Sinn macht es nicht.
    63 7 Melden
    • thatsthepoint 30.05.2018 20:15
      Highlight Der Sinn liegt wohl darin, dass durch Bestätigung des Todes eine Kommunikationskette angestossen wurde, welche die ukr. Behörden mitverfolgen wollten, um so an die Auftraggeber zu kommen...
      48 7 Melden
    • Raffaele Merminod 30.05.2018 21:07
      Highlight Offenbar überfordert diese Storry die meisten hier.
      Dabei ist es so einfach wie es thatsthepoint kurz und bündig erklärt.
      14 10 Melden
    • Ueli der Knecht 30.05.2018 21:50
      Highlight thatsthepoint: Die Ukrainer behaupten, dass sie die Kommunikationskette und Auftraggeber bereits seit Monaten kannten. Es wäre ihnen wenn schon nur allenfalls um Beweissicherung gegangen.

      Falls die Ukrainer stichhaltige Beweise hätten sicherstellen können, dann wundert es mich, dass sie nicht mit der Pressekonferenz zugewartet haben, bis sie diese Beweismittel für die Medien überprüfbar auch präsentieren können.

      Im Moment stehen die Ukrainer doch ziemlich mit abgesägten Hosen da. Warum soll sich ein Geheimdienst selbst öffentlich dermassen blamieren und seine Glaubwürdig aufs Spiel setzen?
      19 4 Melden
  • olmabrotwurschtmitbürli 30.05.2018 19:23
    Highlight Hat da jemand etwas viel ferngesehen oder wie kommt auf so eine "geniale" Idee?

    Den Zusammenhang, dass ein russisches Mordkomplott aufgedeckt wird, indem man ein eigenes inszeniert, habe ich auch noch nicht verstanden. Kann jemand Klügeres mir das erklären?
    40 11 Melden
  • Radiochopf 30.05.2018 18:33
    Highlight Der ukrainische Geheimdienst hat den Mord inszeniert damit sie einem russischen Mord zuvor kommen? Wie genial ist das den *kopfschüttel*.. nochmals schön genüsslich die Hate-Kommentare vom 1. Artikel reinziehen, wo ja schon soviele wieder sicher waren das Putin himself war.. noch besser der Spiegel Artikel, der von Schüssen in den Rücken geschrieben hat und Babtschenko blutüberströmmt auf dem Boden lag.. hier sieht man wiedermal Journalismus 2018 ist pures copycat und Meinungsverbreitung, aber Quellen überprüfen und hinterfragen findet nicht mer statt.. traurig aber wahr...
    231 69 Melden
    • Toerpe Zwerg 30.05.2018 19:00
      Highlight Gemach, gemach, diese Geschichte ist noch nicht zu ende erzählt.
      36 44 Melden
    • LeChef 30.05.2018 19:28
      Highlight So wie ich das verstehe, haben sie den Auftragsmörder seinen Anschlag auf ein gesichertes Ziel ausführen lassen. Danach die Meldung verbreitet, dass der Anschlag funktioniert habe, um eventuelle Hintermänner in Sicherheit zu wiegen und fassen zu können.

      Natürlich reine Spekulation. So wie dein Kommentar.
      50 12 Melden
    • LeChef 30.05.2018 19:36
      Highlight Nehmen wir Folgendes an: Der Auftragsmörder erhält nach Erfolg der Operation Geld in bar an einem im Voraus bekannten Ort deponiert. Die Ukrainer nehmen den Agenten aber zuvor fest und inszenieren dann den Anschlag, damit die Geldübergabe auch tatsächlich stattfindet. Dort wartet eine Einheit und nimmt denjenigen fest, der das Geld deponiert.

      Das klingt für mich jetzt nicht so unglaubwürdig.
      27 17 Melden
    • Lowend 30.05.2018 19:42
      Highlight Echt beeindruckend, wie sie die Tatsachen verdrehen und falsche Fährten legen, Radiochopf!

