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Schweden bereitet die Bürger auf Krieg vor – das kommt vielen Schweizern bekannt vor

Die neue schwedische Broschüre weckt Erinnerungen an das Büchlein «Zivilverteidigung», das der Bund im Jahr 1969 an die Haushalte verteilte. Ein Vergleich.

23.05.18, 07:14 23.05.18, 16:19


Wenn schwedische Bürger in den nächsten Tagen ihre Briefkasten öffnen, wird ihnen eine Zuschrift sofort auffallen: Die druckfrische Broschüre ihrer Regierung, die an alle Schweden verteilt wird. Deren Titelseite ist mit roter und und oranger Farbe gedruckt, die Wörter KRISE und KRIEG stechen durch die fette Schrift hervor.

Mit der 20-seitigen Broschüre «Falls Krisen oder Krieg kommt» will Schwedens Regierung ihre Bürger auf den Ernstfall vorbereiten, gibt ihnen Tipps wie man sich dabei verhalten soll. 

Anders als Schweden befindet sich die Schweiz derzeit nicht in einem geopolitischen Brennpunkt. Deswegen verzichtet der Bund auf eine Informationskampagne zur Vorbereitung auf einen bewaffneten Konflikt und begnügt sich mit einem allgemeinen Ratgeber (letzte Aktualisierung 2014), der sich auf Situationen wie Überschwemmungen oder Brände fokussiert.

Dies war vor 50 Jahren noch anders, als der Bund den Bürger das Büchlein «Zivilverteidigung» verteilte, dessen Aufmachung Parallelen zum schwedischen «If Crisis or War Comes» aufweist. 

Ein Vergleich zwischen den drei Broschüren.

Titelseite und Umfang

Schweden 2018

bild: ho

Umfang: 19 Seiten

Download: hier.

Schweiz 1969

bild: ho

Umfang: 320 Seiten

Download: hier

Schweiz 2014

bild: ho

Umfang: 27 Seiten

Herausgeber: Bundesamt für wirtschaftliche Landesversorgung BWL

Download: hier

Das Vorwort

Schweden 2018

«Der Zweck der Broschüre ist es, uns zu helfen, besser vorbereitet zu sein – von schweren Unfällen bis hin zu extremen Wetter- und IT-Angriffen, bis hin zu militärischen Zusammenstössen. (...) Obwohl Schweden sicherer ist als viele andere Länder, gibt es immer noch Bedrohungen für unsere Sicherheit und Unabhängigkeit. Frieden, Freiheit und Demokratie sind Werte, die wir täglich schützen und verstärken müssen.»

Schweiz 1969

«Neben dem Soldatenbuch tritt nun dieses Buch über den zivilen Schutz des Landes. Es dient auf seine Art der gleichen Aufgabe: die Widerstandskraft des Volkes zu erhalten und zu stärken, die Unabhängigkeit der Schweiz zu sichern. Auch wenn wir in unseren Tagen glücklicherweise nicht von kriegerischem Geschick bedroht sind, sondern im Frieden· unser Tagwerk erfüllen können, brauchen wir doch immer Geist und Kraft der Gemeinschaft, um die vor uns liegenden Aufgaben zu meistern und wohlvorbereitet den Weg in die Zukunft zu gehen.»

Schweiz 2014

«Wie die Beispiele in dieser Broschüre zeigen, kann aber jede und jeder Einzelne in eine Notlage geraten. Eigenverantwortung ist daher wichtig. Der vorliegende Ratgeber soll Sie dazu anregen, sich Gedanken zu Ihrer individuellen Vorsorge zu machen und sich optimal auf mögliche Notsituationen vorzubereiten.»

Der Notvorrat

Diese drei unterschiedlichen Empfehlungen geben die drei Informationsbroschüren zum Notvorrat.

Schweden 2018

Schweiz 1969

Schweiz 2014

Bonus: André Blattmanns Vorrats-Empfehlung

«Unsere Gesellschaft ist sehr verletzlich geworden, und wir sind – ich meine jetzt nicht die Armee – auf neue Risiken nicht wirklich vorbereitet», sagte der damalige Armeechef André Blattmann in einem Interview mit der« Schweiz am Sonntag» im Jahr 2014. Dabei gab er auch preis, wie er auf einen Notfall vorbereitet ist.

