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In this photo released by the Syrian official news agency SANA, Syrians inspect the site of a suicide attack in Sweida, Syria, Wednesday, July 25, 2018. Syrian state media say dozens of people have been killed in a suicide attack in the country's south, blaming the bombing on Islamic State militants. (SANA via AP)

Tatort in Suweida. Bild: AP/SANA

Das Massaker von Suweida

Die Terrormiliz «IS» will mit einer Anschlagserie in Syrien Stärke demonstrieren: Sie hat mehr als 200 Menschen getötet und Dutzende weitere verschleppt. Die meisten Opfer waren Drusen.

27.07.18, 14:47

Christoph Sydow



Ein Artikel von

Am Ende, als der Horror vorbei ist, hängen drei Leichen an einem Kran vor einem Krankenhaus in Suweida. Die Männer, die von wütenden Bewohnern der Stadt gelyncht wurden, sollen zu einem Terrorkommando des «Islamischen Staats» (IS) gehört haben, das in den Stunden zuvor eines der schlimmsten Massaker seit Beginn des Bürgerkrieg in Syrien vor sieben Jahren verübte.

Bei den koordinierten Angriffen auf die südsyrische Provinzhauptstadt Suweida und mehrere Dörfer in der Umgebung wurden am Mittwoch nach Angaben der Regierung in Damaskus mindestens 216 Menschen getötet und 150 weitere Personen verletzt. Zudem sollen die Terroristen Dutzende Frauen und Kinder entführt haben. Ihr Schicksal ist bislang unklar. Überhaupt wird das ganze Ausmass der Attacke erst 24 Stunden danach Stück für Stück deutlich.

In this photo released by the Syrian official news agency SANA, mourners carry a coffin of more than 200 people who were killed a day earlier by a series of suicide bombings launched by the Islamic State's fighters on the eastern and northern countryside of the southern province of al-Sweida during a mass funerals in al-Sweida, Syria, Thursday, July 26, 2018. A Syrian government official says the death toll from coordinated Islamic State attacks on a usually peaceful city and its countryside has climbed to 216, in the worst violence to hit the area since the country's conflict began. (SANA via AP)

Trauerzug für Anschlagsopfer in Suweida. Bild: AP/SANA

Die koordinierten Angriffe begannen noch in der Dunkelheit gegen vier Uhr morgens. Die Dschihadisten stürmten mehrere Dörfer östlich von Suweida und überraschten die Bewohner im Schlaf. Überlebende berichten, die Terroristen seien von Haus zu Haus gezogen und hätten ganze Familien erstochen. Es habe eine Weile gedauert, bis Anwohner und Sicherheitskräfte das Ausmass der Attacke bemerkten und die Angreifer unter Beschuss nahmen.

Kurz darauf sprengten sich zwei «IS»-Selbstmordattentäter im Zentrum von Suweida in die Luft und töteten Dutzende Zivilisten. Sicherheitskräfte sollen nach Regierungsangaben zwei weitere Attentäter getötet haben, bevor sie ihre Sprengstoffwesten detonieren konnten.

Insgesamt benötigten syrische Armee und lokale Milizen mehr als sechs Stunden um die Angreifer zurückzuschlagen. Unter anderem flog das Militär Luftangriffe auf die überfallenen Dörfer. Mindestens 45 Dschihadisten wurden getötet. Trotzdem gelang es mehreren «IS»-Kommandos zu entkommen und Geiseln zu verschleppen. Unter den Entführten waren auch vier Soldaten, die inzwischen enthauptet wurden.

«IS»-Terror gegen Minderheiten

Die Täter kamen aus einer kleinen «IS»-Enklave nordöstlich von Suweida. Das Territorium am Rande der Wüste gehört zu den letzten Gebieten, die der «IS» in Syrien noch kontrolliert.

karte: spiegel online

Monate nachdem Diktator Baschar al-Assad sowie seine Verbündeten - Kremlchef Wladimir Putin und Irans Präsident Hassan Rohani - den «IS» für besiegt erklärten, haben die Dschihadisten unter Beweis gestellt, dass sie punktuell noch immer zu koordinierten Angriffen in der Lage sind.

