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ESC-Sieg der Ukraine: Russland wittert den grossen Betrug

Die Ukrainerin Jamala hat den Eurovision Song Contest gewonnen – mit einer inbrünstig vorgetragenen Widmung an die Krim. Ihr Land jubelt, die Russen reagieren vergrätzt.

Benjamin Bidder, Moskau



Ein Artikel von

Spiegel Online

Sofern der ESC gemäss seiner Statuten tatsächlich die Politik aussen vor halten wollte, ist er in diesem Jahr damit gescheitert. Nachdem die ukrainische Sängerin Jamala im Finale des Eurovision Song Contest Australien und vor allem den russischen Publikumsliebling Sergey Lazarev auf die Plätze verwiesen hatte, meldete sich der ukrainische Präsident Petro Poroschenko zu Wort.

«Heute hat mit Jamalas Stimme das ganze ukrainische Volk gesprochen. Die Wahrheit hat wie immer gesiegt», schrieb der Staatschef auf Twitter. Er nutzte die Gelegenheit für das Versprechen, in seinem Land zügig mit dem kommunistischen Erbe aufzuräumen, das sei «eine Frage der politischen Sicherheit».

Der Kiewer Bürgermeister Vitali Klitschko sagte: «Ich bin unglaublich stolz auf die Ukraine, und ich bin Jamala dankbar für diesen Sieg, der für uns alle heute wichtig ist.» Er lud für 2017 zum ESC nach Kiew ein, als einen möglichen Austragungsort nannte er das Olympiastadion.

«Wichtiger Schritt für die Befreiung der Krim»

Jamalas Siegersong «1944» war offiziell dem Leiden der Krim-Tataren gewidmet, die von Sowjetdiktator Josef Stalin 1944 nach Zentralasien deportiert worden waren. Der Beitrag war aber auch eine kaum verhohlene Anspielung an die jüngere Geschichte der Halbinsel, nämlich an die militärisch durchgesetzte Annexion der Krim durch Russland 2014 (Lesen Sie hier die Analyse). So wurde ihr Lied jedenfalls auch in der Ukraine verstanden, das zeigen die Reaktionen auf Jamalas Erfolg.

Refat Tschubarow, ein Anführer der Tataren, pries den ESC-Triumph als «wichtigen Schritt für die Befreiung der Krim». Moskau hat Tschubarow und andere Tatarenfunktionäre mit Einreiseverboten belegt und die Medschlis verboten, das Selbstverwaltungsorgan der Tataren. Mustafa Najem, ukrainischer Abgeordneter der Parlamentsfraktion von Präsident Poroschenko und 2013 einer der Initiatoren des Euromaidan, verkündete, im kommenden Jahr müsste der Song Contest «in der historischen Heimat von Jamala stattfinden, der ukrainischen Krim».

Besonders grosser Beliebtheit erfreute sich ein Tweet mit der Forderung, alle Russen sollten sich «von der Krim verpissen. Wir haben dort nächstes Jahr Eurovision und müssen noch nach euch sauber machen».

epa04145465 Chairman of the Mejlis of the Crimean Tatar People, Refat Chubarov leads the extraordinary session of the Kurultai (national Congress) of the Crimean Tatar people, in Bahchisarai, not far from Crimea capital Simferopol, Crimea, Ukraine, 29 March 2014. According to the Mejlis of the Crimean Tatar People, the National Congress, the supreme representative and plenipotentiary body of the Crimean Tatar people, convened to discuss the public and political situation in Crimea and tasks of Crimean Tatar national self-governance bodies.  EPA/SERGEI ILNITSKY

Refat Tschubarow. Bild: SERGEI ILNITSKY/EPA/KEYSTONE

Doch bereits vor dem Wettbewerb hatte es Diskussionen gegeben: Russische Abgeordnete forderten, Jamala wegen des politischen Subtexts ihres Beitrags zu disqualifizieren. Dem wollten die ESC-Veranstalter nicht folgen. Ihnen wäre der Vorwurf gemacht worden, russischen Zensurwünschen zu entsprechen.

