International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Russischer Ex-Polizist tötete 78 Frauen – wegen ihres «unmoralischen Lebenswandels»



Ein russischer Polizist in Sibirien hat nach Auffassung eines Gerichts insgesamt 78 Frauen ermordet. Der 53-Jährige könnte damit als gefährlichster Serienmörder in die Kriminalgeschichte Russlands eingehen.

Ein Gericht in der Stadt Irkutsk sprach den Mann namens Michail Popkow am Montag des Mordes an 56 Frauen schuldig und verhängte eine lebenslange Haftstrafe, wie das Staatliche Ermittlungskomitee in Moskau mitteilte. Bereits 2015 war der Mann wegen der Ermordung von 22 Frauen zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt worden. In Haft hatte er die weiteren Fälle gestanden.

Der Täter hatte von 1992 bis 2010 in der Stadt Angarsk Jagd auf Frauen gemacht. Wenn sie abends allein auf dem Heimweg waren, bot er ihnen an, sie im Auto mitzunehmen. An einsamen Stellen im Wald vergewaltigte und tötete er dann die Frauen.

Er selbst verstand sich demnach als «Reiniger» und ermordete die Frauen wegen ihres angeblich «unmoralischen Lebenswandels». Dabei arbeitete er bis 1998 als Streifenpolizist. Die Ermittler in der verarmten Stadt taten sich über Jahre schwer, dem Kollegen auf die Spur zu kommen.

Als schlimmster Serienmörder der russischen Geschichte galt bislang Andrej Tschikatilo (1936–94), der zu sowjetischen Zeiten nachgewiesen 53 Menschen ermordet hat. (sda/dpa)

Aktuelle Polizeibilder

Das könnte dich auch interessieren:

Ueli, der Trump-Knecht: Die Schweiz als Spielball in Amerikas Iran-Politik

Link zum Artikel

Die wohl berühmteste Katze der Welt ist nicht mehr: Grumpy Cat ist tot

Link zum Artikel

Marco Streller: «Die ganz schlimmen Sachen sind 2018 passiert, nicht 2019»

Link zum Artikel

LUCA HÄNNI IST ESC-GOTT! So kam es dazu

Link zum Artikel

Der grosse Drogenreport: So dröhnt sich die Welt zu

Link zum Artikel

WhatsApp-Chat aufgetaucht! So kam es WIRKLICH zum Treffen zwischen Trump und Ueli Maurer

Link zum Artikel

Ein Computer-Programm lockte diesen Schweizer auf Kiribati – heute baut er dort Gemüse an

Link zum Artikel

Donald Trump empfängt Viktor Orban im Oval Office – nicht ohne Grund

Link zum Artikel

Ich habe meine Leistenprobleme an der Esoterikmesse heilen wollen – das kam dabei heraus

Link zum Artikel

8 Dinge, die an der zweitletzten Folge «Game of Thrones» genervt haben

Link zum Artikel

WhatsApp wurde gehackt – darum sollten Nutzer jetzt das Notfall-Update installieren

Link zum Artikel

Ja zur STAF, Ja zum Waffengesetz

Link zum Artikel

Soll man das Handy über Nacht aufladen? Hier sind die wichtigsten Akku-Fakten

Link zum Artikel

Darum ist die Polizei nicht gegen die GC-Chaoten vorgegangen

Link zum Artikel

Warum ich vegan lebe – und trotzdem von Veganern genervt bin

Link zum Artikel

«Ich liebe meinen Freund, betrüge ihn aber ständig»

Link zum Artikel

15 Rezepte, die du als Erwachsener beherrschen solltest

Link zum Artikel

Das Huber-Ersatzquiz für jedermann. Erkennst du diese Städte von oben?

Link zum Artikel

Wir haben das erste 5G-Handy der Schweiz ausprobiert – und so schnell ist 5G wirklich

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

4
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
4Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Staatsgebeutelter 11.12.2018 01:41
    Highlight Highlight Man kann die Sache mit den Geständnissen eines zu lebenslänglicher Haft Verurteilten, abgesehen von der Abscheulichkeit, auch etwas differenzierter sehen.
    Allein der Umstand dass er zugegeben haben soll, er habe weitere zig Menschen umgebracht, macht die Sache allein für die Justiz besser, indem man nun zig ungelöste Fälle einem schon Verurteilten zuschreiben kann. Nur die Justiz profitiert davon. Scheint Mode zu werden auf irgend eine Art Geständnisse zu erwirken, die wohl einzige Information auf welche sich Richter abstellen wenn sie sonst nichts in der Hand haben. Arme Justiz.
  • Janis Joplin 10.12.2018 10:39
    Highlight Highlight Ach und das was er machte, ist ja moralischer.

    Für die eigenen Fehler hat man die besten Anwälte,
    für die Fehler Anderer dafür die besten Richter.
  • FancyFish - Stoppt Zensur! 10.12.2018 10:17
    Highlight Highlight Er kritisiert ihre fehlende Moral und doch vergewaltigte er sie noch bevor er sie tötete.

    Dss beweist wirklich, dass er ein absoluter Spinner ist.
    • Dario4Play 10.12.2018 13:56
      Highlight Highlight Die Tatsache dass er 78 Frauen tötet reicht nicht um ihn als spinner zu deklarieren?

«Wie die Apokalypse» – ein Arzt erzählt aus Idlib

Die Menschen in Idlib erleben die heftigsten Angriffe seit Monaten. Besonders perfide: Das syrische Regime und Russland attackieren auch Kliniken. Ein Arzt berichtet.

Vor dieser Offensive haben sich die rund drei Millionen Menschen in Idlib gefürchtet. Seit Tagen bombardieren die syrische und russische Luftwaffe Kleinstädte und Dörfer in dem letzten grossen Rebellengebiet im Nordwesten Syriens. Offiziell will Machthaber Baschar al-Assad gegen Islamisten vorgehen, doch zielt ein Grossteil seiner Angriffe auf die eigentlich zur Deeskalationszone ernannten Region auf zivile Einrichtungen wie Kliniken, Schulen und Flüchtlingslager.

Das Assad-Regime setzt dabei …

Artikel lesen
Link zum Artikel