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Verletzte Frau nach Angriff in Tadschikistan zurück in der Schweiz

01.08.18, 15:34 01.08.18, 15:51


Die bei einem Terrorangriff in Tadschikistan verletzte Velotouristin ist am Mittwoch in die Schweiz zurückgeflogen worden. Das Aussendepartement (EDA) bestätigte gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA eine Meldung des Onlineportals 20min.ch.

Ein Schweizer, ein Niederländer und zwei US-Bürger waren bei der Attacke auf der Strasse durch das Pamir-Gebirge am Sonntag getötet worden. Die Schweizerin und ein weiterer Niederländer wurden verletzt. Ein Franzose kam unversehrt davon.

Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) in Bern hat inzwischen seine Reisehinweise für Tadschikistan mit Hinweis auf das Attentat und auf eine mögliche kurzfristige Verschärfung der Sicherheitslage angepasst.

Die Velotouristen waren am Sonntag im Bezirk Danghara rund 100 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Duschanbe zunächst mit dem Auto angefahren und anschliessend mit Messern und Schusswaffen attackiert worden.

Täter offenbar geständig

Das Innenministerium in der tadschikischen Hauptstadt Duschanbe erklärte am Dienstag, hinter dem Angriff gegen die Velofahrer stecke die Partei der Islamischen Wiedergeburt. Die Angreifer hätten auf Anordnung des «aktiven Parteimitglieds» Nossirchudschi Ubaidow gehandelt.

Den Angriff führte demnach ein weiteres «aktives Mitglied» der Partei aus, der 33-jährige Hussein Abdussamadow. Dieser sei festgenommen worden und habe ausgesagt. Auf der Jagd nach den Tätern erschoss die Polizei nach eigenen Angaben vier Verdächtige. Vier weitere nahm sie fest, darunter den angeblich geständigen Abdussamadow.

USA bieten Hilfe an

Am Montagabend hatte allerdings die Terrormiliz «Islamischer Staat» («IS») den Angriff für sich beansprucht. Die USA können nach eigenen Angaben nicht bestätigen, dass der «IS» für den tödlichen Angriff verantwortlich ist.

Das US-Aussenministerium könne derzeit nicht sagen, wer für den Angriff verantwortlich sei, erklärte Ministeriumssprecherin Heather Nauert am Dienstag. Die US-Regierung bot den Behörden des zentralasiatischen Landes Unterstützung bei den Ermittlungen an. (viw/sda)

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