Und zwar hat er in seinem Keller 30 bis 40 Sechserpackungen mit Mineralwasser ohne Kohlensäure gelagert. «Dann haben wir noch eine Wasserzisterne und ein Cheminée mitsamt Holz – denn die Heizung würde bei einem Blackout auch nicht mehr funktionieren.»

Der damalige Armeechef gab den Rat, es ihm gleich zu tun: «Vielleicht müsste man den Leuten sagen: Es ist gut, wenn ihr ein paar Vorräte für den Notfall zu Hause habt. Auch Konservenbüchsen. Das hilft, ein paar Tage zu überbrücken, bis der courant normal wieder hergestellt ist.»

Nach dem Interview musste Blattmann für seine «Übervorsicht» viel Hohn einstecken. 

Die Szenarien

Die drei Broschüren fokussieren sich auf unterschiedliche Gefahren: 

Schweden 2018

Krieg. bild: ho

Terroranschlag. bild: ho

IT-Angriffe. bild: ho

Unwetterkatastrophe. bild: ho

Schweiz 1969

«Es könnte geschehen, dass in unserer Umgebung ein Krieg ausbricht, der mit Atomwaffen, chemischen oder biologischen Kampfmitteln geführt wird.»

«Es könnte geschehen, dass unser Land, wie in den Jahren 1940-1944, eines Tages von einer einzigen Grossmacht oder einem einzigen Mächteblock umschlossen wäre. Vielleicht gäbe es keinen Krieg, aber unser Land wäre ständigem Druck ausgesetzt.»

«Es könnte geschehen, dass bei einem Krieg in unserer Nähe eine der kämpfenden Parteien, um einen Vorteil über den Gegner zu gewinnen, überraschend durch unser Land durchstossen wollte – eine Gefahr, die für die Schweiz von jeher bestand.»

«Es könnte geschehen, dass unser Land ganz oder teilweise vom Feind besetzt und dass aus dem Untergrund ein Widerstandskampf aufgebaut würde.»

«Es könnte geschehen, dass auch ohne Krieg gewaltige Katastrophen und Gefahren auftreten.»

«Es könnte geschehen, dass unser Land in wirtschaftliche Bedrängnis gerät, weil irgendwo in der Welt ein örtlicher Krieg ausbricht.»

«Es könnte geschehen, dass ein Gegner vielleicht zusammen mit anderen feindseligen Handlungen Bakterien in unser Trinkwasser streuen lässt, so dass schwere Epidemien ausbrechen.»

«Es könnte geschehen, dass die Großmächte einsehen, dass sie mit militärischen Mitteln ihre Ziele nicht erreichen. (...) Es könnte darum geschehen, dass ein Gegner in Friedenszeiten durch Schmeichelei, Propaganda, wirtschaftliche Massnahmen, kulturelle Bearbeitung, Infiltration von Parteigängern schliesslich in Volk und Behörden so viel Einfluss gewinnt, dass sich das Land widerstandslos unterwirft.»

Schweiz 2014

Als mögliche Szenarien werden hier Beispiele aus der früheren Vergangenheit genannt.  

26. Dezember 1999: Sturm Lothar. Bild: KEYSTONE

24. August 2005: Rekordhochwasser im Berner Mattequartier. Bild: KEYSTONE

1. August Jahr für Jahr: Feuerwerkskörper verursachen in der Schweiz jedes Jahr etwa 200 Brände. Bild: KEYSTONE

Die Zeichnungen

Schweden 2018

Evakuierung in eine Schutzanlage. bild: ho

Sich via Radio informieren ... bild: ho

... oder via Smartphone. bild: ho

Notvorrat anlegen. bild: ho

Schweiz 1969

Die Gasmaske aufsetzen. bild: ho

In der Schutzanlage abwarten. bild: ho

Die Illustration einer Atombombe. bild: ho

Schweiz 2014

In dieser Broschüre wird auf Zeichnungen verzichtet und nur mit Fotos illustriert.

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57
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57Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • HAL9000 23.05.2018 11:30
    Highlight Die Schweiz befindet sich in einem geopolitischen Brennpunkt?
    1 15 Melden
    • HAL9000 23.05.2018 13:51
      Highlight Srsly... klärt mich auf?
      1 2 Melden
    • Filzstift 24.05.2018 07:46
      Highlight Es ging um Schweden. Nicht mit der Schweiz verwechseln 🤓
      1 0 Melden
  • Snowy 23.05.2018 11:05
    Highlight 1/2:
    Diese Listen sind gut und recht - nützen aber auch nur für ein paar Tage etwas.

