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Südkoreas Präsidialamt versperrt den Ermittlern den Zutritt



epa05688242 Investigators from the independent counsel team carry out boxes of potential evidence from the home of Kim Ki-choon, South Korean former presidential chief of staff, in Seoul, South Korea, 26 December 2016. Kim's home was searched as part of a probe into multiple corruption allegations surrounding South Korean President Park Geun-hye and her confidante Choi Soon-sil. The former chief secretary is suspected of abusing his power in government appointments and condoning Choi's influence peddling.  EPA/YONHAP  SOUTH KOREA OUT

Südkoreanische Ermittler sollen die Unterlagen aus dem Präsidialbüro ausgehändigt erhalten.   archivBild: EPA/YNA

Das südkoreanische Präsidialamt hat in der seit Monaten schwelenden Korruptionsaffäre eine Durchsuchung des Büros von Präsidentin Park Geun Hye verhindert. Der Sprecher des Präsidialamtes sagte am Freitag, man werde stattdessen Unterlagen aushändigen.

Sonderermittler hatten am Vormittag das Büro der Präsidentin durchsuchen wollen. Sie wurden aus Sicherheitsgründen abgewiesen. So gebe es im Präsidialamt geheime Unterlagen, die zum Beispiel das Militär beträfen, sagte der Sprecher.

Park werden Amtsmissbrauch und Verstösse gegen die Verfassung vorgeworfen. Das Parlament hat ein Amtsenthebungsverfahren gegen sie eingeleitet. Im Zentrum der Affäre steht Choi Soon Sil, eine Freundin Parks, die sich in Regierungsgeschäfte eingemischt haben soll. Das hat Park laut Staatsanwaltschaft zugelassen.

Auch Samsung-Konzern im Visier

Choi wird zudem vorgeworfen, Konzerne zu Spenden an Stiftungen genötigt zu haben. Der Staatsanwaltschaft zufolge wurden mehr als 50 Konzerne dazu gedrängt, Geld zu zahlen. Anderenfalls hätten ihnen Belastungen wie etwa Betriebsprüfungen gedroht. Choi und Park haben die Vorwürfe zurückgewiesen.

Ebenfalls im Visier der Ermittler sind der Samsung-Konzern und sein Chef Jay Y. Lee. Zum Samsung-Konzern gehört auch der Smartphone-Hersteller Samsung Electronics. (kad/sda/reu)

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