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Krieg der Geheimdienste: Der Spionagethriller um den «ermordeten» russischen Journalisten 

epa06774138 Russian opposition journalist Arkady Babchenko (C), SBU head Vasiliy Gritsak (L) and General Prosecutor of Ukraine Yuriy Lutsenko (R) attend a Ukrainian Security Service (SBU) press conference in Kiev, Ukraine, 30 May 2018. Russian journalist, Putin`s vocal critic Arkady Babchenko is alive and his ‘assassination’ was a special operation by the SBU Security Service of Ukraine. The SBU in turn said that its officers had detained a suspect who was engaged in preparations for the contract killing of the journalist.As was reported earlier, Russian opposition journalist Arkady Babchenko was shot dead on 29 May 2018 in his Kiev home by three shots to his back and died from his wounds on the way to hospital. Arkady Babchenko had left Russia in 2017 and since August 2017 he lives in Kiev.  EPA/SERGEY NUZHNENKO

Alles nur inszeniert: Der vermeintlich ermordete Journalist Arkady Babtschenko an einer Medienkonferenz am Mittwoch. Bild: EPA/EPA



Arkady Babchenko

Die Trauer der Kollegen ging ins Leere: Der Mord an dem russischen Reporter Babtschenko war nur inszeniert. Doch der kurzfristige Erfolg der Geheimdienstoperation könnte langfristig Schaden anrichten.

Auf einmal stand Arkadi Babtschenko wieder da - nicht tot, nicht Anlass zu weltweiter Trauer, sondern höchst lebendig. An einer Pressekonferenz beim ukrainischen Geheimdienst SBU in Kiew entschuldigte sich der russische Journalist bei seiner Frau: Er habe dabei mitgemacht, seine Ermordung vorzutäuschen, um mutmassliche russische Attentäter zu entlarven.

Doch der filmreife Coup des SBU wirft viele Fragen auf. Im Konflikt zwischen Russland auf der einen Seite und der Ukraine und dem Westen auf der anderen geht es an vielen Stellen um Glaubwürdigkeit: Was beweist die Anwesenheit russischer Soldaten in der Ostukraine, die Moskau leugnet? Wie stichhaltig können Ermittler belegen, dass 2014 ein russisches Buk-Geschütz 298 Menschen an Bord von Flug MH17 tötete? Die Diskussion wird nach der Aktion in Kiew nicht einfacher.

«Gefahr für Demokratie»

«Es ist gefährlich, in einer Welt zu leben, wo die Behörden, wo die Politik die Bürger und die Öffentlichkeit dreist belügen», sagte der Vorsitzende des Deutschen Journalistenverbands DJV, Frank Überall, der Nachrichtenagentur DPA. «In dem Moment, wo wir unseren Regierungsvertretern nicht mehr trauen können, wird es für eine Demokratie sehr gefährlich.»

So machte der ukrainische Regierungschef Wladimir Groisman Moskau für den angeblichen Mord verantwortlich. Die «russische totalitäre Maschinerie» habe Babtschenko nicht verziehen, schrieb er. War das ehrliche Trauer, oder spielte er ein Spiel mit?

«Wir haben einen Mordanschlag auf Babtschenko mit einem Spezialeinsatz verhindert», sagt SBU-Chef Wassili Grizak. Wenigstens einmal wollten ukrainische Behörden nicht hilflos wirken angesichts von Morden und Anschlägen vor ihrer Nase, für die angeblich Moskau verantwortlich ist. Doch ob die Beweise für den Auftragsmord stichhaltig sind, wird sich erst bei einem Gerichtsprozess zeigen.

«Er lebt, das ist das Wichtigste! Und abends kriegt er eins hinter die Löffel, weil mir die letzten Haare ausgegangen sind.»

Andere Morde in Kiew bleiben ungeklärt. 2016 tötete eine Autobombe den russischen Exil-Journalisten Pawel Scheremet, der ebenfalls ein Kritiker der Moskauer Führung war. 2017 wurde der abtrünnige russische Abgeordnete Denis Woronenkow auf offener Strasse erschossen.

