International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Aung San Suu Kyi verurteilt erstmals Gewalt gegen Rohingya

Myanmars De-facto-Regierungschefin Aung San Suu Kyi hat sich in einer mit Spannung erwarteten Fernsehansprache erstmals zur Gewalt gegen die muslimische Minderheit der Rohingya geäussert. Sie verurteilte die Vorkommnisse öffentlich.



Suu Kyi wandte sich am Dienstag gegen «Menschenrechtsverletzungen» im Bundesstaat Rakhine und versicherte, dass sie mit «allen Menschen» mitfühle, die von dem Konflikt betroffen seien. Ausserdem erklärte sie sich bereit, ausländische Beobachter ins Land zu lassen.

Nach Ansicht der myanmarischen Regierungschefin sind die meisten Dörfer der muslimischen Minderheit der Rohingya nicht von Gewalt betroffen. Sie lade Diplomaten ein, sich die Situation vor Ort anzuschauen, sagte sie am Dienstag bei einer Ansprache an das myanmarische Volk. Das Land solle im Ganzen beurteilt werden, und nicht lediglich aufgrund der Situation im Staat Rakhine.

Die Regierung wolle eine Lösung für die Lage in Rakhine finden, bekräftigte Suu Kyi. Ausserdem arbeite sie an den Beziehungen zu Bangladesch. Die Friedensnobelpreisträgerin beteuerte, der Friedensprozess im Land werde mit Schwierigkeiten fortgesetzt – ihre Regierung wolle Frieden und Harmonie.

In Rakhine war es am 25. August zu Unruhen gekommen, seither flohen nach UNO-Angaben 400'000 Rohingya von dort ins Nachbarland Bangladesch. (sda/afp/ap)

Das könnte dich auch interessieren:

Diese 9 Food Trucks aus New York wünschen wir uns in der Schweiz (weil absolut 🤤)

Link zum Artikel

Federer/Nadal necken sich wie ein altes Ehepaar und McEnroe will «ihre Karrieren beenden»

Link zum Artikel

«Kein Brexit ohne Parlament!» John Bercow sagt Johnson in Zürich den Kampf an

Link zum Artikel

St. Galler Polizist schiesst sich aus Versehen in den Oberschenkel

Link zum Artikel

Die lange Reise der Schiedsrichter-Pfeife an die Rugby-WM nach Japan

Link zum Artikel

Eins vor Tod will ich Sex und (eventuell) eine Ohrfeige

Link zum Artikel

CVP fährt grosse Negativ-Kampagne gegen andere Parteien – die Reaktionen sind heftig

Link zum Artikel

Wo du in dieser Saison Champions League und Europa League sehen kannst

Link zum Artikel

Migros Aare baut rund 300 Arbeitsplätze ab

Link zum Artikel

Eine Untergrund-Industrie plündert Banking-Apps wie Revolut – so gehen die Betrüger vor

Link zum Artikel

YB droht Bickel mit Gericht, nachdem er als Sportchef 40 Mio. verlochte

Link zum Artikel

Warum wir bald wieder über den Schweizer Pass reden werden

Link zum Artikel

«Ich hatte Sex mit dem Ex meiner besten Freundin…»

Link zum Artikel

Die amerikanische Agentin, die Frankreichs Résistance aufbaute

Link zum Artikel

Matheproblem um die Zahl 42 geknackt

Link zum Artikel

Wie gut kennst du dich in der Schweiz aus? Diese 11 Rätsel zeigen es dir

Link zum Artikel

«In der Schweiz gibt es zu viel Old Money und zu wenig Smart Money»

Link zum Artikel

So schneiden die Politiker im Franz-Test ab – wärst du besser?

Link zum Artikel

Röstigraben im Bundeshaus: «Sobald ich auf Deutsch wechsle, sinkt der Lärm um 10 Dezibel»

Link zum Artikel

So erklärt das OK der Hockey-WM in der Schweiz die Ähnlichkeit zum Tim-Hortons-Spot

Link zum Artikel

Die Geschichte von «Ausbrecherkönig» Walter Stürm und seinem traurigen Ende

Link zum Artikel

«Informiert euch!»: Greta liest den Amerikanern bei Trevor Noah die Leviten

Link zum Artikel

Keine Angst vor Freitag, dem 13.! Diese 13 Menschen haben bereits alles Pech aufgebraucht

