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Letzte «IS»-Kämpfer in Baghus sind umzingelt – und leisten erbitterten Widerstand



In this Sunday, March 10, 2019 photo, U.S.-backed Syrian forces stand guard as civilians wounded by airstrikes, during an offensive on the last area held by Islamic State group extremists, arrive by truck at a reception area for evacuees, in Syria's eastern Deir el-Zour province near the Iraqi border, outside of Baghouz, Syria.

Baghus ist heftig umkämpft. Bild: AP/AP

Nach dem Abzug tausender Kämpfer und Zivilisten aus der letzten Bastion der Terrormiliz «Islamischer Staat» («IS») im Osten Syriens leisten die verbliebenen Dschihadisten erbitterten Widerstand.

Die Kämpfe in der Nacht zu Montag seien «sehr heftig» gewesen und die «IS»-Miliz in Baghus setze Selbstmordattentäter und Autobomben ein, sagte Aras Orkeisch, ein Kommandant der Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF), die das Dorf seit Monaten belagern. Seine Kämpfer hätten mehrere mit Sprengstoff präparierte Autos in die Luft gesprengt, die in ihre Richtung gekommen seien, sagte Orkeisch.

Ein anderer Kommandant der kurdisch-arabischen Allianz sagte, ihre Einheiten hätten mehrere Stellungen der Dschihadisten in dem Dorf an der irakischen Grenze erobert. Die «IS»-Miliz feuere mit schweren Waffen zurück und habe versucht, die SDF-Kämpfer mit Selbstmordattentätern zu attackieren, sagte der Kommandeur.

SDF-Sprecher Mustafa Bali sagte, die internationale Anti-«IS»-Koalition habe die «IS»-Stellungen bombardiert. Er schätzte, dass sich noch 1000 bis 1500 Dschihadisten in Baghus befinden.

Zehntausende geflüchtet

In den vergangenen Wochen hatten zehntausende Menschen das Dorf verlassen, darunter auch tausende Kämpfer. Die Belagerer hatten nicht mit so vielen Menschen gerechnet und ihre Offensive wiederholt ausgesetzt, um ihren Abzug zu erlauben.

Auch in der Nacht zu Montag wurden die Kämpfer unterbrochen, als sich mehrere hundert Menschen den SDF-Kämpfern ergaben, wie Orkeisch sagte. Seit dem Beginn der Belagerung im Dezember verliessen rund 60'000 Menschen das Dorf.

Die meisten wurden in das Internierungslager Al-Hol im kurdischen Nordosten Syriens gebracht. Auf dem Weg starben laut Hilfsorganisationen mehr als hundert Menschen, die meisten von ihnen Kinder. (aeg/sda/afp)

Ein halbes Jahr im Flughafen

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Video: watson/nfr

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