International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Erdogan beschwört Gott wegen des drastischen Lira-Verfalls und Trump giesst Öl ins Feuer

10.08.18, 11:12 10.08.18, 15:38


Der Kursverfall der türkischen Währung hat sich am Freitag beschleunigt. Am Morgen kam es im Handel mit dem US-Dollar zeitweise zu einem Einbruch um 13,5 Prozent. Der Kurs fiel auf ein Rekordtief bei 6,3005 Lira für einen Dollar. Auch im Handel mit dem Euro ging es rasant abwärts – erstmals wurden mehr als sieben Lira für einen Euro gezahlt. Am Morgen wurden zeitweise 7,2254 Lira für einen Euro gezahlt. Zum Vergleich: Zu Beginn des Jahres waren es nur 4,50 Lira.

Trump will Strafzölle für die Türkei verdoppeln.

Im diplomatischen Konflikt mit der Türkei heizt US-Präsident Donald Trump die Krise um den Verfall der türkischen Währung Lira mit einer Verdoppelung von US-Strafzöllen an.

Die USA fordern die Freilassung des in der Türkei festgehaltenen US-Pastors Andrew Brunson und weiterer amerikanischer Staatsbürger. Die USA hatten deswegen vergangene Woche Sanktionen gegen den türkischen Innenminister Süleyman Soylu und gegen Justizminister Abdülhamit Gül verhängt.

Erdogan beschwört Gott angesichts des Lira-Verfalls

«Sorgt euch nicht», sagte Erdogan. Derzeit seien «Kampagnen» gegen die Türkei im Gange. «Beachtet sie nicht.» Es gehe dem Land «heute besser als gestern» - und am nächsten Tag werde es sogar noch besser. «Vergesst nicht: Wenn die USA Dollar haben, dann haben wir unseren Gott.»

Auslöser für die Abgaben ist die Verschärfung der seit Wochen schwelenden Türkei-Krise. Als Ursache für die Zuspitzung an den türkischen Finanzmärkten gilt auch die Unsicherheit der Anleger vor der Veröffentlichung eines neuen Wirtschaftsmodells, das Finanzminister Berat Albayrak am Freitag vorstellen will.

Sorgen um europäische Banken

Laut Medienberichten wachsen bei der Bankenaufsicht der europäischen Zentralbank die Sorgen in Bezug auf gewisse europäische Banken, falls kurzfristige Verbindlichkeiten ausfallen sollten. Das bringt europäische und Schweizer Bankenwerte unter Druck. Zusätzlich werden Zykliker durch die Frankenstärke belastet.

Franken legt deutlich zu – SMI im Minus

Der Schweizer Aktienmarkt befindet sich am letzen Handelstag der Woche im Abwärtsmodus. Handelsstreit, Türkei-Krise und ein steigender Frankenkurs lasten auf den Kursen. Der Leitindex SMI hat nach einer bereits schwachen Eröffnung das Minus nochmals ausgeweitet und liegt nun klar unter der 9'100-Punkte-Marke.

Wie fast immer in Phasen mit Finanzmarktturbulenzen gewinnt auch der Franken als sicherer Hafen deutlich an Wert zu. Gegenüber dem Euro notierte die hiesige Währung zuletzt erstmals seit fast einem Jahr wieder unter der Marke von 1,14 Franken. (whr/awp/sda)

So erkennt man gefälschte Euro-Banknoten

Politik ist einfach besser mit Katzen

Video: watson

Das könnte dich auch interessieren:

«Die Frage ist nur noch: Wann haben wir die Schmerzgrenze erreicht?»

So (böse) freuen sich Eltern, dass die Kinder wieder in die Schule müssen

In Liverpool muss Schnäppchen-Shaqiri beweisen, dass er der Königstransfer ist

Blutgräfin Báthory, die ungarische Serienmörderin

Aufgepasst, Männer! So vermeidet ihr «mansplaining»

Ronaldo verzückt die neuen Teamkollegen: «Es ist gar nicht möglich, mit ihm mitzuhalten»

Bauern wie zu Gotthelfs Zeiten? Per Initiative ins landwirtschaftliche Idyll

Nach Rausschmiss von «Guardians of the Galaxy»-Regisseur: Darsteller droht Disney

Blochers Zeitungsimperium druckt seinen eigenen Artikel gegen «fremde Richter»

Hipster-Bärte bedrohen die Rasierklingen-Industrie

Wie die Migros das Label-Chaos beseitigen will – und dafür kritisiert wird

So viel Geld macht Ferrari pro Auto – und so viel legt Tesla drauf

Die Erde ist bei Google Maps keine flache Scheibe mehr – das ist wichtiger, als du denkst

18 lustige Fails, die dich alles um dich herum vergessen lassen

Scheidungen sind out – und das hat seine Gründe

«Ich habe keine devote Ausstrahlung»: Tonia Maria Zindel über MeToo, Tod und Rätoromanisch

Wie das Geschwür am Hintern des Sonnenkönigs zum Trend wurde

Das sagt Osama Bin Ladens Mutter über ihren Sohn, den Terrorfürsten

Sie waren vor 10 Jahren unsere grössten Hoffnungen – das wurde aus ihnen

Die 8 grössten Kraftwerke zeigen das riesige Potential von erneuerbaren Energien

7 Mehrtageswanderungen, die sich richtig lohnen 

präsentiert von

Endlich «Weltklasse»: Wie Schalkes Max Meyer bei Crystal Palace statt Barça landete

Bruthitze und Megadürre –  Die Katastrophe von 1540 war schlimmer als der Hitzesommer 2003