Link zum Artikel

Der Kampf einer indonesischen Insel gegen den Plastik

Link zum Artikel

«Ich bin … wie soll ich es sagen … so ein bisschen ein Arschloch-Spieler»

Link zum Artikel

Alles, was du über die neuen iPhones und den «Netflix-Killer» von Apple wissen musst

Link zum Artikel

15 Bilder, die zeigen, wie wunderschön und gleichzeitig brutal die Natur ist

Link zum Artikel

Shaqiri? Xhaka? Von wegen! Zwei Torhüter sind die besten Schweizer bei «FIFA 20»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

9
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
9Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Roterriese #DefendEurope 19.09.2017 14:28
    Highlight Highlight Die friedliebenden aus Bangladesch nach Myanmar eingewanderten Moslems welche sich in Jahrzehnten durch Vertreibung mit Waffengewalt der Eingesessenen breit machten sind heute Opfer? Das jahrhunderte alte Schema zeigt heute einmal mehr sein wahres Gesicht wie man zur Weltreligion wird.
    Die wahre Macht in Myanmar haben noch immer die Mönche und die schützen ein friedliebendes Volk.
    Der Buddhismus ist eine tolerante, friedliebende und Respekt einfordernde Phylosophie. Keine Religion. Und der Islam?
  • N. Y. P. D. 19.09.2017 08:14
    Highlight Highlight In Rakhine war es am 25. August zu Unruhen gekommen, seither flohen nach UNO-Angaben 400'000 Rohingya von dort ins Nachbarland Bangladesch. (sda/afp/ap)

    ..Aung San Suu Kyi hat sich in einer mit Spannung erwarteten Fernsehansprache erstmals... ...geäussert.

    Nach einem Monat hat sie sich geäussert.

    Und sie will eine Lösung finden.
    Das heisst : Sie will den Mönch weiterhetzen lassen. Sie getraut sich nicht, das einzig Richtige zu tun.
  • De Shipi 19.09.2017 07:52
    Highlight Highlight Ob sich die Beobachter auch frei bewegen können?
    Ob die Beobachter unangemeldet Ortschaften anschauen können?
    Ob die Beobachter alleine mit den betroffenen Menschen sprechen können, ohne dass ein Regierungsvertreter dabei ist?

    Erst wenn das alles möglich ist, gibt es überhaupt einen Funken vertrauen in Ihrer Rede....

    Aber nachdem viele geflohen ist kommt sie damit, ihr Ziel ist ja erreicht, viele sind weg oder wollen weg...Säuberung abgeschlossen!
  • Telomerase 19.09.2017 07:42
    Highlight Highlight Das Postergirl der Pazifisten in den 90ern.
    • Scott 19.09.2017 10:59
      Highlight Highlight Um den Frieden zu bewahren, braucht es halt oft unbeliebte Mittel. Europa wird diese früher oder später auch anwenden müssen.
    • Saraina 19.09.2017 22:38
      Highlight Highlight Völkermord und ethnische Säuberung um Frieden zu bewahren?
    • Scott 20.09.2017 10:48
      Highlight Highlight @Saraina
      Es ist immer alles eine Frage der Sichtweise:
      Von ethnischer Säuberung kann erst gesprochen werden, wenn die Geflüchteten definitiv nicht mehr zurück dürfen. Und bei Völkermord verlässt kaum jemand lebend das Land, was ja nicht der Fall ist.
    Weitere Antworten anzeigen

Gigantischer Halbmond auf einem Alpsteingipfel sorgt für Ärger in Appenzell

Ein Künstler hat auf dem Gipfel der Freiheit einen drei Meter grossen Halbmond installiert – als Kontrast zu den vielen Gipfelkreuzen.

«Ich verstehe nicht, wie man einen Berg derart entstellen kann», beklagt sich ein Wanderer gegenüber dem Newsportal FM1Today. Das Kunstwerk, das der Appenzeller Künstler Christian Meier auf einem Gipfel im Alpstein aufgestellt hat, sorgt für Gesprächsstoff. Plötzlich steht da auf einer Wanderplattform ein drei Meter hoher Halbmond, der in der Nacht auch noch beleuchtet werden kann. Daneben einige Solarpanels. Beides hat der Künstler mit einem Helikopter auf den Gipfel bringen lassen.

Meier …

Artikel lesen
Link zum Artikel