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Bilder, die traurig – und zugleich hoffnungsvoll stimmen: So schön war es in Aleppo, Homs und Rakka vor dem Krieg

06.02.16, 15:24 08.02.16, 13:14


Der Frieden in Syrien ist einmal mehr in weite Ferne gerückt, seit die Gespräche in Genf unterbrochen wurden und die Entscheidungsschlacht in Aleppo Tausende zur Flucht zwingt. Angesichts der apokalyptischen Bilder aus dem Bürgerkriegsland ist es manchmal schwierig, sich Frieden dort überhaupt vorzustellen. Wer «Aleppo», «Homs» oder «Rakka» hört, denkt unweigerlich an Leid und Zerstörung.

Die folgenden 26 Fotos stammen aus einem anderen Syrien. Die meisten entstanden 2010 kurz vor Ausbruch des Konflikts und zeigen ein Land ohne «IS», Fassbomben und Kinderleichen. Kein Paradies, denn grundlos gingen wenig später nicht Zehntausende auf die Strasse. Aber eine Normalität, die in den Ruinen und in den Flüchtlingsströmen verloren ging – und irgendwann vielleicht, hoffentlich, wiederkehrt.

Aleppo (حلب)

«Aleppo hat sich bis heute die Atmosphäre eines arabischen Marktplatzes bewahrt, in dem Menschen ihren Geschäften nachgehen, wie sie das seit Jahrhunderten tun. In den Strassen hallen die Geräusche von Pferdefuhrwerken auf Kopfsteinpflaster oder der schnellere Takt von Kurieren auf Eseln, immer noch die schnellste Fortbewegungsart im Labyrinth des Suqs mit seinen Gerüchen von Olivenseife, exotischen Gewürzen, Kaffeeröstereien und gegrilltem Schawarma».

Aus dem Lonely Planet Syria & Lebanon 2008
 

Der weltberühmte Al-Madina-Suq (04.10.2010).
Bild: Flickr/fulvio spada

Kino Rametta (19.10.2008).
bild: flickr/Martijn.Munneke

«Du musst unbedingt den Kirsch-Kebap probieren, in Aleppo findest du das beste Essen Syriens» (06.06.2010).
Bild: Flickr/joseph bautista

Mädchen an der kunstvoll geschmiedeten Brüstung eines Balkons (09.06.2008).
bild: flickr/chris martin

Die Shukri-al-Quwatli-Strasse, in der französischen Mandatszeit Rue de France genannt (19.10.2010).
Bild: FlickrIirishtravel

Ein Relikt aus der französischen Mandatszeit? (09.06.2008).
bild: flickr/chris martin

Umtrunk mit Zigarette (24.10.2010).
Bild: flickr/fulvio spada

Homs (حمص‎)

«Das christliche Viertel von Homs ist eines der gastfreundlichsten und entspanntesten in ganz Syrien und die Bürger gelten als die freundlichsten im Land. Das und die vielen Pärke und Gärten, Strassencafés, Maiskolbenstände sowie der wiederhergestellte Suq, wo die Handwerker noch immer arbeiten, machen Homs zu einem wunderbaren Ort, an dem man ohne weiteres ein paar Tage Halt machen kann.»

Aus dem Lonely Planet Syria & Lebanon 2008

Stadtansicht (10.07.2010).
Bild: Flickr/irishmexi

Autoscooter im Vergnügungspark (11.07.2010).
Bild: Flickr/irishmexi

Süssigkeiten (15.07.2010).
bild: flickr/irishmexi

Khalid-ibn-al-Walid-Stadion, Heimstätte des traditionsreichen Fussballclubs Al-Karamah SC (in Blau) (27.02.2009).
bild: wikipedia/Firas1977

Generationen im selben Haushalt (09.07.2010).
Bild: Flickr/irishmexi

Grosse Al-Nuri-Moschee (24.02.2009).
bild: wikipedia/Zozo2kx

Damaskus (دمشق‎)

«Der Legende nach war der Prophet Mohammed auf einer Reise von Mekka, als er Damaskus von einem Gebirgszug aus erblickte. Er weigerte sich, die Stadt zu betreten, denn er wollte nur einmal ins Paradies einziehen – nach seinem Tod.»

Aus dem Lonely Planet Syria & Lebanon 2008

Strassenszene (28.11.2010).
Bild: Flickr/Marc Veraart

Salep-Eis mit Pistazien-Topping in einer Gelateria im Suq al-Hamidiya (23.06.2009).
Bild: Flickr/Paul Stocker

Ostern in der Maryamiyeh-Kirche (04.04.2010).
Bild: AP/bassem tellawi

Seilmacher in einer Nebenstrasse (26.12.2009).
Bild: flickr/paul keller

Leggins-Auslage (26.12.2009).
Bild: Flickr/paul keller

Kinder spielen im Innenhof der Umayyaden-Moschee (23.05.2009).
Bild: Flickr/arian zwegers

«Die kleinen, symmetrischen Freuden im Leben: Zwei Freunde, zwei Tassen Tee, zwei Stühle und ein Backgammon-Brett auf dem Trottoir im Stadtteil Salihiya» (27.12.2009).  
Bild: Flickr/paul keller

Schulausflug im prächtigen Azim-Palast (25.02.2005).
Bild: Flickr/Iñaki Queralt

Rakka (الرقة‎)

«Rakka ist eine staubige Stadt mit wenig Argumenten, die Reisende anziehen würden. Im 8. und 9. Jahrhundert vor Christus allerdings, als die Stadt noch Rafika hiess, soll sie ein prächtiger Ort und die Sommerresidenz des legendären Abbasiden-Kalifs ar-Raschid aus Tausend und eine Nacht gewesen sein.»

