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Waffeninstruktor Mikko Leinonen (rechts) mit einem «The Daily Show»-Reporter.  Bild: screenshot twitter/thedailyshow

Warum gibt es hier keine Massenschiesserei? US-Satireshow zu Besuch in der Schweiz



Was können Amerikaner von der Schweiz lernen? Genau: den Umgang mit Waffen.

Zu diesem Zweck hat die Satiresendung «The Daily Show»  einen Reporter in die Schweiz geschickt. Obwohl der Besitz von Waffen in der Schweiz erlaubt ist, kommt es – verglichen mit den USA – zu praktisch keinen Zwischenfällen.

Den ganzen Beitrag findest du hier:

Wie aus dem Beitrag hervorgeht, gab es in den Vereinigten Staaten seit 2012 mehr als 1900 Massenschiessereien. In der Schweiz ereignete sich ein solch tragischer Vorfall nur ein einziges Mal. Beim Zuger Attentat im Jahr 2001 wurden 14 Politiker erschossen. 

Waffeninstruktor Mikko Leinonen – vom Reporter auch «Thor» genannt – erklärt die hiesige Kultur und Schweizer Waffengesetze. Fazit des Beitrags: Die amerikanische Waffenkultur müsste komplett umgekrempelt werden, um eine sichere Gesellschaft und Sicherheitsstandards wie in der Schweiz zu schaffen. Ob das gelingt?

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Das sind die Schweizer Anforderungen an Waffenhalter.  Bild: screenshot twitter/thedailyshow

(vom)

USA und Schusswaffen:

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Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • Ralph Moses 10.12.2018 19:42
    Highlight Highlight Also entweder hat dieser Nikki ein fabelhaftes englisch für einen Schweizer!!! Oder er ist keiner! Sein Name klingt finnisch... ich vermute mal ganz stark, das hier ein bisschen geschummelt wurde;)
    • TheDude10 11.12.2018 12:00
      Highlight Highlight Es gibt auch in der Schweiz Finnen
    • Ralph Moses 11.12.2018 14:04
      Highlight Highlight Ja sicher... ich meinte wegen seinem aussgewöhnlich guten Englisch!
  • wintergrün 10.12.2018 18:36
    Highlight Highlight Der Daily Show Beitrag demonstriert perfekt den Unterschied zu den USA: viele Regeln Schaden manchmal wirklich nicht. 😁
  • just sayin' 10.12.2018 11:10
    Highlight Highlight ich bin verwirrt!

    haben wir nun in der schweiz kein "schusswaffen-problem" und gehen verantwortungsbewusst mit schusswaffen um, oder müssen wir jetzt wegen dem überbordendem terrorismus und so ganz ganz dringend die eu waffenrichtlinie übernehmen?

    ;-)
    • wintergrün 10.12.2018 18:34
      Highlight Highlight Naja, die USA ist nicht besonders gut.
      Deutschland z. B. Hat wegen weniger Waffen im Umlauf wesentlich weniger tote mit Schusswaffen als die Schweiz.
      Es gibt also noch Luft nach oben 😊
  • P. Silie 10.12.2018 09:51
    Highlight Highlight In der Tat ein Phänomen! Ich habe dies mit vielen meiner US Freunde besprochen. Allgemein zum Thema Gewalt: Wie kann es sein, dass die Amis immerwieder Schulmassaker oder Massenschiessereien haben, während sie dafür absolut kein Hooligan-Problem kennen. Während sich in Europa die Idioten Woche für Woche die Köpfe einschlagen und für viel Gewaltpotenzial sorgen, wir dafür äusserst wenige Probleme mit Schusswaffen oder Massakern haben.. Es geht mir hierbei nicht um die Schwere der Tat (was bei einer Schiesserei natürlich schwerer wiegt), sondern um die Gewaltbereitschaft im Allgemeinen.
    • "Das Universum" formerly known as lilie 10.12.2018 12:31
      Highlight Highlight @P. Silie: Ich glaube, das hat nicht mit der Gewaltbereitschaft, sondern eher mit damit zu tun, wie man Sport in beiden Ländern betrachtet.

