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Khamenei Mohammed bin Salman

Mohammed bin Salman gegen Ajatollah Ali Khamenei: Es geht um die Vorherrschaft im Nahen Osten. bild: ap/watson

Der Kampf zwischen Saudi-Arabien und Iran eskaliert weiter – die Folgen sind verheerend

Nach dem «Arabischen Frühling» und der Ausrufung des «IS»-Kalifats ist ein alter Konflikt im Nahen Osten neu entbrannt: Saudi-Arabien und Iran kämpfen um die Macht in der Region. Die Folgen sind verheerend.

27.11.17, 10:05

Dominik Peters



Ein Artikel von

«Abenteurertum» war das Wort, das Aussenminister Sigmar Gabriel unlängst wählte, um die Regionalpolitik von Saudi-Arabien in den vergangenen Monaten zu beschreiben. Riad ist seither verstimmt, sagte den Besuch eines hochrangigen Offiziellen in Berlin ab und rief sogar seinen Botschafter zurück.

Der junge saudische Kronprinz Mohammed bin Salman betrachtet seine Aussenpolitik sicher nicht als «Abenteurertum», sondern vermutlich mehr als eine Art «Great Game» des 21. Jahrhunderts - mit ihm als strategischem Mastermind.

Das «Grosse Spiel» war der historische geostrategische Konflikt zwischen dem russischen Zarenreich und dem British Empire in Zentralasien im 19. Jahrhundert. Heute findet der Kampf um die Vorherrschaft im Nahen Osten statt - zwischen Saudi-Arabien und Iran.

Die jahrzehntelange Rivalität zwischen der sunnitischen Monarchie und der schiitischen Theokratie eskaliert vollends, seit Mohammed bin Salman im Sommer zum Thronerben ernannt wurde. Da sind der Katar-Konflikt, der brutale Stellvertreterkrieg im Jemen und das Hickhack um Libanons Premier Saad Hariri.

Saudi-Arabien hat in allen drei Krisen bislang das Nachsehen: Das Emirat Katar trotzt der Blockade und erhält öffentlich Rückendeckung aus Iran. Die Weltöffentlichkeit kritisiert Riad für das Vorgehen im Jemen weit mehr als Teheran, das den Konflikt aber ebenfalls befeuert. Und der Rücktritt vom Rücktritt des libanesischen Ministerpräsidenten Hariri lässt Mohammed bin Salman als den Anfänger dastehen, der er ist.

Showdown in Zeitlupe

Genau darin liegt das Problem. So wenig sich der 32-jährige Monarch in spe von einem geschäftsführenden SPD-Aussenminister öffentlich abkanzeln lässt, so wenig wird er im Ringen mit Iran nachgeben - auch wenn die Islamische Republik militärisch weit überlegen ist.

Die Gefahr ist gross, dass der künftige Herrscher der Hegemonialmacht Saudi-Arabien nun noch mehr den Konflikt sucht, um Iran doch noch zu schwächen. Das Geld dazu hat er, ebenso die Unterstützung: US-Präsident Donald Trump hält offenkundig grosse Stücke auf den saudischen Prinzen, selbst Israel stellt sich auf die Seite Riads. Einen ersten Vorgeschmack lieferte Mohammed bin Salman bereits. In der «New York Times» bezeichnete er Irans Revolutionsführer Ajatollah Ali Khamenei nun als «neuen Hitler».

Ein offener Krieg zwischen Iran und Saudi-Arabien ist dennoch unrealistisch. Wahrscheinlich ist, dass die Auseinandersetzung weiter durch «unordentliche Kriege» wie im Jemen oder politische Konflikte wie den libanesischen eskaliert, die direkt oder indirekt miteinander zusammenhängen. Die Folgen sind verheerend.

Länderübergreifendes Chaos

Seit vor fast sieben Jahren der «Arabische Frühling» ausbrach und mehr als drei Jahre nachdem die Terrormiliz «Islamischer Staat» (IS) ihr Kalifat ausgerufen hat, ist die Region politisch und ökonomisch noch instabiler geworden, als sie ohnehin bereits war.