Aus dem Lonely Planet Syria & Lebanon 2008

Abdul-Salam-Ojeily-Festival 2010 (21.02.2010).
Bild: Flickr/beshr abdulhadi

Grossartige Bildstrecke über eine Handball-Mannschaft in Rakka (28.10.2008).
screenshot: flickr/olivier timbaud

Der Euphrat bei Rakka (04.09.2005)
bild: wikipedia/zeledi

Mann in Gedanken (14.02.2010).
Bild: Flickr/beshr abdulhadi

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Brikne, 20.7.2017
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    Alle Leser-Kommentare
  • martin44 08.02.2016 22:04
    Highlight Offenbar wussten unsere Vorfahren vor Jahrtausenden bereits, dass nach dem Aufbau die Zerstörung folgt und schnell herrschen auch in arabischen Ländern "alt-testamentliche" Zustände. Nachdem der Schöpfer den Menschen erschaffen hatte, musste ihm was aufgefallen sein und er sah von weiteren Experimenten ab - hat mal ein Schlauer herausgefunden. Offenbar schaut auch Allah mit seinem Propheten dem Treiben im Morgenland tatenlos zu. Es ist nicht aus der Luft gegriffen, dass die Situation auf der Welt in vielen Belangen in Zukunft kippen wird. Viel Glück für diejenigen, die dann dabei sind!
    0 6 Melden
  • Dä Brändon 08.02.2016 09:44
    Highlight ...und dann kam Uncle Sam mit seinem Geld.
    23 14 Melden
  • Toerpe Zwerg 06.02.2016 20:31
    Highlight Was fuer eine unglaubliche Tragoedie. Was genau ist eigentlich geschehen, dass es soweit kommen musste, dieses grossartige Land komplett in Schutt und Asche zu legen?
    64 5 Melden
    • Toerpe Zwerg 07.02.2016 00:22
      Highlight Das ist kein Interview, das ist ein durchsichtiges "sich den Ball zuspielen" von zwei Kriegspartnern. Die vollkommen reine Propaganda. Komplett Nutzlos und angesichts meiner Frage ein Hohn, mit sowas zu kommen.
      45 28 Melden
    • Toerpe Zwerg 07.02.2016 08:36
      Highlight Dass man ihm zuhoeren kann um seine Meinung zu bilden verneine ich nicht. Das setup, was RT bietet ist aber derart jaemmerlich und auf Desinformation ausgelegt, dass in dem fall auch die IS Propagandavideos sich lohnen wuerden angeschaut zu werden. Tun sie aber nicht. Assad haette durchaus eine reelle Chance gehabt, das Desaster zu verhindern - um den Preis seiner Macht.
      25 22 Melden
    • Toerpe Zwerg 07.02.2016 09:24
      Highlight Nein, ist sie nicht. Diese Erklaerung ist mir aber zu oberflaechlich.
      15 17 Melden
    • Tobias K. 08.02.2016 09:01
      Highlight Syrien ist ein weiteres Opfer des hochgejubelten arabischen Frühlings, als die Welt naiv dachte, dass in arabischen Ländern westliche Demokratie eingeführt werden könne. Die Resultate sehen wir ja. Der IS hat lediglich die Gunst der Stunde und das Chaos, welches sich Rebellen und Assad-Armee lieferten, genutzt und ihr Terrorregime installiert. So auch Afghanistan, Irak etc. Der Westen sollte vielleicht mal lernen die Finger von der arabischen Welt zu lassen. Aber Rohstoff- und Waffengeschäfte sind wohl einfach zu verlockend.
      22 2 Melden
  • max the mechanic 06.02.2016 20:16
    Highlight Seht sie euch an. Diese kultivierten Menschen behandeln wir wie vieh, wenn sie vif unserer Türe stehen. Ohne gläubig zu sein, aber wir verraten täglich unsere christlich, humanistischen werte. Noch nie. davon gehört? Herr google und frau weikipedia können dir auskunft geben...s
    52 24 Melden
    • Retarded Wizard 07.02.2016 00:20
      Highlight "Ohne gläubig zu wirken, aber wir verraten unseren christlichen "..

      Tut mir Leid, aber Sie wirken gläubig.

      Und in Zukunft, bezeichnen Sie doch nicht Ihre persönlichen Wertevorstellungen, als allgemein gültige Richtlinien der moralischen Korrektheit.
      23 41 Melden
    • max the mechanic 07.02.2016 08:21
      Highlight Ich und gläubig, das sollte meine verstorbene Grossmutter lesen würde. Meine Frau hat sich vor Lachen auf dem Boden gewälzt. Bitte lesen sie über unsere Geschichte und die Entwicklung unserer Werte nach. Ein schöne Sonntig.
      17 10 Melden
    • Retarded Wizard 07.02.2016 12:47
      Highlight Wer von christlichen Werten spricht, kann so ungläubig nicht sein.

      Unsere Werte sind heute bestimmt nicht christlich humanistisch. Ich glaube Sie leben in einer anderen Schweiz als ich.

      Profit um jeden Preis, ist da eher unsere Devise, egal wer darunter leidet (Nestle, UBS, Credit Suisse, Novartis, Waffenexporte u.v.m)

      Übrigens, behandle ich "Vieh" nicht schlecht.




      20 2 Melden
  • Don Huber 06.02.2016 19:20
    Highlight Scheiss Terror, scheiss Krieg....da könnte man heulen, wenn man diese Bilder sieht :-( Es könnte so schön sein ohne die ganze nutzlose Gewalt.
    84 2 Melden
  • panaap 06.02.2016 17:27
    Highlight Soviel zu denen die sagen die Flüchtlinge sollen dorthin zurück wonsie herkommen
    120 8 Melden

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