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epa07228432 Austria's Chancellor Sebastian Kurz arrives at the European Council in Brussels, Belgium, 13 December 2018. During their two days summit, European leaders will focus on the 'Brexit' and on the next long-term EU budget for 2021-2027. The Summit will resume on 14 December with the EU28 adoption of the conclusions on the Single Market, climate change, migration, disinformation, the fight against racism and xenophobia, and citizens' consultations.  EPA/STEPHANIE LECOCQ

Sebastian Kurz: Auch der österreichische Kanzler kann nicht ohne sein Handy. Bild: EPA/EPA

Der österreichische Kanzler starrt auf sein Handy – dann kommt diese unbezahlbare Frage



Da wäre er wohl am liebsten im Erdboden verschwunden. Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz wurde am Mittwoch im Nationalrat dafür gerügt, dass er ins Handy starrte und nicht dem Redner zuhörte. Dem Kanzler war der Vorfall sichtlich unangenehm.

Debattiert wurde im österreichischen Nationalrat über die EU-Ratspräsidentschaft. Deshalb sass Bundeskanzler Kurz von der ÖVP auf der Regierungsbank. Allerdings schien es den 32-Jährigen nicht wirklich zu interessieren, was der Parlamentarier Jörg Leichtfried von der SPÖ zu sagen hatte. 

Dieser störte sich am öffentlich zur Schau gestellten Desinteresse derart, dass er den Kanzler zur Rede stellte. «Ist das ‹Candy Crush›?», fragte Leichtfried trocken wie die Wäsche im Tumbler.

Kurz' Antwort ist im Videomitschnitt leider nicht zu hören. Leichtfried gab jedenfalls nicht locker und legte nach: «Ich bin ausserordentlich entspannt, aber es wäre vielleicht höflich, wenn Sie nicht ‹Candy Crush› spielen täten.»

Kurz reagierte mit einem Lächeln. Doch seine Gesichtsfarbe verriet deutlich: Dieser Rüffel hat gesessen.  (cma)

Mehr Lustiges von unserem Nachbarn: Österreicher mit Supernamen

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    Alle Leser-Kommentare
  • Eh Doch 14.12.2018 09:02
    Highlight Highlight Wenn er wenigstens Pokemon Go gespielt hätte..
  • Le Tintin 14.12.2018 08:22
    Highlight Highlight Es gibt also doch noch Länder, wo einander bei Parlamentsdebatten zugehört wird. In Bern und Berlin frag ich mich, warum überhaupt jmd. am Rednerpult steht. Für die Medien? Hört ja eh niemand zu.
  • Ökonometriker 14.12.2018 07:23
    Highlight Highlight Vielleicht sollte der Herr Leichtfried mal etwas interessantere Reden halten?
    Keiner kann erwarten, dass man aus Anstand den ganzen Tag Interesse and schlechten Reden vortäuscht. Und selbst wenn's interessant ist, muss man sich teilweise Hintergrundinfos besorgen. Willkommen im 21. Jahrhundert - jetzt hat's eben auch langsam digital natives im Parlament, da müssen sich die älteren Politiker eben damit abfinden.

    Und Candy Crush ist ziemlich 2013, das ist schon 5 Jahre herr. Der ältere Herr scheint wirklich Probleme mit dem Wandel der Zeit zu haben...
    • goschi 14.12.2018 07:39
      Highlight Highlight Der Herr Kurz ist aber explizit auf dem Podium, nicht irgendwo auf den hinteren Rängen, da darf man Anstand und Aufmerksamkeit erwarten.
    • sven 14.12.2018 07:49
      Highlight Highlight Es ist sein Job...
    • Fabio74 14.12.2018 09:25
      Highlight Highlight Nan darf von einem Bundeskanzler erwarten, dass er einer Debatte aufmerksam zuhört!
      Alles andere ist unverschämt und zeigt Verachtung
  • LarsBoom 13.12.2018 21:47
    Highlight Highlight Naja, entweder hat er etwas sehr langweiliges/belangloses erzählt oder es sind so ziemlich alle Österreichischen Politiker unanständig. Man beachte auch die unbesetzten Plätze.
    Benutzer Bild
  • Pana 13.12.2018 21:44
    Highlight Highlight Keine Untertitel? :/
  • Calvin Whatison 13.12.2018 21:42
    Highlight Highlight -Siebenhandl
    -Himmelfreundpointner
    -Friesenbichler
    -Gotthartsleitner
    -etc.