Wechselbad der Gefühle

Seinen Kollegen hat Babtschenko ein Wechselbad der Gefühle beschert. Journalisten trauerten einen Tag lang und analysierten tiefschürfend, was der Mord an dem erklärten Kreml-Kritiker bedeute.

epa06774174 Journalists drink Champagne for Russian opposition journalist Arkady Babchenko health on the Independence Square in Kiev, Ukraine, 30 May 2018. Russian journalist, Putin`s vocal critic Arkady Babchenko is alive and his ‘assassination’ was a special operation by the SBU Security Service of Ukraine. The SBU in turn said that its officers had detained a suspect who was engaged in preparations for the contract killing of the journalist.As was reported earlier, Russian opposition journalist Arkady Babchenko was shot dead on 29 May 2018 in his Kiev home by three shots to his back and died from his wounds on the way to hospital. Arkady Babchenko had left Russia in 2017 and since August 2017 he lives in Kiev.  EPA/STEPAN FRANKO

Journalisten prosten sich in Kiew zu, nachdem klar ist, dass Babtschenko wohlbehalten ist. Bild: EPA/EPA

«Das ist ein Terroranschlag auf die Gemeinschaft von Journalisten in Russland und in der Ukraine», schrieb sein Freund, der Investigativreporter Pawel Kanygin von der Moskauer «Nowaja Gaseta». Dann die Erleichterung: «Er lebt, das ist das Wichtigste! Und abends kriegt er eins hinter die Löffel, weil mir die letzten Haare ausgegangen sind.»

Glaubwürdigkeit der Medien leidet

Auch die Glaubwürdigkeit der Medien leidet unter der Irreführung. «Journalisten müssen noch intensiver und noch viel genauer hingucken», mahnte Überall. Der Kriegsreporter Babtschenko war bislang als unbestechlicher, radikal ehrlicher Journalist bekannt.

«Das ist nicht nur eine Provokation gegen Russland. Das ist auch eine Provokation Babtschenkos gegen die ganze Journalistenzunft», sagte der Chefredaktor der russischen Zeitung «Moskowski Komsomolez», Pawel Gussew.

Offizielle Vertreter Moskaus regten sich erst über die Anschuldigungen aus Kiew auf und dann darüber, so reingelegt worden zu sein. Doch sie erkannten schnell die Möglichkeit, auch andere unangenehme Vorwürfe als unglaubwürdig abzutun - zum Beispiel bei dem in Grossbritannien vergifteten Ex-Agenten Sergej Skripal.

Die Kiewer Inszenierung sei «eine dreckige und zynische Provokation im Stil des Falls Skripal», sagte der Dumaabgeordnete Leonid Sluzki. Er bedauere, dass ein russischer Staatsbürger Teil eines solch ungeheuerlichen Spektakels geworden sei.

Über den Fall Skripal hatten sich in den vergangenen Monaten Russland und der Westen entzweit. Der Ex-Agent war in Südengland mit einem Nervengift attackiert worden, dass ursprünglich in der Sowjetunion entwickelt worden war.

Die Regierung in London macht Moskau verantwortlich. Auch wenn noch keine Beweise präsentiert wurden, haben Grossbritannien, die USA und verbündete Staaten, darunter Deutschland als politisches Signal mehr als 100 russische Diplomaten ausgewiesen, nicht jedoch die Schweiz . Russland zog seinerseits mit Ausweisungen nach und weist sämtliche Vorwürfe entschieden zurück. (wst/sda/dpa)

Dramatische Bilder von Überwachungskameras in Kiew

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    Alle Leser-Kommentare
  • Dingsda 31.05.2018 00:54
    Highlight Highlight Das ist sowas von peinlich, so richtig zum fremdschämen.
  • Posersalami 30.05.2018 23:16
    Highlight Highlight «In dem Moment, wo wir unseren Regierungsvertretern nicht mehr trauen können, wird es für eine Demokratie sehr gefährlich.»

    Ich glaube, wir näher uns einem der Kernprobleme der Journalisten. Wer Politikern vertraut hat nämlich schon verloren:

    "..dass Politiker in erster Linie kaltschnäuzig, listig und unsentimental sein müssten und als „kühl kalkulierende Strategen“ ohne Skrupel auch täuschen, ja lügen müssten."
    http://www.wn.de/Welt/Politik/2016/08/2489198-Unwahrheiten-in-der-Politik-Luegen-gehoert-zum-Handwerk

    • Toerpe Zwerg 31.05.2018 06:19
      Highlight Highlight Geheimdienstler sind keine Politiker.
    • Posersalami 31.05.2018 06:50
      Highlight Highlight Lügen und Intrigen gehören dennoch zum Alltag eines (erfolgreichen) Politikers. Darum hat, wer auch immer ungeprüft etwas glaubt, verloren.