Das brutale Vorgehen der Terroristen erinnert an die «IS»-Massaker an den Jesiden im Irak 2014. Auch damals überfielen die militanten Islamisten Dörfer, töteten Männer, verschleppten Frauen und Kinder. Und damals wie heute zielt der Terror auf eine Minderheit, die der «IS» als vogelfrei betrachtet. Denn die Provinz Suweida ist das Hauptsiedlungsgebiet der Drusen in Syrien.

Das Dilemma der Drusen

Die Religionsgemeinschaft gibt es etwa seit dem 11. Jahrhundert, sie entwickelte sich aus dem schiitischen Islam. Radikalen Sunniten wie den Terroristen des «IS» gelten die Drusen als Ungläubige, die rücksichtlos bekämpft werden müssen, solange sie nicht zum sunnitischen Islam konvertieren.

Als Minderheit, die von Andersgläubigen misstrauisch beäugt wird, haben die Drusen ein besonders starkes Zusammenhörigkeitsgefühl. Sie sollen nur untereinander heiraten, es ist nicht möglich, zum Drusentum zu konvertieren. Damit ähneln die Drusen den Alawiten, der schiitischen Minderheit, der die syrische Diktatorenfamilie der Assads angehört. Das ist auch ein Grund, warum sich die meisten Führer der drusischen Gemeinschaft in Syrien bislang nicht offen gegen das Regime gestellt haben.

Gleichwohl gibt es auch unter den Drusen grosse Unzufriedenheit. Im Zuge des Bürgerkrieges hat die Provinz Suweida relative Autonomie erlangt. Die Verteidigung der Provinz liegt weitgehend in den Händen einheimischer Milizen, die vom Regime ausgerüstet wurden. Darüber hinaus zog sich die Regierungsarmee jedoch weitgehend aus dem Gebiet zurück. Im Gegenzug vermieden es die meisten Drusen, im Bürgerkrieg Partei zu ergreifen.

epa06912336 A handout photo made available by Syria's Arab News Agency (SANA) on 26 July 2018 shows the funeral processions for the victims of the suicide bombings that hit al-Sweida province in south Syria a day earlier and claimed the lives of dozens of people and injured scores others. According to media reports, a number of citizens were killed and others were injured in terrorist suicide bombing attacks in Sweida city synchronizing with Daesh (ISIS) attacks on a number of villages in the eastern and northern countryside of the province.  EPA/SANA HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Männer wohnen der Beisetzung der Opfer des «IS» bei. Bild: EPA/SANA HANDOUT

Druck vom Regime - und aus Moskau

Doch nachdem sich Assad inzwischen sicher wähnt, den Bürgerkrieg zu gewinnen, versucht das Regime, Suweida wieder unter seine volle Kontrolle zu bringen. Mehrfach trafen sich Vertreter des russischen Militärs in den vergangenen Wochen mit drusischen Würdenträgern. Die Delegation aus Moskau soll unter anderem verlangt haben, dass zukünftig wieder alle Männer aus der Provinz Wehrdienst in der Armee leisten müssen.

In den sozialen Netzwerken häufen sich deshalb seit Mittwoch die Stimmen von Menschen aus Suweida, die dem Regime vorwerfen, die «IS»-Angriffe zumindest begünstigt zu haben -um damit die Drusen davon zu überzeugen, sich wieder stärker an das Regime zu binden, weil nur die Armee die Sicherheit der Provinz garantieren könne.

Während der Trauerfeiern für Anschlagsopfer am Donnerstag war der Zorn der Bewohner so gross, dass der vom Regime entsandte Gouverneur und der Polizeichef der Provinz den Ort aus Sicherheitsgründen verlassen mussten.

