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Screenshot der Sendung auf Kanal Eins.
bild: twitter

Hoppla! Russische TV-Sender zeigen «aus Versehen» geheime Waffenpläne

Zwei russische TV-Sender haben Dokumente über ein neues System atomar bestückter Torpedos veröffentlicht. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow bestätigte am Mittwoch entsprechende Medienberichte. Es sei ein Versehen gewesen heisst es. Doch daran gibt es Zweifel.



Die staatlich kontrollierten Sender NTW und Kanal Eins hatten am Dienstag in Berichten über ein Treffen von Präsident Wladimir Putin mit Militärvertretern in Sotschi Geheimdokumente zu einem noch in der Entwicklungsphase steckenden Torpedo-System mit der Bezeichnung Status-6 gezeigt.

In dem deutlich sichtbaren Begleittext heisst es, die auf U-Booten stationierten Torpedos würden bei ihrem Einschlag die Gebiete derart stark radioaktiv verseuchen, dass sie für lange Zeit für jede «militärische, landwirtschaftliche oder wirtschaftliche Aktivität unbrauchbar» seien.

Zwar wurden die Aufnahmen von den beiden Sender später wieder gelöscht, doch auf mehreren Internetseiten wurden Screenshots veröffentlicht. Wie die Aufnahmen in die Sendungen gerieten, war zunächst unklar. Beide Sender stehen unter strikter Kontrolle des Kreml.

Putin hatte diese Woche den USA und ihren Verbündeten vorgeworfen, Moskaus atomare Kapazitäten ausschalten zu wollen. Moskau brauche deshalb Waffen, die in der Lage sein müssten, jede Form von Raketenschutzschild zu überwinden, erklärte er.

In den USA ist daher die Rede davon, dass es sich bei dem jüngsten Vorfall mit den TV-Bildern um eine geplante Provokation gehandelt haben könnte. Russland hätte den Fall inszenieren können, um den Anschein zu erwecken, das Land verfüge über eine neue, gefährliche Waffe, heisst es auf der US-Nachrichtenseite «Daily Beast». (dwi/sda/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • unejamardiani 12.11.2015 09:43
    Highlight Highlight Unglaublich wie Russland in den Kommentarzeilen in der Schweiz verharmlost und in schutz genommen wird.
    9 1 Melden
  • Roger Gruber 12.11.2015 09:06
    Highlight Highlight Ich wage zu bezweifeln, dass dies "versehentlich" geschah. Wahrscheinlicher ist doch, dass die Russen damit den Amis zeigen wollen, dass der entstehende Raketenschirm in Europa (der sich offiziell gegen den Iran richtet, haha) nutzlos ist. Und das ist auch gut so, denn nur das MAD-Prinzip (mutual assured destruction) hält die Hitzköpfe im Pentagon ab, den Knopf zu drücken. Dass die USA nicht vor einem Einsatz von A-Bomben zurückschrecken, wenn sie keine entsprechende Antwort fürchten müssen, haben sie ja schon unter Beweis gestellt.
    4 5 Melden
    • Roger Gruber 12.11.2015 10:05
      Highlight Highlight thotha, es sind aber die USA und niemand anders, der das atomare Gleichgewicht und somit das MAD-Prinzip aushebeln wollen. Es sind auch die USA, die den Atomwaffen-Sperrvertrag einseitig gekündigt haben. Es sind auch die USA, die neue Atowaffen in DE stationieren. Es sind die USA, die rund um Russland Stützpunkte errichten. Und es sind die USA, die als einziger Staat Atomwaffen auf Städte abgeworfen hat.
      4 2 Melden
  • JasCar 12.11.2015 08:54
    Highlight Highlight in den USA laufen Trident-Tests und Russland publiziert "versehentlich" Pläne mit Atomwaffen? Wer will da wohl wen beeindrucken?
    Ob die SVP da auch was dagegen tun kann?
    6 1 Melden
  • ⚡ ⚡ ⚡☢❗andre ☢ ⚡⚡ 12.11.2015 05:42
    Highlight Highlight Ich verwette meinen Geigerzähler darauf, dass es nur Inszeniert ist.
    19 1 Melden

Hier testet Putin die neue Kalaschnikow (SPOILER: Er schoss wirklich gut)

Russlands Präsident Wladimir Putin hat im russischen Staatsfernsehen einmal mehr seine Männlichkeit zur Schau gestellt und Treffsicherheit mit einer Kalaschnikow bewiesen. Über die Hälfte der Schüsse sollen Volltreffer gewesen sein.

Das russische Staatsfernsehen zeigte am Mittwoch Bilder, wie Putin mit Schutzbrille und Kopfhörern ausgestattet ein neues Gewehr des russischen Waffenherstellers testet.

Putin habe auf dem Übungsgelände von Kalaschnikow nahe Moskau fünf Mal abgefeuert und das Ziel «in mehr als der Hälfte der Fälle» getroffen, berichtete der Sender Rossija 24.

Das Ziel sei «etwa in der grössten Entfernung» aufgestellt gewesen, lobte der Sender. Es habe so gewirkt, als habe Putin wie ein professioneller …

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