Die Frau, die weltbekannt wurde, ohne es zu wissen

Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Daily Newsletter

101
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
101Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Waedliman 12.08.2018 14:28
    Highlight Was an solchen Diktatoren immer wieder auffällt: Sie geniessen ihre Ausbildung in westlichen Ländern, fahren westliche Autos und benötigen westliche Medizin, um zu überleben. Und DANN wird genau auf diesem bösen Westen herumgetrampelt. Mein Vorschlag: Sollen die Erdogans und Bin Ladens dieser Welt doch einfach eine Woche auf alles Westliche verzichten. Sie wären bereits nach drei Tagen tot.
    0 1 Melden
    • Dirk Leinher 12.08.2018 16:02
      Highlight Die tiefere Bedeutung dieser These ist folgende: Sobald diese Dikatoren in "ihrem" Land anfangen nicht mehr nur die westlichen Ausplünderungsstrategien zu unterstützen, ja dann sind es böse böse Dikatatoren die weg müssen. Beispiel: Einfach mal googlen "Great man made river" was denken Sie weshalb dieses Projekt niemand kennt obwohl es weltweit einzigartig und zum Wohle der Bevölkerung Libyens gebaut wurde. Zerbombt haben sie es und der libyschen Bevölkerung geht es heute ohne "Diktator" weitaus mieser als mit. Ich habe diese Heuchelei der Gutmenschen so satt.
      0 3 Melden
  • Oberon 11.08.2018 17:52
    Highlight Naja, die Religion ist eins der stärksten Instrumente um grosse Menschenmassen zu manipulieren und zu steuern. Im Namen vom "Glauben" wirklich sehr gut konstruiert worden.
    Leider wird dieses Problem die Menschheit noch sehr viele Jahre behindern.
    4 0 Melden
  • pamayer 11.08.2018 00:14
    Highlight Gott. Immer gut.
    Hunger?
    Gott.
    Vergewaltigung?
    Gott.
    Verbrannt?
    Gott.
    Krieg?
    Gott.
    6 1 Melden
  • maricana 10.08.2018 20:40
    Highlight Die Türkei ist bezüglich demokratisch gewähltem landeseigenen Gott klar privilegiert. Unsere Bundesräte halten keinem Vergleich stand und sind ja auch nicht vom Volk gewählt.
    2 2 Melden
  • Beggride 10.08.2018 19:08
    Highlight Und dann denkt der ach so starke Erdogan im alten, bekannten Opfer-Denken eines Religionsfanatikers... Um so besser, dann ist er schneller weg!
    4 0 Melden
  • Rabbi Jussuf 10.08.2018 18:20
    Highlight Wer jetzt noch immer türkische Lira hat, der soll den Mist doch selber ausbaden. Ist doch schon längst bekannt, dass die Lira den Bach runter geht.
    Wenn jetzt eine westliche Bank wegen dem Fall der Lira Konkurs machen müsste, dann nur zu. Jemand der so riskant geschäftet, der ist es sicher nicht Wert unterstützt zu werden.
    7 0 Melden
    • FrancoL 11.08.2018 11:12
      Highlight Einmal mit Dir einverstanden. Die Banken die sich dem Risiko hingegeben haben sollte man nicht stützen.
      5 0 Melden
    • Ueli der Knecht 11.08.2018 16:37
      Highlight Ihr denkt nicht weit:

      Einerseits sind die Banken zum Teil systemrelevant ("too big to fail"), und müssen von den Zentralbanken gestützt/gerettet werden.

      Anderseits betrifft es nicht nur Banken sondern auch viele europäische KMUs, die auf Kredit in die Türkei geliefert haben (zB. für den Ilisu-Staudamm, Erdogans Mega-Palast, die Bosporus-Brücke, oder den Rekord-Flughafen). Diese Kredite sind oft durch staatliche Exportrisikogarantien abgesichert, womit dann die Herkunfsländer, resp. deren Steuerzahler für Kreditausfälle aufkommen müssen.

      Jussufs Schadenfreude ist daher fehl am Platz.
      1 3 Melden
    • Rabbi Jussuf 11.08.2018 18:22
      Highlight Die Exportrisikogarantien waren schon vor Jahren bescheuert genug. Aber man lernt es nie.
      Es wird im gleichen Tramp weiter gewurstelt werden, selbst wenn die Türkei zahlungsunfähig werden sollte.
      Viele KMUs werden das nicht sein, die von der ERG profitieren könnten. Das sind hauptsächlich regierungsnahe Unternehmen.
      Es liefert doch niemand, der einigermassen bei Verstand ist, in die Türkei, ausser gegen cash oder Vorauszahlung. (Das gilt auch für viele andere Länder)
      Wer mit der Türkei jetzt Verluste einfahren muss, mit dem habe ich kein bisschen Mitleid.
      0 1 Melden
    • Ueli der Knecht 12.08.2018 05:22
      Highlight Jussuf:
      "Es liefert doch niemand, der einigermassen bei Verstand ist, in die Türkei, ausser gegen cash oder Vorauszahlung."

      Von Wirtschaft verstehst du offenbar nicht viel.

      Die Exportrisikogarantie ermöglich KMUs, auf Kredit zu liefern, und trotzdem von den abwickelnden Banken den Cash, resp. die nötigen Vorauszahlungen zu bekommen.

      Der Ilisu-Staudamm, der Erdogan-Palast, die Bosporus-Brücke, sowie auch der neue Flughafen wurden, soweit ausländische Firmen lieferten, grösstenteils über Exportrisikogarantien finanziert. Den KMUs ist das Hans-was-Heiri, denn sie bekommen ihr Geld sowieso.
      1 2 Melden
    • Rabbi Jussuf 12.08.2018 08:23
      Highlight Ueli
      Ich sagte schon, die mit den Garantien sind kaum KMUs. Du baust keinen Staudamm mit KMUs.

      Davon abgesehen sind die Exportrisikogarantien meistens Mumpitz. Der Steuerzahler soll also für Risikogeschäfte von Firmen gerade stehen? Ich sehe das nicht ein. Jedenfalls im Fall der Türkei sicher nicht.
      1 0 Melden
    • FrancoL 12.08.2018 11:28
      Highlight @Rabbi; Sie sind nicht Mumpitz, diese Garantien sichern uns Arbeitsplätze und die kleinen KMUs sind indirekt auch mit Zubringerleistungen eingebunden.
      3 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 12.08.2018 12:29
      Highlight FrancoL
      Sicherung der Arbeitsplätze! Ich kann das nicht mehr hören! Um welchen Preis? Einfach um ins Blaue hinein zu produzieren, bezahlt quasi aus Sozialabgaben?

      Da war ein französischer König doch ehrlicher: Er liess am Morgen von Arbeitslosen Gräben ausheben und am Nachmittag von anderen Arbeitslosen wieder zuschütten.

      Es geht doch nur darum zu exportieren, koste es was es wolle. Wenns schief geht, bezahlen die anderen, also die Steuerzahler.
      Es gibt sicher Fälle, wo das Sinn machen könnte. Nicht aber bei einem Land, das klar seine Wirtschaft selber versaut, wie momentan die Türkei.