    Es empfiehlt sich darum etwas allgemeines Wissen über unsere liebe Natur anzueignen - ist im übrigen auch sonst hilfreich (im Gegensatz zum Wasserflaschen bunkern).
    https://www.outdoor-tipps.com/tipps-tricks/unterwegs-trinkwasser-finden-6-tipps/

    Neben diesem Wissen sind m.E. vor allem folgende Dinge wichtig (vieles davon auch für Reisen etc praktisch):

    - Katadyn Wasserfilter
    - Mulifuel Wasserkocher (MSR/Primus)
    - Wichtige persönliche Medikamente und Kontaktlinsen
    - Solarpanel oder Multifuelstromgenerator
    7 3 Melden
    • Snowy 23.05.2018 18:27
      Highlight Wo bleibt 2/2?
      3 2 Melden
  • Daniel Caduff 23.05.2018 11:05
    Highlight Da ich in dem Bereich arbeite, erlaube ich mir hier ein paar Hinweise:

    Der Bund bietet zu diesen Themen ebenfalls viele Informationen. Die Broschüre zum Notvorrat kann hier heruntergeladen werden: https://bit.ly/2x8cAao

    Das BABS bietet viele Informationen zu den verschiedensten Gefährdungsszenarien. 33 Szenarien werden hier in einzelnen Dossiers vorgestellt: https://bit.ly/2s7cSs6

    Die wichtigsten Infos, vor allem auch zum Verhalten in Krisen gibt es auf www.alertswiss.ch, bzw. auf der zugehörigen App.
    13 0 Melden
  • Hugo Wottaupott 23.05.2018 09:43
    Highlight Nachhaltig wäre doch: Kein Schweizer unter 100kg.
    2 8 Melden
  • meine senf 23.05.2018 09:29
    Highlight Ähnliches gab es früher auch im Telefonbuch.

    Komplett gleich wie das berüchtigte Zivilverteidigungsbüchlein ist es schon nicht. Es beschränkt sich auf rein praktische Ratschläge wie Vorratshaltung etc und verzichtet z.B. darauf, Pazifisten als Landesveräter hinzustellen (siehe ab Seite 225 im Zivilverteidigungsbüchlein).
    18 3 Melden
  • Graustufe Rot 23.05.2018 09:28
    Highlight Geht es wirklich in erster Linie um einen bewaffneten Konflikt? Sind soziale Unruhen oder Stromausfälle nach Cyberangriffen nicht viel wahrscheinlicher? Was ist mit Hochwasser und Waldbränden, Klimawandel sei Dank?
    9 4 Melden
    • lilie 23.05.2018 10:10
      Highlight @Graustufe Rot: Wird doch im Artikel ausgeführt: Alle diese möglichen Notfälle sind abgedeckt.
      10 1 Melden
  • Domino 23.05.2018 09:11
    Highlight Ich denke hier wird mehr Bezug genommen auf die von der schwedischen Polizei deklarierten 61 No-Go-Areas. Die wachsen pro Jahr um die 15 Stück an.
    19 31 Melden
    • PVJ 23.05.2018 11:13
      Highlight Für diese steile Aussage hast Du sicher seriöse Quellen, oder?
      17 9 Melden
    • Daniel Caduff 23.05.2018 12:25
      Highlight @PVJ

      Hat er selbstverständlich nicht. Aus dem, was die Schwedische Polizei "Vulnerable Area" nennt, macht er "NoGo-Area".

      Infos:
      https://www.thelocal.se/20170621/no-go-zones-what-you-need-to-know-about-swedens-vulnerable-aeas

      Zitat:
      "The term "no-go zone" famously caught on in some international media back in 2015 after it was used by a Swedish newspaper columnist to label these areas, but it has been strongly rejected by police and emergency services themselves."

      Quelle: https://www.thelocal.se/20170621/police-these-are-swedens-vulnerable-areas-malmo-stockholm-gothenburg-crime-no-go-zones
      5 2 Melden
    • Domino 23.05.2018 12:48
      Highlight https://faktenfinder.tagesschau.de/ausland/schweden-171~_origin-945a0248-b428-4a49-91d4-668975104ec2.html
      2 6 Melden
    • swisskiss 23.05.2018 15:22
      Highlight Domino: Fake News! es gibt keine No Go Aeras in Schweden.

