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FILE  - In this Friday, Oct. 30, 2015 file photo, visitors look at an exposition at the opening of the Gulag history museum in Moscow, Russia. A museum studying the history of Soviet prison camps said Friday, June 8, 2018 that it has discovered a recent, secret Russian order instructing officials to destroy data on prisoners. Up to 17 million people were sent to the Gulag, the notorious Soviet prison camp system, in the 1930s and 1940s, and at least 5 million of them were convicted on false testimony. The prison population in the sprawling labor camps peaked at 2 million people. (AP Photo/Alexander Zemlianichenko, File)

Die russische Regierung hat kein Interesse mehr daran, die Gulag-Vergangenheit der Sowjetunion aufzuarbeiten.  Bild: AP/AP

Aufarbeitung unerwünscht: Russisches Gulag-Museum zur Schliessung gezwungen

21.07.18, 06:37 21.07.18, 08:36


In Russland ist ein Gulag-Museum zur Schliessung gezwungen worden. Der Museumsdirektor hält den Schritt für politisch motiviert, weil die Aufarbeitung von stalinistischen Verbrechen zunehmend unerwünscht ist. Die Behörden erklärten, am Gebäude gebe es bauliche Mängel.

«Wir haben keinen Zugang mehr zum Museum», sagte der Direktor des Museums im westrussischen Joschkar-Ola, Nikolai Araktschejew, der Nachrichtenagentur AFP am Freitag. Es habe einen Versuch gegeben, die Exponate zu beschlagnahmen. Aus dem örtlichen Kulturministerium hiess es, das Gebäude sei geschlossen worden, weil es eine Gefahr für Besucher sei.

Der Direktor versicherte aber, nur das Dach müsse mal repariert werden. «Sie wollen das Museum zerstören, das eine Quelle der historischen Wahrheit und Freiheit ist», sagte Araktschejew.

One of the Gulag camps is seen in the capital of the Jewish Autonomous Region, Birobidzhan, 8,368 km (5,200 miles) east of Moscow, in this 1954 photo. The board fence, right, off the main street, hides a prison work gang. The corner hut is for internal affairs soldiers who stand guard with machine guns. The mayor of the remote Arctic city of Vorkuta, 2,000 kilometers (1,200 miles) northeast of Moscow, that was home to some of the most feared Gulag camps wants to build a new one, with a twist. The inmates would sentence themselves to go there, and pay a premium for it. (KEYSTONE/AP Photo) ===  ===

Gefährlich unscheinbar: Ein Gulag-Camp im Osten der damaligen Sowjetunion. Bild: AP

Recherchen zum Gulag-System werden schwieriger

Der frühere Soldat, der mehrere Jahre für die Menschenrechtsorganisation Memorial gearbeitet hat, recherchiert seit Jahren zu den stalinistischen Verbrechen und dem Gulag genannten System der Straf- und Arbeitslager in der Sowjetunion. Araktschejew versucht insbesondere, die Überreste der Opfer aufzuspüren, die in den Wäldern um die Stadt zu hunderten erschossen wurden.

Unter Präsident Wladimir Putin ist die Aufarbeitung der stalinistischen Verbrechen zunehmend unerwünscht und Historiker, die zu dieser Periode forschen, werden immer wieder unter Druck gesetzt. Im Juni berichtete zudem ein Forscher, dass die Behörden Gefängnisunterlagen zum Gulag zerstört hätten. (leo/sda/afp)

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57Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • rodolofo 22.07.2018 10:05
    Highlight Das kann eigentlich nur Eines bedeuten:
    Der Stalinismus erlebt gerade ein Revival!
    (Eigentlich ganz ähnlich, wie bei uns im Westen immer mehr Faschisten aus ihren Bunkern kriechen und Dinge skandieren, die man noch vor ein paar Jahren nicht mehr für möglich gehalten hätte.
    Wieso sollten sich Stalinisten (oder Faschisten) auch komplett ändern?
    Ein Scheusal bleibt in der Regel ein Scheusal.
    Es entwickelt in seinem Leben sogar immer mehr heimtückische Raffinesse!
    Die ganze Welt steuert wegen nicht angegangenen Gross-Problemen auf Katastrophen zu, die sich gegenseitig kumulieren würden...
    9 1 Melden
  • Fabian Studer 22.07.2018 00:01
    Highlight Oh nein der böse Putin. Der immer seine Machenschaften mit anderen Rechtsextremen Staatsoberhaupten hat. Er will die Vergangenheit der Kommunisten tilgen... Das hat nichts mit Links rechts schiesse zu tun sondern mit Liberalismus gegen Faschismus (autoritär, Top down)

