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Armed police stand guard outside the magistrates court in Estcourt, South Africa, Monday, Aug.. 21, 2017, where crowds gathered following the brief court appearance of men accused of killing and eating human flesh.  Police say that five men were arrested after one of them walked into a police station, said he was tired of eating human flesh and produced part of a human leg and a hand. (AP Photo)

Fünf Verdächtige erschienen vor dem Untersuchungsrichter der Kleinstadt Estcourt. Bild: AP/AP

Kannibalismus: 300 Dorfbewohner in Südafrika wussten, dass ihr Medizinmann Menschen isst



Ein Fall von Kannibalismus sorgt in Südafrika für Aufsehen. Mehrere Männer – darunter zwei Wunderheiler – haben den Verzehr von Menschenfleisch gestanden. Sie stehen im Verdacht, mindestens einen Menschen getötet zu haben.

Fünf Verdächtige erschienen vor dem Untersuchungsrichter der Kleinstadt Estcourt, erklärte am Donnerstag die zuständige Polizeisprecherin Thembeka Mbhele. Einer der Männer hatte sich der Polizei gestellt und erklärt, er habe keine Lust mehr Menschenfleisch zu essen.

Frau vergewaltigt, getötet und gegessen

Die Medien des Landes berichteten übereinstimmend, dass das Fleisch offenbar von mindestens einer Frau stammte, die zuvor vergewaltigt und getötet worden war.

Obwohl die Details weiterhin unklar sind, berichtete Bürgervorsteher Mthembeni Majola laut Medienberichten, 300 Anwohner hätten bei einer Bürgerversammlung ihr Wissen gestanden, dass der örtliche Medizinmann Menschen töte und ihr Fleisch verzehre. «Berichte, sie alle hätten ebenfalls Menschenfleisch gegessen, sind jedoch definitiv falsch», sagte Sprecherin Mbhele.

In Teilen Afrikas hält sich der Aberglaube, dass der Verzehr bestimmter menschlicher Körperteile heilende Kräfte besitze. Die Behörden wie auch die in der Region stark verankerte Regierungspartei ANC äusserten sich geschockt. (whr/sda/dpa)

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8Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • The fine Laird 24.08.2017 23:46
    Highlight Highlight "Du bist was du isst."🤐
  • Sageits 24.08.2017 21:20
    Highlight Highlight 300 Schweigende:

    Kadavergehorsam
  • lilie 24.08.2017 17:37
    Highlight Highlight Ein extrem seltsamer Fall. Ich habe noch nie davon gehört, dass es in Afrika den Glauben gibt, menschliche Körperteile hätten heilende Kräfte.

    Kannibalismus hatte ich nur so auf dem Schirm, dass Teile getöteter Feinde gegessen wurden, um (dem Glauben nach) dessen Kräfte in sich aufzunehmen, meistens das Hirn oder die Testikel.

    So, wie sich der Fall liest, hört es sich für mich mehr nach gestörtem Verhalten à la "Der Rote Drache" an als nach in (veralteten) afrikanischen Traditionen verwurzelten Aktionen.
    • MaskedGaijin 24.08.2017 18:21
      Highlight Highlight Darum werden in teilen Afrikas ja auch keine Albino umgebracht.

      https://en.m.wikipedia.org/wiki/Persecution_of_people_with_albinism
    • lilie 24.08.2017 19:24
      Highlight Highlight @Rendel: OK, davon weiss ich nichts, aber das ist nicht Kongo, das oäist Südafrika, und darüber weiss ich zufälligerweise das eine oder andere.

      Ich habe nie von einem Volk in Südafrika gehört, das einen solchen Glauben praktiziert(e).

      @Masked: Das betrifft ebenfalls Zentral- und Ostafrika, ihr könnt nicht einfach den gesamten Kontinent in einen Topf werfen!
    • lilie 24.08.2017 20:18
      Highlight Highlight @Rendel: Ah, scheisse, ich habs erst nachher gesehen, dass ich zuerst "Afrika" geschrieben habe. 😂😂😂

      Ok, meine Schuld. 😇

      Ich meinte das südliche Afrika, SA, Namibia, Botswana, Lesotho, das sind die Länder, über deren Völker und Gebräuche ich etwas genauer Bescheid weiss.
  • John Smith (2) 24.08.2017 16:20
    Highlight Highlight In der Schweiz hiesse das Komplementärmedizin und wäre kassenpflichtig.
    • manhunt 24.08.2017 19:20
      Highlight Highlight 😂

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