      Die schwedische Polizei definiert Gebiete, die durch hohe Arbeitslosgkeit, hohe Kriminalität und dementsprechende soziale Brennpunkte, der Einsatz von Polizeikräften dementsprechend agepasst werden muss. Ausrüstung und Einsatzstärke. Diese Definition existiert in fast allen Ländern mit Grossstädten und Vororten, die besondere Schutzmassnahmen bei Polizeieinsätzen benötigen.
      7 3 Melden
    • Mutzli 23.05.2018 16:53
      Highlight Unter elche der im ARtikel klar definierten Kategorien würde denn das Fallen? Umwetterkatastrophe oder doch eher ein IT-Angriff? Jemers, ist wohl auch ein Talent sich alles zurechtzustutzen, bis es in die eigene enge Weltsicht passt. Was würden denn Notvorräte gegen Ihre mythischen No-Go-Areas denn nützen? Geht man da an einem Abend zu Bett und am nächsten Morgen stellt man dann fest, dass man plötzlich in so ner Area gelandet ist? "Sorry Schatz, sperr die Kinder ein und werf den Not-Stromaggregator an, wir sind jetzt No-Go Zone"
      5 0 Melden
    • PVJ 23.05.2018 16:55
      Highlight Domino, Deine Quelle sagt aber nicht, dass es in S no-go areas gibt. Sie stellt dies sogar explizit in Abrede. Auch Deine Aussage mit 15 mehr pro Jahr kann man gem. Deinem Artikel bestenfalls als aus dem Zusammenhang gerissen bezeichnen.

      Vielleicht bleibst du besser bei epochtimes, da nimmt man es mit den Fakten offenbar weniger genau.
      6 1 Melden
    • swisskiss 23.05.2018 17:09
      Highlight Domino: Liest Du überhaupt die Artikel die Du verlinkst? Neben der Darstellung die ich in meinem Kommentar dargelegt habe. steht in Deinem verlinkten Artikel gross und fett gedruckt: "Polizei: Keine "No-Go-Areas" in Schweden"

      Man muss sich echt fragen, wie viel Verstand es benötigt, um solch einen einfachen Text nicht verstehen zu können.
      11 1 Melden
    • swisskiss 23.05.2018 21:56
      Highlight Domino: Auch Deine Filmchen belegen Deine Behauptung der No Go Zonen nicht.

      Du wirst zum Problem, nicht weil Du Probleme ansprichst, ( dieselben Probleme wie in London mit Peckham, Brixton oder Paris mit La Goutte d’Or oder Porte Saint Denis) sondern weil Du in Deiner Hysterie Dich zum Handlanger ideologischer Brandstifter machst und Fake News verbreitest. Täter und Opfer in Einem. Und DAS macht Dich zum gesellschaftlichen Problem!
      5 0 Melden
    • Domino 24.05.2018 20:07
      Highlight Nur da sie es anders nennen beschreiben sie doch ziemlich genau was man im allgemeinen unter dem Begriff versteht.

      Wenn ich hetzen möchte, dann würde ich das besser auf Facebook oder Youtube machen. Watson User sind im allgemeinen nicht so dumm..
      1 2 Melden
  • Dompteuse 23.05.2018 08:38
    Highlight Für mich ist ein Blackout am realistischen. Natürlich ist jeder besser dran, der Vorsorge betreibt. Daher verstehe ich den Spott gegenüber Herrn Blattmann nicht.
    Heizung/Wärme sollte in unseren Breitengraden nicht vernachlässigt werden. Wer Medikamente kühlen muss, sollte sich auch da Gedanken für eine Lösung machen (Blackout im Sommer 2003 USA/Canada).
    Lebensmittel nur einlagern, die man auch wirklich isst und in Rotation immer wieder dem eigenen Gusto anpassen. Beim Wasser Hygiene und Haustiere nicht vergessen und was man fürs Kochen benötig (Teigwaren, Reis usw.).
    14 3 Melden
    • Mia_san_mia 23.05.2018 15:02
      Highlight Haustiere sind da sicher nicht wichtig, die kann man im Notfall sterben lassen.
      3 3 Melden
  • Posersalami 23.05.2018 08:31
    Highlight Hier kann man dem "Deep State" gerade bei der Arbeit zusehen. Es ist absolut lächerlich, Schweden als militärisch bedroht anzusehen. Von wem denn auch?