    Aber auch wenn es mit Extremismus zu tun hat, es wurden auch 2018 wieder Statuen von Marx gebaut denn die Sowjetunion war ja kein Sozialismus, dieser muss nämlich noch durchdringender und kompromisslos implementiert werden um das wahre Ziel zu erreichen...........
    0 16 Melden
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 21.07.2018 11:33
    Highlight Bedenklich wie der Whataboutismus hier im Forum lebt. Kleiner Hinweis an die "Aber-der-Westen-und-seine-Verbrechen-Fraktion". Das ist a) nicht das Thema des Artikels, b) werden zb in den USA keine Museen geschlossen, weil sie sich mit der Geschichte der Indigenen Bevölkerung und ihrer Unterwerfung auseinandersetzten.
    70 10 Melden
    • LordDiktator 21.07.2018 22:12
      Highlight Was? Es ist ja grausam was diese Heiden ;-) unter Stalin begangen haben, aber willst du jetzt all die Kriege und Säuberungen die der Westen verbrochen hat schön reden???
      3 29 Melden
    • Fabio74 22.07.2018 12:49
      Highlight nein Diktator. Kein Mensch redet irgendwas schön.
      Lernt endlich mal zu differenzieren. Kritik am einen heisst nicht gut heissen beim anderen.
      Gegen Ignorant helfen keine Rudel-Satzzzeichen
      7 0 Melden
  • Beat Galli 21.07.2018 09:49
    Highlight Da mich dieses Thema gleich mehrfach Interessiert, da noch ein Paar gewollt vergessene Zahlen.
    -Spanien/Portugal vernichtete auch zig Milionen In Nord und Südamerika. Dies wird mit besiedelung ab getan.
    -Englands Empire in der Viktorianischen Zeit werden such nur von der guten Seite beleuchtet. Geschätzte 100-120 Milionen Tote innert 40Jahren Viktorianischen Eroberungen.
    -Der Völkermord an den Aboriginies wird auch eher klein gehalten.
    -Beim Sklavenhandel Afrika Amerika sind auch nur die bösen Amis in den Geschichtsbüchern zu finden. Die Händler (alle anderen Europäer) kommen recht gut weg...
    40 91 Melden
    • KXXY 21.07.2018 10:13
      Highlight Whataboutism?

      Das Thema hier ist der Gulag, und nicht irgendwelche Steinzeitgeschichte, ok?
      87 22 Melden
    • Lowend 21.07.2018 10:33
      Highlight Und was verändern diese Beispiele daran, dass. Russland seine Geschichte verleugnen möchte und darum Museen schliesst?

      Gerade Sie, der anscheinend an historischen Fakten interessiert zu sein scheint, müsste mit totaler Verachtung für solche Versuche der Geschichtsklitterung reagieren?

      Daher glaube ich eher, dass ihre Ablenkungsversuche zur üblichen russischen Propaganda gehören, Dinge zu beschönigen, indem man andere beschuldigt, genau so, oder noch widerlicher zu sein, wie man selber ist. Schade eigentlich!
      86 13 Melden
    • _kokolorix 21.07.2018 11:11
      Highlight Klingt nach Whataboutism...
      46 6 Melden
    • Enzasa 21.07.2018 11:14
      Highlight Beat Galli ich gebe dir Recht, überall auf der Welt werden die negativen Zeiten geschönt oder sogar verschwiegen. Deine Liste kann noch endlos verlängert werden... Leider