      0 0 Melden
    • FrancoL 12.08.2018 14:22
      Highlight @Rabbi schon mal überlegt dass unser Wohlstand je länger desto mehr vom Export abhängt?
      Der Binnenmarkt wird kleiner, viele Bürger kaufen um Ausland ein und dies mit Geld das sie aus Exportbranchen beziehen. Und es gibt andere Märkte die nicht weniger riskant sind als der türkische Markt.
      Wir können nicht den Binnenmarkt wieder ankurbel, noch können wir auf die Schnelle unseren Standard senken, wir sind als auf Export angewiesen.
      2 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 12.08.2018 15:34
      Highlight FrancoL
      Ich hab doch nichts gegen Export!
      Aber auf Risiko zu produzieren muss gut überlegt sein. Im Fall der Türkei könnte es schief gehen - was schon lange abzusehen ist. Vernünftigerweise wird ein Unternehmen seine Tätigkeit in so einem Staat minimieren um keine oder wenig Verluste einzufahren. Wenn hingegen eine Garantie besteht, warum soll das Unternehmen sich dann zurückziehen, wenn es sieht, dass das Geschäft schief geht? Der Staat bezahlt ja allfällige Verluste. Das ist pervers und garantiert keine gute Wirtschaft.
      2 1 Melden
    • Ueli der Knecht 12.08.2018 16:24
      Highlight Jussuf:
      "Vernünftigerweise wird ein Unternehmen seine Tätigkeit in so einem Staat minimieren um keine oder wenig Verluste einzufahren. "

      Du zeigt wieder nur deine Ahnungslosigkeit.

      Ein Unternehmen muss nicht staatliche Risiken bewerten oder Politik machen. Dafür sind Staaten zuständig.

      Für Unternehmen wäre unvernünftig, auf Exporte zu verzichten, obwohl die Finanzierung und die benötigten Kredite staatlich abgesichert werden, und daher die Firmen keine politischen Risiken tragen müssen.

      Nicht die Unternehmen sondern die Staatswesen (Steuerzahler) werden allfällige Verluste tragen müssen.
      1 3 Melden
    • Rabbi Jussuf 12.08.2018 16:49
      Highlight Och Ueli
      Nicht einmal bei dem Thema zeigst du Lesekompetenz? Ist es dir nicht möglich, einfach mal das zu lesen, was da steht, ohne gleich deine Schnapsideen von dem was der Ueli denkt, der Rabbi hätte das geschrieben, in meinen Text hinein zu interpretieren?
      Insofern ist deine "Replik" völlig daneben.
      1 1 Melden
    • Ueli der Knecht 12.08.2018 18:09
      Highlight Du hast geschrieben Jussuf:

      "Aber auf Risiko zu produzieren muss gut überlegt sein. Im Fall der Türkei könnte es schief gehen - was schon lange abzusehen ist. Vernünftigerweise wird ein Unternehmen seine Tätigkeit in so einem Staat minimieren um keine oder wenig Verluste einzufahren."

      Es kann für die ERG-gedeckte Unternehmen nicht schiefgehen. Darum wird kein vernünftiges Unternehmen auf Exporte verzichten oder die "Tätigkeit minimieren".

      Du vergisst auch zu berücksichtigen dass die Mega-Projekte langfristig finanziert wurden/werden, lange bevor die derzeitigen Risiken absehbar waren.
      1 2 Melden
    • FrancoL 12.08.2018 18:38
      Highlight @rabbi
      Kennst die Erfolggeschichte des Exportes in USA, die ist auch gepflastert von Konkursen und Billigübernahmen. Nicht zu reden von Geschäften mit Polen oder RU.
      Mach die Augen auf.
      2 0 Melden
  • Clife 10.08.2018 17:38
    Highlight Es ist ok, religiös zu sein. Es ist aber nicht schön, wenn man religiös ist und quasi das Handeln nicht in die eigene Hand nimmt, sondern an Gott glaubt und hofft, dass alles gut geht. An dieser Stelle ein starker „Kopf an die Wand klatschen“ für Erdogans Überlegung
    78 4 Melden
  • meine senf 10.08.2018 17:23
    Highlight Wie viele Händler gibt es wohl, die Gott als Zahlungsmittel akzeptieren?
    118 2 Melden
    • Saraina 11.08.2018 09:57
      Highlight Jedenfalls nicht die europäischen Banken, die der Türkei Milliarden geliehen haben... und auch nicht die europäische Industrie, die dorthin exportieren möchte...

      4 0 Melden
  • My Senf 10.08.2018 17:12
    Highlight Tja,
    Bei dieser Überlegung gibt es einen kleinen aber feinen Denkfehler,
    denn "In God We Trust - all others pay Cash!"
    65 2 Melden
  • religionkills 10.08.2018 17:10
    Highlight Das ist die einzige Sprache die solche Diktatoren verstehen. Nicht Appeasment sondern Stärke wird respektiert.
    Das sollte Mal jemand den Europäern mitteilen. Zum Glück gibt's die Visegrad-Staaten, die sind noch am Vernünftigsten.
    33 50 Melden
    • Liselote Meier 10.08.2018 18:02
      Highlight Du meinst die Visgard-Staaten wie Polen und Ungarn? Marschieren mit Eiltempo in Richtung Autoritäre-Staaten wie die Türkei auch Punkto Religions Einflüsse in der Politik.

      Ziemlich verzerrte subjetive Wahrnehmung du haben.


      6 0 Melden
    • FrancoL 10.08.2018 18:48
      Highlight Oh ja deren Vernunft sehe ich zB bei Leistungen aus Ungarn oder Tschechien. Wenn ich deren Umgang mit ihren Arbeitern mir näher betrachte dann sehe ich deren Vernunft, die ist etwa auf der Höhe der Erdogan-Vernunft.

      Schon einmal in ein Unternehmer in Ungarn reingeschaut? Den Schutz der Arbeiterschaft betrachtet? Wohl kaum aber im Kommentareschreiben scheinst Du Spitzenklasse zu sein.
      8 1 Melden
  • religionkills 10.08.2018 17:09
    Highlight da wird einem der trump wieder sympathisch...
    54 46 Melden
    • Cheesebürger 10.08.2018 18:21
      Highlight Dann kannst du ihm mitteilen, dass ein “strong dollar” wahnsinnig viel bringt, wenn man seinen Aussenhandelsüberschuss abbauen will...
      4 1 Melden
    • Thadic 10.08.2018 18:43
      Highlight Nein eben gerade nicht. Trump verstärkt doch mit seiner unsensiblen Art nur noch den antiamerikanisches Reflex und treibt die Leute in die Arme von Erdogan.
      4 1 Melden
  • bfm 10.08.2018 17:05
    Highlight Gott ist schon ein armes Schwein. In den Weltkriegen wurden auf allen Seiten Waffen in seinem Namen gesegnet ("wem in Gottes äh meinem Namen helfe ich jetzt??") und nun muss er sich auch noch um Finanzpolitik zweier konkurrenzierender Staaten mit frömmelnden Führern kümmern ....
    76 3 Melden
  • Flexon 10.08.2018 15:53
    Highlight Erdogan glaubt an Gott, aber Gott nicht an Erdogan.
    189 4 Melden
  • N. Y. P. 10.08.2018 15:51
    Highlight Erdogan, ich mag Dir das gönnen, dass Du so richtig in der Scheisse hockst.