    Der "Deep State" war früher in Schweden auch schon sehr aktiv. Die Machenschaften um Olaf Palme sind höchst interessant, ebenso die Fake News über U-Boote, die das arme Schweden angeblich bedrohen.

    Die Schwedische Regierung soll wohl wiedermal auf Linie getrimmt werden.
    14 33 Melden
    • Rainbow Pony 23.05.2018 12:42
      Highlight Derp State? Fake News? Du bist sicher auch Ganser Anhänger.
      4 4 Melden
    • Mutzli 23.05.2018 17:04
      Highlight Tjo, es gibt da so ein Land in der Nähe, dass in der jüngsten Vergangeheit gerne mal ein bisschen Land abgezwackt hat. Wie hiess das noch gleich, irgendwas wie R...umpelland? Nee, aber was in der Richtung.

      Gratulation auch für Ihren Versuch, hier Wortschöpfungen aus Trumper-Aluhutkreisen einzuführen, wird der Verschwörungsbiodiversität sicher gut bekommen!
      7 1 Melden
    • Posersalami 23.05.2018 17:31
      Highlight Ganser? Nein, sogar die Amis haben zugegeben dass die UBoote in den 80ger Jahren von ihnen waren:
      „so auch das Eingeständnis der Amerikaner, dass es sich bei etlichen Verletzungen schwedischer Hoheitsgewässer um „Provokationen“ der Nato gehandelt habe. “
      https://tinyurl.com/ybs5rdrk

      Die Uboote 2016 waren u.a. aus Deutschland. Aber das ist natürlich alles nur Zufall!
      3 2 Melden
    • Posersalami 23.05.2018 18:43
      Highlight @ Mutzli: Tja, da Land hat jemand anderem Land abgezwackt weil es seine vitalen Interessen bedroht sah. Diese Interessen waren und sind ja auch nichts neues und jedes Land verteidigt diese. Als anschauliches Beispiel kann ein anderes Land genannt werden, das seine Interessen rund um die Welt durchsetzt, gerne auch militärisch.

      Das rechtfertigt natürlich nicht was das andere Land tut. Es soll ihnen explizit nur verdeutlichen, was ich meine.
      0 2 Melden
    • Posersalami 23.05.2018 18:47
      Highlight @ Mutzli: Noch etwas zur Wortschöpfung "Deep State": Letzten Endes ist es genau das, wovor uns Eisenhower gewarnt hat. Aber das ist für sie sicher auch nur so ein umstrittener Verschwörungstheoretiker, stimmts?!

      In anderen Ländern können sie gar nicht über Politik reden, ohne den Begriff zu gebrauchen. Aber natürlich gilt das nicht für uns, weil wir sind ja die Guten!
      2 3 Melden
    • SemperFi 24.05.2018 14:52
      Highlight @Posersalami: "Etliche Verletzungen" bedeutet ja nichts anderes, als dass das Gros der Neutralitätsverletzungen von den Russen begangen wurden. Textverständnis hilft, aber dazu müsste man natürlich die ideologisch gefärbte Brille ablegen.
      2 0 Melden
  • Midnight 23.05.2018 08:22
    Highlight Der letzte Punkt der Broschüre von 1969 erinnert irgendwie an die Ereignisse um Cambridge Analytica. Diese Gefahr scheint, neben Naturkatastrophen, deutlich realer zu sein, als viele vielleicht wahrhaben wollen...
    7 3 Melden
  • lilie 23.05.2018 07:54
    Highlight Der Input ist wichtig, es macht sowieso Sinn, einige Tage autark überstehen zu können. Ich hab mal sehr abgelegen gewohnt, da war das normal. Man wusste nie, ob man im Winter überhaupt mit dem Auto rauskam.

