DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bürger Myanmars stehen für die Stimmabgabe an.<br data-editable="remove">
Bürger Myanmars stehen für die Stimmabgabe an.
Bild: HEIN HTET/EPA/KEYSTONE

Historischer Tag in Myanmar: Die erste freie Wahl seit 25 Jahren beginnt

08.11.2015, 03:4208.11.2015, 09:45

In Myanmar haben am Sonntag die ersten freien Parlamentswahlen seit 25 Jahren begonnen. «Die Wahlen haben begonnen», bestätigte ein Vertreter der Wahlkommission der Nachrichtenagentur AFP die Öffnung der Wahllokale im Stadtteil Bahan von Rangun.

Dort gibt Oppositionsführerin und Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi ihre Stimme ab. Mehr als 30 Millionen Menschen sind am Sonntag zu den Urnen gerufen. Suu Kyi hofft, durch einen Sieg ihrer Nationalen Liga für Demokratie (NLD) den demokratischen Neubeginn in dem südostasiatischen Land besiegeln zu können.

General Thein Sein in Pole Position

Vor vier Jahren wurde die fast fünf Jahrzehnte andauernde Militärherrschaft im ehemaligen Birma beendet und die Macht an eine formal zivile Regierung unter dem ehemaligen General Thein Sein übertragen. Mit Hochspannung wird nun darauf geblickt, ob das Militär nach dem Urnengang tatsächlich die Macht vollständig an eine demokratisch gewählte Regierung abtritt.

Thein Seins Partei macht sich ebenfalls Hoffnungen auf den Sieg. Sie verspricht Stabilität in dem Vielvölkerstaat, in dem zahlreiche Rebellenarmeen seit Jahrzehnten gegen die Zentralregierung kämpfen. Der frühere Regierungschef der Junta und heutige Präsident hat Reformen vorangetrieben und das Land geöffnet. Er versprach, das Wahlergebnis auf jeden Fall anzuerkennen. (sda/afp/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Abonniere unseren Newsletter

0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Mutter von Rushdie-Angreifer: «Will mit ihm nichts zu tun haben»

Die Mutter des mutmasslichen Angreifers von Autor Salman Rushdie will ihren Sohn einem Bericht der «New York Times» zufolge nicht unterstützen. «Ich will mit ihm nichts zu tun haben», sagte die Mutter des 24-jährigen Hadi Matar zu der Zeitung, wie es in einem am Mittwoch veröffentlichten Artikel hiess.

Zur Story