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

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37Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Dirk Leinher 28.07.2018 09:44
    Highlight Einfach zur Erinnerung, unte Assad haben die verschiedensten Religionsgemeinschaften jahrzehntelang friedlich koexistiert. Das wissen die Drusen und daher hat diese Minderheit in Syrien kein Grund ggen Assad Stimmung zu machen. Es ist weit und breit keine bessere Alternative in Sichtweite. Da können die Kriegstreiber die Terroristen noch lange als moderat glorifizieren.
    1 2 Melden
  • Dirk Leinher 27.07.2018 20:02
    Highlight Die Drusen sind eine sehr bewusst und moralisch lebende Religionsgemeinschaft. Dass dieser unmenschliche Terrorakt des IS aber dazu herhalten muss die syrische Regierung als teilverantwortlich oder gar als Nutzniesser des Anschalgs darzustellen, ist beschämend.
    29 8 Melden
  • blaubar 27.07.2018 18:25
    Highlight Herr Sydow, ginge es auch ohne unangebrachte Seitenhiebe gegen Assad?
    19 34 Melden
  • spaccatutto 27.07.2018 15:44
    Highlight Was soll man da schon kommentieren? Einfach nur grausam, zu was Menschen fähig sind
    102 2 Melden
    • Beat Galli 27.07.2018 18:45
      Highlight Sag dies auch den Waffen exportierenden Firmen.
      Die Ruag gehött da auch dazu.
      Die allgemeine Meinung ist ja, wenn wir sie nicht liefern, liefen die Waffen andere.
      Und gegen aussen versteckt man sich damit, dass man ihnen dich gesagt hat, dass man die Waffen nicht brauchen sollte.
      Die sind eigentlich nur zum abschrecken gedacht....
      30 31 Melden
    • MaxHeiri 27.07.2018 23:31
      Highlight Ich weiss nicht was die Ruag damit zu tun hat...
      Im Text wird beschrieben, dass die Drusen erstochen wurden:
      "Überlebende berichten, die Terroristen seien von Haus zu Haus gezogen und hätten ganze Familien erstochen".

      Die Ruag produziert ja kaum Messer.

      Eher hätte den Drusen Pistolen und Gewehre geholfen um diese IS-Barbaren abzuwehren.
      12 4 Melden
  • Ueli der Knecht 27.07.2018 14:58
    Highlight Und wer verteidigt den IS?
    https://www.watson.ch/international/israel/478501526-israel-schiesst-syrischen-kampfjet-in-seinem-luftraum-ab

    Es fällt inzwischen auf, dass sich der IS in Richtung Israel zurückzieht, und dass Israel den IS sogar aktiv bei der Evakuierung seiner Terror-Truppen unterstützt.
    79 144 Melden
    • Schlingel 27.07.2018 15:27
      Highlight Aluhut glüht :')
      90 67 Melden
    • gianny1 27.07.2018 15:31
      Highlight Selten sowas dummes gelesen!
      98 56 Melden
    • Snowy 27.07.2018 15:55
      Highlight Im Krieg zählt leider nur der "Erfolg".

      Der Feind meines Feindes - und umgekehrt.

      Deshalb auch die stossende Freundschaft mit DEM Terrorsupporter-Staat überhaupt - Saudi Arabien.

      Für Israel und die USA kein Problem, solange man denselben Feind hat.

      Zum kotzen.
      59 15 Melden
    • Nicholas Fliess 27.07.2018 16:38
      Highlight Wohl etwas heiss unter dem Aluhut, nicht? 🤦🏻‍♂️
      30 15 Melden
    • wuschel1984 27.07.2018 16:59
      Highlight Es gibt auch solche, die sagen dass Israel im Süden Syriens die IS unterstütz, ihnen zB Waffen liefert.
      12 23 Melden
    • Posersalami 27.07.2018 17:00
      Highlight So gerne ich Israel für seine Politik kritisiere, aber erst grad kürzlich hat Israel den IS bombardiert, nachdem er Granaten auf Israel verschossen hat. Früher hat die SAA dann auf den Deckel bekommen. Scheinbar will man Israel jetzt doch wieder Assad und keine islamischen Faschisten an der Grenze haben..
      28 3 Melden
    • Saraina 27.07.2018 17:11
      Highlight Gianni1: du weisst aber schon, dass Israel verletzte Dschihadisten in seinen Krankenhäusern behandelt? Letztes Jahr haben Drusen auf dem Golan einen solchen Krankentransport gestoppt und den Kämpfer gelyncht. Das berichtete Ereignis ist nämlich zwar der verheerendste, aber nicht der erste Anschlag des IS gegen Drusen.
      13 23 Melden
    • DonChaote 27.07.2018 18:42
      Highlight @ueli der knecht
      Da aber die is leute moslems sind lassen die israelis sie nicht nach israel ziehen. Sie nennen sie dann einfach „weisshelme mit angehörigen“, geleiten sie nach jordanien und von dort aus werden sie bequem nach 🇬🇧 🇩🇪 und 🇨🇦 ausgeflogen... habe mir bei dem bericht letzte woche schon mal ähnliche gedanken gemacht.

