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«Der nette, böse Putin»: Der Erfolg des russischen Präsidenten

«Nordwestschweiz»-Chefredaktor Patrik Müller analysiert den Erfolg des russischen Präsidenten Wladimir Putin beim Treffen mit US-Präsident Donald Trump.

18.07.18, 04:54

Patrik Müller



Eine der heftigsten Reaktionen auf Donald Trumps Treffen mit Wladimir Putin kam von einem Parteikollegen, dem republikanischen Senator John McCain. «Noch nie hat sich ein Präsident vor einem Tyrannen derart erniedrigt», liess McCain verlauten. McCain, der die US-Präsidentschaftswahlen 2008 gegen Barack Obama verlor, äussert sich in der Öffentlichkeit nur noch selten, denn er ist schwer an Krebs erkrankt. Doch nach dem Gipfel von Helsinki konnte er nicht schweigen.

Russian President Vladimir Putin gestures during a joint press conference with U.S. President Donald Trump at the Presidential Palace in Helsinki, Finland, Monday, July 16, 2018. (Antti Aimo-Koivisto/Lehtikuva via AP)

Der russische Präsident Wladimir Putin traf mit US-Präsident Donald Trump. Bild: AP/Lehtikuva

McCain hat eben seine Memoiren veröffentlicht. In dem lesenswerten, 400 Seiten starken Buch setzt sich der ehemalige Vietnam-Kämpfer intensiv mit Putin auseinander. Seit langem beobachtete McCain den politischen Aufstieg des früheren KGB-Agenten; bereits als Putin 2000 erstmals Staatspräsident wurde, legte er sich mit ihm an. Damals wurden seine Warnungen vor dem «tyrannischen Autokraten» als Paranoia eines kalten Kriegers abgetan. Denn anfänglich hatte Putin im Westen kein schlechtes Image, sein Name stand für Öffnung und Fortschritt. Das begann sich erst später zu ändern, etwa 2003, mit der politisch motivierten Inhaftierung des Oligarchen Mikhail Khodorkovsky. Spätestens 2005 musste es Putins westlichen Freunden dämmern, als dieser sagte: «Die Auflösung der Sowjetunion war die grösste politische Katastrophe des 20. Jahrhunderts.»

So tickt Putin – privat wie politisch

Zerstörung der liberalen Weltordnung

John McCain zieht in seinen Memoiren ein überklares Fazit: «Putin ist ein böser Mann, und er hat böse Absichten, darunter die Zerstörung der liberalen Weltordnung, die der Menschheit Stabilität, Wohlstand und Freiheit gebracht hat. Putin nutzt die Offenheit unserer Gesellschaft aus, um Zwietracht zu säen und die westlichen Gesellschaften zu spalten.» Und mit Bezug zur Einmischung Russlands in die US-Wahlen 2016 schreibt McCain: «Putins Ziel ist nicht, einen bestimmten Kandidaten oder eine Partei zu schlagen. Nein, er will den Westen schlagen.»

Vorgestern liess es Trump, neben Putin stehend, offen, wem er glaubt – seinen eigenen Geheimdiensten, die eine Einmischung der Russen festgestellt haben, oder dem russischen Präsidenten, der nichts davon wissen will. Das brachte nicht nur McCain aus der Fassung, sondern auch Trump näher stehende Parteikollegen – und sogar Journalisten seines Lieblingssenders Fox News, die mit Putin ein exklusives Interview führen durften und dabei weitaus kritischer waren als Trump beim gemeinsamen Auftritt mit dem Autokraten.

Wer die Pressekonferenz am TV verfolgte, sah einen netten Putin, der Genugtuung versprühte. Trump behandelte ihn nicht wie einen bösen Mann (das tut er lieber bei Frauen, etwa den Regierungschefinnen Deutschlands und Grossbritanniens), sondern schmeichelte ihm mit Komplimenten und brachte ihm vor allem Respekt entgegen. Von einem solchen Gipfeltreffen habe Putin 18 Jahre lang geträumt, meinte die «New York Times». Die Inszenierung des Gipfels zeigte die Männer zweier gleichwertiger, gleich mächtiger Nationen. Was wollte Putin mehr? Nachdem er die Krim annektiert hatte, wurde Russland 2014 aus der G8-Gruppe ausgeschlossen, und US-Präsident Obama sah in Russland nur noch eine «Regionalmacht», keine Weltmacht mehr. Nun kann sich Putin wieder auf Augenhöhe der USA fühlen.

