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Wahl des FIFA-Präsidenten: Platini will Blatter beerben

Michel Platini will Nachfolger von Joseph Blatter werden. Nachdem ihn etliche Verbände darum gebeten hatten, verkündete der Franzose seine Kandidatur für das Amt des FIFA-Präsidenten. 



Ein Artikel von

Spiegel Online

Jetzt ist es offiziell: Michel Platini kandidiert für das Amt des Präsidenten des Welt-Fussballverbands FIFA. Er habe einen entsprechenden Brief an die 209 Mitgliedsverbände geschrieben, gab der Franzose am Mittwoch bekannt. Platini, 60, sitzt derzeit dem europäischen Verband Uefa vor, nun möchte er bei der Wahl am 26. Februar 2016 Noch-FIFA-Boss Sepp Blatter beerben.

«Es gibt Zeiten im Leben, in denen du dein Schicksal in die eigenen Hände nehmen musst», sagte Platini. Blatter hatte im Zuge des FIFA-Korruptionsskandals am 2. Juni erklärt, seinen Posten zur Verfügung zu stellen. Kurz zuvor war der 79-jährige Schweizer für eine fünfte Amtszeit wiedergewählt worden. Mitte Juli bekräftigte er, nicht wieder antreten zu wollen.

ZU UEFA CHEF MICHEL PLATINIS AKUENDIGUNG, NACHFOLGER VON SEPP BLATTER ALS FIFA PRAESIDENT ZU WERDEN, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG - Re-elected FIFA president Joseph S. Blatter, left, is congratulated by FIFA vice president and UEFA president Michel Platini after his speech during the 65th FIFA Congress held at the Hallenstadion in Zurich, Switzerland, Friday, May 29, 2015. (KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)

Blatter und sein möglicher Nachfolger. Bild: KEYSTONE

Bis vier Monate vor dem Wahltermin müssen potenzielle Anwärter auf die Präsidentschaft die Unterstützerstimmen von fünf Mitgliedsverbänden sammeln. Platini gilt als aussichtsreichster Kandidat, er hat offenbar die Unterstützung der Konföderationen aus Europa, Asien, Südamerika und Nord- und Zentralamerika sicher. Für diesen Fall wird DFB-Präsident Wolfgang Niersbach als möglicher Nachfolger Platinis für den Posten des Uefa-Chefs gehandelt.

Als einziger ernstzunehmender Konkurrent von Platini hat bislang der frühere FIFA-Vizepräsident Chung Mong Joon aus Südkorea eine Bewerbung angekündigt. Aus Afrika will der liberische Verbandspräsident Musa Bility antreten, zudem strebt die brasilianische Fussball-Legende Zico eine Kandidatur an.

psk/dpa

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    Alle Leser-Kommentare
  • Donalf 29.07.2015 23:46
    Highlight Highlight Den Teufel mit dem Beelzebub austreiben? Warum gerade die Deutschen dazu Ja sagen wirft kein gutes Licht auf den DFB, denn Beckenbauer und Co. wissen genau wie alles gelaufen ist, warum sonst der Rücktritt des Kaisers?
  • redsnapper 29.07.2015 16:23
    Highlight Highlight platini - ziehsohn von blatter. nur ein bisschen jünger, ein bisschen dümmer, ein bisschen korrupter. sollte das ende der ära blatter nicht einen WIRKLICHEN neuanfang ermöglichen?
  • lily.mcbean 29.07.2015 16:02
    Highlight Highlight am besten die machen einfach die FIFA dicht. da kommt eh nix gescheites mehr dabei raus (genau wie bei der UEFA etc. auch ) guckt den doch mal an der sieht ja noch verschlagener aus als der sepp,der depp!
  • Asmodeus 29.07.2015 14:53
    Highlight Highlight Ein korrupter Mann geht, ein anderer folgt ihm.

    Kein Wunder geht der Fussball zugrunde.
  • Der Kritiker 29.07.2015 13:40
    Highlight Highlight platini wird blatter noch in den schatten stellen.
    • Asmodeus 29.07.2015 14:52
      Highlight Highlight In Sachen Korruption? Gut möglich.
    • Der Kritiker 29.07.2015 19:06
      Highlight Highlight na klar in sachen korruption...

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