International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Überreste des russischen Jets in Syrien. Bild: EPA/EPA

Kampfjet-Abschuss in Syrien: Moskaus grausame Rache

Ein russischer Kampfjet wird in Syrien abgeschossen, der Pilot überlebt zunächst. Doch als sich Dschihadisten nähern, sprengt er sich in die Luft. Moskau feiert den «Held der Föderation» - und schlägt brutal zurück.

05.02.18, 22:59 06.02.18, 09:07

Christoph Sydow



Ein Artikel von

«Das ist für euch, für die Jungs», sind die letzten Worte des russischen Kampfpiloten Roman Filipow. In dem Moment, als er sie ausspricht, zieht er den Sicherungsstift aus der Handgranate. Die Explosion tötet den Major. Kämpfer der islamistischen Miliz Hayat Tahrir al-Scham (HTS) haben die Szene in einem Video festgehalten.

Die Dschihadisten schossen Filipows Kampfjet vom Typ Suchoi Su-25 am Samstag über der syrischen Provinz Idlib ab. Der Pilot konnte sich zunächst mit dem Schleudersitz retten, wurde dann aber von HTS-Kämpfern unter Beschuss genommen. Um der Gefangennahme durch die Terrormiliz zu entgehen, tötete sich Filipow schliesslich selbst mit einer Handgranate, die er offenbar im Cockpit mit sich geführt hatte.

Alexander Koz, Kriegsreporter des Kreml-nahen russischen Massenblatts «Komsomolskaja Prawda» schreibt, das Video dokumentiere «das wahre Heldentum des russischen Kriegs in Syrien». Aus dem Verteidigungsministerium heisst es, Filipow habe bis zuletzt versucht, seinen Jet in der Luft zu halten, er schaffte es noch, dem Kommandostab zu melden, dass er von einer Rakete angegriffen wurde.

Rätsel um Herkunft der Boden-Luft-Rakete

In Russland soll der Pilot auf einer Basis in der Nähe von Wladiwostok im Fernen Osten stationiert gewesen sein. Der Kreml wird ihm postum den höchsten Ehrentitel verleihen, der in Russland vergeben wird: «Held der Russischen Föderation». Filipow wurde 33 Jahre alt, er hinterlässt eine junge Frau und eine vierjährige Tochter. Er galt als erfahrener Pilot, es war nicht sein erster Einsatz im Syrienkrieg. Filipows Vater soll als Kampfpilot im Tschetschenienkrieg gedient haben, berichtet «Komsomolskaja Prawda».

Zum zweiten Mal seit Beginn ihrer Militärintervention in Syrien im Spätsommer 2015 hat die russische Armee einen Kampfjet verloren. Im November 2015 hatte die Türkei eine Suchoi Su-24 abgeschossen, nun ist es zum ersten Mal einer Rebellengruppe gelungen, ein russisches Flugzeug zum Absturz zu bringen.

Bislang ist unklar, mit welcher Waffe die Islamisten die Suchoi Su-25 beschossen. Franz Klinzewitsch, stellvertretender Vorsitzender des Verteidigungsausschusses im Föderationsrat, beschuldigte die USA, der HTS schultergestützte Flugabwehrraketen, sogenannte Manpads, geliefert zu haben. «Amerika will zeigen, dass der Krieg noch nicht vorbei ist und die Russen noch nicht gewonnen haben», sagte Klinzewitsch.

USA bestreiten Verstrickung

Das Pentagon dementiert das kategorisch: «Die Vereinigten Staaten haben niemals Manpads an irgendeine Gruppe in Syrien geliefert und wir sind sehr besorgt darüber, dass solche Waffen eingesetzt werden», sagte Heather Nauert, Sprecherin des US-Verteidigungsministeriums.