      Fakt ist, dass offenbar die Ukrainer Wind von einem russischen Mordkomplott gekriegt haben und dann den russischen Geheimdienst FSB haben auflaufen lassen, indem sie den Mord nur vorspielten, um so an die Hintermänner zu kommen.

      Wie man da auf die Unschuld von Putin schliessen kann, ist mir ein echtes Rätsel, denn schliesslich ist Putin der Chef des FSB und nur echt krasse Putinisten können im Chef des Geheimdienstes, der einen seiner Kritiker mundtot machen will, das totale Unschuldslamm sehen.
      27 42 Melden
    • Radiochopf 30.05.2018 19:58
      Highlight @LeChef was ist an meinem Kommentar Spekulation, wenn die Ukrainer selber sagen da sie den Mord inszeniert haben um den russischen Mord zu verhindern? die Medienmeldungen, Anti-Russland/Putin Kommentare, Vorveurteilungen, Boykott-Aufrufe, Putin-Troll Vorwürfe auf die 1. Meldiun sind keine Spekulation sondern Tatsache...

      @Toerpe schön sich an einem Grashalm festzuhalten, viel Kraft dafür.. Mir ist schon klar das dir diese News nicht in deine Schublade passt

      Ich hoffe diese Story hilft, dass man sich 2mal Gedanken macht und sich mehr hinterfrag ob etwas wahr sein kann der eher Fakenews/PR
      32 19 Melden
    • Spooky 30.05.2018 20:05
      Highlight @LeChef
      "....haben sie den Auftragsmörder seinen Anschlag auf ein gesichertes Ziel ausführen lassen."

      Was ist ein gesichertes Ziel?
      15 3 Melden
    • äti 30.05.2018 20:05
      Highlight @radio, ja hallo, gestern habe ich von dir auch keinen Kommentar gelesen. Warum wohl? Du hast doch gestern das RU-Dementi auch gelesen und bist immer der Erste. Also, warum kein klärender Kommentar von dir, Gestern?
      17 24 Melden
    • Ueli der Knecht 30.05.2018 20:21
      Highlight LeChef: Sie hätten aber auch die Meldung verbreiten können, dass die Zielperson in kritischem Zustand und im Koma im Spital liegt (so wie bei den Skripals).

      Insofern sehe ich keine taktischen Vorteile, weder in der Todesmeldung, noch in der Pressekonferenz. Eher verlieren die doch dadurch ihre Glaubwürdigkeit. Es sei denn, sie bringen bessere Informationen. Aber wenn sie bessere Informationen hätten, dann hätten sie diese heute gegeben; oder dann hätten sie mit der Medienkonferenz zugewartet, bis sie diese besseren Informationen geben können.

      Irgendwie macht das für mich alles keinen Sinn.
      7 7 Melden
    • Toerpe Zwerg 30.05.2018 20:28
      Highlight Ich brauche keine Grashalme. Für mich ist es schlicht zu früh, zu dieser Geschichte Stellung zu nehmen. Wir wissen noch viel zu wenig, um eine Bewertung vornehmen zu können - Sie bilden da selbstverständlich eine Ausnahme, weil Sie jede Meldung unabhängig ihres gehalts stets sofort und immer gleich kommentieren.
      12 18 Melden
    • SemperFi 30.05.2018 21:42
      Highlight @Radiochopf: Interessanterweise haben Sie gestern Putin reflexartig reingewaschen, noch bevor ihn jemand beschuldigt hat. Und dass die Ukraine nun möglicherweise ein russisches Mordkomplott aufgedeckt hat passt nun wohl schlecht in Ihren Plan, tja, dumm gelaufen.

      PS: Seien Sie ein bisschen zurückhaltender beim Herzli kumulieren. Faustregel: Es sollten nicht mehr als dreimal soviel sein wie beim zweitgeherztesten Kommentar...
      14 17 Melden
    • LeChef 30.05.2018 21:44
      Highlight Nein Ueli. Wenn der Typ noch lebt, dann wurde ja der Auftrag nicht richtig ausgeführt, sprich keine Bezahlung.

