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Abgesetzter saudischer Kronprinz unter Hausarrest



epa05550772 Prince Mohammed bin Naif bin Abdulaziz 
Al-Saud, Crown Prince of the Kingdom of Saudi Arabia addresses the General Debate of the 71st Session of the United Nations General Assembly at UN headquarters in New York, New York, USA, 21 September 2016.  EPA/ANDREW GOMBERT

Mohammed bin Naif Bild: ANDREW GOMBERT/EPA/KEYSTONE

Der abgesetzte bisherige saudische Kronprinz Mohammed bin Naif steht einem Medienbericht zufolge unter Hausarrest. Er dürfe das Land und seinen Palast in der Hafenstadt Dschidda nicht verlassen, meldete die «New York Times» am Mittwoch (Ortszeit) unter Berufung auf amerikanische Offizielle und Saudis aus dem Umfeld der Königsfamilie.

Mit dieser Massnahme solle mögliche Opposition gegen den neuen Kronprinzen Mohammed bin Salman begrenzt werden.

Saudi-Arabiens König Salman hatte den 57 Jahre alten Mohammed bin Naif in der vergangenen Woche als Kronprinzen abgesetzt und stattdessen seinen eigenen, erst 31 Jahre alten Sohn Mohammed bin Salman zum Thronfolger bestimmt. Mohammed bin Naif verlor auch das Amt des Innenministers, in dem er sich vor allem in den USA wegen seines Vorgehens gegen Extremisten einen guten Ruf erworben hatte.

Der neue Kronprinz Mohammed bin Salman gilt seit schon längerem als eigentlicher starker Mann in Saudi-Arabien. Als Verteidigungsminister verantwortet er unter anderem den saudischen Militäreinsatz im benachbarten Bürgerkriegsland Jemen. Saudische Medien hatten seine Ernennung zum Kronprinzen als problemlos beschrieben. (sda/dpa)

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Video: srf

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3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • sherpa 29.06.2017 13:53
    Highlight Highlight Mohammed hier, Mohammed da, was macht das schon für einen Unterschied, welcher Mohammed nun "Kronprinz" ist, gibt es doch in Saudi Arabien viele Mohammeds.
  • Beobachter24 29.06.2017 13:17
    Highlight Highlight Ich stelle die Prognose auf, dass Mohammed bin Salman, der jetzige Kronprinz, der letzte König der Al-Saud Familie sein wird, bevor die Bedeutung dieses Clans und das Königreich Saudi-Arabien vom Wüstensand wieder begraben werden wird.

    Er überschätzt sich dauernd, aber keiner wagt es ihm zu widersprechen. All seine "Projekte", die er bisher angegangen hat, entwickeln in eine ganz andere Richtung als geplant. Sowohl der Angriff Yemens, als auch der Versuch der "Unterwerfung" Katars wurden vom ihm angeordnet. (Natürlich hat er "Einflüsterer", aber das würde jetzt zu weit führen.)
    • Saraina 29.06.2017 19:39
      Highlight Highlight Der Mann handelt in Übereinkunft mit US - Interessen, und wurde kurz nach Trumps Besuch in seine Position gehievt.

      Was die Unterwerfung Katars angeht, scheint der Aufschrei in der westlichen Welt doch sehr gedämpft zu sein, gilt übrigens auch für den Krieg in Yemen und die Menschenrechtssituation im Land, wenn man mit der Kritik an Erdogan vergleicht. Deswegen gebe ich dem Saud-Klan eine längere Lebenserwartung als der Türkei, wie wir sie kennen.

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