Das russische Militär bemüht sich, sowohl Filipows Leiche als auch die Flugzeugtrümmer zu bergen. Dadurch erhofft sich Moskau Rückschlüsse auf die eingesetzte Flugabwehrrakete. Die russische Zeitung «Iswestija» berichtet, das Verteidigungsministerium habe als erste Massnahme alle Kampfpiloten angewiesen, die Flughöhe von 5000 Metern nicht mehr zu unterschreiten.

Die russischen Kampfflugzeuge in Syrien sollen nicht mehr unter 5000 Meter fliegen. Bild: AP/AP

Doch die Intensität der russischen Luftangriffe nimmt seit dem Abschuss keinesfalls ab. Im Gegenteil: Seit Samstag verstärken syrische und russische Luftwaffe das Bombardement auf die Provinz Idlib - offenbar als Vergeltung. Augenzeugen berichten seit Sonntag von heftigen Angriffen auf die Provinzhauptstadt Idlib, sowie auf die Städte Maarat al-Numan, Sarakeb, Kafrnabl und andere Orte. Dabei wurden laut Augenzeugen mindestens 20 Zivilisten getötet. Mehrere Angriffe richteten sich gezielt gegen Krankenhäuser - ein taktisches Muster, das russische und syrische Luftwaffe schon bei der Eroberung Aleppos verfolgt hatten.

Chlorgasangriffe sind in Syrien wieder Alltag

Der Grossteil der bombardierten Ziele liegt Dutzende Kilometer hinter der Front - ein weiteres Indiz dafür, dass es nicht darum ging, das Vorrücken der Regierungstruppen zu unterstützen, sondern Zivilisten für den Abschuss des Kampfjets zu bestrafen und in die Flucht zu treiben. Allein in den vergangenen sechs Wochen sind nach Angaben der Vereinten Nationen mindestens 272'000 Menschen in Idlib vor den Luftangriffen und den vorrückenden Regierungstruppen in Richtung Norden geflüchtet. Für viele von ihnen ist es die zweite Flucht, sie hatten sich in den vergangenen Jahren aus anderen Landesteilen in die Provinz im Nordwesten geflüchtet.

In diesen Behältern soll das Chlorgas am 22. Januar über Syrien abgeworfen worden sein. Bild: EPA/EPA

In Sarakeb soll am Sonntag ein syrischer Armeehubschrauber mehrere mit Chlorgas befüllte Granaten abgeworfen haben. Mindestens neun Menschen seien daraufhin mit Atemnot behandelt worden, berichtet die syrische Rettungsorganisation Weisshelme. Es ist die dritte Meldung über einen Chlorgasangriff in Syrien innerhalb von vier Tagen. Am Donnerstag meldeten Ärzte einen Chlorgasangriff in Duma, am Samstag eine Attacke in Irbin - zwei von Aufständischen gehaltene Vororte von Damaskus. Wie immer bestreitet das Regime von Baschar al-Assad, Chemiewaffen eingesetzt zu haben.

Im April 2017 ordnete Donald Trump wenige Tage nach dem Sarinangriff auf die ebenfalls in der Provinz Idlib liegende Stadt Chan Schaichun einen Vergeltungsschlag gegen einen Militärstützpunkt des Assad-Regimes an. Ausdrückliches Ziel des Angriffs war es, Assad von weiteren Giftgasangriffen abzuhalten. Offenkundig ist Trumps Strategie gescheitert. Chlorgasangriffe gehören längst wieder zum Alltag im Syrienkrieg.

