International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
ATTENTION EDITORS - VISUAL COVERAGE OF SCENES OF DEATH AND INJURYPeople mourn over bodies of people, who died during what activists said were airstrikes carried out by the Russian air force on a busy market place in the town of Ariha, during their funeral in Idlib province, Syria November 29, 2015. REUTERS/Ammar Abdullah TEMPLATE OUT

Grosse Trauer in der syrischen Stadt Ariha: Bei einem russischen Angriff auf einen Markt starben auch Zivilisten. 
Bild: AMMAR ABDULLAH/REUTERS

Über 100 Kinder auf dem Gewissen: Russland tötet in Syrien nicht nur «IS»-Kämpfer



Durch die russischen Luftangriffe in Syrien sind seit deren Beginn vor zwei Monaten nach einer Zusammenstellung der Beobachtungsstelle für Menschenrechte (SOHR) in Grossbritannien mehr als 1500 Menschen getötet worden.

Unter den Getöteten seien 419 Kämpfer des sogenannten «Islamischen Staats», 598 Kämpfer anderer Rebellengruppen und 485 Zivilisten, teilte die den syrischen Oppositionsgruppierungen nahestehenden SOHR am Montag mit.

Unter den 598 getöteten Kämpfern anderer Rebellengruppen befänden sich auch Kämpfer der Al-Nusra-Front, die zum Terrornetzwerk Al-Kaida gehört. Unter den getöteten Zivilisten befinden sich nach SOHR-Erkenntnissen 117 Kinder und 47 Frauen. Die Aktivisten stützen sich auf ein Netzwerk von Informanten vor Ort, ihre Angaben sind von unabhängiger Seite schwer zu überprüfen.

Play Icon

Russland feuert vom kaspischen Meer Raketen auf Syrien: Bei rund 400 Kilometern Distanz geht die Genauigkeit verloren.
YouTube/RT

Russland griff am 30. September massiv in den syrischen Bürgerkrieg ein. Moskau will damit einerseits die Regierungstruppen von Präsident Baschar al-Assad stützen, andererseits den «IS» und andere «terroristische» Organisationen treffen. Seit dem Beginn des Konflikts im März 2011 sind der Beobachtungsstelle zufolge mehr als 250'000 Menschen getötet worden. (sda/afp)

Abonniere unseren Newsletter

Abonniere unseren Newsletter

4
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
4Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • roger.schmid 30.11.2015 18:21
    Highlight Highlight war ja klar, dass die russlandfreunde sofort mit ihrem obligaten "die anderen haben auch" zur stelle sind.. langsam wirds langweilig.
    6 1 Melden
  • Dr. Zoidberg 30.11.2015 16:15
    Highlight Highlight hat diese tolle beobachtungsstelle auch eine passende statistik für die luftangriffe der amis, briten & co?
    10 11 Melden
    • Hierundjetzt 30.11.2015 16:37
      Highlight Highlight Das Thema ist Russland. Nicht Land x. Wenn Land x dran ist, sprechen wir darüber.
      11 8 Melden
    • imo 30.11.2015 17:27
      Highlight Highlight @hierundjetzt:
      Leider wird über Land X (also die NATO) nicht neutral berichtet! In Kundus in Afganistan haben die USA ein Krankenhaus von Ärzte ohne Grenzen bombadiert. Im Übrigen, die NATO ist seit 4 Jahren in Syrien in einem Völkerrechtwidrigen Krieg, in dem sie komischerweise selten IS Stellungen erwischen und ebendiese mit Ausrüstung und Waffen beliefert, während Russland auf Einladung von Assad in Syrien intervenieren.
      http://www.statusquo-news.de/auf-frischer-tat-ertappt-westen-beliefert-isis-mit-waffen-und-ausruestung/
      Play Icon
      4 6 Melden

Zahl der Toten bei Islamisten-Anschlag in Somalia steigt auf 39

Die Zahl der Toten bei einem Selbstmordanschlag in Somalia ist auf 39 gestiegen. 40 Menschen seien bei dem Islamisten-Angriff auf ein Hotel in der Hauptstadt Mogadischu vom Freitag verletzt worden, sagte ein Polizist am Samstag. Noch würden einige Menschen vermisst.

Zwei Attentäter hatten sich mit ihren Autos in die Luft gesprengt. Zudem detonierte auf einer belebten Strasse in der Nähe des Hotels ein Sprengsatz, der in einem dreirädrigen Fahrzeug angebracht war.

Zu dem Anschlag bekannte sich die …

Artikel lesen
Link to Article