    Ich hoffe das Volk merkt endlich, dass Du Gift bist für jeglichen Aufschwung.
    181 7 Melden
    • Thadic 10.08.2018 18:46
      Highlight Man sollte nie einem Volk Schlechtes wünschen. Es sind auch viele davon betroffen die gar nichts dafür können.
      6 0 Melden
  • Triple 10.08.2018 15:49
    Highlight Das ist ja beinahe ein Krieg der Götter :-)
    90 2 Melden
  • Hans Jürg 10.08.2018 15:44
    Highlight Gott ist zwar gross. Aber nicht genug, um diesen Augiasstall erdoganischen Ausmasses auszumisten. Das übersteigt sogar die Grösse der grössten Götter.
    65 10 Melden
  • Armend Shala 10.08.2018 15:44
    Highlight Wenn man das ganze Geld ausbuttert um den Balkan mit Moscheen zuzupflastern und in Westeuropa hunderte von türkisch-islamistischen Gemeinschaften finanziert dann bleibt halt nicht mehr viel übrig.
    143 10 Melden
    • Ueli der Knecht 11.08.2018 16:44
      Highlight Du hast da wieder einmal eine sehr selektive Sichtweise, Armend. Das Geld wurde vorallem in Erdogans Mega-Bauprojekte verbuttert. Dagegen sind die "Kulturexport"-Finanzierungen ein Klacks.

      Die östlichen Einflüsse im Balkan, nicht nur aus der Türkei sondern ebenso aus China udn anderen Ländern, werden übrigens von den Regierungen der betroffenen Balkanländern willkommen und gutgeheissen, weil sie sich davon Profit und eine Verminderung der westlichen Abhängigkeiten versprechen.
      1 3 Melden
  • Paganapana 10.08.2018 15:43
    Highlight Sie müssten Hindus sein, bei so vielen Götter wie sie brauchen, damit sie noch zu retten sind.
    88 3 Melden
  • DerRaucher 10.08.2018 15:09
    Highlight Mit Gott kann man bestimmt seine Rechnungen bezahlen und sich was zu essen kaufen. Ach Erdi.. wie ich Religiöse Fantaiker nicht ausstehen kann. Ob bei Moslems, Christen oder sonst was spielt keine Rolle.
    143 5 Melden
  • Waedliman 10.08.2018 14:04
    Highlight Den Türken wird kein Gott helfen, sondern nur die internationale Finanzwelt, wenn sie völlig am A.... sind.
    69 5 Melden
    • NotWhatYouExpect 10.08.2018 14:13
      Highlight Na die Finanzwelt wird den Türken nicht helfen sondern Sie werden Sie schamlos ausnehmen bis der Bürger fast nichts mehr hat.

      Griechenland ist ja das beste beispiel.
      89 31 Melden
    • Ueli der Knecht 10.08.2018 15:27
      Highlight Die Finanzwelt ist doch längst in den Händen von feudal-plutokratischen Klepokraten.

      Geld regiert die Welt. Daher ist die organisierte Kriminalität deutlich im Vorteil. Mafiöse Clans regieren die Welt. Demokratie brauchen sie nur als dekoratives Element zur Beruhigung und Ablenkung des Volks und zur Kaschierung ihrer kriminellen Machenschaften.
      54 67 Melden
    • Thadic 10.08.2018 19:13
      Highlight Man hat das Gefühl du versteckst dich hinter hochtrabenden Fremdwörter. Ich würde sagen wir leben in einer Welt in der ein Geldsystem herrscht, dass die wenigstens wirklich verstehen. Diejenigen die es verstehen und das notwendige Startkapital hatten, können sich jetzt gar nicht dagegen wehren reicher zu werden. Das Problem ist doch, dass viele Leute es normal finden Geld zu bekommen für das Kapitel, dass man angehäuft hat (nennt man dann Zins). Will man aber ein Grundeinkommen verteilen, dann rufen viele empört, dass es nicht gehe ohne Leistung einen Lohn zu bekommen.
      5 0 Melden
    • Ueli der Knecht 11.08.2018 15:45
      Highlight Thadic: "Demokratie" ist auch nur "hochtrabendes Fremdwort", woran viele Schweizer glauben, obwohl ihnen nur Sand in die Augen gestreut wird.

      Ja, wir leben in einer vom Geldsystem (IWF) beherrschten Welt. Das ist Plutokratie.

      Organisierte Kriminalität ("Mafia") ist da im Vorteil. Es gibt keinen fairen Wettbewerb, weil einzelne Mitspieler nicht rentieren müssen, weil sie zB. nur Schwarzgeld reinwaschen wollen.

      Daher ist das System zwar plutokratisch, aber letztlich eine Kleptokratie.

      Die Mafiabosse sind Feudalherren. Feudalherrschaften waren stets schon stabile und dauerhafte Systeme.
      2 3 Melden
    • Thadic 12.08.2018 00:00
      Highlight @Ueli: wir reden aneinander vorbei. Ich gebe die hautptschuld für den voranschreitenden Untergang der Menschheit dem Geldsystem. Du dem organisierten Verbrechen. Leute die Mühe haben sich an Regeln zu halten wird es immer geben. Ein Geldsystem, dass es einzelnen ermöglicht so mächtig zu werden ist aber kein Naturgesetz. Es ist ein von Menschen gemachtes System das geändert werden könnte.
      0 0 Melden
    • Ueli der Knecht 12.08.2018 04:47
      Highlight Thadic: Ich meine schon auch, dass das der Vormarsch des organisierte Verbrechen (und damit des Feudalherrschfat der Mafiabossen) eine Folge des Geldsystems ist. Es ist aber vermutlich nicht so einfach, das Geldsystem zu ändern, und damit zB. ein Grundeinkommen für alle 8 Milliarden Menschen auf den Planeten sicherzustellen, obwohl es dafür grundsätzlich (und offensichtlich!) genügend Ressourcen hätte.
      2 2 Melden
    • Thadic 12.08.2018 10:29
      Highlight @Ueli: ja völlig einverstanden. Eine globale Änderung des Geldsystem ist zur Zeit wirklich eine Utopie. Dennoch finde ich sollte man vorbereitet sein auf einen ultimativen Crash des Finanzsystems und dann einen alternativen Plan parat zu haben. Aber wahrscheinlich wird dann eher alles in Anarchie und Gewalt untergehen.
      3 0 Melden
  • MaxHeiri 10.08.2018 13:14
    Highlight Wenn die Erdogan Wähler bankrott gehen, würden sie diesen Tyrannen nochmals wählen?