Mitarbeit: Christina Hebel

Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
45
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
45Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Hayek1902 06.02.2018 10:57
    Highlight Ich glaube den USA sogar wirklich, dass sie diese nicht geliefert haben. Die haben doch kaum bock, dass eigene Stinger später wieder gegen sie selbst eingesetzt werden. Aber es gint noch genügen sunnitische Länder, die diese liefern können...
    31 21 Melden
  • Domsh 06.02.2018 07:56
    Highlight Weshalb bombardieren die Russen überhaupt (noch) in Syrien?
    https://www.srf.ch/news/article/14229961/amp
    Die Aussenpolitik Putins ist richtig schlimm!
    Und ein Die-USA-haben-auch macht sie keinen Deut besser!
    Sehe echt die gute Absicht hinter dieser Intervention der Russen nicht.
    36 69 Melden
    • Datsyuk 06.02.2018 10:46
      Highlight Sie wollen ein stabiles Syrien?
      25 25 Melden
    • Domsh 06.02.2018 13:37
      Highlight Indem man alle umbringt die gegen Assad sind?
      Dann wird es noch sehr viele Bomben brachen...
      19 21 Melden
    • laska 06.02.2018 22:13
      Highlight Dass die Zerstörung Syriens mit einem Bürgerkrieg nicht einmal am Rande etwas zu tun hat, sondern Jahre bevor die Russen in den von den Amis und ihren Vasallen orchestrierten Krieg eingegriffen haben, scheinen Sie nicht zu verstehen.
      9 7 Melden
    • Domsh 07.02.2018 07:51
      Highlight Auf das übliche "Böse-Amis-und-ihre-europäischen-Sklavenstaaten"-Gedönse gehe ich mal nicht ein.
      Aber stelle die Frage nochmals an Sie - einen selbsternannten Fachmann:
      Weshalb bombardieren die Russen überhaupt (noch) in Syrien?
      3 8 Melden
    • Datsyuk 07.02.2018 08:27
      Highlight Weil sie Assad unterstützen?
      7 2 Melden
  • walsi 06.02.2018 05:55
    Highlight Es ist wie früher im Sandkasten, das beliebte "Spiel". Du machst meins kaputt, dann mach ich deins kaputt. Nur mit dem Unterschied, dass es im Krieg mit Menschenleben gespielt wird. Im Sandkasten war es in der Regel erst vorbei wenn ein Erwachsener dazwischen ging und die Streithähne trennte. Wer trennt die Streithähne in Syrien? Die USA sicher nicht, die streiten ja selber mit.
    42 8 Melden
  • Moudi 06.02.2018 03:36
    Highlight Fake News
    30 66 Melden
    • Eine_win_ig 06.02.2018 10:13
      Highlight Die Pro-Russland Trolle werden immer wie schlechter...
      35 38 Melden
  • Luku luku 06.02.2018 00:33
    Highlight Och die Russen brauchen halt auch einen richtigen Krieg um ihre Waffensysteme zu testen, die Nato konnte sich in Afghanistam und im Irak üben. Und am Schluss sind die einzigen Gewinner die Rüstungsfirmen.
    53 35 Melden
  • Datsyuk 06.02.2018 00:32
    Highlight Wie hoch ist die Glaubwürdigkeit der "Weisshelme"?
    128 30 Melden
    • Moudi 06.02.2018 07:34
      Highlight Gleich Null!?
      44 14 Melden
    • Datsyuk 06.02.2018 09:20
      Highlight Das sollte sich Watson aber auch einmal ernsthaft überlegen. Watson übernimmt einfach die Doktrin des Spiegels.
      60 15 Melden
    • Moudi 06.02.2018 13:53
      Highlight Kommt beides aus dem selben "Haus"
      12 8 Melden
  • Denk nach 06.02.2018 00:27
    Highlight Seit dem zweiten Weltkrieg wird fast in jedem Konflikt gezielt die Zivilbevölkerung unter Beschuss genommen. Nie mit Konsequenzen für die Grossmächte. Unglaublich!

    Nicht einmal vor Spitälern macht man halt ...
    76 5 Melden
  • Posersalami 06.02.2018 00:05
    Highlight "USA bestreiten Verstrickung"

    Natürlich! Aber wer so etwas rausgehauen hat braucht sich nicht wundern, wenn andere mit dem Finger auf ihn zeigen:
    "The U.S. Wants To Design Safer Anti-Aircraft Missiles for Syria’s Rebels"
    http://foreignpolicy.com/2016/04/20/the-u-s-wants-to-design-safer-anti-aircraft-missiles-for-syrias-rebels/

    Und natürlich setzt der böse Assad genau jetzt, wo er die Initiative hat, wieder Chemiewaffen ein, die ihm genau 0 Vorteil verschaffen aber Sanktionen und Vergeltung legitimieren. Man mag von Assad halten was man will, aber so blöd ist niemand.
    161 42 Melden
    • Armadillo 06.02.2018 07:31
      Highlight Du kennst Assad auch nicht. Wer weiss, was er damit bezwecken will. Oft sind totalitäre Herrscher in ihrem Denken komplett anders als das wir das noch nachvollziehen könnten.