      Ehrlichkeit, Integrität, Offenheit usw. sind alles Dinge, die in Machtapparaten nichts zu suchen haben wenn man erfolgreich sein will. Nichts anderes als Machtapparate sind Parteien - jede Partei.
  • Flexon 30.05.2018 22:48
    Highlight Highlight Ziemlich originell! Irgendetwas muss dran sein an der Geschichte, ein reiner PR-Stunt war das wohl kaum, ich bin gespannt...

    Ich stelle mir auch gerade vor, wie Babchenko die ganzen ehrenrührigen Nachrufe liebevoll in sein Tagebuch klebt. Andererseits: die Messlatte ist ab jetzt ziemlich hoch für ihn... aber ich hoffe er bleibt am Ball.
  • reconquista's creed 30.05.2018 22:45
    Highlight Highlight Leute, die hinter dem Umstand, dass die Medien grösstenteils identische Meldungen haben, eine Verschwörung des Westens oder der NATO wittern, haben von der modernen Presselandschaft genauso wenig begriffen wie von der modernen Landwirtschaft, wenn man sich über grosse Schlachthöfe oder den Düngemitteleinsatz beschwert.
    Nämlich gar nichts!
  • Kubod 30.05.2018 22:18
    Highlight Highlight Bin gespannt, wie weit der SBU mit dem Coup in der Befehlskette nach "oben" gekommen ist.
    Für alle, die sich jetzt über die Geschichte enervieren.
    Das Attentat wurde verhindert und Information gesammelt.
    Wenn die Auftraggeber sich dadurch outeten und jetzt Fracksausen haben, wurde der Zweck erreicht.
    Wer könnte was gegen die Informationsgewinnung haben?
    Ich hoffe, der SBU hat sauber gearbeitet und kann handfeste Beweise vorlegen. In der Vergangenheit war der SBU ein Satelit des FSB.
    Wär eine neue Erfahrung, wenn sich die Ukrainer von ihren russischen Lehrmeistern emanzipieren.
    • Ueli der Knecht 31.05.2018 02:51
      Highlight Highlight Kubod: SBU hat also einen angezahlten Killer, den sie zum Informanten (Doppelagenten) umdrehen konnten. Perfekt zur Informationsgewinnung. Es wäre aber sinnvoller gewesen, nicht die Tat vorzutäuschen, sondern Umstände, um die Aktion zB. zu verteuern oder zu verkomplizieren. ZB. den Journalisten unter Vorwand verhaften, oder ein Auftrag mit Umzug nach Wien, oder so. Und statt einen Tod zu inszenieren, wäre ein nur fast-Tod mit Koma und kritischem Zustand (wie bei Skripals) zielführender gewesen. Mit solchen Komplikationen und Verwirrung hätten sich bestimmt besser und mehr Infos sammeln lassen.
  • The Origin Gra 30.05.2018 21:59
    Highlight Highlight Wie im Artikel schon gesagt kann das ziemlich nach hinten los gehen.
    Der FSB kann jetzt immer sagen das es ja Inszeniert war aber auch kann jeder Russlandkritische Journi als SBU Agent abgestempelt werden und der Fall wäre sogar ein Unleugbares Argument dafür das es gemacht wurde.

    Der Schaden könnte immens sein
  • Toerpe Zwerg 30.05.2018 20:37
    Highlight Highlight Beste Story seit langem ... popcorn hole!
  • Spooky 30.05.2018 19:57
    Highlight Highlight Ich habe fast sämtliche Romane von John Le Carré gelesen.
    Aber so etwas habe ich bei ihm noch nie gelesen 🙈
    • Dong 30.05.2018 23:19
      Highlight Highlight Ich glaube, Le Carré hat mal gesagt „man kann sich die Geheimdienste nicht abenteuerlich genug vorstellen“.
      Ich denke, das stimmt. Ein Haufen zwielichtiger Gestalten, wo jeder sein eigenes Süppchen kocht, Hazardeure und Dilettanten so weit das Auge reicht.
    • The Origin Gra 31.05.2018 12:23
      Highlight Highlight Über den Film Killer Elite wurde auch gesagt, wenn es die Ereignisse Mutmasslich nicht gegeben hätte (der SAS resp. die Britische Regierung nahm bis heute keine Stellung) würde man die Story schlicht als Absurd und Unglaubwürdig abtun:
      https://de.wikipedia.org/wiki/Killer_Elite