Für Ärger sorgt in Russland auch das Zustandekommen des ukrainischen Siegs. Nach der Publikumswertung hätte nämlich der russische Teilnehmer Sergej Lasarew gewinnen müssen. Der Favorit der Wettanbieter wurde in der Gesamtwertung aber nur dritter – die Juroren hatten ihn deutlich schlechter bewertet. (Lesen Sie hier die Erklärung zum neuen Voting-System. )

Eurovision Song Contest: Die Platzierungen

Lasarew, selbst ein Gegner der Krim-Annexion durch Russland, zeigte sich enttäuscht von dem Ergebnis. Er könne nicht nachvollziehen, warum das Votum der Jury so anders ausgefallen sei als das der Zuschauer. «Einige Jurys haben uns boykottiert», klagte der Russe, der eine aufwendige Show in Stockholm präsentierte. Tatsächlich bekam Lasarews Auftritt, den die meisten Zuschauer für den besten hielten, von Juroren in 20 von 41 Ländern nur null Punkte (Lesen Sie hier die detaillierten Ergebnisse für Russland).

Die Russen wittern die grosse Verschwörung

Es ist nicht so, dass die Enttäuschung die Russen überraschend getroffen hätte. Dabei hätten sie einen Sieg gut gebrauchen können angesichts der chronischen Wirtschaftskrise. Das russischen Geheimdiensten nahestehende Portal Lifenews erklärte seinen Lesern bereits vor dem Wettbewerb, dass beim ESC ausschliesslich «nach geopolitischen Prinzipien» abgestimmt wird. Beim zum Gazprom-Imperium gehörenden Fernsehsender NTW war noch kurz vor Beginn des Finales am Samstagabend zu hören, in Wahrheit handele es sich um eine «Arena für Intrigenspiele, einen Ort für provokative Äusserungen und Auftritte».

Schon bevor dann später tatsächlich mit dem Sieg von Jamala der – aus russischer beziehungsweise Kreml-Sicht gesehen – grösste anzunehmende Unfall eintrat, war die Erklärung dafür vorbereitet. Wann immer etwas eintritt, was Russland nicht passt, handelt es sich natürlich nur um einen Komplott, es kann gar nicht mit rechten Dingen zugegangen sein.

Es ist nicht das erste Mal, dass Russland – traditionell stark beim ESC – mit dem Wettbewerb fremdelt. Als vor zwei Jahren Conchita Wurst gewann, galt das für Moskau als vermeintlicher Beweis dafür, Europa stehe kurz vor dem Untergang. Vize-Minister Dmitrij Rogosin ätzte, die EU habe allen «Anhängern der europäischen Integration ihre europäische Zukunft gezeigt: Ein Mädchen mit Bart.»

Conchita Wurst, who won the 2014 ESC for Austria, attends a dress rehearsal for the final of the Eurovision Song Contest in Austria's capital Vienna, Friday, May 22, 2015. (AP Photo/Kerstin Joensson)

Conchita Wurst gewann vor zwei Jahren.
Bild: Kerstin Joensson/AP/KEYSTONE

Nach Jamalas Sieg ist der Ton in Moskau ähnlich hysterisch. Russische Medien wittern wieder einmal die grosse Verschwörung. Die regierungsnahe Boulevardzeitung «Komsomolskaja Prawda» titelt am Sonntag, die «europäische Jury» habe Russland den Sieg gestohlen. «Das sieht alles so aus, als habe jemand um jeden Preis einen Sieg Russlands vermeiden wollen», behauptet das Massenblatt.

Unerwartete Unterstützung bekam Russland von einer Organisation, die bisher nicht durch gesteigertes Interesse am ESC aufgefallen war: Die Enthüllungsplattform Wikileaks twitterte etwas wirre Verschwörungstheorien. Der Wettbewerb repräsentiere nur «die westeuropäische und andere Gruppe beim UNO-Sicherheitsrat» und sei überhaupt nur ein Mittel, um die Menschen «von anderen Skandalen abzulenken». Der Sieg der Ukraine? Ein ganz klarer Fall von «Geopolitik». Wikileaks-Gründer Julian Assange hatte mal eine eigene Sendung bei Russia Today, dem Auslandssender des Kreml.