      Ich sage ja nicht, dass es so gewesen ist. Aber es wäre zumindest eine plausible Möglichkeit.

      Für mich ist False Flag nicht plausibel; der Journalist hat ja offenbar mit den Ukrainern kooperiert. Damit die False Flag Operation erfolgreich ist, hätte er ja „tot“ bleiben müssen. Sprich eine Art Zeugenschutzprogramm für den Rest seines Lebens. Warum ihn dann auf einer Pressekonferenz präsentieren?
      Logik...?!
      11 3 Melden
    • Ueli der Knecht 30.05.2018 22:21
      Highlight LeChef: Wenn der Typ lebensgefährlich verletzt hospitalisiert wurde, dort im Koma (unansprechbar) und kritischen Zustand (könnte noch sterben) liegt, dann vergibt man sich taktisch nichts.

      Der Auftrag wäre plangemäss durchgeführt, hatte nur (noch) nicht den erwünschten Erfolg.

      Der Auftraggeber MUSS den Auftragskiller bezahlen, wenn er sich nicht selbst gefährden will. Er kann natürlich den Auftragskiller auch auf die Abschussliste setzen, aber dann gefährdet er sich erst recht.

      Es wäre daher taktisch sogar vorteilhaft, wenn die geplante Aktion nur "fast" oder "noch nicht" geglückt wäre.
      1 3 Melden
    • reconquista's creed 30.05.2018 22:26
      Highlight Wow, ich bin beeindruckt. Haben sie ganz alleine herausgefunden, dass heutzutage Meldungen von Depeschenagenturen von verschiedenen Zeitungen verwendet werden?
      Was hätten sie erwartet? Dass jede Zeitung einzeln einen Journalist losschickt der innerhalb eines halben Tages herausfinden soll, ob die Sache echt oder von einem Geheimdienst fingiert war?
      Ich rate zu weniger Hollywood und mehr knowhow bezgl. Medienbranche.
      8 7 Melden
    • Ueli der Knecht 30.05.2018 22:28
      Highlight LeChef: Ich stimme dir insofern zu, dass False-Flag zur Zeit auch nur halbwegs plausibel ist.

      Plausibel ist für mich zur Zeit nur, dass da etwas ziemlich schief lief.

      Insofern scheinen mir aber schon eher die ukrainischen Behörden nicht glaubwürdig zu sein, weil sie die Geschichte als grossartigen Erfolg verkaufen, aber keinerlei stichhaltige und überprüfbare Belege präsentieren können, sondern sich ziemlich blamieren, indem sie nur eine sehr seltsame Geschichte auftischen. Da müssten sie auf alle Fälle sehr bald bessere Informationen nachreichen, wenn sie nicht weiter dumm dastehen wollen.
      5 1 Melden
  • Eine_win_ig 30.05.2018 18:22
    Highlight Ich bin ja bei Gott sehr Russlandkritisch, aber in diesem Artikel könnte man nun auch als Putin-Kritiker X "angeblich" und "scheinbar" reintun...
    38 9 Melden
  • Factfinder 30.05.2018 18:20
    Highlight Was für ein Zufall dass die erlogene Meldung über einen nicht passierten Mord "im Auftrag von Putin" genau dann kam als der Sicherheitsrat über MH-17 verhandelte.
    Zufälle gibts.
    29 44 Melden
    • reconquista's creed 30.05.2018 22:30
      Highlight Genau, diese Story hat mich gerade derart von den fadenscheinigen Dementis der Russen abgelenkt.
      Echt fies...
      3 6 Melden
  • Dong 30.05.2018 18:18
    Highlight Die Ukraine macht gerade ihre Jelzin-Jahre durch, und das wünscht man niemandem. Vor allem sollte man da nicht alles glauben, was man hört.
    18 34 Melden
  • NWO Schwanzus Longus 30.05.2018 18:04
    Highlight Peinliche Sache für die Ukraine, dann noch mit dummen Ausreden kommen. Fehlgeschlagener False Flag würde ich sagen.
    93 52 Melden
    • herpderpschlerp 30.05.2018 20:14
      Highlight naja wäre wohl kein grosser aufwand gewesen, den journi abzumurksen. da stocherst du etwas gar tief im verschwörungssumpf rum. aluhut bitte wieder ausziehen und RT abschalten
      22 19 Melden
    • Ueli der Knecht 30.05.2018 20:15
      Highlight Es sieht für mich auch eher nach einer missglückten Aktion aus.