Folgen für Europa

Als Europäer könnte uns Trumps devote Haltung egal sein, würde sie nicht auch uns betreffen. Sollten sich die Vereinigten Staaten tatsächlich Russland annähern und von Europa abwenden – Trump bezeichnete die EU als «Feind» im Handelsstreit –, hätte dies wirtschaftliche und sicherheitspolitische Folgen. Amerika ist unser wichtigster Absatzmarkt ausserhalb Europas. Und das Militärbündnis Nato, einst von den USA zum Schutz Westeuropas vor der Sowjetunion gegründet, verlöre ohne klares Bekenntnis Amerikas seine Kraft. Trump hat angedeutet, dass die US-Armee bei Angriffen auf ein Nato-Land nicht mehr zwingend helfen würde, wenn dieses nicht mehr ins Nato-Budget einzahle.

Doch Trump ist nicht Amerika. Und seine Macht ist beschränkt, anders als bei Putin. Dass der US-Präsident auch aus den eigenen Reihen heftig für seinen Flirt mit Putin kritisiert wird, und davor ebenso für sein Nato-Bashing, zeigt: Hin zu Russland, weg von Europa – diese Volte werden die USA kaum mitmachen. (aargauerzeitung.ch)

«Idiot» oder «Fanboy» – Kritik an Trumps Auftritt mit Putin

Video: watson

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

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42
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42Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Gregor Hast 18.07.2018 21:05
    Highlight Würde sich die Russland und die USA annähern, wäre weder die Sicherheit noch die Wirtschaft in Gefahr. Wir hätten endlich unseren Frieden - denn beide Länder wollen weiterhin ihren Absatzmarkt in Europa haben. Die Drohungen gegenüber Russland seitens der NATO ist eine Frechheit und damit würde dem hoffentlich endlich ein Ende gesetzt. Diesen Schritt ist mehr als Willkommen.
    8 1 Melden
  • Dirk Leinher 18.07.2018 18:50
    Highlight Die Kriegstreiber hyperventilieren, ein gutes Zeichen dafür, dass Chancen bestehen dass ihnen bald die Luft ausgeht.
    8 1 Melden
  • Angelo C. 18.07.2018 12:51
    Highlight Unumstössliche Tatsache ist unübersehbar, dass Putin korrekt und demokatisch gewählt wurde, bei seinem Volk, dem er die Ehre und Bedeutung als Grossmacht zurückgegeben hat, ausser bei einigen unbedeutenden Randfiguren äusserst beliebt ist. Auch wenn es dem Westen und den NATO-Vasallen absolut nicht in den Kram passt 😊.

    Kritikwürdige Punkte hat jeder Präsident, entscheidend aber ist letzlich prioritär die Akzeptanz bei den Seinen und das int. politische Gewicht, beides Dinge über die er, nebst Intellekt, reichlich verfügt.

    Man wäre in der EU gut beraten, sich mit ihm besser zu stellen 🤔.

    21 1 Melden
    • Fabio74 18.07.2018 22:05
      Highlight mit einer gleichgeschalteten Justiz und ebensolchen Medien kann man sich natürlich "sauber" wählen lassen.
      JEde gefährliche Opposition wird klein gehalten. Keine Medien, Mal da und dort ein Mord oder eine konstruierte Anklage.
      Und nein, man stellt sich mit Diktaturen nicht gut. Man kritisiert sie und mahnt den Rechtstaat an
      1 10 Melden
  • FrancoL 18.07.2018 10:03
    Highlight Nicht Gut und Böse, das ist jedem besonnen Leser wohl klar. Dass man aber alles ausblenden will um die beiden als gute Präsidenten hinzustellen, wie es Einige hier im Netz gern tun und somit alles auf den Guten Willen der beiden Despoten setzen, scheint mir mehr als nur bedenklich.

    Trump kennen wir hinlänglich, ich muss nicht anfügen, dass man seine Beweggründe nie wirklich kennt.
    Bei Putin scheint mir Vorsicht angebracht, denn wer in seinem Land so wenig Opposition hat der muss nicht unbedingt gut sein, sondern eher beherrschend.