Angesichts solch schriller Töne ging unter, das ausgerechnet die Zuschauer in Russland und der Ukraine keine Lust auf Grabenkämpfe zu haben schienen. Siegerin Jamala bekam zwar von der russischen Jury null Punkte, vom Publikum aber sogar 10. Und für Lasarew, den enttäuschten Sänger aus Russland, gab es von den Ukrainern sogar die Höchstzahl: zwölf Punkte.

Zusammengefasst: Die Ukrainerin Jamala hat den Eurovision Song Contest mit ihrem Lied über die Deportation der Krimtataren gewonnen. Präsident Petro Poroschenko gratuliert überschwänglich. In den russischen Medien ist dagegen von einem gestohlenen Sieg die Rede. Der russische Sänger Sergej Laserew landete nur auf Platz drei der Gesamtwertung, obwohl er der Zuschauerliebling des Finales war.

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    Alle Leser-Kommentare
  • The oder ich 15.05.2016 18:14
    Highlight Highlight Wenn die Russen das mit dem Manipulieren (Stichwort Sotschi) mal nicht hinkriegen, verdächtigen sie natürlich alle anderen.

    Schön, dass das russische und das ukrainische Publikum gegenseitig offener waren.
  • Alnothur 15.05.2016 17:11
    Highlight Highlight Ich staune, wie viele sich diesen schlechten Witz jedes Jahr wieder antun. Ist denen so langweilig?
    • Fabio74 15.05.2016 18:40
      Highlight Highlight ich staune über jene die diesen schlechten Witz kommentieren müssen
    • The Destiny // Team Telegram 15.05.2016 20:30
      Highlight Highlight @Fabio74 Ich staune auch über deine vielen comments lol
    • Fabio74 15.05.2016 21:40
      Highlight Highlight @The Destiny: Im Zug hat man Zeit zu schreiben. Und wenn ich so einen Kommentar finde, juckts in den Fingern
  • MaxHeiri 15.05.2016 16:38
    Highlight Highlight Vielleicht hatten die Ukraine und Russland beide auch Unmengen an Geld für Telefonanrufe in fremden Ländern ausgegeben, dass beide soweit vorne waren. Technisch ist das nicht allzu schwer umzusetzen.
  • 11lautin 15.05.2016 16:20
    Highlight Highlight Der russische Beitrag war 0815 einmal gehört schon vergessen wie die meisten Songs an diesem Abend auch, kann mich jetzt schon an keinen richtig erinnern.
  • lucky96 15.05.2016 16:14
    Highlight Highlight Wenn sich da jemand betrogen fühlen muss, dann sind es alle Sportler der Olympiade in Sotschi, die aufgrund der systematisch gedopten, russischen Konkurrenz keine Spitzenplätze erreichten.
  • Sapere Aude 15.05.2016 16:14
    Highlight Highlight Welchen Sinn würde es überhaupt machen, einen solches Voting aktiv zu manipulieren? Die politische Relevanz des ESC ist gleich null. Natürlich wird die Entscheidung auch von der Tagespolitik beeinflusst. Dahinter jedoch eine politische Verschwörung zu vermuten, ist absurd. Geht man nach Ockhams Rasiermesser haben die Iluminatie und Geheimdienste besseres zu tun als eine solche Veranstaltung zu manipulieren.
  • Beobachter24 15.05.2016 15:58
    Highlight Highlight Ist ja logisch, dass RU nicht gewinnen durfte.
    Und dass stattdessen nun die nächste Show in der Ukraine sein wird, ist geradezu "ideal" um diese noch mehr politisch zu instrumentalisieren.

    Die DWN sieht das naturgemäss ein bisschen anders als SPON => http://goo.gl/pAMc8b

    (ich übrigens auch.)

    • Fabio74 15.05.2016 17:55
      Highlight Highlight ja Russland das arme Opfer des bösen Westens. Selbst bei was mit Null Relevanz.
      Warum treten die Russen nicht aus der EBU aus, wenn alle sich verschwören gegen Putin?
      DWN als Quelle nennen sagt viel
    • Beobachter24 15.05.2016 18:47
      Highlight Highlight So so ... sagt also viel :-)
      Dasselbe könnte man auch zu SPON sagen ;-)