Dort, wo auf die Diktatorenstürze keine Bürgerkriege folgten, die bis heute anhalten (Libyen und Jemen), starteten die alten, korrupten und repressiven Eliten Gegenrevolutionen und sind nun mal mehr (Ägypten), mal weniger (Tunesien) zurück an der Macht. «Brot, Freiheit, soziale Gerechtigkeit», also das, was die Revolutionäre einst forderten, gibt es bis heute kaum. Im ehemaligen Herrschaftsgebiet des «IS» ist die Situation noch schlimmer (Syrien und Irak). Ausserdem gibt es noch Nationalkonflikte wie den kurdischen und die katastrophale Lage von Minderheiten wie den christlichen oder jesidischen.

Dieses länderübergreifende Chaos bietet ideale Bedingungen für Pyromanen wie den saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman und Irans Revolutionsführer Ajatollah Ali Khamenei.

Diktatoren und Warlords gibt es genug

Zwar hält sich Teheran im Vergleich zu Riad in diesen Tagen rhetorisch zurück. Doch die Islamische Republik destabilisiert mit ihren Milizen die Region seit Jahren und kontrolliert mittlerweile de facto die Regierungen in Bagdad, Damaskus, Sanaa und Beirut.

Vom Persischen Golf bis ans Mittelmeer: In Saudi-Arabien wächst die Angst vor einem schiitischen Halbmond. bild: spiegel online

Es ist keine Frage, ob, sondern nur wann Iran und Saudi-Arabien ihre Macht und ihre finanziellen Ressourcen erneut nutzen werden, um den jeweils anderen im sunnitisch-schiitischen Stellungskrieg zu schaden. Warlords, Diktatoren, religiöse Extremisten und dysfunktionale Staaten, die sie kurzzeitig für ihre eigenen langfristigen Ziele nutzen können, gibt es genug.

Weit entfernt von Gleichberechtigung, aber schon viel näher

Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • Don Alejandro 27.11.2017 21:05
    Highlight Kushner hat ja kürzlich noch einen grossen Waffendeal mit den Saudis abgeschlossen. Die sind bis auf die Zähne bewaffnet.
    3 0 Melden
  • Sheldon 27.11.2017 15:35
    Highlight Was wir im Westen nicht verstehen wollen, ist das Grundsatzprinzip im Nahen Osten: Der Feind meines Feindes ist mein Freund. Daher ist es auch nichts als logisch, dass Israel Saudiarabien als Feind seines Erzfeindes und somit als Freund betrachtet. Die grosse Kunst ist es, sich weder von der einen, noch von der anderen Seite vereinnahmen zu lassen.
    14 4 Melden
    • Liselote Meier 27.11.2017 18:17
      Highlight Unsinn. Der Feind meines Feindes ist mein Freund, ist ein sehr altes Prinzip, was der "Westen" auch sehr gut kennt und anwendet, sicherlich nicht auf Nahost begrenzt.

      Oder weshalb waren z.b. die Briten und Franzosen im Krimkrieg auf Osmanischer Seite?

      Ja mei, die halbe US-Aussenpolitik im kalten Krieg fusste auf dem Prinzip, wer gegen die SU war, ist Freund, egal ob Diktator (Pinocchet, Re usw.) Islamisten (Moslembrüder Agypten, Taliban usw.).




      18 0 Melden
    • Liselote Meier 27.11.2017 19:22
      Highlight Aber gewiss, gibt schon einige im "Westen" welche dieses Prinzip nicht kennen. Wie die Identitären z.b.

      Kennen wohl den Peloponnesischen Krieg nicht wo Sparta den Persern die östlichen grichische Gebiete überliess für Unterstützung im Kampf gegen Athen. Der Feind....

