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Jetzt ist es definitiv: Kanadisches Parlament legalisiert Cannabis

20.06.18, 08:06 20.06.18, 08:37
Raucher zuendet einen Joint an, aufgenommen in Zuerich am 28. April 2000. (KEYSTONE/Martin Ruetschi) ===  ===

Jetzt legal in Kanada: Das Rauchen eines Joints. Bild: KEYSTONE

Das kanadische Parlament hat am Dienstagabend der Legalisierung von Cannabis zugestimmt. Somit ist der Anbau und Verkauf von Marihuana nicht mehr strafbar und volljährige Menschen dürfen kleinere Mengen für den Privatgebrauch besitzen und konsumieren.

Justin Trudeau, Kanadas Ministerpräsident, schrieb in einem Tweet, dass es für Kinder zu einfach sei, Marihuana zu bekommen – und für Kriminelle, daraus einen Profit zu ziehen. Dies werde nun geändert.



In der endgültigen Abstimmung stimmten 52 Senatoren für den Gesetzentwurf, bei 29 Gegenstimmen, wie der Sender CTV berichtete. Das Gesetz wird damit vermutlich im September in Kraft treten. Kanada folgt in den Fussstapfen anderer Länder wie beispielsweise Uruguay und einigen US-Bundesstaaten, wo Cannabis ebenfalls legalisiert wurde. Das Land ist allerdings der erste G7-Staat, wo dies geschieht. 

Die Situation in der Schweiz

(sda/dpa/doz)

Kiffen bildet – auch wenn's nur die andern sind

Video: srf

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

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36
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36Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Rocco Zumstein (1) 20.06.2018 18:39
    Highlight Amsterdam -> Canada -> USA -> Uruguay -> ???
    Ich wär dann langsam bereit für die Weltreise.
    4 0 Melden
  • Hartmann Stahlberg 20.06.2018 16:39
    Highlight Ich weiss nicht ob ich für oder gegen eine Legalisierung in der Schweiz bin. Gerade deswegen weil ich ein lethargischer Kiffer bin, frage ich jetzt einfach mal ohne mich selber schlau zu machen:
    1. Wird legales Gras überhaupt gut sein? Wird's da nicht irgendwelche Richtlinien mit Grenzwerten geben, die das Gras für viele Kiffer dann unattraktiv macht?
    2. Wird es unter umständen teurer als es jetzt auf der Strasse ist?
    3. Woher bekommen dann die "kriminellen Gras-Dealer" dann ihr Geld? Was werden sie stattdessen kriminelles tun?
    4. Wird die Präventionsarbeit für Jugendliche unter 18 ausreichen?
    0 1 Melden
    • Rocco Zumstein (1) 20.06.2018 23:38
      Highlight In deinem Fall besser mal die Finger weg von der Tüte und sich über das Thema informieren. Scheint dich ja direkt zu betreffen. Obwohl ich bei deinen Fragen dies irgendwie anzweifle.

      Aber einfachheitshalber:
      1. Weiss man noch nicht.
      2. Siehe 1
      3. Vom Arbeitgeber? Oder kennst du Vollzeitgrasdealer?
      4. Ja.

      Dabei gäbe es nur eine vernünftige Frage: Funktioniert die Prohibition dann irgendwann doch noch? Die letzten Jahrzehnte ganz offensichtlich nicht. Dies ist so oder so eine Sackgasse mit den Verboten.

      2 0 Melden
    • LibConTheo 21.06.2018 08:53
      Highlight @Hartmann Stahlberg:

      1. Wie definierst du gutes Gras? Das einzige was du mit Sicherheit sagen kannst, bei einer Legalisierung, dass der Bund strenge Richtlinien für die Produktion auferlegen würde und somit vermeintliche Schadstoffe nicht enthalten wären.