      Baseball oder Football wird in den USA tatsächlich viel leidenschaftlicher verfolgt als bei uns Fussball. Es herrscht dabei aber die Haltung: Wir mögen zwar verschiedene Teams unterstützen, aber uns eint die Liebe zum Sport!

      Anders die Fussballfans in der Schweiz. Hier ist man nicht nur für, sondern oft auch gleichzeitig gegen ein Team. Klassisch ist die Rivalität zwischen FCZ und FCB. Da werden auch noch historische Städterivalitäten ausgetragen.
    • Iltis 10.12.2018 14:00
      Highlight Highlight Vielleicht sollte man Fussball verbieten....?
    • just sayin' 10.12.2018 14:03
      Highlight Highlight das ist ein guter punkt!

      darüber meditieren ich muss...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Helvetiavia Philipp 10.12.2018 07:53
    Highlight Highlight Dieser Mikko macht eine gute Falle. Obwohl sein Name schwedisch klingt (bei US-Sendern weiss man nie). Ich selbst war Mal ausserhalb des Militärs in einem Schiesskeller und die Leute, die ich dort angetroffen habe waren allesamt sehr bedacht und sorgfältig. Seither bin ich überzeugt, dass unsere Kultur nicht auf dem Credo "Gewalt ist geil" basiert, sondern vertrauensvoll mit Waffen umgegangen wird.
    • stookie 10.12.2018 11:45
      Highlight Highlight Ich gehe schwer davon aus dass der Mikko Finne ist.
    • Abraham Colombo 10.12.2018 11:58
      Highlight Highlight Ich denke er ist Schwede, der Präsident verwechselt dies ja auch zwischendurch.
    • Klugmann 10.12.2018 16:10
      Highlight Highlight "Ich denke er ist Schwede, der Präsident verwechselt dies ja auch zwischendurch."

      "Dieser Mikko macht eine gute Falle. Obwohl sein Name schwedisch klingt (bei US-Sendern weiss man nie)."

      Dieser Mikko ist offensichtlich Finne! Scheinbar sind die Amis nicht die einzigen, die gewisse Länder nicht auseinanderhalten können.

    Weitere Antworten anzeigen
  • Frank Morgan III 10.12.2018 06:37
    Highlight Highlight Die USA haben kein Waffengesetz sondern 50 (51 mit DC).
    • Alsk 10.12.2018 10:39
      Highlight Highlight Das hat wahrscheinlich weniger mit den bisherigen Waffengesetzen zu tun sondern vielmehr mit sozialen Problemen (gangs etc.)
  • Genesis23 10.12.2018 06:31
    Highlight Highlight Mein schweizer Waffenhändler hats mal so ausgedrückt:
    - Schweizer wollen Waffen um entweder seinen Sport auszuüben oder im Ernstfall sein Land, seine Familie und sich selbst gegen ausländische Invasoren beschützen zu können.

    - US Bürger hingegen kaufen Waffen, um sich gegen die eigene Regierung verteidigen zu können. Bei so viel Angst und Misstrauen ist es kein Wunder, das Waffenkontrolle nicht funktioniert.
    • Findolfin 10.12.2018 08:21
      Highlight Highlight Naja, das hat sich in der Schweiz auch etwas geändert.