      Die Realität in der Geheimdienstwelt scheint tatsächlich Absurder zu sein als man sich Vorstellen kann.
      Nun, liegt sicher auch daran das es durch fehlende Kontrolle (Geheim liebe Parlamente :P) auch keine Regeln gibt. Das kann dann Irre auswüchse haben
  • Ueli der Knecht 30.05.2018 19:57
    Highlight Highlight Wenn alles inszeniert war, dann frage ich mich, welchen taktischen Vorteil denn Babtschenkos Todesmeldung brachte. Man hätte doch einfach melden können, er sei im Koma und kritischem Zustand im Spital. Das hätte dem ukrainischen Geheimdienst zumindest diese heutige peinliche Vorstellung erspart.

    Wenn man dann die Quellen zurückverfolgt, dann erkennt man auch Parallelen zum Fall Skripal.

    Der ukrainische Geheimdienst täte gut daran, schnellstens stichhaltige und überprüfbare Belege zu liefern, weil sonst scheint das doch eher eine missglückte Skripal-Nachahmer-Aktion gewesen zu sein.
    • Skeptischer Optimist 30.05.2018 20:26
      Highlight Highlight Es könnte natürlich sein, dass für den (gedrehten) Killer eine "Erfolgsprämie" vereinbart war, die nur im bestätigten Todesfall fällig wäre.

      Das Vorgehen ist trotzdem merkwürdig, vor allem da jetzt die Ukrainer unweigerlich mit Inszenierungen in Verbindung gebracht werden. Man hätte den Auftraggeber wohl auch ohne diese Show überführen können.
    • Raffaele Merminod 30.05.2018 21:28
      Highlight Highlight Eigentlich steht alles schon im ersten Abschnitt des Artikels.
    • NWO Schwanzus Longus 30.05.2018 21:57
      Highlight Highlight @Skeptischer Optimist, genau da liegt der Punkt. Die angeblichen möglichen Täter werden nicht aufgeführt. Wenn man wirklich was aufedecken wollte würde man zumindest die geschnappten Täter zeigen, das tun sie aber nicht daher gehe ich von einer gescheiterten False Flag aus.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Alcedinidae 30.05.2018 19:56
    Highlight Highlight Definitiv grösstes Comeback seit Jesus. Hats sogar in weniger Tage gemacht als Jesus.
  • olmabrotwurschtmitbürli 30.05.2018 19:23
    Highlight Highlight Hat da jemand etwas viel ferngesehen oder wie kommt auf so eine "geniale" Idee?

    Den Zusammenhang, dass ein russisches Mordkomplott aufgedeckt wird, indem man ein eigenes inszeniert, habe ich auch noch nicht verstanden. Kann jemand Klügeres mir das erklären?
  • Eine_win_ig 30.05.2018 18:22
    Highlight Highlight Ich bin ja bei Gott sehr Russlandkritisch, aber in diesem Artikel könnte man nun auch als Putin-Kritiker X "angeblich" und "scheinbar" reintun...
  • Factfinder 30.05.2018 18:20
    Highlight Highlight Was für ein Zufall dass die erlogene Meldung über einen nicht passierten Mord "im Auftrag von Putin" genau dann kam als der Sicherheitsrat über MH-17 verhandelte.
    Zufälle gibts.
    • reconquista's creed 30.05.2018 22:30
      Highlight Highlight Genau, diese Story hat mich gerade derart von den fadenscheinigen Dementis der Russen abgelenkt.
      Echt fies...
  • Dong 30.05.2018 18:18
    Highlight Highlight Die Ukraine macht gerade ihre Jelzin-Jahre durch, und das wünscht man niemandem. Vor allem sollte man da nicht alles glauben, was man hört.
  • NWO Schwanzus Longus 30.05.2018 18:04
    Highlight Highlight Peinliche Sache für die Ukraine, dann noch mit dummen Ausreden kommen. Fehlgeschlagener False Flag würde ich sagen.
    • herpderpschlerp 30.05.2018 20:14
      Highlight Highlight naja wäre wohl kein grosser aufwand gewesen, den journi abzumurksen. da stocherst du etwas gar tief im verschwörungssumpf rum. aluhut bitte wieder ausziehen und RT abschalten
    • Ueli der Knecht 30.05.2018 20:15
      Highlight Highlight Es sieht für mich auch eher nach einer missglückten Aktion aus.

