International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Russland möchte «geeinte und florierende» Europäische Union



Russlands Präsident Wladimir Putin hat sich gegen Vorwürfe gewehrt, sein Land strebe eine Spaltung der EU an. «Wir verfolgen nicht das Ziel, etwas oder jemanden in der EU zu spalten», sagte Putin im österreichischen Sender ORF vor seinem Besuch in Wien am Dienstag.

Russland habe stattdessen ein Interesse daran, dass die EU als wichtigster Handels- und Wirtschaftspartner «geeint ist und floriert». Je mehr Probleme die EU habe, desto mehr Probleme gebe es auch für sein Land, sagte Putin in dem Interview am Montagabend.

Putin wandte sich auch gegen mutmassliche Verbindungen seiner Partei Vereintes Russland mit der rechtspopulistischen FPÖ in Österreich, die dort an der Regierungskoalition beteiligt ist. Die FPÖ unterstützt den von Moskau erhobenen Anspruch auf Souveränität der annektierten Krim-Halbinsel und fordert eine Lockerung der Russland-Sanktionen. Österreich war zudem eines der wenigen EU-Länder, die nach der Vergiftung des russischen Ex-Spions Sergej Skripal in Grossbritannien keine russischen Diplomaten auswies.

Putin kommt in Wien am Dienstag mit dem österreichischen Bundespräsidenten Alexander Van der Bellen und mit Bundeskanzler Sebastian Kurz zusammen. (sda/afp)

So tickt Putin – privat wie politisch

Das könnte dich auch interessieren:

Die Geschichte zu diesem Foto mit Pogba ist wirklich unglaublich lustig

Link zum Artikel

Dieser Bündner Lokführer hat wohl gerade den besten Job der Welt

Link zum Artikel

«Der grösste Fehlentscheid der NFL-Geschichte» – und natürlich wieder Brady

Link zum Artikel

9 simple WhatsApp-Kniffe, die nicht jeder kennt

Link zum Artikel

Vor 50 Jahren: Als der Traum von der Schweizer Atombombe platzte

Link zum Artikel

Von frierenden Möpsen und fliegenden Vibratoren: Eine kleine Abrechnung mit Hollywood

Link zum Artikel

«Ken ist nur ihr schmuckes Anhängsel»: Soziologin über Geburtstagskind Barbie

Link zum Artikel

«Steigende Mieten!» – «Nur noch Beton!»: Das Streitgespräch zur Zersiedelungs-Initiative

Link zum Artikel

Ist die #10YearChallenge gefährlich? Die Fakten zum Internet-Phänomen

Link zum Artikel

Hunderte Millionen geklaute Zugangsdaten im Netz – so prüfst du, ob du gehackt wurdest

Link zum Artikel

3 Punkte: Wie Kritiker über den Reichen-Report motzen – und was davon zu halten ist

Link zum Artikel

«Das Beste im Mann» – mit diesem Anti-Sexismus-Werbespot läuft Gillette voll in den Hammer

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

28
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
28Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Snowy 05.06.2018 11:27
    Highlight Highlight Ganz egal, ob man nun die aktuelle russische Regierung eine Schurkenregierung findet, einen Streit Europa vs. Russland nützt in erster Linie den anderen Grossmächten (USA und China) und schadet Europa und Russland.

    Da aktuell so ziemlich alle Regierungen der Grossmächte von Schurken besetzt sind, könnte die EU für einmal einen Schritt auf Russland zugehen, anstatt weiterhin US-Sanktionen zu unterstützen, welche einem selber schaden.
    • Snowy 05.06.2018 14:00
      Highlight Highlight Herrlich... bereits bei der ersten Antwort unterstellt mir jemand, dass der Westen alles Schurkenstaaten und Russland das grosse Vorbild sei

      Mit keiner Silbe erwähne ich Russland als Vorbild - im Gegenteil: Ich sage, dass Russland genauso wie die anderen Grossmächte China und USA aktuell von Schurkenregierungen geführt werden.

