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Trump wird bei NBA-Finals-Spiel der Knicks gegen die Spurs ausgebuht

Video: watson/X

Trump taucht bei Knicks-Finals-Spiel auf – doch dort will ihn niemand sehen

Donald Trump besucht das dritte Spiel der NBA-Finals zwischen den New York Knicks und den San Antonio Spurs. Doch im Madison Square Garden ist er kein gern gesehener Gast – auch weil wegen ihm Public Viewings in New York abgesagt worden waren.
09.06.2026, 04:5509.06.2026, 06:32

27 Jahre mussten die New York Knicks warten, bis es der Kultfranchise aus dem Big Apple wieder einmal gelang, in die NBA-Finals vorzustossen. Für die traditionell leidenschaftlichen und auch etwas heissblütigen New Yorker Fans eine Riesengeschichte. Doch die beinahe grenzenlose Euphorie nach zwei Auswärtssiegen gegen San Antonio zum Auftakt der Serie wurde vor Spiel 3 arg gestört.

Verantwortlich dafür: Kein Geringerer als US-Präsident Donald Trump. Der 79-Jährige wurde von Knicks-Besitzer James Dolan eingeladen, dem ersten Finalsspiel im legendären Madison Square Garden seit 1999 beizuwohnen (die ersten beiden Spiele fanden in San Antonio statt). Trump, der aus New York stammt und sich selbst als Knicks-Fan bezeichnet, liess sich die Gelegenheit nicht entgehen.

President Donald Trump attends an NBA Finals playoff basketball game between the New York Knicks and the San Antonio Spurs at Madison Square Garden in New York, Monday, June 8, 2026, with Kai Trump. ( ...
Donald Trump mit Enkelin Kai: Der US-Präsident wurde in New York nicht sehr herzlich begrüsst.Bild: keystone

Doch Trumps Besuch sorgte bereits bei der Ankündigung für Proteste. Denn wegen des Präsidenten mussten die Sicherheitsvorkehrungen rund um den Madison Square Garden deutlich hochgefahren werden. Unter anderem wurden deshalb beliebte Public Viewings im Umfeld der Arena gestrichen, was den Fans sauer aufstiess.

In der Arena liessen die New Yorker Basketballfans Trump bei erster Gelegenheit wissen, was sie von seinem Besuch hielten. Als die Nationalhymne gesungen wurde, zeigten die Kameras den salutierenden Trump, woraufhin ein lautes Pfeifkonzert ertönte. Der US-Präsident zeigte sich zumindest äusserlich wenig beeindruckt und reagierte grinsend auf die Negativreaktionen. Etwas unbehaglicher fühlte sich sichtlich seine Enkelin Kai, die gleich neben ihm stand. Der 19-Jährigen schienen die Pfiffe gegen ihren Grossvater unangenehm. Während der Partie verzichtete die TV-Regie dann darauf, Trump erneut gross einzublenden, womöglich auch aufgrund der anfänglichen Reaktionen.

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Donald Trump grinst, als das Publikum zu pfeifen beginnt, Enkelin Kai scheint die Situation eher unangenehm zu sein.Bild: screenshot abc

Den Knicks brachte Trumps Anwesenheit derweil kein Glück: Sie verpassten beim Heim-Finals-Comeback den dritten Sieg in Folge und mussten sich den Spurs um Superstar Victor Wembanyama das erste Mal geschlagen geben. Der 22-jährige Franzose erzielte 32 Punkte, und erhielt Unterstützung von Guard Stephon Castle, der auf 23 Zähler kam. Bei den Knicks war einmal mehr Point Guard Jalen Brunson der beste Skorer, der ebenfalls auf 32 Punkte kam, allerdings bei deutlich schlechteren Quoten.

Trump schläft schon wieder ein

Trotz des intensiven Geschehens auf dem Parkett schien Trump zeitweise gelangweilt oder auch einfach müde zu sein: Social-Media-Videos von Fans aus der Arena zeigten, wie der 79-Jährige im Verlauf der Partie auf seinem Sitz döste. Es ist nicht das erste Mal, dass Trump bei öffentlichen Auftritten einnickt.

trump döst bei knicks match
Trump gönnt sich neben Knicks-Besitzer James Dolan ein Nickerchen.Bild: screenshot x

Der US-Präsident wohnte schon mehrfach Sportveranstaltungen bei. Nicht immer sind die Reaktionen derart negativ wie in New York. Im vergangenen Jahr war Trump beispielsweise kurz vor seinem erneuten Amtsantritt im Februar beim Super Bowl in New Orleans zugegen. Dort gab es zwar auch einige Buhrufe, doch mehrheitlich wurde er mit Applaus begrüsst.

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96 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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wurzeli
09.06.2026 06:47registriert April 2020
27 Jahre mussten die New York Knicks warten... und dann versaut so ein Typ einem den Abend, das ist bitter !
3019
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Thomas Meister
09.06.2026 06:36registriert April 2019
Bedenklich dass Trump überall einschläft. Bei Biden machte er sich darüber lustig, jetzt ist er der alte Mann der sich nicht mehr im Griff hat.
2504
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Tatwort
09.06.2026 05:45registriert Mai 2015
Trump ausgebuht - Mamdani bejubelt.

Draft sich, wie lange es nun dauert, bis Trump NYC bombardieren lässt.
1998
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