      Hier geht um Russland und den Gulag und die politische Einflussnahme der Regierung
      47 3 Melden
    • Fabio74 21.07.2018 11:15
      Highlight mich nervt dieser billige Whataboutismus nur noch
      WEil also viele andere auch nicht aufarbeiten ist es legitimi die stalinistische Dikatur zu negieren und wieder zu feiern?
      54 8 Melden
    • Beat Galli 21.07.2018 14:33
      Highlight Da es eben nicht Steinzeitgeschichten sind. Da es eben manchmal nur eine Generation früher ist, ist es eben genau die gleiche Problematik.
      Wenns Russland macht, kommen alle aus Ihren Löchern. Ist ja weit weg. Aber wenns Japan macht, welche noch Leute leben welche die Manchurai runter gemetzelt haben interessierts kein Furz.
      Immerhin hat Russland die Aufarbeitung angefangen. Jetzt halt etwas zurückgefallen. Wärend die Meisten anderen schon alles verdrängt haben.
      Kein Amerikaner gibt heute zu, das es eventuell ein wenig zuviel Brandbomben auf Hamburg und Dresten waren. Aber auch dies ist egal.
      11 46 Melden
    • Juliet Bravo 21.07.2018 16:04
      Highlight Billig. Darum gehts hier in dem Artikel, den du Beat hier gerade kommentierst schlicht nicht. Whatabout whatabout.
      29 5 Melden
    • Fabio74 21.07.2018 17:40
      Highlight immer noch falsch. Es geht nur um Russland im Artikel. dass weder die Amerikaner noch die Japaner noch sonst wer an der Vergangenheit arbeiten ist bedauerlich und zu verurteilen. Tut aber nichts zur SAche dass hier Putin den Mantel des Schweigens über Gräueltaten legt
      33 4 Melden
    • reconquista's creed 22.07.2018 03:26
      Highlight Galli, hier wurde aus aktuellem Anlass (Schliessung eines Museums) ein Beitrag über Russland im Bezug auf den Zweiten Weltkrieg verfasst. Das hat nichts mit russlandfeindlicher Haltung zu tun.
      Dabei müssen nicht sämtliche Massenmorde der Menschheitsgeschichte erwähnt und abgehandelt werden. Das ist reimster Whataboutism.
      Wenn der Australische Premierminister z.B. die Unterdrückung der Aborigines zu leugnen beginnt, findest du sicherlich ebenfalls Berichte darüber, und wäre dieser Teil deines Kommentars korrekt platziert.
      Wenn die AfD wieder Hitler verniedlicht kamen/kommen ja auch Artikel.
      15 0 Melden
    • Beat Galli 22.07.2018 09:23
      Highlight Aber es ist mein Recht, mich über das heuchlerische getue westlicher Medien zu äussern, wärend zwischen hier und Russland noch weitaus genug zu besprechen wäre.
      Und noch fast jeder, der mich bisher angegriffen hat, das ich mich Themenübergreifend äussere denke ich, dass der Blick auf das ganze Fehlt.
      Jeder will momentan nur sehen was er grad sehen will.
      Und dies ist der wahre Wathabautismus. Und wenn die Argumente ausgehen kommt der Standart Spruch „Hier geht es aber um dieses und nicht um jenes“
      Also somit keine ernsthafte Diskusion.


      2 10 Melden
    • Enzasa 22.07.2018 18:52
      Highlight Man äußert sich in der Regel zum Thema.
      Sinn der Kommentarfunktion
      8 0 Melden
  • He nu.. 21.07.2018 09:45
    Highlight ....so wie in der Schweiz. Es ist noch zu früh bei den Russen, die Geschichte aufzuarbeiten. Oder will mir jemand sagen, dass die Schweizer schnell waren mit ihren Geschichten wie: Katholizismus/Missbrauch Verdingkinder u.a. Also, wer will noch mehr schreiben? Nur zu.
    23 79 Melden
    • Fabio74 21.07.2018 11:16
      Highlight Falsch. Es ist nie zu früh aber oft spät. Dann wenn die Opfer des Unrechts tot sind. Aber es ist NIE zu spät
      55 9 Melden
    • dding 21.07.2018 11:47
      Highlight @Wie funktioniert,,,
      Wenn man keine Ahnung hat, und in so einem Zusammenhang, solchen Unsinn in die Welt lässt, wie Sie eben, dann ... ja dann wäre es besser, es gäbe diese Kommentarspalte einfach nicht.
      11 21 Melden
    • swisskiss 21.07.2018 12:16
      Highlight Selbst in der "besten Demokratie der Welt" ist es nicht leicht, Fehler und Versäumnisse einzugestehen und die Verantwortung dafür zu übernehmen. So wird bis heute die Diskussion über die Verantwortung der Schweiz für die Stützung des Naziregime tunlichst vermieden und die "das Boot ist voll" Politik gegenüber den Flüchlingen jüdischen Glaubens während des 2. WK. im Angesicht der aktuellen Problematik mir den Flüchlingen moslemischen Glaubens ignoriert.

