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FILE - In this Nov. 26, 2017 file photo released by the state-run Saudi Press Agency, Saudi Crown Prince Mohammed bin Salman speaks at a meeting of the Islamic Military Counterterrorism Alliance in Riyadh, Saudi Arabia. A criminal court in Saudi Arabia sentenced a columnist to five years in prison for insulting the royal court, the official body that represents the king and crown prince, according to state-linked media on Thursday, Feb. 8, 2018. It’s the latest case targeting critics of Saudi Arabia’s Crown Prince Mohammed bin Salman, who in September oversaw the arrest of dozens of prominent Saudi figures, including moderate clerics, for not publicly supporting or criticizing his domestic and foreign policies. Rights groups have described the 32-year-old prince’s crackdown on dissent as authoritarianism. (Saudi Press Agency via AP, File)

Kronprinz Mohammed bin Salman ist die treibende Kraft hinter den Wechseln. Bild: AP/Saudi Press Agency

Frischer Wind in Saudi-Arabien: König setzt Armeespitze ab

27.02.18, 06:07 27.02.18, 06:45


In einem umfangreichen Personalumbau hat der saudische König Salman zahlreiche hohe Ämter in Armee und Staat neu besetzt. So wechselte der Monarch am Montagabend unter anderem die Chefs des Generalstabs, des Heeres, der Luftwaffe und der Luftabwehr aus.

Das berichtete die staatliche saudi-arabische Nachrichtenagentur SPA. Betroffen von dem Personalumbau sind SPA zufolge auch hohe Positionen im Aussen-, Innen- und Verteidigungsministerium, in mehreren Provinzen sowie Berater des Königs. Eine Begründung für die vielen Neubesetzungen gab es nicht.

Prinz als treibende Kraft 

Treibende Kraft hinter den Personalwechseln dürfte der 32 Jahre alte Kronprinz Mohammed bin Salman sein, der als der eigentlich starke Mann im sunnitischen Königreich gilt. Als Verteidigungsminister ist er auch für den Militäreinsatz Saudi-Arabiens im Bürgerkrieg im benachbarten Jemen verantwortlich.

Mohammed bin Salman hatte in den vergangenen Monaten zahlreiche gesellschaftliche Reformen durchgesetzt. So dürfen Frauen künftig in dem streng islamisch-konservativen Königreich Autofahren. Im November waren zudem dutzende Prinzen und andere führende Persönlichkeiten unter Korruptionsverdacht festgenommen worden. Beobachter sahen darin den Versuch des Kronprinzen, seine Macht zu abzusichern. (sda/dpa)

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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8Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • manhunt 27.02.2018 13:04
    Highlight das ist kein frischer wind, sondern eine politische säuberung. wäre so etwas gerade in russland oder der türkei passiert, würde man es genau so nennen.
    7 1 Melden
    • Snake Plissken 27.02.2018 13:57
      Highlight Die Türkei war halt mal eine Demokratie und Russland auch so ein bisschen. Saudi-Arabien ist eine absolute Monarchie. Da kann nur von oben was kommen.
      3 3 Melden
  • Saraina 27.02.2018 12:33
    Highlight Na, bei Erdogan tönt die Berichterstattung aber jeweils deutlich kritischer! Ob das daran liegt, dass gar keine Journalisten oder andere unvoreingenommene Besucher die Möglichkeit haben herauszufinden, was die Bevölkerung wirklich von diesem andauernden Putsch von oben hält?
    5 1 Melden
  • Wilhelm Dingo 27.02.2018 06:57
    Highlight Das ist kein frischer Wind sondern reine Machtpolitik. Würden solche ‚Säuberungen‘ in der Türkei oder einem sonstigen nicht genehmen Land durchgeführt wäre die Empörung berechtigterweise gross. Warum ist der Ton so milde bei den Saudis?
    24 1 Melden
    • Saraina 27.02.2018 17:03
      Highlight Weil der Kronprinz ein Spezi von Donnie und Bibi ist?
      3 0 Melden
  • Sebastian Wendelspiess 27.02.2018 06:49
    Highlight Warum eigentlich König? Und nicht Regime, Schlächter oder Diktator?
    26 4 Melden
    • Slavoj Žižek 27.02.2018 09:00
      Highlight Der Kunde ist König!
      13 0 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 27.02.2018 16:35
      Highlight @empty der war gut 😅 wie Recht du hast..
      1 0 Melden

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