      Nennt man in solchen Kreisen normalerweise "volksverräter" ;)

      2 2 Melden
    • Sheldon 28.11.2017 16:44
      Highlight @Liselote Meier: Da gibt es aber viele andere Beispiele für den Westen. Im Westen gilt eher, der Feind meines Freundes hat auch mein Feind zu sein. Siehe z.B. die ganze Vorgeschichte des ersten Weltkrieges oder wie die Amis in den Vietnamkrieg gerutscht sind. Wollten ja nur kurz dem Freund helfen, weil da so ein Vertrag war.
      0 1 Melden
    • Sheldon 28.11.2017 16:45
      Highlight @Dr. Bogyman es ist ganz simpel. Iran unterstützt kräftig die Hisbollah, also ist der Feind des Irans der Freund von Israel, egal was die sonst noch treiben.
      0 2 Melden
    • Sheldon 29.11.2017 09:13
      Highlight @dr.bogyman: doch es ist genau so, wenn auch pervers. Assad ist der Feind von Israel und die IS kämpfte gegen ihn. Da wurden schon mal Verletzte IS-Kämpfer gepflegt und wieder zurückgelassen.
      0 0 Melden
  • Ollowain 27.11.2017 14:31
    Highlight Fantastisch wie Amerikas Pläne total funktionieren. Der Vasall SA macht genau das, was Amerika ihm wohl befohlen hat: Säbelrasseln mit Iran. Der Iran steht nämlich, wenn man Brzezinski gelesen hat, auf der Liste zukünftiger Militärbasen des Imperiums USA. Natürlich wird das Ganze von den Mainstream-Blättern völlig anders dargestellt, amerikanische Propaganda eben.
    20 27 Melden
  • Xi Jinping 27.11.2017 12:49
    Highlight Ich sehe Weltkriegs Potenzial... :(
    11 15 Melden
  • malu 64 27.11.2017 11:26
    Highlight Der junge Freund Trumps soll da wohl ein bisschen Agressor spielen! Wenn der Konflikt eskaliert, werden die Amerikaner den Saudis sofort zu Hilfe eilen. Der Iran soll mit allen Mitteln schlecht gemacht werden.
    107 11 Melden
    • Xi Jinping 27.11.2017 12:50
      Highlight Und die Russen halten zunden Iranis... Nehme ich mal an...
      22 5 Melden
    • Zarzis 27.11.2017 12:59
      Highlight @malu64
      Nur so kann Trump den Vertrag mit Iran kündigen ohe als Aggresor zu gelten. Den nicht Vergessen die Iraner haben den Vertrag mit der USA, GB, D, R F und China, abgeschlossen. Da kann Trump seinen erkärten Feind Iran nicht angreifen. Aber da provozieren die Saudis sicher gern einen Konflikt. Aber das ist einer dieser Konflikte der als grösster Fehler des jahrhunderts eingehen wird! Folgen, nicht Abschätzbar!
      Vorteile, danach, keine mehr!
      28 3 Melden
    • midval 27.11.2017 14:25
      Highlight Der eine kauft waffen von de amis der andere nicht. Bin voll bei dir.
      12 2 Melden
    • Snowy 27.11.2017 17:31
      Highlight @Zarzis: Deiner Meinung.

      Die Falken um Bannon sagen sogar offen, dass ein Krieg gegen den Iran angestrebt werden soll.

      Können wir (der Westen, die Medien) dieses Spiel nach Irak (1 und 2), Afghanistan, Syrien, Libyien etc nicht einfach mal zusammen aufstehen und NEIN sagen. Jetzt reichts!

      Schluss mit den erfundenen Kriegsgründen!

      Zum kotzen.
      17 0 Melden
  • Billy the Kid 27.11.2017 10:53
    Highlight Mit dem Irakkrieg, seinen unzähligen Folgen für die Region und den immensen Waffenlieferungen an Saudiarabien - haben vor allem die USA die Büchse der Pandora geöffnet. Nun wundern sie sich darüber, dass der Iran langfristig davon profitierte und giessen noch mehr Öl ins Feuer.
    62 5 Melden
    • Laut_bis_10 27.11.2017 12:48
      Highlight Haha, Öl ...
      34 0 Melden
    • Max Dick 27.11.2017 14:03
      Highlight Jaja der Irakkrieg und die bösen Amis...ja das 2003 war eine Dummheit, aber was jetzt alles eine angebliche Folge davon sein soll, ist nun wirklich lächerlich. Am Konflikt zwischen Saudi Arabien und Iran sind nur zwei Schuld. Saudi Arabien und Iran selber.
      19 26 Melden
    • Fabio74 27.11.2017 14:40
      Highlight @dick Die Amerikaner tragen ebenso Verantwortung wie Russland und Europa.
      Waffenlieferungen ohne Ende. Dazu das bedingungslose Anbiedern des Westens an die Saudis trotz Völkermord im Jemen
      21 7 Melden
    • Snowy 27.11.2017 17:36
      Highlight @Max Dick:

      Der Witz des Tages.