    Ich schätze die Arbeit von Watson sehr, aber manchmal hakts an den Details: Die schwedische Regierung empfiehlt ausser Schokolade keine "Chrömli" (= Süssigkeiten), sondern hat sehr viel gesündere und erst noch energiereichere Nahrungsmittel im Sinn: Energieriegel, Honig, Nüsse, Nussmuse und Samen. Diese liefern reichlich Fett, Eiweisse und Mineralstoffe und brauchen auch nur wenig Platz.
    16 3 Melden
  • Bob_das_Fahrrad 23.05.2018 07:54
    Highlight Duck and Cover!
    10 1 Melden
    • lilie 23.05.2018 10:05
      Highlight Ente und ein Deckel! Unverzichtbar in jeder Notlage! 😀

      😂😂😂
      9 3 Melden
  • glointhegreat 23.05.2018 07:49
    Highlight Ist das Sommerloch schon wieder da? .... Vielleicht ähneln sich die Informationen weil sie das gleiche Thema beschreiben und die Länder Schweden und Schweiz sind ja jetzt nicht vollkommen verschieden..... wobei ich denke so eine Information wird auch in Burkina-Faso etwa gleich aussehen.
    Würden die Regierungen nichts rausgeben wäre es auch wieder nicht recht.
    46 9 Melden
    • PlüschBerserker 23.05.2018 09:21
      Highlight Das ist kein Sommerloch, sondern nur das logische Weiterdenken nach der kriegerischen Annektion der Krim und den Umsturzversuchen in der Krajina.
      16 9 Melden
    • lilie 23.05.2018 10:09
      Highlight @glointhegrat: ich glaube nicht, dass die Tipps in Burkina-Faso genau gleich wären. Z.B. muss man bei uns überlegen, was passiert, wenn bei uns im Winter die Heizung ausfällt. Das ist dort wohl kaum ein Thema. Umgekehrt ist man dort je nach Region und sozialem Stand wohl sowieso gewohnt, recht autark zu leben, während wir hier Schübe kriegen, wenn das Handy mal eine Stunde ausfällt. Und so weiter und so fort.

      Es lohnt sich schon, die eigene Situation im eigenen Land zu überdenken und auch zu wissen, welche offizielle Stelle für was zuständig ist.
      9 2 Melden
  • Sapientia et Virtus 23.05.2018 07:47
    Highlight Der interessanteste Teil wird in diesem Artikel weggelassen: Im Kriegsfall können bereits 16jährige zum Dienst verpflichtet werden, d.h. wenn "westliche Werte" bedroht sind, können auch Kindersoldaten eingesetzt werden. Hoffentlich hat die Jugend im Ernstfall den Mut, Carl Gustaf den Mittelfinger zu zeigen und abzuhauen - denn keine Nation der Welt bietet so viel mehr als andere, als dass es sich lohnen würde, für sie zu sterben!
    24 57 Melden
    • raphe qwe 23.05.2018 09:04
      Highlight Keine Angst die 16-Jährigen werden sich, wie in früheren Kriegen, scharenweise freiwillig melden und beim Alter lügen.
      15 2 Melden
    • P. Hodel 23.05.2018 09:09
      Highlight Dulce et decorum est pro patria mori!
      7 3 Melden
    • MacB 23.05.2018 09:10
      Highlight Wer ist die Nation? Das ist nicht mehr Carl Gustaf, die Nation besteht heute aus dem Volk. Die Könige sind nur noch Platzhalter in Europa.

      Man würde also eher sterben, in dem man sein Land, seine Kultur und seine Werte zu verteidigen versucht. Und für das, was einen ausmacht zu kämpfen, lohnt sich alleweil.

      Achtung: ich spreche nur von Landesverteidigung, keine falschen Interpretationen hier;)
      15 3 Melden
    • PlüschBerserker 23.05.2018 09:19
      Highlight Manchmal muss man rennen, manchmal muss man kämpfen. Die Blitzer hier haben eher dir gerade den Mittelfinger gezeigt.
      16 8 Melden
    • lilie 23.05.2018 10:15
      Highlight 16-jährige sind keine Kinder mehr. Und ich bin sicher, das würde man als letzte und nicht als erste Massnahme ergreifen.
      8 4 Melden
    • Roterriese #NotMyNati 23.05.2018 11:12
      Highlight "Hoffentlich hat die Jugend im Ernstfall den Mut, Carl Gustaf den Mittelfinger zu zeigen und abzuhauen"