    290 8 Melden
    • Saraina 10.08.2018 13:44
      Highlight Die meisten der Wähler Erdogans haben nicht viel zu verlieren.
      90 5 Melden
    • Firefly 10.08.2018 14:08
      Highlight Ja, weil die USA ist schuld am Bankrott, wie immer.
      78 15 Melden
    • Musikuss 10.08.2018 14:14
      Highlight Das werden sie nicht mehr können, denn bis dahin hat Erdi das Wahlrecht und damit die Demokratie komplett abgeschafft - wegen Gülen, den Feinden aus dem Ausland, oder den Kurden, oder den Terroristen etc, irgend eine Rechtfertigung wird ihm bestimmt einfallen ...
      98 3 Melden
    • MitchMossad 10.08.2018 15:30
      Highlight Natürlich! "Gott" wirds ja richten... Der Herr gehört eingesperrt!
      61 2 Melden
    • Triple 10.08.2018 15:49
      Highlight Welcher jetzt :-) ???
      49 1 Melden
    • Darkside 10.08.2018 16:06
      Highlight Wenn Erdi merkt dass er in der Scheisse sitzt und eine Wiederwahl gefährdet ist, wird er Mittel und Wege finden die Demokratie quasi abzuschaffen. Das kann er ja bei Putin nachschauen wie das geht. Gibt dann halt plötzlich keine anderen Kandidaten mehr ausserhalb der Gefängnisse. Schuld ist dann selbstverständlich das Ausland. An Gott kann es ja nicht liegen.
      62 0 Melden
    • axantas 10.08.2018 16:13
      Highlight Aber sicher. Mit Allahs Hilfe kriegt er alles hin. Seine Anhänger werden auch nächstes Mal nicht aufwachen...
      35 0 Melden
    • wasps 10.08.2018 16:23
      Highlight Ja, mit Bestimmtheit! Religiöse Fanatiker.
      31 0 Melden
    • Saraina 10.08.2018 16:44
      Highlight Vielleicht hat er ohne Demokratie die bessere Presse. Er kann ja mal bei Mohammed bin Salman in Saudi Arabien nachfragen wie das geht. Schickt halt ein paar Leutchen ins Kino oder auf die Autobahn und nennt das „Reformen“...

      Aber im Ernst, das Problem haben eher die ausländischen Kreditgeber, nicht der Kleinbürger in Anatolien.
      35 3 Melden
    • Raphael Stein 10.08.2018 16:56
      Highlight Vermutlich schon.
      9 0 Melden
    • Ueli der Knecht 10.08.2018 19:03
      Highlight Wenn die Erdogan-Wähler bankrott gingen, würde die organisierte Kriminalität, sprich die mafiösen Strukturen rund um den Erdogan-Clan, die Versorgung übernehmen. Die "Mafia" wird stärker, die Leute werden noch abhängiger, und sie werden weiterhin die Marionetten der Mafia wählen.

      Es ist ein Teufelskreis: Immer mehr Leute werden käuflich und/oder erpressbar. Das wird dann die Mehrheit sein, welche "demokratisch" die von der Mafia portierten Figuren wählen wird.

      Wie auch der Rest der Welt, ist auch die Türkei nur eine feudal-plutokratische Kleptokratie.
      2 4 Melden
    • D-K 11.08.2018 02:23
      Highlight Die Ausrede von Erdogan würde lauten: "Gott hat das so gewolltä"
      2 0 Melden
    • Waedliman 12.08.2018 12:07
      Highlight Sie hätten auch vorher schon durchschauen können, welches Spiel er treibt. Und sicherlich wird er den Dämon bei der westlichen Welt finden und das entsprechend verbreiten. Dann wählen ihn noch mehr. So funktioniert eine Sekte, manch Diktatur.
      3 0 Melden
  • sherpa 10.08.2018 13:11
    Highlight «Sorgt euch nicht», sagte Erdogan. Derzeit seien «Kampagnen» gegen die Türkei im Gange. «Beachtet sie nicht.» Es gehe dem Land «heute besser als gestern» - und am nächsten Tag werde es sogar noch besser. «Vergesst nicht: Wenn die USA Dollar haben, dann haben wir unseren Gott.» diese Aussage sagt wohl alles über den etwas getrübten geistigen Zustand des Diktators
    454 14 Melden
    • mrmikech 10.08.2018 16:41
      Highlight Na ja, viele von seine anhänger sind analphabeten - und sehr religiös - und glauben alles was er sagt.
      57 1 Melden
    • Saraina 10.08.2018 19:43
      Highlight Die Alphabetisierungsrateder Türkei ist mit 95% höher als die von z. B. Malta oder Brasilien.
      1 0 Melden
    • FrancoL 11.08.2018 11:35
      Highlight @mrmikech; Es ist die übliche Fehldarstellung, dass nur die Dümmsten den Diktator stützen. Schaut man sich ein wenig in der Schweiz und Deutschland die türkische Szene an, sieht man durchaus gebildete Türken die Erdogan stützen.

      Ich wäre da mehr als vorsichtig, mit solchen Aussagen, wie die Analphabeten sind die Stütze des Diktators.
      3 0 Melden
  • Triumvir 10.08.2018 12:43
    Highlight "Wenn die USA Dollar haben, dann haben wir unseren Gott": Ach ja lieber Erdowahn: Dann wird euch euer "Gott" sicher auch dabei helfen, alle überlegenswichtigen Dinge mit der beinahe wertlosen Lira zu kaufen...fragt sich nur, wie dass denn genau gehen soll...
    234 6 Melden
    • Ueli der Knecht 10.08.2018 15:11
      Highlight "Dann wird euch euer "Gott" sicher auch dabei helfen, alle überlegenswichtigen Dinge mit der beinahe wertlosen Lira zu kaufen"

      Es ist nicht "euer 'Gott'" sondern der gleiche Gott, der auch auf dem Dollar erwähnt wird: "In God we trust".

      Das Problem sind weniger die überlebenswichtigen Dinge, denn dafür wird die nun gestärkte organisierte Kriminalität sorgen, als vielmehr die vielen Kredite, welche viele türkische KMUs und der türkische Staat in Dollar und Euro halten. Wenn diese Kredite ausfallen, wird das vorallem zum Problem der Gläubiger und deren Volkswirtschaften.
      38 20 Melden
    • Hans der Dampfer 10.08.2018 15:45
      Highlight Vielleicht den Flüchtlingsdeal neu aushandeln.. Die EU zahlt Milliarden das die Türkei Migranten zurück behält.
      30 5 Melden
    • Against all odds 10.08.2018 16:25
      Highlight @Ueli: wusste gar nicht, dass Allah auf den Dollarnoten erwähnt ist...
      28 10 Melden
    • sealeane 10.08.2018 16:59
      Highlight @against alah übersetzt heist gott.
      Und wenn mna geschichtlich schaut dann ist es sehr wahrscheindlich das sich beide praktisch auf den selben Gott beziehen. Und sich in erster Linie die "Propheten" und das zeug drum rum unterscheidet (schweinefleisch verbot hatte uhrsprünglich hygirnische Gründe etc.)
      Übrigens das selbe bei den Juden, bei denen ist der Unterschied noch kleiner. Nur bei den Naturvölkern und Adian ist der Unterschied wirklich relevant (Afrika / Vodoo lasseich mal aussen vor)
      25 10 Melden
    • Ueli der Knecht 10.08.2018 17:38
      Highlight Against all odds: Gut, dann hast du jetzt etwas dazugelernt.