      Siehe Antwort Fabio und google mal "CIA Putsch Iran".

      Es gibt seit 1953 genau einen Grund warum im Iran die Mullahs herrschen: Die USA.
      17 2 Melden
    • Laut_bis_10 27.11.2017 17:38
      Highlight @Max Dick: Nicht nur der militärische Eingriff im Irak.

      Operation Ajax, die systematische Unterstützung militanter Islamisten, Waffenabkommen mit Saudi Arabien.

      Natürlich sind nicht an allem nur die Amis Schuld, aber sie haben einen gehörigen Teil zur jetzigen Situation beigetragen.
      12 2 Melden
  • Wilhelm Dingo 27.11.2017 10:47
    Highlight Weg vom Öl! Dreht den Suadis endlich den Geldhahn ab.
    58 3 Melden
  • Sebastian Wendelspiess 27.11.2017 10:37
    Highlight Wann werden die Saudis für ihr Kriegstreiben mal zur Rechenschaft gezogen?
    175 7 Melden
    • De Shipi 27.11.2017 10:50
      Highlight und wann die Amis?
      71 14 Melden
    • chnobli1896 27.11.2017 11:10
      Highlight So wie es momentan ausschaut nie, aber die politische Lage kann schnell drehen und dann wirds hoffentlich bald der Fall sein.
      25 1 Melden
    • mogad 27.11.2017 11:10
      Highlight Wann fliegen ihnen ihre Menschenrechtsverletzungen um die Ohren. Wann steht die ganze weibliche Hälfte der Bevölkerung endlich dagegen auf.
      36 10 Melden
    • Xi Jinping 27.11.2017 12:49
      Highlight Solange Geld im Spiel ist...nie...
      14 1 Melden
    • Snowy 27.11.2017 17:38
      Highlight @Shipi: Saudi Interessen und US Interessen sind sehr oft deckungsgleich.

      7 0 Melden
  • Domino 27.11.2017 10:34
    Highlight Dabei geht es darum Flüchtlingsströme zu generieren und diese gegen Europa zu treiben. Der Westen wird in wenigen Jahrzehnten nicht mehr abhängig von Erdöl sein. Eine islamisierung der westlichen Welt ist die einzige Möglichkeit den Einfluss nicht zu verlieren.
    55 126 Melden
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 27.11.2017 10:54
      Highlight Quelle Ken Jebsen, Daniele Ganser oder direkt Info Wars?
      Auch Flüchtlinge sind keine willenlose Masse, die man beliebig manipulieren und Steuern kann.
      62 32 Melden
    • loquito 27.11.2017 10:56
      Highlight Wooow... was für ein Stuss. "Der westen word nicht mehr abhängig sein von Öl" Ja hab ich den etwas verpasst? USA und viele andere Länder wollen gar keine aenergiewende... Auch in der CH hält man lieber an altem fest. Islamisierung? Ja klar, genauso wie die Juden die Welt beherrschen und Terror nur von Moslems begangen werden kann... So einfach schürt man Ängste... Aber wenns darum geht nach Dubai in die Ferien zu gehen oder Waffen den Saudis zu verkaufen.... Ja dann vergisst man gerne die Islamisierung....
      70 24 Melden
    • mogad 27.11.2017 11:15
      Highlight Islamisierung ginge ja noch. Aber offenbar muss der radikal-islamische Salafismus/Wahabismus für den Saudiarabien steht, zuerst mal die gemässigteren Schiiten eliminieren, bevor man sich Europa einverleiben kann - auch über eine weitere Destabilisierung des nahen und mittleren Ostens.
      31 13 Melden
    • Posersalami 27.11.2017 13:06
      Highlight @raues Endoplasmatisches Retikulum: Weder Ken Jebsen noch Daniele Ganser sagen, dass die Kriege den Zweck haben Flüchtlinge zu generieren um Europa zu islamisieren. So ein Unsinn.. Vor allem da 95% der Flüchtlinge nicht nach Europa kommen sondern in den Nachbarländern oder gleich Binnenflüchtlinge bleiben.

