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Ein Ausbruch des Gunung Agun steht kurz bevor: Auf Bali steigt eine gigantische Rauchwolke in den Himmel. 

Höchste Alarmstufe auf Bali: Vulkan legt Flughafen lahm ++ Tausende Touristen gestrandet

Die Situation im Ferienparadies verschärft sich. Wegen des drohenden Vulkanausbruchs ist der Flughafen geschlossen worden, Tausende Urlauber sind gestrandet. Die Behörden haben die Warnstufe auf das höchste Level erhöht. 

adrian Müller, lombok



Die Nervosität in Bali steigt. Der Vulkan Gunung Agun steht womöglich unmittelbar vor einem massiven Ausbruch. Seit zwei Tagen stösst der Berg eine gigantische Aschewolke aus. Im Krater tritt nun Magma aus «Es gibt explosive Eruptionen mit Flammen», so die Behörden auf Bali.

Das hat jetzt Folgen für den Flugverkehr auf der auch bei Schweizern beliebten Ferieninsel. 

Am frühen Morgen (Ortszeit) wurden alle An- und Abflüge auf den Flughafen Denpasar für mindestens 24 Stunden gestoppt. Sich noch in der Luft befindliche Flugzeuge mussten andere Flughäfen in der Region ansteuern. Zehntausende Sonnenhungrige stecken nun auf Bali fest.

«Wie komme ich jetzt nur heim», fragen sich Ferienreisende, die sich wie der watson-Reporter in Kuta Lombok aufhalten. Denn auch der Flughafen der Nachbarsinsel ist seit gestern dicht.

Bei den Einheimischen wächste derweil die Sorge von einem grossen Vulkanausbruch, der monatelang andauern könnte. «Wenn die Touristen plötzlich ausbleiben, ist das für uns eine Katastrophe», sagt eine Café-Besitzerin.

Die Behörden haben für Bali die höchste Warnstufe ausgerufen, wie der Vulkanologe Gede Suantika sagte. Es seien kontinuierlich Erschütterungen zu spüren.

Die Behörden haben etwa 100'000 Menschen aufgerufen, sich in Sicherheit zu bringen. Die Anwohner von zwei Dutzend Dörfern rund um den Vulkan Mount Agung wurden am Montag aufgefordert, ihre Unterkünfte zu verlassen.

Wegen der Gefahr eines unmittelbar bevorstehenden Ausbruchs gilt die höchste Alarmstufe. Das Gebiet wurde im Umkreis von zehn Kilometern zur Sperrzone erklärt

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Flugzeuge werden umgeleitet. 

Der Vulkan Agung war 1963 zuletzt ausgebrochen, knapp 1600 Menschen kamen ums Leben. Im September war der Vulkan wieder aktiv geworden, die Behörden riefen die höchste Warnstufe aus. 140'000 Menschen im Umkreis des Vulkans wurden in Sicherheit gebracht.

Ende Oktober nahm die Aktivität des Agung wieder ab, die Warnstufe wurde auf das zweithöchste Level herabgesetzt. Viele Menschen kehrten in ihre Häuser zurück. Vergangenen Dienstag nahm die Aktivität dann wieder zu. Die Behörden wiesen Anwohner in einem Umkreis von 7,5 Kilometern an, ihre Häuser zu verlassen – 25'000 Menschen wurden in Notunterkünften untergebracht. Der Agung ist einer von mehr als 120 aktiven Vulkanen in Indonesien, das auf dem Pazifischen Feuerring liegt.

Mit Material der Nachrichtenagentur SDA

Video: srf

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