      Aber wenn man die Cui-Bono-Frage stellt, dann nützt es doch Russland. Denn nun sieht man auch den Fall Skripal in einem neuen Licht.

      Es fehlen schon wieder entscheidende Informationen. Ich meine, die Ukrainer können und müssten diese liefern, und zwar bald, wenn sie recht behalten und nicht unglaubwürdig werden wollen.

      Es scheint mir sehr ungewöhnlich, dass ein Geheimdienst eine Pressekonferenz gibt (wie auch schon im Fall Skripal), oder resp. geben muss.
      17 5 Melden
    • SemperFi 30.05.2018 21:44
      Highlight Den Begriff False Flag sollten Sie sich vielleicht noch mal erklären lassen.
      11 12 Melden
    • Ueli der Knecht 30.05.2018 22:38
      Highlight SemperFi: Vielleicht solltest du dir auch mal den Begriff "fehlgeschlagene False-Flag-Aktion" durch den Kopf gehen lassen, vorallem mit Betonung auf "fehlgeschlagen".

      Wenn inzwischen etwas praktisch sicher ist, dann dass da etwas fehlgeschlagen ist. Es frägt sich nur, was.

      Es ist aber schon etwas seltsam, dass die Ukrainer, die den Lead behaupten, ihre Story nicht belegen können. Diesbezüglich müssten die schnellstens nachbessern, wenn sie ihre Glaubwürdigkeit nicht noch ganz verlieren wollen.

      Angeblich wurde eine Person verhaftet. Also schnell vor ein ordentliches, öffentliches Gericht!
      6 2 Melden
  • Juliet Bravo 30.05.2018 18:01
    Highlight What the..!?! Was für eine doofe Idee...
    17 10 Melden
  • wiisi 30.05.2018 17:59
    Highlight Ein weitere Journalist, der für den Geheimdienst arbeitet 😝
    33 27 Melden
    • wasihrnichtsagt 30.05.2018 19:03
      Highlight spot on!
      10 6 Melden
    • The Origin Gra 31.05.2018 12:26
      Highlight @wiisi: Das dürfte in der Tat auf der ganzen Welt die ohnehin schlechte Sicherheitslage der Journis noch Verschärfen da es einen "Präzedenzfall" gibt wo ein Journi zum Geheimdienstler wurde.

      Jetzt kann selbst jeder Möchtegerndiktator die Presse- und Meinungsfreiheit noch härter Angehen da jeder Journi quasi Agent sei.

      Wie schon mehrfach erwähnt, die Auswirkungen können schlimmer werden als im Moment gedacht
      0 0 Melden
  • The Destiny // Team Telegram 30.05.2018 17:57
    Highlight Kommentar von SemperFI

    "Eh ja, das war sicher wieder eine der False-Flag-Operationen der CIA um Putin zu verleumden. "