      Über dieses Buch hier wurde mal berichtet, ich kann dazu aber nichts sagen da noch nicht gelesen. http://de.wikimannia.org/Migrationswaffe
      17 8 Melden
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 27.11.2017 13:46
      Highlight Ich zähle einfach ein paar beliebige Aluhüte auf, um zum Ausdruck zu bringen, was ich von Dominos Gedankengang halte.
      15 10 Melden
    • Fabio74 27.11.2017 14:42
      Highlight Was für ein absurder Quatsch. Zudem Europa und die Schweiz sind mit dabei den Saudis Waffen zu liefern. Somit auch Mitverantwortlich.
      Und so nebenbei Die Lockerung der Waffenexporte kommen aus dem Kreisen die Muslime unter Generalverdacht stellen
      12 4 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 27.11.2017 14:55
      Highlight @retikulum, genau das merkt man. Absolut keine Argumente.
      9 4 Melden
    • Domino 27.11.2017 15:57
      Highlight Warum wollte dann Saudi Arabien in Deutschland 200 Moscheen bauen um Deutschland bei der Flüchtlingskriese zu unterstützen? Selbst nahm SA keine Flüchtlinge auf, sondern unterstützte den IS, welche erst die Flüchtlinge produzierten.

      https://mobile2.tagesanzeiger.ch/articles/55ee2a0287da8b2721000001
      12 7 Melden
    • Zeyben 27.11.2017 17:30
      Highlight Es ist einfach alles andere als witzig über Aluhüte bei so einem ernsten Thema zu diskutieren! Der Iran wird bedroht und ein Angriffskrieg könnte noch abgewendet werden. Das kriminelle Vorgehen der Saudis bedarf der strikten Verurteilung!
      8 1 Melden
    • TheDude10 27.11.2017 19:13
      Highlight @Domino Klar unterstützten die Saudis Moscheen, um den salafismus zu stärken(was zu unterbinden ist).
      Aber! Aluhut absetzen!
      Das ist keine Verschwörung um irgendwelche andere Ziele zu erreichen.
      (Zumal deren Horizont sehr begrenzt ist)
      Flüchtlinge sind alleine ein trauriges Resultat von Gir und streben nach macht.
      Nur der durchgeknallte Sultan vom Bosporus Erdogan, nordafrikanische Staaten und die alte right benützen die Flüchtlinge als Instrument.
      4 0 Melden
    • Posersalami 27.11.2017 19:30
      Highlight Eben. Europäische Länder wie Frankreich, Deutschland oder England waren zur Stelle als es um die Schaffung der Fluchtursachen ging und geht. Wäre es eine Waffe hätten "wir" den Abzug quasi selbst gedrückt.

      Diese VT ist gröbster Unfug.