      ABER staatlich verordnete Tabusierung ist ein Zeichen der Verweigerung der grundsätzlichen Aufarbeitung der eigenen Geschichte.
      36 6 Melden
    • Hayek1902 21.07.2018 12:25
      Highlight 1. Whataboutism
      2. Stalins verbrechen wurden in Russland bereits 2 mal teilweise aufgearbeitet. Putin schiebt dem nun einen Riegel vor seit einigen Jahren, da Stalin als einziger russischer Sieger im 20 Jh zu wichtig für ihn ist.
      39 7 Melden
    • Hierundjetzt 21.07.2018 13:02
      Highlight ...im konkreten Fall der Verdingkinder, erhalten die Opfer 300 Mio. Nicht viel aber immerhin.

      Die SVP (Regierungspartei und grösste politische Macht der CH) hat diese Zahlung hingegen jahrzehntelang erbittert (!) bekämpft. Erst unter dem Druck einer Volksinitiative die 800 Mio verlang hatte, lenkte das Parlament ein (schon wieder gegen den Willen der SVP)

      Bei der Katholischen Kirche greift die gesetzliche Verjährung der Straftaten. Das ist der Grund. Auch wenn er sehr unschön ist, klar.
      35 2 Melden
    • Fabio74 21.07.2018 13:23
      Highlight @hayek Stalin als Massenmörder und als Verantwortlicher der Millionen Hungertoten in der Ukraine ist für Putin wichtig? Ja gut keine weiteren Fragen mehr
      Nein die Verbrechen Stalins sind nicht aufgearbeitet. Man hat den Mantel des Schweigen ein bisschen gelüftet in Zeiten von Tauwetter.
      31 4 Melden
    • Fabio74 21.07.2018 13:25
      Highlight @dding: Meinungsäusserungsfreiheit gilt auch bei der Kritik an der Schweiz
      Und korrekt ist: Die Schweiz hat sehr viel Dreck am Stecken. Und die Aufarbeitung kam bei vielem nur nach massivem Druck aus dem Ausland.
      Verdingkinder, Zwangssterilisierte, Zwangseingewiesene ohne Richterliches Urteil usw sind ein sehr dunkles Kapitel
      Der Missbrauch in Klöstern und Kirchen ebenso
      24 2 Melden
  • Beat Galli 21.07.2018 09:41
    Highlight Ja, dieses böse Putin-Land.
    In den Französischen Geschichtsbüchern kannst du über die Gräultaten in Algerien, Vietnam und sonst wo auch nichts finden.
    In den Italienischen Geschichtsbü hern wird auch mieber über das grosse Römische Reich erzählt, aber die Gräultaten in Ätiopien und Somalia werden auch mieber verschwiegen.
    Das die Indianer vor irsinnig langer Zeit vernichtet worden sind weiss jeder.
    Aber ist es auch jedem bewusst, dass es bis knapp vor 1900 normal war Indianer straflos zu metzgen? WohlverstandenNUR 35 Jahre vor dem Völkermord an den Juden wird ein grösserer Völkermort ignoriert
    20 76 Melden
    • KXXY 21.07.2018 10:14
      Highlight Whataboutism
      60 15 Melden
    • grünezecke #fcksvpafd 21.07.2018 10:56
      Highlight Nun ist es in ordnung dieses wichtige museum schliessen zu lassen weil anderorts auch gräueltaten begangen wurden? Absurd
      65 6 Melden
    • _kokolorix 21.07.2018 11:08
      Highlight Du findest es also legitim, dass Russland seine Vergangenheitsforschung aktiv behindert weil der Westen diese nicht aktiv fördert?
      54 5 Melden
    • Fabio74 21.07.2018 11:19
      Highlight @whataboutismus von der Sorte eklig.
      Intelligente Menschen widern die genannten Gräueltaten durchs Band an von Anbeginn der Menschheit, ABER dies heisst nicht, dass die Russen die stalinistische Diktatur schön reden müssen, die Opfer negieren und das ganze relativieren müssen
      Leute wie du, sind es die aktiv solche Arbeiten verhindern
      52 9 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 21.07.2018 11:19
      Highlight @koko ich denke eher er findet die Kritik heuchlerisch.
      13 38 Melden
    • Enzasa 21.07.2018 11:19
      Highlight Beat Galli