    Da haben wir den Beweis, das ganze war inszeniert :O

    Ob es tatsächlich einen Mordauftrag gab darüber kann man nun Spekulieren.
    27 16 Melden
  • mukeleven 30.05.2018 17:50
    Highlight hm - was wars wohl?
    das ist doch eine typische geheimdienstaktion:
    wenn er ernsthaft von den russen mit dem tod bedroht wurde, wird der ukrainische g-dienst dieses gerücht gestreut haben, bis sie ihn ‚in einem gesicherten und geheimen‘ ort ‚versteckt‘ haben.
    solche informationen sind immer heikel und schwierig zu werten...
    10 14 Melden
  • Schläfer 30.05.2018 17:49
    Highlight Skurrile Story ... aber als ob ihn das retten würde. Ist wohl jetzt erst recht im Fokus des einen oder anderen Geheimdienstes. Mal davon abgesehen was er all denen angetan hat die um ihn trauerten.
    18 7 Melden
  • aglio e olio 30.05.2018 17:47
    Highlight Ich raffs nicht...
    33 6 Melden
  • Echo der Zeit 30.05.2018 17:46
    Highlight Gut so - Russische Methoden anwenden und sich nicht einfach erschiessen lassen.
    21 15 Melden
  • m. benedetti 30.05.2018 17:45
    Highlight Das wäre dann eine False Flag, nehme ich einmal an. Und wäre ich seine Frau, dann würde ich ihn in die Wüste 🐫 schicken.
    21 15 Melden
  • AJACIED 30.05.2018 17:41
    Highlight Jäjä aber schnell schnell wieder denn schwarzen Peter mir nichts dir nichts Russland zugeschoben!
    Nichts leichter als das. tzzz
    33 27 Melden
    • äti 30.05.2018 20:08
      Highlight .. ausser dir tuts aber keiner.
      8 13 Melden
  • herpderpschlerp 30.05.2018 17:31
    Highlight ich checks nicht... ukraine fake-ermordet einen journi, der paar tage später jesus-style wieder aufersteht und deckt damit russische mordpläne auf... wuat? da hat jemand ordentlich am feuerwasser genuckelt
    153 18 Melden
    • herpderpschlerp 30.05.2018 19:46
      Highlight ach jetzt check ichs, organisiert von den russen und ausgefüht vom ukr. geheimdienst, so konnten die organisatoren dahinter gefunden werden. schlechte organisatoren die russen, backgroundchecks sausen lassen. ganz klarer NEF, das muss nochmals geübt werden
      2 2 Melden
  • Schnuderbueb 30.05.2018 17:30
    Highlight Warum nur ist der Eisernevorhang gefallen😪 ??? Mir jedenfalls erscheint rückwirkend die Zeit des Kaltenkrieg war viel entspannter.
    11 10 Melden
    • Ueli der Knecht 30.05.2018 19:22
      Highlight Ich glaube, die letzte entspannte Ära nannte sich Belle Époque in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Die Bundesverfassung, das Rote Kreuz, der Völkerbund, der Eiffelturm, uvm. entstanden damals.

      Anfang des 20. Jahrhundert kehrten die Machtpolitiker wieder zurück. Die können leider nur Krieg. Seit dem ersten Weltkrieg ist die Welt im Krieg. Zweiter Weltkrieg, Kalter Krieg, Krieg gegen den Terror, Währungskrieg, Handelskrieg, Cyberwar, nur noch Krieg.

      In 500 Jahren wird in den Geschichtsbüchern vermutlich vom 120-jährigen Krieg zwischen 1910 und 2030 oder ähnlich berichtet werden.
      21 7 Melden
    • äti 30.05.2018 20:20
      Highlight @ueli 👍
      4 3 Melden
    • Against all odds 30.05.2018 20:35
      Highlight Eisenvorhang und Kaltenkrieg... wirklich keine Ahnung von beidem 🙄
      3 1 Melden
    • Auscho 30.05.2018 21:41
      Highlight @ueli Du romantisierst die Vergangenheit, auch wenn diese Zeit einige Errungenschaften hervorbrachte. Die Belle Époque war zwischen dem Deutsch-Französischen-Krieg und dem 1.Wk und dauerte um die 30-40 Jahre. Wir leben in einer Zeit, in welcher es seit mehr als 40 Jahren keine Kriegshandlungen in Mitteleuropa gab. Zu dieser Zeit war die halbe Welt durch Europäer kolonialisiert und die dortigen Völker unterdrückt. Auch den hiessigen Arbeitern ging es nicht wirklich gut (prekäre Arbeits- und Wohnsituationen, zeitweise war Kinderarbeit noch erlaubt).
      9 1 Melden
    • Ueli der Knecht 30.05.2018 23:06
      Highlight Stimmt, Auscho, ich bin ein Träumer. Natürlich war damals nicht alles gut.