      https://www.watson.ch/amp/!344273288
      14 27 Melden
    • Surf & Turf 27.07.2018 19:11
      Highlight Ueli, das ist das Idiotischste, was ich von dir je gelesen habe.
      27 12 Melden
    • Ueli der Knecht 27.07.2018 20:06
      Highlight Schlingel, gianny1, Nicholas Fliess und Surf & Turf:

      Habt ihr eigentlich auch irgendwelche Argumente?

      Weil eure Beleidigungen für sich alleine sind doch eher nur ein Zeichen für einen akuten Mangel an sachlichen Argumenten.
      12 29 Melden
    • Saraina 27.07.2018 20:28
      Highlight DonChaote, mit Verlaub, das ist Quatsch!
      12 9 Melden
    • Surf & Turf 27.07.2018 20:59
      Highlight Ueli: Dito.
      8 4 Melden
    • Echo der Zeit 27.07.2018 22:56
      Highlight @Chaote - Stuss - aber Voll
      @ueli - Ja Plausibel, die Juden Helfen dem Is, mol klar - es gibt natürlich Pre VT sicher Erklärungen wieso - die sind Quatsch.
      8 6 Melden
    • TheDan 28.07.2018 07:49
      Highlight Dass man an der Behauptung von Ueli zweifelt finde ich ok, aber das abschätzige Gesschwurbel ohne Argumente muss doch echt nicht sein. Es gibt international durchaus Quellen die dies ebenso behaupten:
      https://www.activistpost.com/2018/07/israel-us-rescue-terrorist-leaders-intelligence-assets-from-southwestern-syria-ahead-of-liberation.html
      Dass Kämpfer aus Syrien in israelischen Krankenhäusern behandelt werden ist wohl unbestritten. Bloss IS oder Rebellen?

      Allgemein aus meiner Sicht beste Informationsquelle zu diesem Konflikt:
      https://nocheinparteibuch.wordpress.com/
      3 3 Melden
    • Ueli der Knecht 28.07.2018 08:04
      Highlight Echo der Zeit, die Fakten:

      • IS und unterstützende Truppen ziehen sich an die israelische Grenze zurück und benutzen die IDF als Schutzschild.

      • Die Luftabwehr der IDF hat mehrere Raketen der Syrer runtergeholt, die dem IS galten;

      • IDF schoss ein Flugzeug ab, das im Begriff war, den IS anzugreifen;

      • IS-nahe Truppen werden über Israel evakuiert;

      • Verletzte Dschihadisten werden in israelischen Spitälern behandelt;

      • Israelischen Angriffe auf syrische Bodentruppen verschaffen dem IS Luft und Raum.

      • Nicht zuletzt: Assad, Iran, Russen und Türken werfen Israel vor, den IS zu unterstützen.
      4 4 Melden
    • Dirk Leinher 28.07.2018 09:08
      Highlight @Ueli
      Das logische Denkvermögen schaltet sich bei vielen Menschen einfach aus, sobald diese mit Ansichten konfrontiert werden, welche nicht den eingeprägten Vorurteilen entsprechen. Eine einigermassen vernünftige Person sucht den Widerspruch dann aufzuklären zu argumentieren und sich mit der gegenteiligen Meinung auseinanderzusetzen. Weniger vernünftige Menschen greifen halt zu plakativen Unterstellungen und Beleidigungen.
      4 6 Melden
    • SemperFi 28.07.2018 18:27
      Highlight @Ueli: „Assad, Iran, Russen und Türken werfen Israel vor, den IS zu unterstützen“. Doch, das ist nun wirklich ein schlagendes Argument, momoll.
      Logischerweise wehrt sich Israel in erster Linie gegen den iranischen Staatsterrorismus und Kriegsgegner Syrien. Da braucht man keine Generalstabsausbildung, um das als sinnvoll zu erkennen. Sobald der IS seine Waffen gegen Israel richtet, erfolgt postwendend eine überzeugende Antwort.
      Und grenzüberschreitende humanitäre Hilfe ohne Selektion, tja das ist natürlich schändlich.
      4 1 Melden
    • Surf & Turf 28.07.2018 18:41
      Highlight @TheDan & Dirk: Ueli stellt nicht mal eine Theorie auf, sondern allenfalls wohlwollend eine wilde, völlig unzulänglich begründete These. Oder weniger wohlwollende: eine hetzerische Unterstellung. Erst nach den Reaktionen beginnt er zu argumentieren. Also braucht er sich über ebendiese nicht zu wundern.

