International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Schweizer stirbt nach Autounfall mit Giraffe in Südafrika



Bild

Das Unfallauto Bild: Kruger National Park

Ein Schweizer Safari-Tourist ist nach einem Verkehrsunfall mit einer Giraffe im südafrikanischen Krüger-Nationalpark im Spital gestorben. Dies sagte ein Sprecher der Nationalparkverwaltung Sanparks dem südafrikanischen Nachrichtenportal «News24.com» am Mittwoch.

«Wir möchten der Familie in dieser Zeit unser aufrichtiges Beileid aussprechen», wird der Sprecher zitiert. Zuvor hatte die Parkverwaltung auf Twitter über den Tod informiert, die Mitteilung später aber gelöscht. Der Nachrichtenagentur Keystone-SDA wollte der Sprecher am Donnerstag aus Respekt gegenüber den Angehörigen keinen Kommentar abgeben.

Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) bestätigte auf Anfrage den Tod eines Schweizer Staatsangehörigen beim Unfall vom vergangenen Sonntag in Südafrika. Die Schweizer Vertretung in Pretoria sei mit den zuständigen Behörden in Kontakt und begleite die Angehörigen im Rahmen des konsularischen Schutzes. Mit Verweis auf den Persönlichkeits- und Datenschutz wurden keine weiteren Auskünfte erteilt.

Bei dem Verkehrsunfall am Sonntag war ein Taxi-Bus mit 13 Personen an Bord mit der über die Strasse laufenden Giraffe kollidiert. Das Tier stürzte daraufhin auf einen entgegenkommenden Safari-Jeep, hinter dessen Steuer der Schweizer sass.

Der Autofahrer war zunächst in kritischem Zustand per Helikopter in ein Spital geflogen worden, wie die Parkverwaltung mitteilte. Seine Beifahrerin sowie zwei Passagiere im Taxi-Bus wurden bei dem Unfall leicht verletzt. Die Giraffe überlebte den Zwischenfall nicht.

In this photo taken on Wednesday, August 24, 2016, shows wild animals at a drought stricken area in the Kruger National Park, South Africa. Rangers in South Africa's biggest wildlife park are killing about 350 hippos and buffalos in an attempt to relieve the impact of the region's most severe drought in more than three decades. (AP Photo/Kevin Anderson)

Bild: AP/AP

Die Polizei leitete eine Untersuchung ein, um die genauen Umstände des Unfalls zu ermitteln. Die Parkverantwortlichen erinnerten die Besucher auf Twitter daran, auf den Strassen vorsichtig zu sein und die Tempolimiten einzuhalten.

Der Krüger-Park im Nordosten Südafrikas ist eine der wichtigsten Touristenattraktionen des Landes. Der Park ist etwa halb so gross wie die Schweiz. Er ist bekannt für die Vielzahl an wilden Tieren wie Elefanten, Löwen, Nashörner, Leoparden und Büffel. (aeg/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Die letzten Breitmaulnashörner der Welt

Elefantenherde rettet Jungtier vor dem Ertrinken

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Coronafälle in Südafrika steigen rasant an – und das ist nicht mal das grösste Problem

Fast 100 Tage dauerte es, bis in Afrika 100'000 Coronafälle registriert wurden. Nach nur 18 Tagen hat sich die Zahl auf 200'000 verdoppelt. Den Löwenanteil trägt Südafrika bei: Eine Timeline.

Rund 20'000 Neuinfektionen wurden am Sonntag, 12. Juli für den gesamten Kontinent Afrika gemeldet. Bei rund 1,3 Milliarden Menschen ein überschaubarer Wert. Doch betroffen ist vor allem ein Land: Südafrika.

Alleine 13'000 Fälle wurden aus dem Land an der Südspitze des Kontinents gemeldet. Während anfangs vor allem Kapstadt betroffen gewesen war, entwickelte sich jetzt die Region Johannesburg zu einem Infektionen-Brandherd.

>> Coronavirus: Alle News im Liveticker

Die Coronavirus-Zahlen aus …

Artikel lesen
Link zum Artikel