      Also findest du es legitim, dass das
      Museum geschlossen wird?

      Schließlich machen es andere auch.

      38 8 Melden
    • Echo der Zeit 21.07.2018 12:35
      Highlight Wenigstens Spricht er von Putin Land und nicht von Russland. Ja und die Geschichtsbücher wurden schon Länger angepasst - jetzt kommen die Museen dran.
      29 3 Melden
    • Fabio74 21.07.2018 13:26
      Highlight @wendelspiess: Es ist whataboutismus. Thema ist Russland. Und nicht Frankreich oder sonst wer
      31 7 Melden
    • Beat Galli 21.07.2018 14:23
      Highlight Sebastian Wendelspiess hat es völlig richtig erfasst.
      Es ist heuchlerisch, sehr sehr heuchlerisch. Ich habe nie gesagt, dass ich es gut finde. Aber weder den genauen Sachverhalt, noch Beweise sehe ich in den Artikeln.
      Wir leben in einem Land, dass bis vor etwa 10 Jahren nicht fähig sein wollte die Hexenjagt als Unrecht aufzuarbeiten. Siehe Glarus. Wirhaben immer noch Probleme mit der Aufarbeitung der Verdingkinder. Aber wir verurteilen irgendwelche Handlungen von Provinznestern irgendwo in Russland,
      Wärend unseren Kindern von den Gräultaten unserer Nachbarn kein Wort gesagt wird.
      8 29 Melden
    • Echo der Zeit 21.07.2018 15:33
      Highlight @Galli: Wenn sie schon vergleiche suchen - dann bitte mit Deutschland, die haben viel Aufgearbeitet bezüglich 2 Weltkrieg - Das Putin Land könnte sich da Gut beraten Lassen.
      27 4 Melden
    • Beat Galli 21.07.2018 17:03
      Highlight Wenn ich eines indieser Diskussion nicht wollte, ist zum 100millionsten mal die Deutsche Aufarbeitung Nazi Zeit zu wiederholen.
      Ja, deutschland hat alles gemacht was möglich ist.
      Wärend andere Nachbarländer noch weit weg davon sind, aufzuarbeiten, wie es zu einem Klima kommen konnte, dass sich diese Geschichte überhaupt dntwickeln konnte.
      Aber spielt keine Rolle. Die westlichen Staaten machen eigentlich gerade ein Freilichtschauspiel im Nahen Osten, wie es schon damals gemacht wirde.
      4 14 Melden
    • Enzasa 21.07.2018 17:37
      Highlight Warum orientiert Putin sich nicht am Besten, der aufgearbeitet hat, anstatt an die, die nicht aufgearbeitet haben?
      16 2 Melden
    • Fabio74 21.07.2018 17:43
      Highlight @galli Man kann beides tun. Und wenn du die Kommentare liest, sagt keiner die Situation in der Schweiz wäre toll. Es war immer nur Druck von aussen,der dafür gesorgt hat, dass man ein Kapital anschaute und immer begleitet von Protesten von rechts aussen, die Schmutz über der Scheinheiligkeit nicht mögen
      14 5 Melden
    • reconquista's creed 21.07.2018 18:49