    Beide dann als good boys hinstellen? Nein das wäre fatal!
    8 7 Melden
    • Danyboy 18.07.2018 11:37
      Highlight Besonders amüsant waren ja die Ausführungen der Putin-Trump-PK zu „Demokratie“... Und einer wie Putin erzählt seinen Müll ohne jegliche Scham. Während jegliche Opposition entweder nicht mehr lebt oder ständig verhaftet wird. Und Trump macht sich mit „Versprechern“ zum Affen, dass es schon nicht mehr lustig ist. Und trotzdem gibt es nach wie vor Trolle, welche die beiden verteidigen... Und die wirklich „Bösen“ dieser Welt sind natürlich Obama, Clinton, Merkel und Co. Es ist wirklich zum Weinen.
      2 13 Melden
    • FrancoL 18.07.2018 15:02
      Highlight Ja Danyboy, treffend formuliert. Heute scheint man nur Pro und Contra zu kennen und das ist wie ich schreib fatal, denn damit muss man sich für den einen oder anderen Gauner entscheiden. Verheerend ist dann auch dass offensichtlich die Presse dies auch nur so kennt. Entweder schwarz oder Weiss, keine Grautöne. Aber weinen bringt es auch nicht, schon eher das Stärken der Vernunft zwischen den Farbblinden.
      1 11 Melden
    • Dirk Leinher 18.07.2018 18:33
      Highlight Die Kriegstreiber speien seit diesem Treffen Gift und Galle, ein untrüglicher Beleg dafür, dass das Treffen konstruktiv war.
      5 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Watcher 18.07.2018 09:17
    Highlight Ich wünsche mir von watson einen Bericht darüber, wieviele Militärstützpunkte Russland im Ausland hat im Vergleich zu Amerika sowie eine Statistik, wieviel Angriffskriege und Tote der USA im Vergleich zu Russland. Danke!
    21 4 Melden
    • Jättelattejaterö 18.07.2018 15:20
      Highlight Dazu braucht es keine Statistik. Coca cola und ungesunde Ernährung für alle!
      6 1 Melden
    • Fabio74 18.07.2018 22:09
      Highlight Warum dieser dumme Whataboutismus?
      Du kannst ja mal erzählen, welche US-Stützpunkte nicht vertraglich geregelt sind? Und was so toll ist einen Diktator zu verteidigen?
      Russlands Truppen führen Krieg im Donbass, stehen in Abchasien und Südossetien (Georgien), in Transnistrien (Moldau) ohne dass diese Staaten dies wollen.
      Die Krim hat er heim ins Reich geholt.
      Die Russen haben während des Kalten Krieges gleich viele Stellvertreter Kriege geführt wie die USA.
      1 10 Melden
  • mogad 18.07.2018 08:32
    Highlight Putin ein böser Mann mit bösen Absichten, der die Liberale Welt zerstören will. Das nenn ich Dämonisierung. Ein Politiker sagte sinngem.: Der Westen konnte nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion einfach nicht mit dem Siegen aufhören. Und ich füge hinzu: also wurde einfach weiter Richtung Osten gedreckelt. Und jetzt tappt man vor lauter Moralinseligkeit in die Falle. Trump wertet ein gutes Einvernehmen mit Putin höher ein als Spionagevorwürfe, weil ja ohnehin alle spionieren. Wenn Putin isoliert wird, freuen sich u.a. die Chinesen und offenbar haben Donalds Berater das kapiert.
    16 7 Melden
    • Fabio74 18.07.2018 22:11
      Highlight Der Westen hat nach 1989 die Mitteleuropäischen Staaten die 50 Jahre lang unter Sowjet-Besatzung standen unterstützt und an den Westen gebunden. KEiner dieser Staaten würde wieder unter Russlands Klauen wollen. Auch Polen und Ungarn nicht, die auf die EU pfeifen, aber deren Gelder wollen
      Noch was: Sämtliche dieser Staaten wurden 1989 voll souverän und können selber entscheiden was sie wollen. Es geht Putin nichts an.
      Die Chinesen wolllen höchstens die Rohstoffe der Russen. Sonst lohnt es sich ja nicht
      1 7 Melden
  • bokl 18.07.2018 07:36
    Highlight "Das Militärbündnis Nato, einst von den USA zum Schutz Westeuropas vor der Sowjetunion gegründet, verlöre ohne klares Bekenntnis Amerikas seine Kraft."