      Ich sehe in der Geschichte Zeiten, da regierte das Recht unter Gleichen (Frieden), und Zeiten, da regierten die vermeintlich Stärkeren (Krieg).

      Der westfälische Frieden oder der Wiener Kongress romantisiere ich zur Rückkehr des Rechts. Aber stets kamen wieder Machtpolitiker, missachteten das Recht und glaubten an "ihr" Recht des Stärkeren. Das ist leider heute wieder so, m.E. seit ca. 1910.

      Die Unversehrtheit der Schweiz stützt sich auf einem romantischen Vertrag von 1907 (http://bit.ly/2H6ix7c). Ist das Makulatur?
      0 1 Melden
  • Liselote Meier 30.05.2018 17:28
    Highlight Klar doch. Riecht eher danach, dass der Komplott nicht aufging wegen einer undichten Stelle und diese Lüge soll dies nun überdecken
    27 8 Melden
  • Hades69 30.05.2018 17:25
    Highlight Hauptsache Putin wird erstmal beschuldigt, doch dann, der Mann taucht wieder auf, er lebt!! Putin hat Ihn zum Leben erweckt!!
    35 19 Melden
  • Gzuz187ers 30.05.2018 17:09
    Highlight Einfach nur wtf?!
    20 5 Melden
  • Flötist 30.05.2018 17:06
    Highlight Nach der Todesnachricht alle so: Das waren 100% die Russen. tja.
    36 19 Melden
    • reconquista's creed 30.05.2018 22:36
      Highlight Es darf ja jeder seine Meinung haben. Aber versuchter Mord und Mord sind bezüglich beschuldetem Täter jetzt nicht der grosse Unterschied, oder?
      4 0 Melden
  • Ollowain 30.05.2018 17:06
    Highlight Hauptsache der Spiegel hat uns (auch hier auf watson) bereits eine nette Verschwörungstheorie aufgetischt und versucht Russophobie zu verbreiten. Ist dieser Artikel jetz weg? Wie ironisch dieses Theater doch ist. Kurz vor der WM werden sich antirussische VT's wohl noch häufen. Ich bin gespannt.
    44 21 Melden
  • Freydenker 30.05.2018 17:01
    Highlight Ja was steckt dahinter?
    12 1 Melden
    • The Destiny // Team Telegram 30.05.2018 19:22
      Highlight WM2018 in Russland.
      13 6 Melden
  • Gringoooo 30.05.2018 17:00
    Highlight Erschreckend wie einfach die ganze Welt hinters Licht geführt werden kann.

    Da fragt man sich wie oft das schon passiert ist, wo danach aber auf das April-April verzichtet wurde.
    29 5 Melden
  • N. Y. P. 30.05.2018 16:49
    Highlight Das ist sackpeinlich.

    Vielleicht wurde er ja ermordet. Und die ursprüngliche Meldung stimmt.

    Und jetziges Erscheinen in Kiew auf einer Pressekonferenz des ukrainischen Geheimdienstes SBU, das von russischen Agenturen gemeldet wurde, ist vielleicht bereits 4 Tage alt.

    Es könnte also sein, dass er umgebracht wurde und jetzt dieser Einspieler in das Fakeuniversum abgesondert wurde.

    P.S. Es wurde von russischen Agenturen gemeldet.
    10 14 Melden
    • The Destiny // Team Telegram 30.05.2018 19:24
      Highlight Kannst du etwas Chronologie in deinen Kommentar bringen ?
      14 6 Melden
  • LibConTheo 30.05.2018 16:47
    Highlight Na, dann wünsche ich den "westlichen Medien" nun viel Spass beim zurückrudern.

    Ach ich vergass, dass man das bei Putin ja nicht muss, da man ein Imageschaden Russlands ja gerne in Kauf nimmt.
    35 25 Melden

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