International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Die Schüler spicken zu viel – jetzt greift Algerien zu drastischen Mitteln



Zwei Stunden lang ohne Internet auskommen – das ist für viele Menschen bereits ein Alptraum. In Algerien ist ein solches Blackout dieses Jahr allerdings sogar staatlich verordnet worden, berichtet das Newsportal The Guardian. Seit Mittwoch werden alle Internetverbindungen jeweils für wenige Stunden pro Tag ausgeschaltet – eine ganze Nation geht vom Netz.

Bild

Algerien hat ein Spick-Problem. Ein Blackout soll helfen. Bild: shutterstock

Grund für das Unplugging sind die Prüfungen, die augenblicklich in den Schulen im Land abgehalten werden. Daran beteiligen sich mehr als 700'000 Schüler, die durch den Internetverzicht vom Spicken abgehalten werden sollen.

Es ist den Schülern nicht erlaubt, mobile Geräte wie Handys oder Tablets in die Prüfungszentren mitzubringen. Beim Betreten der Gebäude werden sie mit Metalldetektoren untersucht. Ausserdem werden Handy-Störsender und Überwachungskameras an jenen Orten eingesetzt, wo die Prüfungsbögen gedruckt wurden. So soll verhindert werden, dass die Fragen bereits im Vorfeld durchsickern.

Die verstärkten Sicherheitsvorkehrungen, die noch bis Montag in Kraft sind, wurden aufgrund der hohen Betrugsquote des letzten Jahres eingeführt. Damals waren die Prüfungsfragen bereits im Vorfeld auf Social Media geteilt worden.

Hast du in der Schule auch gespickt?

Bereits damals hatte man versucht, den Zugang zu den sozialen Medien so rasch wie möglich zu unterbrechen, das Problem hatte sich dadurch aber nicht gelöst. Einige Schüler wurden daher erst zu einem späteren Zeitpunkt zur Prüfung zugelassen, die in der Zwischenzeit überarbeitet worden war. (doz)

Das könnte dich auch interessieren:

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

CVP-Basis soll über «C» in Parteinamen entscheiden

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

3
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Durolex 22.06.2018 16:33
    Highlight Highlight Jeder der bei der Umfrage 'Nein' gedrückt hat lügt :D
  • IHaveNoBetterName 22.06.2018 11:35
    Highlight Highlight Das Problem ist wohl weniger das Spicken an sich sondern die Korruption, die es ermöglicht dass so viele beim Spicken ohne Strafe davon kommen und somit die Abschreckung sinkt.
  • Charivari 22.06.2018 09:59
    Highlight Highlight Pfff nur Amateure verlassen sich beim Spicken auf das Internet.

«Wirst du auf mich schiessen?» – So schnell eskaliert dieser Streit

In den USA ist eine Auseinandersetzung total aus den Fugen geraten. Was mit einer Rempelei begann, endete beinahe in einer Schiesserei. Der Vorfall wurde im Video festgehalten.

(een)

Artikel lesen
Link zum Artikel