      Es mag Situationen geben wo Flüchtlinge als Waffe herhalten müssen, wie zB. bei Erdogan vs. EU. Aber die waren grad da und sind sicher nicht zu diesem Zweck erzeugt worden.
      2 0 Melden
    • Domino 27.11.2017 19:50
      Highlight Denkst du das die Saudis wirklich so dumm sind? Mit grossen Aktienanteilen an VW, Porsche, Deutsche Bank, CS, Mercedes etc etc haben sie heute schon viele Regierungen im Griff.
      Mit einem Angriff gegen den Iran schlagen sie mehrere Fliegen mit einer Klappe:
      - Angriff des religiösen Gegner
      - Spaltung der annäherungen USA-Russland
      - Flüchtlingswelle gegen Europa, islamisierung, spaltung der Gesellschaft in rechts/links und ausbluten des Sozialstaats
      - drastische Erhöhung des Erdölpreises
      2 2 Melden
    • Posersalami 27.11.2017 21:19
      Highlight Es wird keinen Krieg zwischen SA und Iran geben. Zunächst einmal könnte SA den Iran militärisch nicht besiegen. Dabei würden die Saudis viel verlieren: 40 Prozent des Weltölverbrauchs passieren die Strasse von Hormus. Der Iran würde die Strasse am 1 Kriegstag unpassierbar machen. Der Preis für Öl steigt dann nicht nur, die Saudis können dann einfach nicht mehr liefern. Dazu kommt, dass der Iran vor ein paar Monaten demonstriert hat, dass er einzelne Gebäude über 1000km treffen kann. Die Infrastruktur in SA ist jetzt quasi ein Faustpfand für den Iran..
      2 0 Melden
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 27.11.2017 22:05
      Highlight @Domino
      "haben sie heute schon viele Regierungen im Griff"
      Sie scheinen Katar mit SA zu verwechseln.
      Sry aber ihre aufzählung list sich wie ein böser Masterplan, nur ein Tor glaubt der Gang der Dinge lies sich so gut Planen. Wie schon von Salami geschrieben, bei einem Konflikt zwischen SA und Theran können auch die Saudis nur verlieren.
      Vom Iran nach Riad sind es weniger als 1000, denen würden innert Minuten die Iranische Raketen um die Ohren fliegen. Ein Krieg zwischen Iran und SA währe ein Kampf mit offenem Visier.
      1 1 Melden
  • Enzasa 27.11.2017 10:14
    Highlight Hoffentlich steht Trump bzw. Amerika zu ihrer Verantwortung und werden dann den größten Teil der Flüchtlinge übernehmen, die sie durch ihre Waffenverkäufe an Saudi Arabien generieren
    190 22 Melden
    • chnobli1896 27.11.2017 10:36
      Highlight Und die Schweiz auch?
      https://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/bundesrat-bewilligt-export-von-kriegsmaterial/story/30706650

      Auch wenn der Umfang der verkauften Waffen wohl eklatant kleiner ist macht es das nicht besser in meinen Augen.
      103 24 Melden
    • Enzasa 27.11.2017 10:45
      Highlight Stimme dir zu
      23 3 Melden
    • mogad 27.11.2017 11:16
      Highlight Auch Mutti-Deutschland hofiert die Saudis.
      26 3 Melden
    • Linus Luchs 27.11.2017 11:28
      Highlight Wir sollten uns mit der Verantwortung des eigenen Landes beschäftigen. Die Schweizer Rüstungsindustrie verkauft Waffen sowohl an Saudi-Arabien als auch an den Iran.
      41 3 Melden
    • ezclips 27.11.2017 12:49
      Highlight Der Dokumentarfilm "Shadow World" berichtet über: "Billion dollar international arms trade"
      http://www.imdb.com/title/tt2626338/
      5 1 Melden
    • Bits_and_More 27.11.2017 12:55
      Highlight Fairerweise muss man aber auch Wissen, dass der Bundesrat Gesuche zum Export von Angriffswaffen nach Saudi Arabien nicht bewilligt hat.
      Die im Artikel beschrieben Waffen sind ja vor allem Verteidigungswaffen.
      Hier dürfen wir nicht nur schwarz / weiss sehen sondern uns auch die Frage stellen, ob es nicht doch vertretbar ist, Abwehrwaffen, die z.B. die Zivilbevölkerung beschützen (Luftabwehr) nun sinnvoll sind oder eben nicht.
      9 5 Melden
    • Fabio74 27.11.2017 14:44
      Highlight @bits aber man muss erwähnen das FDP, SVP und CVP die Exporte gern lockern würden. Weil mehr Profite gemacht werden müssen
      11 2 Melden
    • Stop Zensur 27.11.2017 19:18
      Highlight Bei deiner Suche nach einem Verantwortungsträger solltest du noch etwas wissen: Der Machtkampf zwischen Sunniten und Schiiten ist um ein Vielfaches älter als die USA. Betrachtet auf die ganze Zeitspanne dieser Geschichte ist der Einfluss der USA relativ winzig klein, und wird nur ein schmales Kapitel bilden. Vielleicht wird es China ja besser machen.
      3 1 Melden

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