      Auf den Dollarnoten steht auf englisch, "IN GOD WE TRUST".

      "Allah" ist einfach das arabische Wort für Gott. So wie "Dieu" das französische Wort für Gott ist.

      Das Glaubensbekenntnis der Muslime ist das erste Gebot Moses, und lautet, "Es gibt keinen Gott. Ausser Gott."

      Da es in monotheistischen Religionen (per Definition) nur einen einzigen Gott gibt, glauben daher logischerweise alle monotheistischen Religionen an den gleichen, nämlich den einzigen Gott.

      Denn es gibt keinen (anderen) Gott. Ausser Gott, Dieu, Allah, JHWH, usw.
      39 17 Melden
    • Rabbi Jussuf 10.08.2018 18:12
      Highlight Sealeame
      Die Propheten stimmen so ziemlich überein.
      Das Schweinefleischverbot ist rein religiös bedingt und von den Juden abgekupfert, wo es auch rein religiös ist. Die Begründung der Hygiene ist ein kürzlich nachgeschobener Grund, der aber trotzdem weder Hand noch Fuss hat. Es klingt nur ein wenig rationaler.
      Natürlich sind die einzigen Götter der drei Religionen nicht dieselben. Um das zu erklären braucht es etwas mehr als 600 Zeichen.
      5 2 Melden
    • Dirk Leinher 10.08.2018 18:14
      Highlight Die Türken haben nicht nur Gott, Sie haben ein anderes Ding mit 4 Buchstaben das ebenfalls mit G anfängt, und zwar "Gold" was nach wie vor die beste Versicherung gegen den Wertverfall einer Papierwährung ist. Irgendwann ist es uch beim PetroDollar soweit.
      3 2 Melden
    • Cheesebürger 10.08.2018 18:37
      Highlight @ Knecht: Ja bäumig, wir ignorieren die paar Millionen Toten einfach, dies aufgrund dessen gegeben hat. Nur, damit du einen klugscheisserischen (und dazu falschen, da sich die monotheistischen Religionen explizit auf verschiedene einzige wahre Gottheiten berufen, unabhängig der Sprache) Kommentar abgeben kannst.
      2 2 Melden
    • TanookiStormtrooper 10.08.2018 18:44
      Highlight @Against all odds

      Allah, Gott, Jehova... alles der gleiche Käse. Juden Moslems oder Christen glauben alle an denselben Gott, sind aber irgendwo in der Geschichte anders abgebogen.
      6 2 Melden
    • DerTaran 11.08.2018 04:20
      Highlight Sehr zu empfehlen, die Ringparabel aus Nathan der Weise von Gotthold Ephraim Lessing.
      3 3 Melden
    • Argon 11.08.2018 06:49
      Highlight Die drei Weltreligionen Judentum, Christentum und der Islam haben mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede. Da das Christentum aus dem Judentum entstanden ist und er Islam eine Gemeinsamkeit aus Judentum und Christentum ist. Vereinfacht gesagt. Natürlich hat auch jede der drei Religionen eigene Elemente. Aber die grösste Gemeinsamkeit ist das sie alle den selben Gott haben. Würden wir uns auf das Gemeinsame konzentrieren und nicht auf die Unterschiede hätten wir wohl eine friedlichere Welt.
      6 3 Melden
    • sealeane 11.08.2018 12:25
      Highlight @argon seh uch auch so. Bessee gemeinsmakeiten statt Unterschiede suchen. Bringt mehr.
      2 0 Melden
    • DerTaran 11.08.2018 14:53
      Highlight Warum blitzt man die Ringparabel?
      3 2 Melden
    • Ueli der Knecht 11.08.2018 16:26
      Highlight Gemeinsam ist den drei Religionen ihre ursprüngliche heilige Schrift. Alle drei erzählen zB. die biblische Geschichte von Abraham und seinen Söhnen Ismael und Isaak.

      Auch das erste Gebot Moses gilt bei allen abrahamitischen Religionen gleichermassen. Demnach kann und soll man kein Bild von Gott machen (Axiom).

      Die Behauptung, "die einzigen Götter der drei Religionen sind nicht dieselben" ist ebenso widersprüchlich und stupid, wie auch eine Verletzung des ersten Gebots Moses'.

      Denn Unterschiede wären äusserliche Merkmale, also Bilder, die sich aber per Definition gar nicht machen lassen.
      2 4 Melden
    • Ueli der Knecht 11.08.2018 18:13
      Highlight Cheesburger: Sorry für's Klugscheissen, aber "explizit" heisst auf deutsch "ausdrücklich", und du behauptest einfach mal drauflos:

      "da sich die monotheistischen Religionen explizit auf verschiedene einzige wahre Gottheiten berufen"

      Könntest du mir nun genau sagen, wo sich diese monotheistische Religionen "explizit auf verschiedene einzige wahre Gottheiten" berufen, also wo deine Behauptung ausdrücklich belegt wird?

      Du kannst nämlich keine einzige seriöse Quelle nennen, die solchen Schwachsinn "explizit" behauptet. Vielmehr verbreitest du hier einfach nur Schwachsinn. Ganz der Jussuf...
      2 2 Melden
    • Ueli der Knecht 11.08.2018 18:27
      Highlight Taran: Ich hab dir ein ❤ gegeben, finde aber die Ringparabel nicht so passend.

      Die Ringparabel erzählt von einem echten Ring und zwei Fälschungen, die sich zwar nicht unterscheiden lassen. Nur ein Ring ist der richtige. Letztlich öffnet es den Raum für die Behauptung, dass der eigene Ring echt sei und die anderen beiden falsch. Das sät Zwietracht.

