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FILE - In this Nov. 26, 2017 file photo released by the state-run Saudi Press Agency, Saudi Crown Prince Mohammed bin Salman speaks at a meeting of the Islamic Military Counterterrorism Alliance in Riyadh, Saudi Arabia. A criminal court in Saudi Arabia sentenced a columnist to five years in prison for insulting the royal court, the official body that represents the king and crown prince, according to state-linked media on Thursday, Feb. 8, 2018. It’s the latest case targeting critics of Saudi Arabia’s Crown Prince Mohammed bin Salman, who in September oversaw the arrest of dozens of prominent Saudi figures, including moderate clerics, for not publicly supporting or criticizing his domestic and foreign policies. Rights groups have described the 32-year-old prince’s crackdown on dissent as authoritarianism. (Saudi Press Agency via AP, File)

Saudi-Arabiens Kronprinz Mohammed bin Salman. Bild: AP/Saudi Press Agency

Saudi-Arabiens Kronprinz droht Iran mit Bau von Atombombe

15.03.18, 16:19 15.03.18, 16:40


Der saudi-arabische Kronprinz Mohammed bin Salman hat wenige Tage vor seiner USA-Reise scharfe Drohungen in Richtung Teheran ausgestossen. Sollte der Iran eine Atombombe bauen, werde Riad «so schnell wie möglich nachziehen».

«Saudi-Arabien will keine Atombombe besitzen, aber kein Zweifel, wenn der Iran eine Atombombe baut, werden wir so schnell wie möglich nachziehen», sagte Salman laut Interview-Auszügen, die am Donnerstag in der Morgensendung von CBS gesendet wurden.

Der Kronprinz verglich die territorialen Ambitionen des geistlichen Oberhaupt der Iraner, Ayatollah Ali Chamenei, mit der Expansionspolitik von Adolf Hitler: Chamenei wolle «sein eigenes Projekt im Nahen Osten verfolgen, genau wie Hitler sich in der damaligen Zeit ausbreiten wollte», sagte er. Viele Länder hätten damals die von Hitler ausgehende Gefahr unterschätzt. «Ich möchte nicht, dass im Nahen Osten dasselbe passiert.»

epa06426699 A handout photo made available by the supreme leader official website shows Iranian Supreme Leader Ayatolllah Ali Khamenei speaking during a meeting in Tehran, Iran, 09 January 2018. According to reports, Khamenei criticized the US claiming it interfered in recent protests in Iran, adding that 'damage inflicted on Iran by US will gain a response'.  EPA/SUPREME LEADER WEBSITE HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Die Drohungen Sadi-Arabiens richten sich an Ayatollah Ali Chamenei. Bild: EPA/SUPREME LEADER WEBSITE

Besuch bei Trump

Das vollständige Interview will CBS am Sonntag ausstrahlen. Am Dienstag kommender Woche wird der Kronprinz US-Präsident Donald Trump im Weissen Haus treffen. Washington und Riad haben sich seit Trumps Amtsantritt Anfang 2017 wieder stärker angenähert.

Trump sieht in Saudi-Arabien einen wichtigen Partner gegen den gemeinsamen Erzfeind Iran. Der US-Präsident wirft dem Iran nicht nur dessen Rolle in den Konflikten in Syrien und im Jemen vor. Er lehnt auch das Atomabkommen mit Teheran ab, das sein Vorgänger Barack Obama mit ausgehandelt hatte.

Der Besuch in den USA ist Salmans dritte Auslandsreise, seit er im Juni 2017 zum Thronfolger ernannt wurde. Anfang des Monats hatte er zunächst Ägypten und dann Grossbritannien besucht. Der Kronprinz hat in Saudi-Arabien grundlegende Reformen eingeleitet. (cma/sda/afp)

Welches Land hat wie viele Atomsprengköpfe?  

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Video: srf

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19Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • meine senf 16.03.2018 07:27
    Highlight Und die untergehende französische staatliche Nuklearindustrie hilft in ihrer Verzweiflung mit Kräften mit:

    https://www.reuters.com/article/us-edf-saudi/edf-wants-to-take-part-in-saudi-nuclear-plans-ceo-idUSKBN1E52AK
    2 0 Melden
  • rodolofo 16.03.2018 07:21
    Highlight Ist der schwarze Ring da auf seinem Kopf ein heruntergefallener und ausgebrannter Heiligenschein?
    3 2 Melden
  • Rerruf 16.03.2018 06:09
    Highlight Da hat der Potus die Hände im Spiel.
    2 2 Melden
  • Posersalami 15.03.2018 18:32
    19 6 Melden
    • aglio e olio 15.03.2018 19:45
      Highlight Na die gleichen die Hussein im Irak als B und C Waffen hätte einsetzen können wollen. Convertibles
      19 0 Melden
    • Snus116 15.03.2018 21:16
      Highlight Die Schweiz und ihre Aromatbomben!
      17 2 Melden
  • greeZH 15.03.2018 18:26
    Highlight Kann Saudi Arabien verstehen. Die merken gerade dass sie in einem Krieg gegen den Iran keinen Stich hätten. :)
    19 21 Melden
  • Luca Brasi 15.03.2018 17:37
    Highlight Atombombe für Saudi-Arabien?
    Zum Glück ist ja Saudi-Arabien kein Unrechtsstaat wie damals die Nazis. Dort können Juden ungeniert leben, die Presse ist völlig frei, es werden sämtliche Menschenrechte eingehalten und man mischt sich überhaupt nicht in Angelegenheiten von anderen Staaten wie Jemen ein oder versucht eine Ideologie der Intoleranz gegenüber Andersdenkenden zu verbreiten...