      2. Wird es sehr wahrscheinlich (aufgrund der auferlegten Steuer).

      3. Sie können sich beim Bund eine Lizenz beschaffen und dies offiziell tun, oder beim Schwarzmarkt bleiben.

      4. Die Präventionsarbeit muss noch definiert werden, aber die Finanzierung würde kein Problem darstellen. Im Ersten Sinne Aufklärung (ca. im gleichen Rahmen wie Alk).
      2 0 Melden
  • Simon Probst 20.06.2018 15:10
    Highlight Somit ist Canada ab sofort meine top destination zum auswandern :)
    3 1 Melden
  • Cillit Bang 20.06.2018 11:39
    Highlight Just... legalize it!
    20 3 Melden
  • goldmandli 20.06.2018 09:58
    Highlight Wann schafft es die Schweiz nachzuziehen? Wenn selbst konservative Staaten wie Kanada und diverse Staaten in den USA es schaffen, sollte es in der Schweiz doch auch möglich sein. Liebe koservative Schweizer Politiker, denkt doch nur mal an die ganze Kohle, die der Schweiz entgeht...
    69 6 Melden
    • Trapster 20.06.2018 16:05
      Highlight Kanada und konservativ? Was ist dann die Schweiz??? In Kanada haben wir Ehe für alle, die Gleichstellung der Frau ist gross im Programm etc. Ich würde daher Kanada nicht als konservativ abstempel...
      2 0 Melden
    • Echo der Zeit 20.06.2018 19:19
      Highlight Liebe koservative Schweizer Politiker, denkt doch nur mal an die ganze Kohle, die der Schweiz entgeht... - Die sehen nur die Kohle von Pharma Lobbyisten.
      2 0 Melden
  • Gondeli 20.06.2018 09:36
    Highlight Na dann viel Glück Kanada... Viel Spass in 5 Jahren, wenn dann die "legalen" Neu-Kiffer auf härtere Drogen umgestiegen sind! Unverständlich dieser Entscheid. Zum Glück ist es in der Schweiz noch lange nicht soweit...
    3 150 Melden
    • Gipfeligeist 20.06.2018 10:15
      Highlight Canabis ist keine Einstiegsdroge, dies wissentschaftlicher Bullsh*t. Wenn du schon "Einstiegsdrogen" nennen willst, sind es Tabak & Alkohol.
      Durch die Entkriminalisierung wird genau ein härter Drogenkonsum präventiert. Auf der Strasse kannst du alles kaufen, aber die Apothekerin wird dich nach dem Kauf nicht Fragen "hend sie no es Heroin-Probiererli welle?"
      ;)
      62 2 Melden
    • Knety 20.06.2018 10:19
      Highlight Hier spricht der Experte. In Sachen Drogenpolitik hast du ja noch mehr Ahnung als von Icehockey.
      49 0 Melden
    • Chili5000 20.06.2018 10:27
      Highlight Was folgt, nach deiner Logik, auf den Kosnum von Bier und Wein? Kokain?
      42 1 Melden
    • inux 20.06.2018 10:53
      Highlight Rein aus neugier - trinken Sie Alkohol?
      32 1 Melden
    • ChingChong 20.06.2018 10:54
      Highlight Keine Sorge, die Schweiz säuft sicher weiterhin ins Elend und lallt über die "Haschischfixer".

      Einstiegsdroge .... hahahahah .... gibt es echt noch Leute die das glauben?
      55 2 Melden
    • Iseas 20.06.2018 10:57
      Highlight @Gondeli: Meinen sie damit alkohol da der günstiger ist oder wie ist das zu verstehen?
      21 1 Melden
    • Eine_win_ig 20.06.2018 16:35
      Highlight CHF 1.- für einen halbliter Bier (oder wie aich immer) und Cannabis soll das Problem sein...
      5 0 Melden
  • Hardy18 20.06.2018 09:34
    Highlight Da bin ich gespannt auf die neuen Folgen von South Park 😂 was sie wohl daraus machen.
    36 0 Melden
  • rYtastiscH 20.06.2018 09:26
    Highlight Legalize it!
    63 5 Melden
  • j0nas 20.06.2018 09:18
    Highlight Und unser Nationalrat stellt sich gegen die Möglichkeit, den Cannabis-Konsum wissenschaftlich zu erforschen.

    46 2 Melden
    • karl_e 20.06.2018 13:09
      Highlight Unser rechtsgelismeter Nationalrat mit seiner Freisinnig-Demokratischen Schweizer Volkspartei-Mehrheit ist in jeder Hinsicht total unfähig. Mir ist ohnehin nicht klar, warum er bei Drogen so sehr gegen den ansonsten vergötterten Freien Markt kämpft. Ich weigere mich nämlich zu glauben, dass unsere Volksvertreter die Interessen irgendwelcher schwerreicher Profiteure aus der Drogenmafia vertreten.
      14 0 Melden
    • Rocco Zumstein (1) 20.06.2018 18:35
      Highlight Diese Volkstreter arbeiten für die Interessen der legalen Drogenhändler und -hersteller. Der Pharma.

      Oder sind geistig so rückwärtsgesinnt, dass sie die alten Lügen immer noch verteidigen. Wer ein Brett vor dem Kopf hat sieht ja bekanntlich immer nur das gleiche Stück Holz.
      3 0 Melden
  • Bierteufelchen 20.06.2018 08:57
    Highlight Bei uns sollte auch endlich mal was geschehen...
    42 1 Melden
  • Janis Joplin 20.06.2018 08:47
    Highlight Dass ich DAS noch erleben darf...bravo Kanada!
    42 1 Melden
  • Imagine 20.06.2018 08:43
    Highlight Die Kanadier zeigen einmal mehr, wie es gehen könnte, wenn man das grosse Bild vor Augen hat. Super!
    36 1 Melden
  • Ueli der Knecht 20.06.2018 08:38
    Highlight Zur Situation in der Schweiz: "Der Besitz von bis zu zehn Gramm Cannabis für den persönlichen Konsum ist allerdings grundsätzlich straffrei".