      Highlight Ich glaube Galli will damit sagen, als guter Journalist sollte - nein muss - man, wenn man ein Artikel über die Geschichtsaufarbeitung von Russland schreibt, immer gleichzeitig ein Artikel über die Geschichtsaufarbeitung von Frankreich, Italien, USA und Glarus nebendran veröffentlichen.
      Alles andere wäre heuchlerisch! 🙈
      17 5 Melden
    • rodolofo 22.07.2018 10:21
      Highlight Dieser Whataboutismus ist deshalb so perfid weil er ständig Dinge miteinander vermengt, oder manipulativ auseinander dividiert.
      Der Artikel-Schreiber, der die Geschichts-Klitterung und die Glorifizierung der Stalin-Zeit durch Putin und seine Leute kritisiert, hat an den Nazi-Verbrechen gegen Juden, Roma, Oppositionelle und Minderheiten NICHT teilgenommen!
      Darum muss er sich auch nicht dafür rechtfertigen, wenn er über die AKTUELLEN Verbrechen des Putin-Régimes schreibt.
      Umgekehrt nimmt sein Artikel ja auch nicht die ganze Russische Bevölkerung in Sippenhaft wegen den Verbrechen Putin's!
      7 1 Melden
  • Macto 21.07.2018 09:19
    Highlight Solche Dinge machen mich sprachlose. Vergessen wir die Fehler der Vergangenheit, so werden wir diese wiederholen.
    114 12 Melden
  • Troll Watson 21.07.2018 09:09
    Highlight Wie legitim ist es in Russland den Holocaust zu leugnen?
    Glaube zwar nicht, dass sich die Leute gross dafür interessieren.
    10 22 Melden
  • reconquista's creed 21.07.2018 07:45
    Highlight Sehr viel der Gräueltaten der Deutschen haben die Russen im Zweiten Weltkrieg ebenfalls begangen. Sie haben den Krieg mit Deutschland zusammen begonnen (Hitler-Stalin-Pakt), sie hatten diese Arbeitslager (Gulags) und sie führten ebenfalls Massenmorde und Säuberungen durch (z.B. Katyn).
    Erschreckend wie - gegenüber zu Deuschland, dass seine Vergangenheit aufarbeiten (musste) - diese Punkte in Russland systematisch verdrängt und der grosse Vaterländische Krieg glorifiziert werden.
    143 13 Melden
    • majcanon 21.07.2018 10:29
      Highlight Geschichte wird von den Siegern geschrieben... Traurig, aber wahr...
      31 3 Melden
    • Fabio74 21.07.2018 11:20
      Highlight Die Verantwortung für den 2. Weltkrieg tragen die Deutschen. Der Pakt mit Hitler war übelster Sorte. Dann müsstest du aber auch die Franzosen und Briten anklagen, die zwar Polen Beistand garantierten und Hitler den Krieg erklärten, aber dann nichts unternahmen.
      15 20 Melden
    • Antifa Bern #fcksvp 21.07.2018 11:33
      Highlight @Domsh damit relativierst du den Holocaust. Ohne den Helden Stalin, wäre der Faschismus nie besiegt worden. Merke: Wer den Faschismus besiegt, ist ein Held.
      2 29 Melden
    • Roterriese 21.07.2018 11:58
      Highlight @Fabio74 natürlich hat euch euer Held Stain ordentlich Dreck am Stecken.