    Oh...
    146 2 Melden
    • .:|Shantipoorn|:. 15.03.2018 18:28
      Highlight und Frauen werden auf den Händen getragen!
      44 0 Melden
    • swisskiss 15.03.2018 18:54
      Highlight Aber sicher ist Saudi Arabien ein grundemokratischer Staat! Die USA würden doch nicht Waffen für über 100 Milliarden an die Saudis liefern und gleichzeitig den Iran Deal in Frage stellen, da im Iran die Menschenrechte verletzt werden.

      Das wäre ja unlogisch und müsste man als Doppelmoral bezeichnen, nicht wahr?
      58 2 Melden
    • Saraina 15.03.2018 19:54
      Highlight Och, ganz so arm sind die Frauen dort nicht drauf. Jedenfalls die mit dem Kronprinz verwandten. Guckst du:

      https://www.theguardian.com/world/2018/mar/15/france-police-arrest-warrant-saudi-princess-hassa-bint-salman
      6 2 Melden
    • Knety 15.03.2018 20:23
      Highlight Nur der Iran ist böse. Die wollen kein Billigöl nach Amerika liefern.
      21 2 Melden
    • Posersalami 15.03.2018 21:39
      Highlight @ swisskiss: NEIN!

      Krieg ist Frieden
      Freiheit ist Sklaverei
      Unwissenheit ist Stärke

      Natürlich ist es keine Doppelmoral, SA zu unterstützen und Iran zu verteufeln.

      19 0 Melden
    • Zeyben 15.03.2018 22:08
      Highlight Na von wem kriegen die die Baupläne und das Material wohl? Stllvertreterkriege passen den Imperialisten immer mehr ins Bild.
      15 1 Melden
    • rodolofo 16.03.2018 07:30
      Highlight @ swisskiss
      Ausgerechnet DU mit Deinem Namen vergisst, Schweizer Präzisionswaffen zu erwähnen?
      Nachdem "unser" (Rechtsbürgerlich dominierte) Nationalrat die Gesetze über den Export von Kriegsmaterial gelockert hat, dürfen "wir" solche Mord-Instrumente auch in Bürgerkriegs-Gebiete liefern!
      Das ist doch DAS Totschlag-Argument für gelebte Schweizer Neutralität:
      Wer bestellt, der wird PÜNKTLICH beliefert, gleichgültig, ob das jetzt ein Islamist ist, oder nur ein gewöhnlicher Terrorist!
      Mit dem Vermerk "Bitte diese Premium-Qualitäts-Waffen nicht für Anschläge in der Schweiz verwenden!"
      ...
      5 1 Melden
  • Firefly 15.03.2018 16:49
    Highlight Jesses, die alten machtbesessenen Männer überall in der Welt geben mal wieder vollgas... bis boooom
    66 5 Melden
    • Oberon 15.03.2018 17:34
      Highlight Der Knall kommt sicher, die Frage ist nur wann.
      27 3 Melden
    • Lord_Mort 15.03.2018 17:59
      Highlight Irgendwann reicht wohl der Sportwagen nicht mehr, um über die eigenen Minderwertigkeitskomplexe hinweg zu kommen. Da brauchts dann halt eine Atombombe.
      24 3 Melden
    • bokl 15.03.2018 18:20
      Highlight Alt? MBS ist noch nicht mal 33!
      21 3 Melden

Absurd: Twitter bleibt im Iran verboten, obwohl selbst der Präsident twittert

Der Kurznachrichtendienst Twitter bleibt im Iran verboten. «Twitter gehört unseren amerikanischen Feinden, (...) daher wird das Twitter-Verbot auch nicht aufgehoben», sagte Vize-Generalstaatsanwalt Abdolsamad Chorramabadi am Dienstag.

Der Antrag des Kommunikationsministers sei damit abgelehnt. Dieser solle versuchen, die Internet-Dienste im Iran zu fördern, anstatt sich für solche aus den USA einzusetzen, sagte Chorramabadi laut Nachrichtenagentur Fars.

Kommunikationsminister Mohamed-Dschawad …

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