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Philippine President Rodrigo Duterte gestures as he speaks to soldiers during a visit at the military's Camp Tecson in San Miguel, Bulacan in northern Philippines September 15, 2016. REUTERS/Erik De Castro

Duterte dementiert Verbindungen zu Todesschwadronen.  Bild: ERIK DE CASTRO/REUTERS

Duterte liess als Bürgermeister Kriminelle töten – sagt dieser ehemalige Milizsoldat



Der philippinische Präsident Rodrigo Duterte soll nach Aussagen eines ehemaligen Milizsoldaten früher Tötungen mutmasslicher Drogenhändler angeordnet haben. Edgar Matobato, ehemals Mitglied einer Todesschwadron in Davao City, sagte am Donnerstag vor einem Untersuchungsausschuss im philippinischen Senat aus.

«Es war unser Job, Kriminelle wie Drogenhändler, Vergewaltiger und Kidnapper zu töten.»

Edgar Matobato

Die Tötungen seien durchgeführt worden, als Duterte Bürgermeister der Stadt war. Auf Dutertes Anordnung hin habe seine Schwadron damals etwa tausend Menschen getötet.

Edgar Matobato, a self-confessed former hitman, holds up a roll of tape, the type of which he claims he used on his victims, during a senate hearing on drug-related extra-judicial killings, in Pasay city, Metro Manila, Philippines, September 15, 2016. REUTERS/Ezra Acayan

Edgar Matobato vor dem Untersuchungsausschuss: Solches Klebeband habe er bei seinen Opfern verwendet.  Bild: EZRA ACAYAN/REUTERS

«Es war unser Job, Kriminelle wie Drogenhändler, Vergewaltiger und Kidnapper zu töten», sagte Matobato. Er sei von 1988 bis 2013 als Mitglied des sogenannten Davao-Todesschwadrons an der Tötung von mehr als 50 Menschen beteiligt gewesen. Einige der Opfer seien zerstückelt und in einem Massengrab vergraben oder ins Meer geworfen worden.

Die Senatorin Leila de Lima, auf deren Initiative die Senatsanhörung des Zeugen zurückgeht, will die Ergebnisse der Anhörung dem Ombudsmann der Philippinen übergeben, der für Ermittlungen gegen kriminelle Regierungsvertreter zuständig ist.

Philippine Senator Leila De Lima, Chairperson of the Committee on Justice and Human Rights, shows a picture on a laptop as former Filipino militiaman Edgar Matobato answers questions during his testimony at the Philippine Senate in Pasay, south of Manila, Philippines on Thursday Sept. 15, 2016. Matobato said that Philippine President Rodrigo Duterte, when he was still a city mayor, ordered him and other members of a squad to kill criminals and opponents in gangland-style assaults that left about 1,000 dead. (AP Photo/Aaron Favila)

Anhörung veranlasst: Senatorin Leila de Lima. Bild: Aaron Favila/AP/KEYSTONE

Duterte weist Verbindungen zu Todesschwadronen zurück, warnte aber Kriminelle während seines Präsidentenwahlkampfes wiederholt, dass er sie töten werde. Seit seinem Amtsantritt im Juni verfolgt Duterte eine rigorose Anti-Drogen-Politik.

Etwa 1400 verdächtige Drogenhändler- und Konsumenten wurden bei Polizeieinsätzen sei Anfang Juli getötet. In weiteren knapp 1500 ungeklärten Tötungsfällen ermittelt die Polizei. (sda/dpa/afp)

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5Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Theor 15.09.2016 16:57
    Highlight Highlight Was hier noch gesagt werden muss, dass gemäss Angaben lokaler Hilfsorganisationen (bspw. Preda Foundation Inc.) selbst Kinder weggesperrt und hingerichtet werden, wenn sie in den Verdacht geraten, als Drogenkuriere "zu arbeiten". Dass diese lokal nur von den Drogenringen ausgenutzt und missbraucht werden, dass wird bei einem "Verfahren" vor diesen Todesschwadronen keine Sekunde untersucht.

    Duterte eliminiert Menschen auf den ersten Verdacht. Kein Prozess, keine Gerechtigkeit.
  • wololowarlord 15.09.2016 16:54
    Highlight Highlight wo ist eigentlich der unterschied zwischen drogendealern und terroristen ohne gerichtsverfahren zu töten? wenn man einmal die rechtsstaatlichkeit verlässt, folgen andere..
  • zombie woof 15.09.2016 16:44
    Highlight Highlight Man könnte denken dass Duterte aufräumt um anschliessend den gesamten Drogenhandel zu übernehmen. Zuzutrauen wär's diesem Verbrecher.
  • Angelo C. 15.09.2016 16:42
    Highlight Highlight Sicher recht speziell seine Methoden, die ausufernde Kriminalität derart offensiv zu bekämpfen, dies besonders im Drogenbereich. Von Rechtsstaatlichkeit keine Spur...


    Andererseits wurde er mit grossem Mehr demokratisch gewählt, dies nachdem er schon im Vorfeld der Wahlen keinerlei Geheimnis aus seinen Absichten machte und diese auch stets erneut bekräftigte.

    So hat halt trotz Allem die Demokratie gespielt und es wurde ihr realpolitisch Genüge getan - und die Philippinos haben nun offensichtlich genau das, was sie wollten 😳!

    • Angelo C. 16.09.2016 01:43
      Highlight Highlight Antwort : Rein formal und realpolitisch ja, der Mann wurde demokratisch gewählt, die Mehrheit der Bevölkerung will diesen Weg offenbar mittragen - und die Philippinen sind ein souveränes Land, das sich seine Potentaten selbst aussucht.

      Natürlich habe ich damit, wie man aus meinem zweiten obigen Satz unschwer ableiten kann, keine moralische oder juristische Legitimation verbunden.

      Es ist also, wie es ist - gut möglich aber, dass sich der Mann irgendwann nach dem Erlöschen seiner Macht, nach dem Ende seiner Regierungsführung, dereinst in Den Haag verantworten muss.

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