      Passender finde ich den Vergleich mit einem Diamanten, der für alle Betrachter in anderen Farben leuchtet, je nach Lichteinfall und Standpunkt. Auch wenn alle Betrachter verschiedene Farben sehen, betrachten sie doch alle den gleichen Diamanten.
      1 4 Melden
    • Rabbi Jussuf 11.08.2018 18:34
      Highlight Taran
      Weil die Ringparabel oberbescheuert ist. Sie missachtet z.B. die historische Entstehung und Entwicklung der drei "Religionen". Jede hat einen ganz eigenen Charakter und ein eigenes Gottesbild, das mit den anderen Religionen nichts zu tun hat.
      2 3 Melden
    • Rabbi Jussuf 11.08.2018 18:47
      Highlight An den grossen Religionsversteher Ueli
      "Gemeinsam ist den drei Religionen ihre ursprüngliche heilige Schrift."
      Hä?
      Die DREI Schriften haben in ihrer Religion total unterschiedliche Funktionen und erzählen beileibe nicht das Gleiche "wie die Geschichte von Abraham..."
      Die Christen haben die jüdischen Schriften einfach übernommen - weil ihr Neues Testament gar dünn ausgefallen wäre.

      Der Koran macht gerade mit Abraham eine ziemlich andere Geschichte. Stünde da nicht Abraham, käme man nicht einmal auf die Idee, dass sie von den Juden abgekupfert ist.

      Aber das kapieren Ueli und Konsorten nie.

      2 3 Melden
    • Rabbi Jussuf 11.08.2018 19:08
      Highlight sealeane
      Gemeinsamkeiten?
      Aus muslimischer Sicht war Abraham ein Muslim, Jesus ebenso. Da hast du "Gemeinsamkeiten".
      Andersherum gibt es keine Gemeinsamkeiten.
      Es ist viel wichtiger, die Unterschiede klar zu benennen, als einen Einheitsbrei zu machen. Dazu müsste man halt die einzelnen Religionen etwas kennen.
      Erdogan hat es ja klar gesagt: WIR haben Allah! (Alle anderen sind des Teufels.) Willst du mit sowas Gemeinsamkeiten herstellen?
      Ich nicht.
      Al Azahar, die Mullahs, die Muslimbrüder sagen etwa dasselbe. Nicht dass du meinst Erdogan stünde alleine da mit seinen Sprüchen.
      2 2 Melden
    • DerTaran 11.08.2018 21:42
      Highlight @Ueli der Knecht: Jein, die Konklusion ist ja, dass alle 3 Ringe Fälschungen sein könnten (und das Original verloren) und dass die Brüder (Menschen) durch Ihr Verhalten und nicht durch den Ring (die Religion) die Liebe Gottes finden sollen.

      @Rabbi Jussuf: Lessing sagt damit, dass die Religionen (inklusive Gottesbild und eigenem Charakter) egal sind, für Fundamentalisten aller Couleur (denen der Ring wichtiger ist als die Liebe Gottes) ist das - natürlich - oberbescheuert.

      4 0 Melden
    • sealeane 12.08.2018 01:17
      Highlight Rabbi du verkennst die entwicklung gerade beim Christentum. Wir haben früher nicht besser argumentiert als manchr moslems heute. Nur kam bei uns der Religion gottlob irgendwann der Humanismus dazwischen (wogegen sich die Kirche mit händen und Füssen gewehrt hat). Heute tut sie manchmal so als obs ihre Idee war *hust*.
      Gestehen wir dem Islam doch bitte die selbe Entwicklung zu.
      Weiter kannst du zich texte aus dem Koran oder der Bibel nehmen viele werden es nicht unterscheiden können. Und ja auch in der Bibel findest du viels was als Gewwaltaufruf verstehen werden kann.
      3 0 Melden
    • sealeane 12.08.2018 01:25
      Highlight Punkto Einheitsbrei. Sorry die meisten Religionen sind eigentlich zirmlicher Einheitsbrei. Alles was sie "speziell" im vergleich zu den anderen macht ist meist total irrational: Kleiderstyl (mode hat nichts mit religiösem glauben zu tun). Ernährung (auch nicht). Die Festtage sind eigentlich immer am falschen Tag (und haben somit nicht einmal mehr wirklich ihren uhrsprünglichen Bezug). Die Liste lies sich so weiter führen...
      Religion wurde schon immer als Machtinstrument genutzt genau wie es Erdi jetzt tut...
      3 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 12.08.2018 08:30
      Highlight Der Taran
      Eben, die Realität macht die Parabel schon unsinnig genug. Die Ringe sollen ja die Nachfolge des Vaters legitimieren. Da alle drei gleich sind, unterstellt Lessing auch allen drei den gleichen Wert. Das hingegen kann in der Realität nie gut gehen, da ja jeder den Einen Gott für sich reklamiert, sind Konflikte vorprogrammiert. Dazu bräuchte es nicht einmal Fundamentalisten. Die Parabel umgesetzt, geht auf jeden Fall nach hinten los.
      0 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 12.08.2018 08:47
      Highlight Sealeane
      Stimmt, ganz besonders die Reformierten reklamieren den Humanismus für sich. Das ist ein Unding und treibt die merkwürdigsten Blüten – bis zur Selbstauflösung…
      Der Islam hat keine „Schwachstellen“ (Trennung von Staat und Religion, Samariter, Feindesliebe, etc), in die ein Humanismus eine Bresche schlagen könnte. Wenn doch, wäre das schon längst geschehen.
      Eine weitere „Schwachstelle“: Es gibt im NT keine Gewaltbefehle an Gläubige, wie das im Koran der Fall ist. Da kannst du lange suchen. Im Pentateuch findest du einiges, das ist geschichtlich eingebunden nur für Juden von Bedeutung.
      0 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 12.08.2018 08:59
      Highlight sealeane
      Irgendwie muss sich ja der Willen Gottes manifestieren. Dazu eignet sich die Ernährung sehr gut, auch die Kleider. Festtage ebenso. Ohne Rituale kommt keine Religion aus. Rituale haben keinen rationalen Hintergrund. Z.B. die Trennung von Milch und Fleisch bei den Juden hat explizit keinen anderen Grund, als dass G-tt das angeordnet hat. Die Beschneidung genauso.
      0 1 Melden
    • sealeane 12.08.2018 14:22
      Highlight Deiner Einschätzung zum Islam kann ich nicht zustimmen. Sonst wären ja alle Moslems Fundamentalisten etc.
      Du findest auch da einige Punkto die positic oder negativ ausgelegt werden können. Nur die Fundis machen darus das negative.
      Und doch auch im NT findest du aussagen die du negativ nutzen kannst. Genau so wir im Koran viele positive "sprüche" die kaum von biblischen zu unterscheiden sind. Google mal. Dda findest du sicher ne menge..
      3 0 Melden
    • Ueli der Knecht 12.08.2018 15:34
      Highlight Zu deinem Geschwurbel, Jussuf:

      1. "Der Koran macht gerade mit Abraham eine ziemlich andere Geschichte." - Es ist und bleibt die gleiche Geschichte, nur anders erzählt, aus anderer Perspektive. Du fokussierst dich natürlich nur auf Differenzen. Die Gemeinsamkeiten kannst du nicht wahrhaben.

