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Gasexplosion in Magnitogorsk: Acht Leichen geborgen, aber befürchtet werden mehr



epa07255256 A handout picture made available by the Russian Emergency Situations Ministry  Chelyabinsk Region shows Russian rescue workers cleaning debris after a gas explosion in an apartment building in the city of Magnitogorsk, Chelyabinsk region, Russia, 31 December 2018. The explosion in a residential building in Magnitogorsk damaged 48 apartments, in which reportedly 110 people lived. Six people were removed from the rubble: four died, two were injured, including one child. The fate of 68 residents is still unknown.  EPA/RUSSIAN EMERGENCY SITUATIONS MINISTRY HANDOUT BEST QUALITY AVAILABLE * HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Rettungskräfte suchen in den Trümmern nach Überlebenden.

Die Suche nach der Ursache einer Gasexplosion am Silvestertag im russischen Magnitogorsk kommt nur langsam voran. Das Unglück kostete mindestens acht Menschen und möglicherweise sogar Dutzende das Leben.

Bis am Mittag des Neujahrstages wurden acht Leichen geborgen. Doch dann stellten die Helfer vorübergehend die Suche nach Vermissten ein, wie ein Sprecher des Zivilschutzes mitteilte.

Stattdessen räumten die Helfer hängende Trümmerteile ab, die auf die Unglücksstelle zu stürzen drohten. Die Explosion hatte am Vortag einen Aufgang eines langgestreckten Wohnhauses wie ein Kartenhaus zusammenbrechen lassen.

Nach Zählung der russischen Behörden ist das Schicksal von mehr als 35 Menschen immer noch ungeklärt. Befürchtet wird, dass viele von ihnen unter den Trümmern verschüttet liegen.

Präsident Wladimir Putin reiste nach dem Unglück in die Industriestadt etwa 1400 Kilometer östlich von Moskau. Er informierte sich über die Rettungsarbeiten und sprach in einem Spital mit Verletzten.

Retter hatten in einem Wettlauf mit der Zeit nach Verschütteten gesucht, weil Überlebenden bei minus 27 Grad in der Nacht und minus 19 bei Tage der Tod durch Erfrieren drohte. Die Explosion hatte sich um 4.00 Uhr Ortszeit (Mitternacht Schweizer Zeit) ereignet.

In russischen Wohnhäusern kommt es immer wieder zu Gasexplosionen. Magnitogorsk gilt wegen seiner Stahlindustrie und Metallurgie als eine der am stärksten verschmutzten Städte weltweit. (aeg/sda/dpa)

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Video: srf/SDA SRF

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