    Mit dem Zerfall der UdSSR und dem Untergang des Warschauer Pakts verlor die NATO ihre Legitimation. Solange Europa dies nicht erkennt und eine eigenständige Verteidigung etabliert und geeint die eigenen Interessen in der Weltpolitik vertritt, wird es immer ein Spielball anderer Mächte bleiben.
    12 5 Melden
  • walsi 18.07.2018 06:33
    Highlight Eine interessante Analyse, zu den Analysen der Journalisten über dieses Treffen, findet man auf den Nachdenkseiten, einfach mal lesen und darüber nachdenken.

    https://www.nachdenkseiten.de/?p=45001#more-45001
    26 18 Melden
    • FrancoL 18.07.2018 09:04
      Highlight Habe mir den Artikel "angetan". Wenn die Medien einseitig berichten und interpretieren, dann tut es dieser Artikel genau gleich einfach auf die andere Seite. Er behauptet die Journis wissen nichts über das 4 Augen Gespräch, mag zutreffen, aber der J. Berger weiss eben auch nichts.
      Also müssen sich alle auf die Daten der Pressekonferenz verlassen und diese sind sehr spärlich. Dass sich Trump dann auch noch von einen fatalen Versprecher distanziert, kann durchaus als Indiz dafür gewertet werden, dass Trump nicht gerade viel Erfolg hatte.
      Wenn die Medien nichts taugen taugt auch Berger nichts.
      10 14 Melden
    • D(r)ummer 18.07.2018 09:53
      Highlight Im Bezug darauf, was die Medien über diese PK berichten hat der Autor teilweise recht.

      Eine gute Beziehung zwischen USA und RU wäre toll.
      Jedoch kann nach Trumps Aussagen schwierig beurteilt werden, ob das Gespräch Früchte tragen könnte(!).
      6 4 Melden
    • Dong 18.07.2018 10:00
      Highlight Oder natürlich im Postillon:
      https://www.der-postillon.com/2018/07/putin-kritik.html?m=1
      9 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Theor 18.07.2018 06:23
    Highlight Den Westen generell als "Gut" und den Osten generell als "Böse" zu bezeichnen. Es entlarvt und, das wir uns auch in Zeiten der digitalen Aufklärung immer noch so sehr nach einfachen Weltbildern sehnen. Wie sagte schon Volker Pispers? "Im Westen sind die Guten und im Osten sind die Bösen. So hat der Tag Struktur."
    94 30 Melden
    • roger_dodger 18.07.2018 07:01
      Highlight Zitat «Noch nie hat sich ein Präsident vor einem Tyrannen derart erniedrigt». Doch, täglich, z.B. vor Erdogan, dem saudischen König, während des Iran/Irakkrieges bei Saddam Hussein etc. Wenn Ihnen das nützt interessieren die USA Menschenrechte wenig. Und zum Thema Manipulation, wie viele nachgewiesen Einmischungen in Regierungputsche hat die USA schon gemacht? Der Westen ist ja so gut und der Osten so böse...
      60 16 Melden
    • swisskiss 18.07.2018 07:06
      Highlight Gut/Böse lässt sich nicht geographisch verorten. Weder Westen/Osten, noch Links/Rechts.
      Genauso treffend der Wunsch nach einfachen Weltbildern, die das persönliche Empfinden und Denken in einen verständlichen Kontext mit der Aussenwelt setzt.

      Ich betrachte es als wichtiges Mittel, um dieser Subjektivfalle zu entkommen dass Wissen und Kompetenz schon bei jungen Menschen gefördert werden.

      Wenn wie heute, ganze Volksschichten durch ideologische Propaganda, egal aus welcher Ecke, so einfach zu motivieren und zu mobilisieren sind, ist die digitale Zeit keine Aufklärung, sondern Mittel zum Zweck.
      8 1 Melden
    • reconquista's creed 18.07.2018 07:45
      Highlight Falsch!
      Bis zur Krimkrise 2014 sah man Russland als zuverlässigen Partner an. Der kalte Krieg und die Berliner Mauer waren weit zurück und wer das Wort NATO in den Mund nahm wurde ausgelacht. Russland war gedanklich Europa und man vergab olympischen Spiele und die Fussball-WM zu den neuen Freunden.
      Dann überfiel Putin 2014 die Krim derart überraschend, dass niemand reagieren konnte.
      Wenn ich also Russland gegenüber kritisch bin, liegt es nicht an Vorurteilen sondern am Verurteilen von Kriegen - auf europäischen Boden, aber auch sonst.
      11 11 Melden
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