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epa05281942 Syrians gather at the site of airstrikes in the rebel-held neighbourhood of Kalasa in Aleppo, Syria, 28 April 2016. At least 34 people were killed by shelling and missile fire in the Syrian city of Aleppo, the largest in the north of the country, the Syrian Observatory for Human Rights, or SOHR, reported on 28 April. Among those were at least 20 people killed by the airstrikes of warplanes, the identity of which is still unknown, in the neighborhoods of Bustan al-Qasr and al-Kalasa, according to SOHR.  EPA/ZOUHIR AL SHIMALE

28. April 2016 in Aleppo: Nach einen heftigen Luftanschlag bringen sich Überlebende in Sicherheit.  Bild: ZOUHIR AL SHIMALE/EPA/KEYSTONE

167'000 Menschen starben 2015 in bewaffneten Konflikten

Durch bewaffnete Konflikte sind im vergangenen Jahr nach einer Studie 167'000 Menschen weltweit ums Leben gekommen. 80 Prozent davon seien in sechs grossen Konflikten gestorben.



Dies sind die Konflikte in Syrien, Mittelamerika, Mexiko, Afghanistan, Nigeria und im Irak, wie das Internationale Institut für Strategische Studien (IISS) in seinem am Donnerstag veröffentlichten Jahresbericht festhielt.

Knapp ein Drittel aller 2015 in Konflikten getöteten Menschen starb in Syrien. Die Zahl der Toten in dem Land bezifferte das Londoner Institut auf 55'000. Mehr als ein Fünftel aller Getöteten waren Konflikten in Mexiko oder Mittelamerika geschuldet.

In Afrika südlich der Sahara verloren trotz des Kampfes gegen die Terrororganisation Boko Haram in Nigeria weniger Menschen ihr Leben durch Konflikte. Währenddessen stieg die Zahl in Afghanistan dramatisch an – von 3500 Toten 2013 auf 15'000 im vergangenen Jahr.

Regierungen hätten es 2015 etwa im Irak, in Syrien, Somalia oder dem Jemen geschafft, Gebiete von Rebellen zurückzuerobern. «Oft wurde das mit Hilfe von ausländischen Alliierten erreicht», sagte IISS-Chef John Chipman laut einer Mitteilung. (rar/sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Spooky 05.05.2016 21:44
    Highlight Highlight Die Waffenproduktion könnte auf der ganzen Welt innerhalb kurzer Zeit zum Erliegen gebracht werden. Innerhalb kurzer Zeit heisst: innerhalb eines halben Jahres. Leider gibt es nur wenige Leute, die daran interessiert sind.
  • ZHighlander 05.05.2016 11:44
    Highlight Highlight Interessant! Und dennoch beschäftigt sich der UNO Menschenrechtsrat die meiste Zeit mit Israel. Wie verlogen!

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