      Dann stelle ich doch auch so eine These auf: Die Hamas und die Hisbollah sind schuld daran, dass sich der IS Richtung israelische Grenze zurückzieht, denn durch ihre permanenten Angriffe sorgen Sie dafür, dass Israel auf alles feuert, was in die Nähe ihrer Grenze fliegt.

      Entscheidet selbst.
      2 3 Melden
    • Dirk Leinher 29.07.2018 09:15
      Highlight Nur weil die Terroristen sich weisse Helme aufsetzen um dann nach Israel "evakuiert" zu werden, bleiben die Köpfe darunter immer noch Terroristen. Einer der gründlichsten Artikel zum Thema fiondet sih auf Rubikon:
      https://www.rubikon.news/artikel/die-lugen-der-weisshelme
      2 2 Melden
    • Echo der Zeit 29.07.2018 11:10
      Highlight @Leinher: "Eine einigermassen vernünftige Person sucht den Widerspruch dann aufzuklären zu argumentieren und sich mit der gegenteiligen Meinung auseinanderzusetzen" und Jetzt kommen sie mit Jens Bernert - gerade der scheint mühe zu haben mit anderen Meinungen und einer Anständigen Sprache und als Hobby Journalisten/VT nicht glaubwürdig - https://kosmologelei.wordpress.com/2015/03/23/wenn-der-dj-mh17-auflegt/
      https://uebermedien.de/17802/stern-de-autor-muss-sich-nicht-fake-news-produzent-nennen-lassen/


      Tja und wer überprüft die Alternativen Medien - als Journalisten bekämt ich ne Kriese.


      3 2 Melden
    • Echo der Zeit 29.07.2018 11:46
      Highlight @ Leinher - Jens Bernert gibt vor Gericht an - "Er schreibe abends, so nach 22 Uhr, wenn sein Kind im Bett sei und er Zeit habe, „Fehler in den Medien“ aufzudecken" Ein Held der gerechten Alternativen Medien - Er Beleidigt und wer kritisch nachfragt wird ignoriert - so Funktionieren diese Pseudo Medien. https://www.heise.de/forum/Telepolis/Kommentare/Fragwuerdige-Beweise-eines-Sarin-Einsatzes-in-Chan-Schaichun/Ah-wieder-Telepolis-Propaganda-Zeit/posting-30630639/show/
      2 3 Melden
    • Dirk Leinher 29.07.2018 12:09
      Highlight @Echo
      Sie versuchen die Quelle unglaubwürdig zu machen, statt zu argumentieren.
      Welche Aussagen von Jens Bernert im Artikel Rubikon betreffend Weisshelmen ist denn nun falsch? Es geht um die Weisshelme falls Sie das nicht bemerkt haben sollen.
      3 2 Melden
    • Ueli der Knecht 29.07.2018 13:20
      Highlight SemperFi: Ich sage nur, dass sich die IS offenbar (!) unter den Schutzschild des IDF bewegt, und dass kürzlich erfolgte militärische Interventionen des IDF dem IS in die Hände spielten. Das sind Fakten!

      Natürlich ist klar, dass Assads, Irans oder russische Behauptungen keine schlagende Argumente sind.

      Genausowenig wie wenn du behauptest, Israel wehre sich "in erster Linie gegen den iranischen Staatsterrorismus". Das sind auch nur Israels Ausreden für völkerrechtswidrige Aggressionen.

      Faktisch schwächt Israels IDF syrische Truppen, die gegen den IS kämpfen. Das sind nunmal Fakten!
      3 3 Melden
    • Ueli der Knecht 29.07.2018 13:44
      Highlight EdZ: Es stünde ja in deinem zweiten Link, dass das Gericht nicht die Wahrheit der Story überprüfe. Letztlich können doch mündige Medienkonsumenten selber kritisch die Quellen und allenfalls die Motive der Medienschaffenden hinterfragen.