      Viele Diktatoren haben in der Vergangenheit dumme Entscheidungen gtroffen, oft, weil sie eben emotional reagierten, statt überlegt.

      Wir, die wir in unseren gemütlichen Stuben hocken, können da einfach lamentieren und alles besser wissen.
      19 37 Melden
    • Bob_das_Fahrrad 06.02.2018 08:39
      Highlight Lustiger Link. Steht allerdings nirgends in dem Artikel, dass die USA den Aufständischen Raketen geliefert hätte.. auf dem Bild ist ausserdem eine Chinesische Luftabwehrrakete zu sehen... Aber, ja die bösen Amis mal wieder gelt.
      23 21 Melden
    • Posersalami 06.02.2018 10:01
      Highlight @ Armadillo: Diktatoren haben in der Vergangenheit oft gar nicht die Entscheidung getroffen, weil sie natürlich nicht jeden Scheiss befehlen können. Auch deren Tag hat nur 24h.

      Der Einsatz von Giftgas gegen die Kurden im Irak zB. wurde, wie man heute weiss, nicht von Saddam Hussein befohlen, sondern von einem seiner Kommandeure. Das macht es nicht besser, soll dir aber zeigen das so eine "Diktatur" eben doch auch ein Eigen- und Innenleben hat. Nicht alles was passiert ist von Assad befohlen und nicht alles was er will, kann gemacht werden.
      33 9 Melden
    • Hierundjetzt 06.02.2018 10:13
      Highlight Die Russen bombardieren vorsätzlich Krankenhäuser und Poser ergeht sich in wilden Verschwörungstheorien. Super.

      Nur so als Hinweis: wenn die USA wirklich manpads geliefert hätten, wäre der Himmel leergeschossen (siehe Afgahnistan in den 80gern)
      20 25 Melden
    • Posersalami 06.02.2018 11:59
      Highlight Wenn die Amis sagen "wir wollen einfache und zuverlässige MANPADS für die Schlächter in Syrien bauen" und 1.5 Jahre später auf einmal diverse Flieger von den Kopfabschneidern abgeschossen werden wundert ihr euch, wenn man auf die Amis zeigt? Klar, Putin ist Schuld!

      Die SU-25 ist ja nur das letzte Opfer der Kopfabschneider. In letzter Zeit wurde über Idlib mindestens eine L-39 und ein Mi-8 abgeschossen. Es gibt weitere Videos von Fehlschüssen und Treffern, die nicht zum Absturz geführt haben.

      Krankenhäuser bombardieren können die Guten übrigens auch ganz gut.
      21 9 Melden
    • Datsyuk 06.02.2018 12:08
      Highlight LordofGriffinstone:
      Kannst du diskutieren und Argumente bringen? Oder hast du keine?
      13 9 Melden
    • Toerpe Zwerg 06.02.2018 13:25
      Highlight Und Saddams Kommandant wurde von Saddam bestraft?
      11 6 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 06.02.2018 14:10
      Highlight Auch watson berichtete, dass die USA und ihre Verbündeten zumindest in Erwägung zogen, Manpads zu liefern.

