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Russian President Vladimir Putin, left, and German Chancellor Angela Merkel shake hands prior to their talks at Putin's residence in the Russian Black Sea resort of Sochi, Russia, Tuesday, May 2, 2017. German Chancellor Angela Merkel has arrived in Russia for talks with President Vladimir Putin expected to focus on the unresolved conflict in Ukraine and the civil war in Syria. (Yuri Kochetkov/ Pool photo via AP)

Putin lächelt tatsächlich ein ganz kleines bisschen. Bild: AP/POOL European Pressphoto Agency

Bringt Merkels Charme Putin zum Schmelzen?



Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel hat zu Beginn ihres Treffens mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in Sotschi für Zusammenarbeit zwischen Berlin und Moskau geworben.

«Russland ist natürlich ein wichtiger Partner», sagte Merkel am Dienstag in dem Schwarzmeer-Kurort. Die beiden sagten, dass sie die Gelegenheit nutzen wollten, um über die Themen des bevorstehenden G20-Gipfels zu beraten. Die Konferenz der wichtigen Industrie- und Schwellenländer findet Anfang Juli in Hamburg statt.

Ukraine und Syrien

Putin sagte, er wolle auch über die strittigen Fragen zu den Konflikten in Syrien und der Ukraine sprechen. Merkel fügte hinzu, auch die Lage im nordafrikanischen Libyen sei ein Thema.

Es ist das erste Treffen der beiden Staatenlenker in Russland seit Mai 2015. Der Besuch nährt Hoffnungen auf eine Entspannung des vor allem durch den Ukraine-Konflikt gestörten Verhältnisses zwischen Merkel und Putin.

Belastetes Verhältnis

Die Ukraine-Krise belastet das Verhältnis zwischen dem Westen und Russland seit drei Jahren. Die Umsetzung eines unter Merkels Vermittlung verhandelten Friedensplanes für die Ostukraine kommt nicht voran. Dort bekämpfen sich Regierungstruppen und prorussische Separatisten.

Der Westen sieht Moskau in der Pflicht, Druck auf die Separatisten auszuüben, damit diese den Plan umsetzen. Zudem hatte die EU nach der russischen Annexion der ukrainischen Halbinsel Krim 2014 Sanktionen gegen Moskau verhängt. Moskau sieht Kiew in der Pflicht, seinen Verpflichtungen nachzukommen. (whr/sda/dpa)

Merkel, Putin, Berlusconi, Sarkozy – George W. Bush hat sie alle gemalt

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