      Aber wenn man die Cui-Bono-Frage stellt, dann nützt es doch Russland. Denn nun sieht man auch den Fall Skripal in einem neuen Licht.

      Es fehlen schon wieder entscheidende Informationen. Ich meine, die Ukrainer können und müssten diese liefern, und zwar bald, wenn sie recht behalten und nicht unglaubwürdig werden wollen.

      Es scheint mir sehr ungewöhnlich, dass ein Geheimdienst eine Pressekonferenz gibt (wie auch schon im Fall Skripal), oder resp. geben muss.
    • SemperFi 30.05.2018 21:44
      Highlight Highlight Den Begriff False Flag sollten Sie sich vielleicht noch mal erklären lassen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Juliet Bravo 30.05.2018 18:01
    Highlight Highlight What the..!?! Was für eine doofe Idee...
  • wiisi 30.05.2018 17:59
    Highlight Highlight Ein weitere Journalist, der für den Geheimdienst arbeitet 😝
    • wasihrnichtsagt 30.05.2018 19:03
      Highlight Highlight spot on!
    • The Origin Gra 31.05.2018 12:26
      Highlight Highlight @wiisi: Das dürfte in der Tat auf der ganzen Welt die ohnehin schlechte Sicherheitslage der Journis noch Verschärfen da es einen "Präzedenzfall" gibt wo ein Journi zum Geheimdienstler wurde.

      Jetzt kann selbst jeder Möchtegerndiktator die Presse- und Meinungsfreiheit noch härter Angehen da jeder Journi quasi Agent sei.

      Wie schon mehrfach erwähnt, die Auswirkungen können schlimmer werden als im Moment gedacht
  • The Destiny // Team Telegram 30.05.2018 17:57
    Highlight Highlight Kommentar von SemperFI

    "Eh ja, das war sicher wieder eine der False-Flag-Operationen der CIA um Putin zu verleumden. "

    Da haben wir den Beweis, das ganze war inszeniert :O

    Ob es tatsächlich einen Mordauftrag gab darüber kann man nun Spekulieren.
  • mukeleven 30.05.2018 17:50
    Highlight Highlight hm - was wars wohl?
    das ist doch eine typische geheimdienstaktion:
    wenn er ernsthaft von den russen mit dem tod bedroht wurde, wird der ukrainische g-dienst dieses gerücht gestreut haben, bis sie ihn ‚in einem gesicherten und geheimen‘ ort ‚versteckt‘ haben.
    solche informationen sind immer heikel und schwierig zu werten...
  • Schläfer 30.05.2018 17:49
    Highlight Highlight Skurrile Story ... aber als ob ihn das retten würde. Ist wohl jetzt erst recht im Fokus des einen oder anderen Geheimdienstes. Mal davon abgesehen was er all denen angetan hat die um ihn trauerten.
  • aglio e olio 30.05.2018 17:47
    Highlight Highlight Ich raffs nicht...
  • Echo der Zeit 30.05.2018 17:46
    Highlight Highlight Gut so - Russische Methoden anwenden und sich nicht einfach erschiessen lassen.
  • m. benedetti 30.05.2018 17:45
    Highlight Highlight Das wäre dann eine False Flag, nehme ich einmal an. Und wäre ich seine Frau, dann würde ich ihn in die Wüste 🐫 schicken.
  • AJACIED 30.05.2018 17:41
    Highlight Highlight Jäjä aber schnell schnell wieder denn schwarzen Peter mir nichts dir nichts Russland zugeschoben!
    Nichts leichter als das. tzzz
    • äti 30.05.2018 20:08
      Highlight Highlight .. ausser dir tuts aber keiner.
  • herpderpschlerp 30.05.2018 17:31
    Highlight Highlight ich checks nicht... ukraine fake-ermordet einen journi, der paar tage später jesus-style wieder aufersteht und deckt damit russische mordpläne auf... wuat? da hat jemand ordentlich am feuerwasser genuckelt
    • herpderpschlerp 30.05.2018 19:46
      Highlight Highlight ach jetzt check ichs, organisiert von den russen und ausgefüht vom ukr. geheimdienst, so konnten die organisatoren dahinter gefunden werden. schlechte organisatoren die russen, backgroundchecks sausen lassen. ganz klarer NEF, das muss nochmals geübt werden
  • Schnuderbueb 30.05.2018 17:30
    Highlight Highlight Warum nur ist der Eisernevorhang gefallen😪 ??? Mir jedenfalls erscheint rückwirkend die Zeit des Kaltenkrieg war viel entspannter.
    • Ueli der Knecht 30.05.2018 19:22
      Highlight Highlight Ich glaube, die letzte entspannte Ära nannte sich Belle Époque in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Die Bundesverfassung, das Rote Kreuz, der Völkerbund, der Eiffelturm, uvm. entstanden damals.