      Wer bereit ist, sich eine *eigene* Meinung zu bilden, der schaut sich verschiedene Ansichten an.
    • Fabio74 15.05.2016 21:39
      Highlight Highlight Ich kann mir meine Meinung bilden ohne russische Propaganda anzuschauen. Brauch auch den Spiegel nicht. Gibt genug Quellen dazu.
      Nur Russland war beleidigt vor 2 Jahren als Conchita Wurst gewonnen hat und nun schon wieder. Dann würde ich als Russland die Konsequenzen ziehen und nicht mehr mitmachen oder ganz austreten.
  • saugoof 15.05.2016 15:41
    Highlight Highlight Für mich hat Russland den Sieg nicht verdient. Die Show war spektakulär aber der Song war nichts wert. Da waren die Ukraine, Australien, Frankreich, Schweden, etc. meilenweit besser.
  • Turi 15.05.2016 15:29
    Highlight Highlight Die SVP und die Russen kommen immer und - mimimi - schreien Betrug + Verschwörung...
    • Howard271 15.05.2016 16:34
      Highlight Highlight Dir ist aber schon bewusst, dass du einfach über ein Lied abstimmst und nicht deine Zustimmung zur Regierung kundtust beim ESC?

      Jamie-Lee Kriewitz als Stellvertreterin der Deutschen Regierung 😂? Ich muss doch sehr bitten...
  • rodolofo 15.05.2016 15:11
    Highlight Highlight So etwas musste ja kommen!
    Putin hätte natürlich noch so gerne einige seiner Oligarchen dazu gezwungen, einen pompösen nächsten ESC zu veranstalten...
    Nun, alles lässt sich halt nicht "regeln", wie das im Mafia-Jargon heisst.
    Die grössten Betrüger wittern sofort und überall Betrug!
    Das lässt sich psychologisch sehr gut erklären:
    Die eigenen, durch Selbsttäuschung verdrängten Eigenschaften, werden auf andere Menschen projiziert und bei diesen bekämpft, anstatt bei sich selber.
  • John Smith 15.05.2016 14:45
    Highlight Highlight Dass der Publikumsliebling von 20 Juroren 0 Punkte bekommt ist schon sehr schwach. Polen wurde ebenfalls von der Jury zu schwach bewertet.
    Ich finde den neuen Modus aber ziemlich cool. Das Zuschieben von Punkten an Nachbarländer ist so weit weniger auffällig. Mir wär aber lieber wenn die Jury anstatt 50% Gewicht nur 30% oder so hätte.
    • rodolofo 15.05.2016 15:12
      Highlight Highlight Sie hat ja nur 1/3 Gewicht.
    • JayAge 15.05.2016 15:13
      Highlight Highlight Die Beiträge von Polen und Russland waren ja auch fürchterlich! Keine Ahnung, wie die so viele Zuschauerstimmen kriegen konnten.
    • aye 15.05.2016 15:14
      Highlight Highlight Naja, es soll ja eine "Fachjury" sein... Und abgesehen von der imposanten Multimedia-Show ist der russische Beitrag nunmal wirklich schlecht.

      Die Ukrainerin kann immerhin ein bisschen singen, die Australierin wäre noch etwas besser gewesen. (Mehr habe ich mir nicht angetan.)

      Kurzum: Dass die Ukraine gewonnen hat, mag ein politisches Statement der Zuschauer und Jury gewesen sein (wie auch schon bei Conchita Wurst). Doch dass die Russen nicht gewonnen haben ist mehr als in Ordnung, wenn man die musikalische Qualität des Beitrages betrachtet.
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  • The Destiny // Team Telegram 15.05.2016 14:40
    Highlight Highlight Beschreibt den ESC sehr treffend

    "«Arena für Intrigenspiele, einen Ort für provokative Äusserungen und Auftritte»."
  • Incendium 15.05.2016 14:28
    Highlight Highlight Dass der ESC nichts mit Politik zu tun hat glauben aber auch nur noch die Veranstalter selber oder? Abschaffen den scheinheiligen Dreck.
    • Fabio74 15.05.2016 18:47
      Highlight Highlight Warum? abschaffen bei 200 Mio Zuschauern nur weil Purin beleidigt ist.
  • teufelchen7 15.05.2016 14:25
    Highlight Highlight manipulation in sport, politik, shows, ESC etc... was ist überhaupt noch ehrlich? wählen ist für mich ein komisches wort geworden.

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