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Bis zu 16-fache Radioaktivität nach Unfall auf Militärgelände



FILE - This July 25, 2019, file photo provided by the North Korean government shows a test of a missile launch in North Korea. North Korea on Friday, Aug. 9, 2019 said that its rubber-stamp parliament will hold its second meeting of the year on Aug. 29. It follows weeks of intensified North Korean weapons tests and belligerent statements over U.S.-South Korea military exercises and the slow pace of nuclear negotiations with the United States.Independent journalists were not given access to cover the event depicted in this image distributed by the North Korean government. The content of this image is as provided and cannot be independently verified. Korean language watermark on image as provided by source reads:

Bild: AP

Nach der Explosion auf einem russischen Raketen-Testgelände vor knapp einer Woche hat sich die Radioaktivität in der nahe gelegenen Stadt Sewerodwinsk nach Behördenangaben drastisch erhöht. Die Strahlung sei an dem Tag um das vier- bis 16-fache angestiegen.

Das teilte die staatliche Wetter-Behörde der Nachrichtenagentur Tass zufolge am Dienstag mit. Das Verteidigungsministerium in Moskau hatte nach der Explosion am Donnerstag erklärt, die Strahlungswerte seien unverändert.

Die Behörden von Sewerodwinsk hatten jedoch mitgeteilt, es sei ein kurzfristiger Anstieg von Radioaktivität gemessen worden. Greenpeace zufolge war die Strahlung um das 20-fache angestiegen.

In der Stadt befindet sich eine Werft, in der Atom-U-Boote gebaut werden. Die Informationen darüber, was auf dem Testgelände passiert ist, sind spärlich. Bei dem Vorfall starben fünf Menschen. US-Experten vermuten, dass es bei einem fehlgeschlagenen Test eines neuartigen Marschflugkörpers mit Atomantrieb zu einer Explosion gekommen ist. (aeg/sda/reu)

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12Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • blobb / antifaschistischer Terrorist 13.08.2019 18:30
    Highlight Highlight Ein kurzer Anstieg um das 20-fache, ist sehr wenig. Bei jedem längeren Flug ist man einer solchen Strahlenbelastung ausgesetzt.
    Raucher sollten sich um solche Werte absolut keine Sorgen machen, die blasen sich täglich ein Vielfaches rein.
  • W.W. 13.08.2019 14:55
    Highlight Highlight Was bitte sind US-Experten? Kann ich da ein EFZ machen?
  • Bowell 13.08.2019 13:38
    Highlight Highlight Was ist denn die lokale Hintergrundstrahlung? In der Schweiz variieren die natürlichen Werte je nach Ort und Jahr zwischen 75 und 500 nSv/h. Das ist auch mehr als Faktor 6 ohne Unfall.
  • Denk-mal 13.08.2019 13:32
    Highlight Highlight Die Russen haben Platz heroben und gelogen wird wie zu den Hoch-Zeiten bei den Sowjets, sagt euch ein 48ziger:-) Es lebe das RT-TV, die Rocker Töffreunde von Vladimir, die Perestroikaner Glasnoster und Graf Yoster:-)
  • Luuki 13.08.2019 13:19
    Highlight Highlight Irgendwie erinnert mich die Informationssperre an 1986...
  • Ökonometriker 13.08.2019 13:03
    Highlight Highlight Welche Intensität hat die Strahlung? Welches Isotop wurde gefunden?
    • Flint 13.08.2019 13:14
      Highlight Highlight Dass man überhaupt vom Unfall erfährt ist ein Wunder.
    • Ökonometriker 13.08.2019 20:58
      Highlight Highlight @TingelTangel: das wäre seltendämlich, gegeben der heutigen Preise für Geigerzähler.. aber wer weiss?!
  • Zazu36 13.08.2019 12:46
    Highlight Highlight 3.6 Roentgen... not great, not terrible
    • PeterSilie 13.08.2019 16:20
      Highlight Highlight Hätten sie mal das gute aus dem Tresor genommen...
  • Hardy18 13.08.2019 12:36
    Highlight Highlight Mich würde mal interessieren wo gemessen wurde. Im Boden, im Wasser oder in der Luft? Und wenn in der Luft kann es auch zu uns kommen?
  • Magnum 13.08.2019 12:03
    Highlight Highlight Russland ist nach 20 Jahren Putin fast am Ende seines langen Marsches zurück in den Stalinismus angelangt. Als ob es Glasnost nie gegeben habe, wird die eigene Bevölkerung wie die internationale Gemeinschaft schamlos angelogen. Zuerst war nix, dann war die Strahlenbelastung "nur" 3 Mal höher als normal, nun wird 4 bis 16 Mal eingeräumt - und das dürfte erst der Anfang sein.

    Als Sovjetnostalgiker ist Putin ganz der Praktiker.

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