      Anfang des 20. Jahrhundert kehrten die Machtpolitiker wieder zurück. Die können leider nur Krieg. Seit dem ersten Weltkrieg ist die Welt im Krieg. Zweiter Weltkrieg, Kalter Krieg, Krieg gegen den Terror, Währungskrieg, Handelskrieg, Cyberwar, nur noch Krieg.

      In 500 Jahren wird in den Geschichtsbüchern vermutlich vom 120-jährigen Krieg zwischen 1910 und 2030 oder ähnlich berichtet werden.
    • äti 30.05.2018 20:20
      Highlight Highlight @ueli 👍
    • Against all odds 30.05.2018 20:35
      Highlight Highlight Eisenvorhang und Kaltenkrieg... wirklich keine Ahnung von beidem 🙄
    Weitere Antworten anzeigen
  • Liselote Meier 30.05.2018 17:28
    Highlight Highlight Klar doch. Riecht eher danach, dass der Komplott nicht aufging wegen einer undichten Stelle und diese Lüge soll dies nun überdecken
  • Hades69 30.05.2018 17:25
    Highlight Highlight Hauptsache Putin wird erstmal beschuldigt, doch dann, der Mann taucht wieder auf, er lebt!! Putin hat Ihn zum Leben erweckt!!
  • Gzuz187ers 30.05.2018 17:09
    Highlight Highlight Einfach nur wtf?!
  • Flötist 30.05.2018 17:06
    Highlight Highlight Nach der Todesnachricht alle so: Das waren 100% die Russen. tja.
    • reconquista's creed 30.05.2018 22:36
      Highlight Highlight Es darf ja jeder seine Meinung haben. Aber versuchter Mord und Mord sind bezüglich beschuldetem Täter jetzt nicht der grosse Unterschied, oder?
  • Freydenker 30.05.2018 17:01
    Highlight Highlight Ja was steckt dahinter?
    • The Destiny // Team Telegram 30.05.2018 19:22
      Highlight Highlight WM2018 in Russland.
  • Gringoooo 30.05.2018 17:00
    Highlight Highlight Erschreckend wie einfach die ganze Welt hinters Licht geführt werden kann.

    Da fragt man sich wie oft das schon passiert ist, wo danach aber auf das April-April verzichtet wurde.
  • N. Y. P. D. 30.05.2018 16:49
    Highlight Highlight Das ist sackpeinlich.

    Vielleicht wurde er ja ermordet. Und die ursprüngliche Meldung stimmt.

    Und jetziges Erscheinen in Kiew auf einer Pressekonferenz des ukrainischen Geheimdienstes SBU, das von russischen Agenturen gemeldet wurde, ist vielleicht bereits 4 Tage alt.

    Es könnte also sein, dass er umgebracht wurde und jetzt dieser Einspieler in das Fakeuniversum abgesondert wurde.

    P.S. Es wurde von russischen Agenturen gemeldet.
    • The Destiny // Team Telegram 30.05.2018 19:24
      Highlight Highlight Kannst du etwas Chronologie in deinen Kommentar bringen ?
  • LibConTheo 30.05.2018 16:47
    Highlight Highlight Na, dann wünsche ich den "westlichen Medien" nun viel Spass beim zurückrudern.

    Ach ich vergass, dass man das bei Putin ja nicht muss, da man ein Imageschaden Russlands ja gerne in Kauf nimmt.

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