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Rochom P'ngieng, die Dschungel-Frau, die 1989 in Kambodscha verschwunden war. bild: screenshot/youtube

18 Jahre in der Wildnis verbracht? Die angebliche «Dschungel-Frau» kehrt zum Vater zurück

Eine Frau in Kambodscha, die vor neun Jahren völlig verwahrlost im Dschungel entdeckt worden war, ist zu ihrem leiblichen Vater im Nachbarland Vietnam zurückgekehrt.



In einer ersten Version des Artikels deutete die Formulierung im Titel darauf hin, dass die Frau tatsächlich 18 Jahre in der Wildnis verbracht hatte. Diese Information ist nicht gesichert und wird vom angeblichen Vater der Frau bestritten.

2007 hatte ein Bauer gesehen, wie eine nackte, von Schmutz übersäte Frau den Boden nach Reiskörnern absuchte und sich dabei affenähnlich fortbewegte. Die Frau wurde von einer kambodschanischen Familie aufgenommen, die mitteilte, es handle sich bei der «Dschungel-Frau» um Rochom P'ngieng, die 1989 verloren gegangen war, als sie im Nordosten Kambodschas in der Nähe des Nachbarlandes Vietnam Wasserbüffel hütete. Sie hatte demnach 18 Jahre auf sich gestellt im Dschungel verbracht.

«Sowohl meine Familie als auch ihre vietnamesischen Verwandten weinten, als sie das Wiedersehen sahen.»

Kürzlich erklärte aber ein 70-jähriger Vietnamese namens Peo, dass er der Vater der Frau sei. Es handle sich um seine erst im Jahr 2006 verschwundene Tochter, die psychisch krank gewesen sei. Vergangenen Monat schrieb Peo an die Adoptivfamilie der «Dschungel-Frau», er habe seine Tochter mit dem Namen Tak auf Fotos erkannt, die im Online-Netzwerk Facebook veröffentlicht wurden.

Die Behörden hätten Peos Vaterschaft bestätigt, sagte Rochom Khamphy von der Adoptivfamilie. Daher sei sie am Samstag zu ihm gebracht worden.

«Wir gaben sie ihrem vietnamesischen Vater zurück», sagte Rochom Khamphy der Nachrichtenagentur AFP. «Sowohl meine Familie als auch ihre vietnamesischen Verwandten weinten, als sie das Wiedersehen sahen.» Der vietnamesische Vater sagte zu, der Adoptivfamilie eine Aufwandsentschädigung von umgerechnet rund 1500 Franken zu zahlen, weil sie sich um seine Tochter gekümmert hatte. (wst/sda/afp)

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