      Es ist einfach Fakt, dass die USA einen Zusammenschluss von Europa und Russland fürchten.
      Wenn wir (EU) schon auf die Einhaltung von Menschen- und Völkerrecht bei unseren strategischen Partnern scheissen, dann können wir geradesogut auch Russland ansttat die USA nehmen
    • Dirk Leinher 06.06.2018 07:57
      Highlight Highlight Zum Glück blieb Merkel bisher in Bezug zu Nord Stream 2 stabil positiv eingestellt. Denn es ist ja jedem klar dass günstiges Gas aus Russland keine Abhängigkeit schafft. Die Abhängigkeit besteht jetzt weil das Transitland Ukraine als Erpresser beider Seiten fungiert. Wer will kann ja immer noch Flüssiggas aus den USA kaufen. Es gibt bereits jetzt 22 LNG Terminals in Europa die nur zu ca. 30% ausgelastet sind. Diversifizierung ist Realität, dass der Markt halt lieber günstiger in Russland einkauft ist nur logisch.
  • Dong 05.06.2018 10:08
    Highlight Highlight Auch Europa braucht ein stabiles Russland! (Von einem stabilen Nahen Osten ganz zu schweigen...)

    Erinnert sich jemand noch an die Jelzin-Jahre? Die will niemand zurück, hier nicht und in Russland erst recht nicht.
  • Posersalami 05.06.2018 10:01
    Highlight Highlight Man könnte das Angebot von Putin auch einfach mal annehmen. Es liegt seit irgendwie 2001 oder so auf dem Tisch.

    Die USA kegeln sich grad raus, die Gelegenheit ist günstig.
    • Posersalami 05.06.2018 14:16
      Highlight Highlight Und wieso sollte das passieren? Gibts dazu einen Hinweis, Bericht oder wenigsten ein einziges Indiz?

      Zur Erinnerung: Die Ukrainekrise ist ausgebrochen, weil Russlands Interessen mit Füssen getreten wurde. Sicherheit gibts aber nur, wenn alle mit an Bord sind, was Russland explizit mit ein schliesst.
    • Posersalami 05.06.2018 18:05
      Highlight Highlight @Moky: Wollte die Ukraine sich dem Westen anhängen oder wurde diese Meinung gekauft? Zumindest beeinflusst, die Amis haben da ziemlich viel Geld gezahlt bis sie endlich ihre farbige Revolution hatte..

      https://www.zeit.de/2015/20/ukraine-usa-maidan-finanzierung

      Nulands "fuck the EU" ist da nur ein Puzzleteil. Ob die Ukraine auch ohne Schubser sich dem Westen zugewandt hätte wissen wird nicht. Fakt ist, der Schubser war da, das können sie weder leugnen noch ignorieren.
    • Billy the Kid 06.06.2018 10:22
      Highlight Highlight @Moky
      Falls Sie ein bisschen Ahnung hätten, wüssten Sie, dass die Krim schon sehr sehr lange einen Sonderstatus besitzt. Dort ist ein wichtiger Militärstützpunkt der Russen und die Bevölkerung dort spricht und denkt auch fast ausschliesslich russisch.
      Es war vor allem der Westen, der seit 1999 sein Versprechen nicht eingehalten hat und die NATO immer weiter nach Osten expandieren liess - obwohl der Kalte Krieg offiziell für beendet erklärt wurde.
      Was glauben Sie würden die Amis machen wenn die Russen et al. nun vor Mexiko stehen würden und amerikafeindliche Rebellen unterstützten?
    Weitere Antworten anzeigen
  • FancyFish - Stoppt Zensur! 05.06.2018 09:50
    Highlight Highlight Russland unterstützt nicht nur die FPÖ sondern auch die Front National in Frankreich und es wird auch von Verbindungen mit AfD-nahen Gruppen gesprochen...

    Irgendetwas führt der Putin im Schilde
    • Sebastian Wendelspiess 05.06.2018 11:23
      Highlight Highlight Belege?
    • swisskiss 05.06.2018 12:15
      Highlight Highlight Sebastian : Kredit der " Ersten Tschechisch-Russischen Bank" mit Sitz Moskau über 9 Millionen Euro an den Front National. Einladung aller rechten Parteien Europas (inkl. SVP) als "Wahlbeobachter" der illegalen Abstimmung auf der Krim , bezahlte Flugreise durch russischen Oligarchen von 4 AfD Mitgliedern nach Russland, Einladung der Lega an Alexei Komov, (sanktioniert wegen Krim) Lega Parteitag, Koordinationsabkommen FPOE, Lega, FN einig Russland unterzeichnet in Moskau, etc.