    Da hat sich der Iiebe Gott aber Schabernack mit unseren Nachbarn erlaubt. 🤣🤣🤣👍🏻
    • Sebastian Wendelspiess 14.12.2018 07:53
      Highlight Highlight Den einzug aussprechbaren haben sie zum Kanzler gewählt ;)
    • Nelson Muntz 14.12.2018 09:49
      Highlight Highlight Hasenhüttl fehlt, wie auch Wolfgang Feiersinger und Heimo Pfeiffenberger.
  • Ranaldo 13.12.2018 21:19
    Highlight Highlight Vielleicht musste er ja gerade die Welt retten...
    Play Icon
    Benutzer Bild
  • El Rafiosi 13.12.2018 21:16
    Highlight Highlight Genauso unhöflich sind unsere Nationalratsmitglieder die Zeitung lesen, am Tablet rumspielen, etc. wenn andere am Reden sind. Das zeigt nur das diese Politiker nur ihre Meinung akzeptieren und nicht bereit sind andere Seiten zu hören um am Schluss auf einen Konsens hin zu arbeiten. Solchen Egomanen sollte sofort der Nationalratssitz gekündigt werden.
    • Androider 13.12.2018 21:36
      Highlight Highlight Unsere Politiker haben die Themen jeweils schon in der Fraktion und ggf. Kommission behandelt sowie allenfalls ihre Standpunkte/Meinung abgesprochen. Deshalb hört niemand zu: Man kennt es bereits & hört es im Saal bereits zum dritten oder gar vierten Mal. Die Reden sind meist für Medien & die Öffentlichkeit gedacht.
    • Adam Gretener (1) 13.12.2018 21:50
      Highlight Highlight @Androider: Ein Köppel oder Hess haben überhaupt null Ahnung was so im Nationalrat besprochen wird. Darum ist es auch kaum anwesend.
    • swisskiss 13.12.2018 22:25
      Highlight Highlight El Rafiosi: Maal gaanz laaangsaaam. Diese "unhöflichen Parlamentarier" sind wenigstens anwesend.

      Alle Wortmeldungen werden protokolliert und durch die Ratsdienste den Parlamentariern in Textform geliefert.

      Das übliche Vorgehen bei Wortmeldung des politischen Gegners, ist das Verlassen des Ratssaals, um in der Wandelhalle mit Kollegen zu plaudern, Gäste zu treffen oder sich mit Lobbyisten abzusprechen.

      Dann kommt man kurz vor Abstimmungen rein, drückt den betreffenden Knopf, weil die Meinungen schon lange gemacht sind.

      DAS ist der Alltag im Bundeshaus!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sommersprosse 13.12.2018 20:56
    Highlight Highlight Lasst den Kleinen... (pardon!) Kurzen doch spielen!
    Sebastian aka Shorty hört sich wohl lieber selber reden als anderen zu zuhören. 😉
    • Lichtblau550 13.12.2018 21:49
      Highlight Highlight Der österreichische „Kinderkanzler“ scheint tatsächlich nicht die hellste Kerze im Leuchter zu sein. Dafür muss er in den Medien auch ganz schön einstecken. Was z.B. in den lesenswerten Online-Foren des Standard in Sachen „Basti und Bumsti“ (Strache) abgeht: speziell.
  • cRk' 13.12.2018 20:41
    Highlight Highlight kendi krash 😂
    • efrain 14.12.2018 01:52
      Highlight Highlight ghendi grasch wüad i soga sogn. 😋

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