      Der korrekte Begriff hier ist nicht "Mut", sondern "Feigheit".
      11 10 Melden
  • Don Alejandro 23.05.2018 07:42
    Highlight "Schweden bereitet die Bürger auf Krieg vor..." ist für den simplen Versand einer Informationsbroschüre schon stark übertrieben...
    107 4 Melden
  • Rumbel the Sumbel 23.05.2018 07:39
    Highlight Vorräte im Keller hat man meiner Meinung so oder so.
    26 4 Melden
    • azoui 23.05.2018 09:29
      Highlight Yep - ich zum Beispiel habe einen relativ konstanten Vorrat von rund 400 bis 500 Flaschen, man kann nie wissen!
      24 1 Melden
    • Hugo Wottaupott 23.05.2018 09:42
      Highlight Oder Vorräte um sich rum.
      1 0 Melden
    • Rumbel the Sumbel 23.05.2018 10:13
      Highlight Ich u.a. viel 🥩 und 🍺 inkl 😀
      1 0 Melden
  • Huitzilopochtli 23.05.2018 07:30
    Highlight Hihi, extreme Wetterangriffe :)
    4 10 Melden
  • Olifant 23.05.2018 07:28
    Highlight Könnt Ihr noch etwas Hintergrundinfos geben, warum Schweden offenbar ein "geopolitischer Brennpunkt" ist? Danke!
    92 6 Melden
    • DerSimu 23.05.2018 09:14
      Highlight In letzter Zeit gab es vermehrt Vorfälle mit russischen U-Boten im Hoheitsgewässer und Kampfjets/Bomber im Luftraum der Schweden.
      15 6 Melden
    • PlüschBerserker 23.05.2018 09:18
      Highlight Baltische Staaten - Russland möchte die ev. "heim ins Reich" holen. Schweden beherrscht die Ostsee, unter anderem mit ihrem "unsinkbaren" Flugzeugträgerinsel Gotland.

      Falls es als dazu käme, wäre Schweden als erstes unter den Rädern, oder einfach voller kleiner grüner Männchen ohne Hoheitsabzeichen mit freundlichem Lächeln und Kalaschnikow.
      15 8 Melden
    • Roterriese #NotMyNati 23.05.2018 09:28
      Highlight Stichwort "Gescheiterte Migrationspolitik"
      25 23 Melden
    • Butch Cassidy & Sundance Kid 23.05.2018 09:32
      Highlight Das frage ich mich auch.. sehe hier die Schweiz näher an allen möglichen "Brennpunkten"
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    • Graustufe Rot 23.05.2018 09:32
      Highlight Geopolitisch können Sie erstmal streichen. Brennpunkt genügt. No go Areas und Clankriminalität könnten sich zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen verdichten. Nicht heute, nicht morgen, aber vielleicht übermorgen.
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    • Mutzli 23.05.2018 17:11
      Highlight @Graustufe Immer diese mythischen No-Go Areas, die gemäss der Schwedischen Polizei und der Regierung nicht existieren und nie existierten, aber irgendwelche US-Youtuber mutig an ihren Keyboards immer wieder neue "entdecken". Kommt mir so vor wie früher, als man auf Teile der Welt von denen man keine Ahnung hatte, mal ein paar Drachen malte. Sichtweise der Polizei etc.:https://www.thelocal.se/20170621/no-go-zones-what-you-need-to-know-about-swedens-vulnerable-aeas

      https://sverigesradio.se/sida/artikel.aspx?programid=2054&artikel=6630452
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    • Mike Minder 23.05.2018 22:35
      Highlight @Simu.. fair bleiben... in Hoheitszonen sind sie nie eingedrungen. Auch die Finnen starten regelmässig ihre Jäger. Gut finden muss man die Manöver allerdings nicht.
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Zürcher Stadtparlament will auch in Zukunft keine Nationalitäten in Polizeimeldungen

Die Nationalitäten von Tätern und Opfern soll die Zürcher Stadtpolizei in ihren Meldungen auch weiterhin nicht nennen. Diese Praxis hat das Stadtparlament am Mittwoch klar bestätigt. Ein SVP-Postulat für die Wiedereinführung der Nennungen fand keine Mehrheit.

Seit dem vergangenen November verzichtet die Stadt Zürich auf die Nennung von Nationalitäten in Polizeimeldungen. Auf Anfrage werden sie jedoch bekanntgegeben. Der damalige Sicherheitsvorstand Richard Wolff (AL) setzte damit ein 2015 vom Stadtparlament überwiesenes Postulat um.

Mit der Nennung der Nationalität werde suggeriert, dass sich die Tat damit erklären lasse. Dies verdecke die eigentlichen Ursachen wie beispielsweise Armut, tiefes Bildungsniveau oder Drogensucht, lautete die …

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