      Stalin war wie Hitler ein Verbrecher.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Sowjetische_Kriegsverbrechen_im_Zweiten_Weltkrieg
      https://de.wikipedia.org/wiki/Stalinsche_S%C3%A4uberungen
      https://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fer_Terror_(Sowjetunion)
      18 8 Melden
    • Fabio74 21.07.2018 13:29
      Highlight @riese: Hör auf mir Zeug zu unterstellen!! Es steht nirgendwo irgendwas einer VErteidigung Stalins von mir!
      Ich habe klar geschrieben der Pakt wär übelster Natur, dementsprechend was danach kam
      Ich habe mich NUR zu Domsh und der Verantwortlichen für den Krieg geäussert
      Und wenn du meine vielen Kommentare gelesen und verstanden hättest, dann wüsstest du dass STalin und jeder andere Extremist und Massenmörder zu verurteilen ist und zwar aufs Schärfste
      24 5 Melden
    • Echo der Zeit 21.07.2018 15:37
      Highlight Antifa Bern #fcksvp: Das Wissen sie nicht. Ob der Faschismus nie besiegt worden währe ohne Stalin.
      15 4 Melden
    • durrrr 21.07.2018 15:45
      Highlight @Antifa Bern

      "Ohne den Helden Stalin, wäre der Faschismus nie besiegt worden"

      Nein, der Krieg wurde durch gerissene, fähige Offiziere der Roten Armee und den russischen Winter gewonnen. Stalin liess praktisch seine gesamte Armee-Elite in den Jahren vor dem Krieg hinrichten, was die Sowjetunion militärisch extrem schwächte. Auch wollte er den Angriff der Deutschen über Wochen nicht wahr haben und sorgte damit für Millionen unnötiger Kriegsopfer. Nein, dein Stalin ist kein Held, er war ein paranoider geisteskranker Mann, der von Krieg wenig Ahnung hatte.
      Wie wärs mal mit einem Geschichtsbuch?
      30 2 Melden
    • Enzasa 21.07.2018 17:39
      Highlight Jemand der Menschenrechte missachtet kann niemals ein Held sein.
      Helden handeln respektvoll.
      23 0 Melden
    • Fabio74 21.07.2018 17:46
      Highlight @antifa Dies ist nun ziemlich ekelhaft. Stalin war der gleiche Abschaum wie Hitler einfach am anderen Ende.
      Hätte er nicht seine Generäle in seiner Paranoia liquideren lassen, hätte er auf seine Geheimdienste gehört die ihm meldeten, dass die Deutschen aufmarschieren wäre es anders gekommen. Dass Russland nicht besiegt wurde, ist auch der massiven US-Militärhilfe in Bezug auf Material zu verdanken und der grossen Anzahl Soldaten die an die Front geschickt wurden. Zudem es wurde auch da rücksichtslos gehandelt. Entweder an der Front sterben oder hinten durch ein Standgericht.
      19 2 Melden
    • PaLve! 21.07.2018 20:05
      Highlight Bei aller Missachtung die Stalin mit seinen Verbrechen verdient, geht es echt zu weit, wenn man den Sowjets die Schuld für Taten der Nazis gibt.
      Der 2. Weltkrieg wurden von Nazideutschland begonnen. Schluss. Daran gibt es nichts zu ändern.
      5 13 Melden
    • reconquista's creed 21.07.2018 20:35
      Highlight Palve, da für die meisten Historiker der Überfall auf Polen der Beginn des Zweiten Weltkrieg darstellt und Deutschland & Russland vorgänging Polen unter sich aufteilten und entsprechend besetzten sehe ich keinen Fehler in der Aussage.
      Kennst du den Hitler-Stalin-Pakt überhaupt?
      13 1 Melden
    • rodolofo 22.07.2018 10:34
      Highlight Stalin legte eben schon damals den Schwerpunkt bei der Vernichtung "Innerer Feinde", während Hitler den Schwerpunkt bei der Expansion und bei der Aggression nach Aussen setzte.
      Diese grundlegende "Dynamik Zweier Welten" ging auch nach dem Ende des 2.Weltkrieges weiter, nur dass dann die US-Amerikaner das von den Deutschen angefangene "Tausendjährige Reich" übernahmen und anführten.
      Die Sowjetunion dagegen entwickelte sich zu einem gigantischen Gefängnis hinter "Eisernen Vorhängen", mit einer beinahe totalen Bevormundung und Bespitzelung, das nur noch sehr wenig expansive Kraft hatte.
      7 1 Melden
  • Melker Spitzwegerich 21.07.2018 07:31
    Highlight Vladimir der "unkomplizierte" Fassadenreiniger!
    142 13 Melden

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