      Ich kenne mind. eine Person, der eine Waffe hat, damit er sich im Falle eines Einbruchs selbst verteidigen kann.
    • Peter Egloff 10.12.2018 08:36
      Highlight Highlight Nicht ganz richtig- Schweiz ist bewaffnet um sich gegen Invasoren zu verteidigen
      Amerika ist bewaffnet um sich gegen die eigenen Nachbarn zu verteidigen (so ist die Tötung eines Einbrechers auch kein Verbrechen)
    • DemonCore 10.12.2018 09:48
      Highlight Highlight Findolfin, Notwehr ist auch in der Schweiz unter bestimmten Umständen legitim.
    Weitere Antworten anzeigen
  • theluke 10.12.2018 04:33
    Highlight Highlight 1200? Holy moly. Mir scheint als ist es inm kollektiven denken der usa verankert, das sowas ein ausweg ist und etwas verändert. In der schweiz wird die waffe auch mehr als sportgerät angesehen. Schützenvereine sind etwas traditionelles und lehren den umgang auf ganz andere weise.
  • Zeezoo 10.12.2018 02:31
    Highlight Highlight Nein, die Änderung der Kultur (wtf?) kann man nicht einfach so herbeiführen, das wird dauern....oder im US-Fall, "sobald" nicht erwarten, so sehr ich es euch auch wünsche..
  • Pain in the Ass 10.12.2018 02:20
    Highlight Highlight Im Amerikanischen Gerechtigkeitsverständnis ist Gewalt ein legitimes Werkzeug der Gerechtigkeit. Aus diesem Grund vesteht dort noch die Todesstrafe, auch als Rachewerkzeug. Auch die Amerikanische Innen- und Aussenpolitik ist von Gewalt geprägt. Die Amerikaner lieben die Gewalt und die Macht. Auch im Amerikanischen Sport ist die allgegenwärtig. Sie gehören auch zu den kompromisslosesten Völker. Da bringen schärfere Waffengesetze auch nicht viel. Die müssen ihr Verständnis von Gerechtigkeit grundlegend ändern.
    • Bene883 10.12.2018 14:14
      Highlight Highlight Oder noch einfacher: Die Amerikaner sind nahezu alles ausgewanderte oder "deportierte" Kriminelle oder aus versch. Gründen ausgegrenzte Personen aus Europa (v.a. 19. JH). Kein Wunder sind die anders drauf, sind schliesslich erst 5-6 Generationen^^
    • MacB 10.12.2018 14:50
      Highlight Highlight Wow, so hab ich das noch nie gesehen...und das hat was!
    • Namenloses Elend 10.12.2018 15:10
      Highlight Highlight Das wäre bei den Aussies dann aber auch der Fall. Und die haben auch kein solches Problem. 🤔
  • John Smith 10.12.2018 02:17
    Highlight Highlight Ein Paar Gedanken:
    1. Wieso fliegen sie in die Schweiz um einen finnischen Experten zu interviewen?
    2. Dass man einfach so in einen Walmart laufen kann und direkt mit Waffe rauswandern kann ist total gelogen. Es gibt auch dort background checks und Wartefristen.
    3. Die allermeisten der 1900 Massenschiessereien in den USA hatten mit Drogenkriminalität zu tun. Den 'War against Drugs' zu lösen würde am meisten Resultate bringen.
    • Ruffy 10.12.2018 05:15
      Highlight Highlight Man kann sehr wohl im wallmart wafen kaufen. Und wenn du von privaten kaufst ist auch nix mit background check.
    • Gawayn 10.12.2018 06:27
      Highlight Highlight Der Background Check in den USA ist auch nicht wirklich mit einem Check in Europa zu vergleichen.

      Die nehmen die Driving Licence
      Geben die in dem Rechner ein.
      Kommt da nichts Schlimmes, ist die Person sauber.

      Andere ID Möglichkeiten, werden kaum genutzt...
    • Crecas 10.12.2018 06:45
      Highlight Highlight Zu Punkt 3: Hier ist ein komplette Übersicht über das Thema. Dabei werden Mass shootings viel enger definiert (keine Gang/Drogen Schiesserein, keine häuslichen Schiessereien, mind. 4 Tote). Die Zahl ist immer noch riesig und stark zunehmend:

      https://www.washingtonpost.com/graphics/2018/national/mass-shootings-in-america/?utm_term=.c164c97f9e72

      Zu Punkt 2: Das ist falsch. In den meisten Staaten gibt es keine rigorosen Checks und Wartefristen.
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