DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild

Mario wünscht sich, dass das Foto von ihm und seinem Vater um die Welt geht.
bild: twitter/fun_cello

«Mein Bub, um die ganze Welt, das schaff’ ich nicht mehr» – Marios letztes Geschenk an seinen verstorbenen Vater rührt dich zu Tränen



Der Tweet, den Mario F. aus Deutschland am 2. November auf seinem Profil postet, wirft im ersten Moment ein paar Fragen auf. Denn er veröffentlicht ein Bild von sich und seinem Vater und schreibt dazu: «Machs gut Papa. Ich mach's wie ich es Dir versprochen hab. Und bis wir uns wiedersehen denk ich an dich.» (sic!)

Was der 36-Jährige damit meint, präzisiert er in einem Kommentar darunter: «Ich hab meinem Paps versprochen, dass er auf dem Weg nach oben einmal um die Welt geht. Also strengt euch an.» Wie er auf die Idee mit dem Foto gekommen ist, erklärt der junge Mann in einem Interview mit Huffington Post.

«Mein Papa hatte nie die Möglichkeit, die Welt zu sehen», erzählt Mario. Sein Vater Pantaleo sei in den 60er-Jahren als Gastarbeiter von Sardinien nach Deutschland gekommen und habe kurz vor seinem Tod zu seinem Sohn gesagt: «Mein Bub, um die ganze Welt, das schaff’ ich nicht mehr.» «Das Bild schon», habe dieser darauf geantwortet.

«Er war ein noch grösseres Schlitzohr als ich es bin.»

Mario F.

Und schon war die Idee mit dem Bild, das um die Welt gehen soll, geboren. Aufgenommen wurde das Foto vor etwa sechs Wochen, als es Pantaleo noch deutlich besser ging. Doch am Ende sind die Herzprobleme zu stark gewesen. «Er ist friedlich eingeschlafen», erzählt Mario, nachdem sein Vater in der Nacht von Sonntag auf Montag um 0.25 Uhr – und damit genau an seinem 77. Geburtstag – verstorben ist.

Mario F. macht die Motivation hinter der Foto-Aktion noch einmal klar: «Ich finde, dass man meinen Papa einfach mal gesehen haben muss. Er war ein noch grösseres Schlitzohr als ich es bin. Ich will nicht, dass er vergessen wird.»

Und dass er mit seiner Idee offensichtlich einen Nerv getroffen hat, beweisen die zahlreichen Reaktionen: Knapp 400 Leute haben das Bild bisher geteilt, um Mario dabei zu helfen, es um die Welt zu schicken. Dazu kommen unzählige Kommentare, in denen die Menschen den 36-Jährigen für seine Aktion loben: «Wir kennen uns zwar nicht, aber 💙», «Mein Beileid 😢» und «Euer Bild strahlt unwahrscheinlich viel Liebe aus. Berührt mich sehr» – so oder so ähnlich sprechen die Twitter-User ihr Mitgefühl aus.

Wie findest du die Foto-Aktion von Mario?

(viw)

Dir gefällt diese Story? Dann teile sie bitte auf Facebook. Dankeschön!👍💕🐥

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

19 Dinge, die junge Eltern auf die harte Tour von ihren Kindern lernen mussten

Egal, wie fest man es sich einredet: Tatsächlich bereit fürs Elternsein war in der Geschichte der Menschheit wohl kaum jemand. Es ist schlicht der Beginn eines komplett neuen Lebens. Dies zumindest Tweets junger Eltern nach zu urteilen.

Menschen haben schon immer Kinder gekriegt. Heutzutage haben sie zusätzlich durch die sozialen Medien die Möglichkeit, kleine Anekdoten oder grössere Erkenntnisse mit der breiten Öffentlichkeit zu teilen. Für die frischgebackenen Eltern sicherlich ein wunderbares Ventil, für die virtuelle Community eine wunderbare Unterhaltung.

Zwischen den Zeilen lässt sich vor allem eins erahnen: Richtig bereit für den wichtigsten Job deines Lebens wirst du nie sein. Egal, wie praktisch das wäre oder wie …

Artikel lesen
Link zum Artikel