      2. "Jede [Religion] hat [...] ein eigenes Gottesbild" - Irrtum! Du verkennst, dass das 1. Gebot Moses für alle drei gilt, nämlich dass es kein Gottesbild gibt, in keiner der drei Religionen.

      3. Muslime gibt es erst seit Mohammed (622nChr.). Daher sind weder Abraham noch Jesus Muslime.
      ./.
      1 4 Melden
    • Ueli der Knecht 12.08.2018 15:36
      Highlight Jussuf:
      4. "Erdogan hat es ja klar gesagt: WIR haben Allah! (Alle anderen sind des Teufels.)" - Das in Klammern ist deine eigene vorurteilsgeprägte Interpretation. In Klammern könnte auch sein, was er wirklich sagte, nämlich: (Die anderen haben Dollar).

      5. "Willst du mit sowas Gemeinsamkeiten herstellen?
      Ich nicht."

      Immerhin gibst du zu, dass es eine Frage des guten Willens wäre, und dass es dir an eben diesem guten Willen fehlt; weil du lieber den Streit suchst, resp. Streitsucht offenbar in deiner Natur liegt.
      1 3 Melden
    • Ueli der Knecht 12.08.2018 15:38
      Highlight DerTaran: Ich habe die Konklusion nicht übersehen, bzw. die Möglichkeit, dass alle drei Ringe Fälschungen sein könnten.

      Aber das ist nur Konjunktiv; nur im Bereich des Möglichen. Das räumt den Raum für Streit und Zwietracht daher nicht aus, sondern es wird dann nur zu einer Frage des Goodwills, der aber bei vielen Leuten (wie zB. Jussuf) offensichtlich fehlt.

      Mein Vergleich mit dem Diamanten und seinem Farbenspektrum lässt diesen Raum nicht, wenn es um die Frage geht, ob alle den gleichen Diamanten oder wegen den verschiedenen farblichen Erscheinungsformen unterschiedliche Diamanten sehen.
      1 4 Melden
    • Rabbi Jussuf 12.08.2018 15:44
      Highlight sealeane
      "Deiner Einschätzung zum Islam kann ich nicht zustimmen. Sonst wären ja alle Moslems Fundamentalisten"
      Schwachsinn!

      Dass du empfiehlst Koransprüche zu googeln, zeigt, dass du keine grosse Ahnung vom Islam und vom Koran hast.
      Du findest im NT keine direkten Gewaltbefehle an Gläubige. Ganz anders im Koran.
      Negativ oder positiv auslegen kannst du alles. Das wird auch fleissig gemacht.
      Es gibt aber eben Auslegungen, die sind fundierter als andere und das zeigt sich dann in der Religionspraxis sehr gut.
      0 1 Melden
    • Ueli der Knecht 12.08.2018 16:12
      Highlight "Eine weitere „Schwachstelle“: Es gibt im NT keine Gewaltbefehle an Gläubige."

      Lies erst das NT, bevor du Unwahrheiten verbreitest.

      Beispiele:
      • Gläubige sollen Söhne des Bösen (Unkraut) in brennende Ofen werfen (Matt. 13,37).

      • Todesstrafe für Ungläubige (Röm. 1,28-32, Hebr. 10,26-29).

      • Unterwerfung, Sklaverei (Kor. 7, 20-21).

      • Frauen sind Eigentum der Männer (Kor. 11, 7-9, Eph. 5,22).

      • Sich mit Gewalt und Züchtigung durchsetzen ist Gottes Liebe (Hebr. 12,6).

      usw.

      In der Realität gab/gibt es zahlreiche blutrünstige Kreuzzüge bis hin zum noch andauernden Crusade des George W. Bush.
      1 4 Melden
    • Rabbi Jussuf 12.08.2018 16:30
      Highlight Ueli
      Wäre nett, wenn du, bevor du Unsinn verzapfst wenigstens bei wiki nachschauen würdest. (Punkt 1-3) Als angehender Muslimbruder solltest du solche Dinge aus dem FF wissen.
      4. "Erdogan hat es ja klar gesagt: WIR haben Allah! (Alle anderen sind des Teufels.)" Das ist nur deutlich gemacht, was Erdogan wirklich gemeint hat.
      Na gut, ich erklärs dir: Die Türken haben Allah, die Westler haben keinen Allah, sondern Dollar als Gott. Sie sind also Ungläubige und mit denen wollen wir nichts zu tun haben, weil sie verdammt sind.
      1 2 Melden
    • Rabbi Jussuf 12.08.2018 16:30
      Highlight 5. Damit will ich sicher keine Gemeinsamkeit! Es ist auch keine Frage des guten Willens. Es wäre reines Duckmäusertum! wie sie Teile der Reformierten gerne praktizieren.
      0 1 Melden
    • Ueli der Knecht 12.08.2018 18:19
      Highlight Jussuf: Lieber folge ich Wikipedia als deiner Ideologie der Unwahrheiten und verleumderischen Lügen, wie zB. das ich ein "angehender Muslimbruder" sei. Das ist Schwachsinn!

      Auf deine Replik zu Pt. 4 kann ich nur wiederholen, was ich dir schon erklärt habe. Du interpretierst deine islamophobe Ideologie und Vorurteile hinein. Mit "wir haben Allah" spricht Erdogan auch amerikanische Muslime und generell alle Gläubigen an, worunter namentlich auch der gottesfürchtige Trump zählt.

      Trump hat seinen Reichtum schon oft mit Gottgefälligkeit begründet. Darauf spricht (der ebenso geldgeile) Erdogan an.
      1 4 Melden

Seine Algorithmen machen Insta-Trends «shoppable» – das ist Matthias Dantone 

Du surfst auf den sozialen Medien und siehst ein paar Schuhe, die du unbedingt haben musst. Nur: Wo kannst du sie kaufen? Das Zürcher Start-up Fashwell hat eine Technologie entwickelt, die Produkte auf Fotos erkennt und entsprechende Kaufvorschläge liefert. Zalando und andere grosse Modeketten sind begeistert. Blick hinter den Fashion-Vorhang mit Matthias Dantone.

Matthias Dantone, 32, Co-Gründer und CEO des ETH-Spin-offs Fashwell. Dantone hält einen Doktortitel in Computer-Vision und hat mit seinem Team Algorithmen entwickelt, die Outfits auf Fotos und Screenshots erkennen sowie Kaufvorschläge liefern. Damit landete das Startup 2017 auf Platz 30 des Top 100 Swiss Startup Awards. In der Firma arbeiten Machine-Learning-Ingenieure sowie Fashion- und E-Commerce-Experten.

... aus dem Südtirol, Italien, sitzt aber nun in einer zum Büro umfunktionierten …

Artikel lesen