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Ende der Funkstille: Nato-Russland-Rat tagt erstmals seit 2014

Wegen der verhärteten Fronten im Ukrainekonflikt hat der Nato-Russland-Rat seit mehr als einem Jahr nicht getagt. Jetzt will die westliche Allianz wieder Gespräche mit Moskau führen.



Ein Artikel von

Spiegel Online
epa05247774 Russian President Vladimir Putin attends the media forum of the All-Russia People's Front (ONF) in St.Petersburg, Russia, 07 April 2016. Speaking at a media forum in St.Petersburg, Putin rejected links to offshore accounts published in the so-called Panama Papers and called leaks part of Western efforts to weaken Russia.  EPA/DMITRI LOVETSKY/POOL

Redet wieder mit der Nato: Putin
Bild: EPA/AP POOL

Die Nato und Russland haben sich auf eine Wiederbelebung ihres wichtigsten Forums für Gespräche geeinigt. Wie das westliche Militärbündnis in Brüssel mitteilte, werde es in den kommenden zwei Wochen ein neues Treffen des sogenannten Nato-Russland-Rats auf Botschafterebene geben. Es wäre das erste Treffen des Rats seit 2014.

Themen sollten die Ukrainekrise und die Lage in Afghanistan sowie der Anti-Terror-Kampf sein. Zudem werde es um mehr Transparenz und Risikoreduzierung bei militärischen Aktivitäten gehen.

Der Nato-Russland-Rat war 2002 gegründet worden, um Vertrauen zwischen den Gegnern von einst aufzubauen. Er tagte auf Diplomatenebene zuletzt im Juni 2014. Seitdem lag der Dialog wegen des Ukrainekonflikts auf Eis. Die Nato wirft Russland vor, die ukrainische Schwarzmeerhalbinsel Krim völkerrechtswidrig annektiert zu haben und die prorussischen Separatisten in der Ostukraine zu unterstützen. Moskau bestreitet das.

cht/dpa

So tickt Putin – privat wie politisch

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    Alle Leser-Kommentare
  • silverback 08.04.2016 16:19
    Highlight Highlight Nicht getagt klingt etwas irreführend. Wikipedia:

    «Im September 2014 beschlossen die Staats- und Regierungschefs der in der NATO verbündeten Länder auf dem NATO-Gipfel in Wales wegen der Krise in der Ukraine 2014 jegliche praktische militärische und zivile Zusammenarbeit zwischen der NATO und Russland auszusetzen, die politischen Kommunikationskanäle jedoch weiter offenzuhalten.[13] Dieser Beschluss folgte einem Übereinkommen der Außenminister der NATO-Staaten vom 1. April 2014, die Kooperation im NATO-Russland-Rat auf die diplomatische Ebene der Botschafter zu beschränken.»
    • rodolofo 08.04.2016 20:52
      Highlight Highlight Ich wüsste nicht, was es mit der Russischen Seite zu besprechen gäbe.
      Die Putin-Regierung hat sich dermassen hinterlistig und verlogen gezeigt, dass ihr in keiner Weise zu trauen ist. Das Wortdieser Leute ist nichts wert!
      Aber vielleicht sind sie ja ganz ähnlich, wie unsere eigenen "Mächtigen"?
      Die "Panama-Papers" deuten jedenfalls darauf hin...
      Dann wollen sie vielleicht miteinander verhandeln, wie sie die Welt untereinander aufteilen wollen, so dass sie einander nicht gegenseitig ins Gehege kommen?
      Solche Verhandlungen und Gespräche wäre dann sowas, wie "Pokerspiele unter Mafiosis".

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