      Anti Amerikanismus von Rechts. Eine neue Front gegen die USA (mal nicht von Links)

      Aber vielleicht wirksamer!
    • swisskiss 05.06.2018 14:28
      Highlight Highlight Schon lustig, wenn man Fakten anführt und Blitze dafür erntet. Wollt Ihr die Wahrheit nicht wissen, oder habt Ihr Euch schon eine eigene Realität gebastelt?

      Wie bei den Trumpisten. Die eigene Empfindung zählt mehr als jeder Fakt.

      Unselige Zeit, in der Emotionen stärker gewichtet werden als Fakten. 1984 lässt grüssen!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mangi 05.06.2018 08:59
    Highlight Highlight Er will vor allem seine Macht [Einfluss] in Europa ausbauen, möglichst auf dem Buckel der Europäer. Gelle
    • Posersalami 06.06.2018 17:46
      Highlight Highlight Ginge es Putin um Einfluss oder Macht in der EU, wäre er ein wirklich lausiger Politiker der das Gegenteil vom Ziel erreicht.

      Wenn man nicht davon ausgeht das Putin und sein Stab keine debilen Trottel sind ist ihre Analyse Mist.
  • rodolofo 05.06.2018 08:24
    Highlight Highlight Geeint wünscht sich Putin die Europäische Union wohl schon, allerdings in einem ähnlichen Sinne, wie sein Rechtsnationaler Hofstaat im Staate, "Einiges Russland", Russland "eint"...
    Wie geht also die Putin'sche Art von Einigkeit?
    Einer gleichgeschaltete Presse darf nur diejenigen Geschichten erzählen, welche in die Hochglanz-Propaganda vorherrschenden Rechtsnationalen Gau-Leitung passen.
    Alle Anderen, WAHREN Geschichten müssen verschwiegen werden, denn sie gelten als illegal, kriminell und terroristisch.
    So soll Europa Teil werden von einem Neo-Stalinistischen Ostblock (inkl. China).
    • Sebastian Wendelspiess 05.06.2018 11:24
      Highlight Highlight @rodolfo redest du jetzt von unserer Presse?
    • rodolofo 05.06.2018 12:32
      Highlight Highlight @ Sebastian Wendelspiess
      Eher nicht, aber zum Teil ist diese mit gemeint, wenn ich "Russland TV" sage.
    • rodolofo 06.06.2018 07:14
      Highlight Highlight @ Moky
      Da siehst Du's wieder mal:
      Die "Freunde Russlands" verstehen keinen Spass!
      Vor allem dann nicht, wenn man sich über sie lustig macht, indem man ihre Verlogenheit spiegelt und sogar noch auf die Spitze treibt.
      So wehren sich übrigens Österreichs CabaretistInnen und der ganze "Ostblock-Humor" trieft nur so von abgründiger Doppelbödigkeit!
      Wenn Du den Teufel bekämpfen willst, dann musst Dir selber eine Teufelsmaske aufsetzen!
      (Und darauf hoffen, dass sie nicht später mit Deinem Gesicht zusammenwächst...)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Carlitos Fauxpas 05.06.2018 08:05
    Highlight Highlight Schon klar Wladi, das eine Sagen aber hartnäckig das andere Tun.

    Mit wenig Geschick grossen Schaden anrichten dafür ist er doch nicht erst seit gestern bekannt.

Klimastreik in Deutschland – Präsident der Schüler-CDU verpetzt Mitschüler bei den Lehrern

Nicht nur in der Schweiz streiken heute Schülerinnen und Schüler, um einen effektiveren Kampf gegen den Klimawandel zu fordern. Auch in Belgien und Deutschland gehen die Jugendlichen auf die Strasse. Im Bundesland Baden-Württemberg etwa finden Streiks unter anderem in Stuttgart, Freiburg im Breisgau und Tübingen statt. 

Kein Verständnis für die Demonstrationen haben die Jung- und Schülerorganisationen der CDU. Philipp Bürkle, Landesvorsitzender der Jungen Union (JU) und Michael Bodner, …

Artikel lesen
Link zum Artikel