      Ich meine nur, aufgrund der mir vorliegenden Informationen, dass die zahlreichen völkerrechtswidrigen militärischen Aggressionen von Israels IDF in und gegen Syrien letztlich den Terroristen Luft und Raum verschaffen.

      Natürlich höre ich auch die vielen Ausreden der Israelis. Die scheinen mir aber etwa gleich abstrus wie Surf&Turfs Hisbollah-Hamas-These.
      2 2 Melden
    • Echo der Zeit 29.07.2018 14:29
      Highlight @ Leinher: Die Quelle unglaubwürdig zu machen - Kann man gar nicht, der ist Unglaubwürdiger wie jeder Blick Journalist.

      @Ueli: Deine Punkte die du da aufzählst sind grossenteils keine Fakten - sondern Behauptungen, ausser sie verfügen über sehr sehr Gute Quellen in Syrien und Israel - und zwar nicht zu Medien sondern Militärs/Geheimdienst um zu Behaupten es seien Fakten. Das Verhältnis zwischen Israel/Syrien so Komplex - Da kommen auch ausgewiesene Nah Ost Experten ins Schwitzen.
      2 4 Melden
    • Ueli der Knecht 29.07.2018 19:34
      Highlight EdZ: Die israelischen Aggressionen gegen Syrien sind unbestritten.

      Das betrifft die zahlreichen Abschüsse von syrischen Rakten (die gegen IS gerichtet waren), sowie den Abschuss des syrischen Kampfjets (der IS-Stellungen angriff), und die zahlreichen israelischen Angriffe auf syrische Bodenstellungen, zum Teil Abschussrampen (die gegen Terroristen gerichtet waren) sowie auch (angeblich iranische) Bodentruppen, die ebenfalls gegen Terroristen kämpften.

      Insofern sind das unbestrittene Fakten. Da braucht es keine Geheimdienstinformationen, sondern nur normaler Nachrichtendienst.
      5 2 Melden
    • Surf & Turf 30.07.2018 00:48
      Highlight Ueli, WTF? Israel befindet sich seit seiner Gründung abwechslungsweise in latentem oder offenen Kriegszustand. Als Schweizer hast du (zum Glück) nicht den Ansatz einer Ahnung, wie es ist, so zu leben. Stell dir vor, Merkel, Macron, Mattarella und V. d. Bellen würden permanent drohen, uns von der Landkarte zu radieren. Würdest du (gerade mit deinem Nicknamen) nicht auch auf alles schiessen, was auch nur ansatzweise bedrohlich in deine Richtung schaut? Der IS weiss das. Und nutzt es aus. Soll Israel seine Deckung runterfahren? Vielleicht. Nicht leicht, bei solchen Nachbaren. Verständlich?
      2 2 Melden
    • Dirk Leinher 30.07.2018 05:25
      Highlight @echo
      Teilen sie uns Uninformierten doch bitte nun noch mit welche Aussagen über die Weisshelme im von mir verlinkten Artikel nicht stimmen sollen. Begründen Sie diese ebenfalls mit Quellen die Ihre Aussagen stützen.
      2 2 Melden
    • Ueli der Knecht 30.07.2018 13:05
      Highlight Surf&Turf: "Als Schweizer hast du (zum Glück) nicht den Ansatz einer Ahnung, wie es ist, so zu leben."

      Du hast auch keine Ahnung, ob deine Vorurteilte denn stimmen. Ich habe vermutlich sehr viel mehr Kriegserfahrung als du, und ich weiss, was es bedeutet, weil ich es selber erfahren musste und muss, was Krieg anrichtet mit den betroffenen Menschen und ihren Familien.

      In meinen Augen versuchst du einfach, die Aggressionen von Israel schön zu reden, und deren Einsatz zugunsten der Terroristen nicht nur zu rechtfertigen sondern auch zu verharmlosen.
      2 4 Melden
  • Snowy 27.07.2018 14:56
    Highlight Hatte auf meinen Reisen im Nahen Osten oft und gerne Kontakt mit Drusen.

    Ganz, ganz feine Leute sind das.

    Schmerz.
    143 5 Melden

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