      https://www.watson.ch/International/Syrien/703251356--StingerEffect--Die-neueste-Loesung-fuer-den-Syrien-Konflikt-kommt-aus-Hollywoods-Traumfabrik
      12 1 Melden
    • Posersalami 06.02.2018 15:33
      Highlight @Toerpe Zwerg: Gute Frage! Ich weiss es nicht. Ich habe letztens ein Interwiev mit John Nixon gelesen und da stand das wieder. Ging scheinbar auch aus beschlagnahmten Unterlagen hervor, ist also bestätigt. Passt halt aber nicht ins Bild, ich weiss.
      10 3 Melden
    • Bob_das_Fahrrad 06.02.2018 17:23
      Highlight Und trotzdem ist die Rakete auf Deinem Bild aus China, in China gebaut über Sudan nach Syrien geliefert und seit min. 2013 in Besitz von Rebellengruppen..
      ..und hat nix mit den Amis zu tun, ausser, dass China in Syrien offenbar den gleichen Sch.. macht, wie die USA in Afghanistan.
      Dummerweise können die Russen schlecht auf die Chinesen zeigen, da sie ja eigentlich verbündete sind, also wird halt auf den Lieblingsfeind gezeigt.




      10 6 Melden
    • Fabio74 06.02.2018 18:40
      Highlight So dumm kann aber auch keiner sein, den USA die alleinige Schuld zuzuschieben und Onkel Vladimier als Helden zu feiern
      10 9 Melden
    • Posersalami 06.02.2018 19:23
      Highlight @Bob_das_Fahrrad: Niemand weiss, ob das Manpad auf dem Bild überhaupt funktioniert. Die Batterie und die Kühlzelle hält nicht ewig. Nach 1-2 Jahren lagerung ist die durch. Von den Kurden wurde scheinbar mindestens ein weiteres Manpad erbeutet. Bestreitet niemand, sie werden auch welche der SAA erbeutet haben.

      Dennoch sagen die Guten, dass sie manpads liefern wollen. Das dann AUCH in diese Richtung gedacht werden muss, ist logisch.
      6 5 Melden
  • Chrigi-B 05.02.2018 23:43
    Highlight Nun, die Vergangenheit in diesem Konflikt hat eindeutig gezeigt, dass man weder den USA/NATO noch den Russen glauben kann...
    105 19 Melden
    • Chrigi-B 06.02.2018 12:26
      Highlight Und die moderaten Saudis die radikalsten der Radikalen "Freiheitskämpfer" und Moscheen überall auf der Welt unterstützen. Wir können aber noch lange mit dem Finger auf Assad zeigen und Kriegsverbrecher rufen. Irak, Afgahnistan, Syrien, Lybien, Yemen und zum Schluss noch den Iran....
      15 4 Melden
    • Fabio74 06.02.2018 18:43
      Highlight @justincase: Und was wollen die Russen? Frag doch mal beim Kreml nach bei Gelegenheit
      Die Saudis finanzieren Terror im Kampf gegen den Iran und dessen Einfluss
      Die Welt ist nicht so simpel, wie es der Russe darzustellen versucht
      11 8 Melden
    • Juliet Bravo 07.02.2018 00:20
      Highlight Bitte fallt nicht auf „just in case“s russische Schalmeien herein. Er hiess mal „veritable truth“ und verbreitet RT und sputnik Agitprop.
      1 6 Melden
    • Chrigi-B 07.02.2018 15:45
      Highlight Naja, RT ist nicht besser / schlechter als MSNBC oder Fox News. Ideologie über Fakten...
      4 3 Melden

In diesen 7 Momenten stand die Welt vor dem Dritten Weltkrieg

«Mögest du in interessanten Zeiten leben», so lautet angeblich eine chinesische Verwünschung. Unsere Zeiten sind «interessant» wie lange nicht mehr – jedenfalls, wenn wir an den aktuellen Stand der Weltpolitik denken. Noch nie war die Gefahr so gross, dass es im schon seit 2011 andauernden syrischen Bürgerkrieg zu einer direkten militärischen Konfrontation der Grossmächte kommt. US-Präsident Trump tweetete, die Beziehungen der USA zu Russland seien schlechter denn je, den Kalten …

Artikel lesen