    Das stimmt nur bedingt und muss ergänzt werden. Leute mit Führerausweis werden mit Führerausweisentzug bestraft (selbst wenn sie gar nicht bekifft gefahren sind), und mit einige Tausend Franken für medizinische Fahreignungsabklärung etc., notabene alles ohne Gerichtsurteil; administrativ-Massnahme, Via Secura, Moritz Leuenberger sei Dank. Polizeiliche Selbstjustiz und Arbeitsbeschaffung für Verkehrs"mediziner".
    90 3 Melden
    • Kii 20.06.2018 10:13
      Highlight Kann man da echt nichts machen? Kann ja nicht sein, dass ich für etwas, das ich noch nicht gemacht habe so hart bestraft wird.
      19 1 Melden
    • Ueli der Knecht 20.06.2018 11:12
      Highlight Man kann nur auf die Gnade der Beamten hoffen. Aber das bringt meistens nichts. Wer Cannabis zum Eigenkonsum mit sich führt, ist anscheinend suchtgefährdet. Das alleine genügt oft, um einen Sicherungsentzug des Fahrausweises zu verfügen. Es wurden sogar auch schon betrunkenen Fussgänger das Billett weggenommen. Da wurden sie aber inzwischen vom Bundesgericht zurückgepfiffen. Aber bei Cannabis gilt Nulltoleranz.

      Via Sicura öffnete Tür und Tor für Missbrauch und Beamtenwillkür.

      vgl. "Zu Fuss unterwegs, Führerschein weg – was mit Via Sicura alles möglich ist"
      https://www.watson.ch/!618818097
      15 0 Melden
    • Eine_win_ig 20.06.2018 16:33
      Highlight Ich hebe in fast allen Punkten recht. Bis auf einen: ich habe noch keinen Polizisten getroffen, der im Privatgespräch via Sicura toll fand. Ich würde eher noch "parlamentarisch verordnete, selber ungewollte" vor den Begriff stellen.
      2 0 Melden
    • LibConTheo 21.06.2018 08:45
      Highlight Da muss ich dich korrigieren Ueli.
      Für ein Führerausweisentzug benötigt die Polizei den bestätigten Verdacht auf Konsum des Fahrers. Dies ist bei einem einfachen Besitz von geringfügiger Menge Cannabis nicht automatisch gegeben.

      Aus meinem Beispiel: Polizei hält mich an aufgrund Verkehrskontrolle. Stellt 4g Cannabis fest, da ich es zugab. Nahm mir die geringfügige Menge ab und veranlasste lediglich einen Speicheltest. Als dieser negativ war, konnte ich weiterfahren und musste nur das Cannabis abgeben. Gab nicht mal eine Busse.
      6 0 Melden
    • Ueli der Knecht 21.06.2018 12:34
      Highlight LibConTheo: Da hattest du Glück, dass du ausnahmsweise auf Polizisten mit Menschenverstand gestossen bist. Ich habe schon viele andere Geschichten gehört. Eher so in der Art:

      "Wer auf dem Balkon Cannabis anpflanzt, hat schnell den Führerschein weg. Auch wenn er nie bekifft am Steuer sitzt."
      https://www.beobachter.ch/gesetze-recht/cannabis-bei-verdacht-ist-das-billett-weg
      3 0 Melden
    • LibConTheo 21.06.2018 15:34
      Highlight Dann scheint es so, als hätte ich mal Polizisten erwischt, welche gutmütig waren, oder kurz gesagt; sich nicht über die Gesetzgebung hinweg-bewegen. Lucky One.
      5 0 Melden
    • Eine_win_ig 21.06.2018 15:36
      Highlight Ueli: wieso immer die Pauschalisierung von Staatsorganen als grösstenteils unfähige, machtsüchtige Leute? Ist das echt notwendig? Sind Berufsfeuerwehrleute in Ihrer Ansicht grösstenteils Actionjunkies und Pyromanen oder ist es da OK, da es ums Retten geht?
      Polizisten, Berufsmilitär, etc. sond keine gescheiterten Personen sondern Menschen wie Sie auch.
      0 1 Melden
    • Ueli der Knecht 21.06.2018 17:36
      Highlight Eine_win_ig: Ich hab keine solche Sachen gesagt über Feuerwehrleute oder Berufsmilitärs. Ich habe auch nie behauptet, Polizisten seien keine Menschen.

      Weil es Menschen sind, fehlt es oft an Menschenverstand. Den muss man doch oft abschalten in solchen Organisationen.

      Ich habe auch nichts pauschalisiert. Es ist mir klar, dass vermutlich sogar die Mehrheit ganz okay ist. Aber der Polizeiapparat (Organisationsstruktur) ist nunmal so aufgebaut, dass die mühsamsten 20% eher Karriere machen, und die sich bei den Einsätzen oft auch gegenüber ihren anständigen Kollegen durchsetzen. Meine Erfahrung.
      2 0 Melden
    • Eine_win_ig 21.06.2018 20:18
      Highlight OK dann hab ich das Ganze falsch unterpretiert. Sorry!

      Das Beförderungsphänomen nennt sich übrigens "Peter-Prinzip" ;)

      Ich kenne da einige, wenn auch glücklicherweise wenige, Fallbeispiele... zivil und militärisch.
      0 0 Melden
    • Ueli der Knecht 21.06.2018 22:02
      Highlight Aha.... danke, Eine_win_ig. Das "Peter-Prinzip" kannte ich bisher nicht. Das trifft ganz gut auf das, was ich meine. ;)
      0 0 Melden

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