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Was gerade in Aleppo passiert, ist «schlimmer als Auschwitz» – warum wir uns schämen werden

09.08.16, 19:57 11.08.16, 14:11


Wie aus einem Computerspiel, doch es ist tödliche Realität: Kampfszene in Aleppo. screenshot

Henryk M. Broder ist ein äusserst streitbarer Mann. Wird etwa eine Hühnerfarm mit einem KZ verglichen, ist demjenigen eine Breitseite des jüdischen Journalisten gewiss. Und dieser Deutsche hat sich nun zur Lage in Aleppo geäussert. Er schreibt in der Welt:

«Für mich ist Aleppo schlimmer als Auschwitz.»

ARCHIV: Der Journalist und Autor Henryk M. Broder posiert bei einem Photocall zur Fernsehreihe

Journalist Henryk M. Broder. Bild: AP dapd

Auschwitz sei Vergangenheit, gut dokumentiert und könne sich nicht wiederholen, erklärt Broder. Aleppo sei aber nun mal Gegenwart: «Das Morden und Sterben wird live übertragen. Keiner wird sagen können, das Schlachtfest habe unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattgefunden», hält er uns den Spiegel vor.

«Aleppo geschieht vor unseren Augen – schämt euch!»

Alles bloss markige Worte? Mitnichten! Die Lage in der einstigen Wirtschaftsmetropole sei «katastrophal», warnt die UNO: In der Stadt gibt es seit vier Tagen kein Wasser mehr. Strom gibt es nur selten – und das bei Temperaturen von bis zu 40 Grad. In den von «Rebellen» kontrollierten Stadtgebieten sind 275'000 Menschen eingeschlossen, im Grossraum Aleppos sind zwei Millionen von den schweren Gefechten betroffen.

UNO fordert 48-stündige Feuerpause für Aleppo

Die Vereinten Nationen haben erneut eine 48-stündige Feuerpause in der Stadt Aleppo für humanitäre Hilfeleistungen gefordert. Mitarbeiter der Hilfsorganisationen könnten aufgrund der schlechten Sicherheitsbedingungen nicht zur Stadt vordringen, wie UNO-Nothilfekoordinator Stephen O'Brien sagt. «Sie sind mutig, aber sie wollen keinen Selbstmord begehen – wir müssen ihre Sicherheit gewährleisten», so O'Brien am Dienstag bei einem Treffen des UNO-Sicherheitrats in New York. (gin/sda/dpa)

Die Assad-Truppen hatten Mitte Juli die Rebellenviertel komplett eingeschlossen, doch gelang es radikalislamischen Aufständischen kürzlich, den Belagerungsring wieder zu durchbrechen. Nun drohen die von der Regierung gehaltenen Bezirke im Westen von der Aussenwelt abgeschnitten zu werden. Zumindest gelang es der Regierung jüngst, über eine Strasse im Norden einen Konvoi mit Hilfsgütern in die Stadt zu bringen.

Propaganda-Video der syrischen Regierung. YouTube/South Front

Zeichen setzen: Arzt geht mit Frau und Baby zurück

Und die humanitäre Lage wird immer prekärer – nicht zuletzt, weil immer wieder Spitäler bombardiert werden. Ein besonderer Lichtblick für die Eingeschlossene war deshalb die Ankunft syrischer Ärzte aus Grossbritannien: Einer von ihnen, Hamza al-Khatib, nahm seine Frau mitsamt Baby auf die gefährliche Reise zurück in die umkämpfte Stadt. Ein Film des britischen Senders «Channel 4» gibt einen Eindruck davon, was in Syrien gerade passiert.

Es ist, wie Broder gesagt hat: Wir sind bei dieser Belagerung mehr oder weniger live dabei. Etwa durch Drohnenvideos aus dem Krisengebiet, die wirken, als kämen sie aus einem Computerspiel, die aber tödliche Realität sind. Hier etwa sieht man den Beschuss eines Hauses durch Panzer der Aufständischen-Koalition.

Das Video zeigt noch eine weitere Geissel dieses Krieges: Es wurde von Fatah al-Scham gemacht, die früher unter dem Namen al-Nusra-Front firmierte. Es handelt sich also um Propaganda der Islamisten, die wie andere «Rebellen» gegen die Truppen Assads kämpfen. 

Rebel fighters gather in an artillery academy of Aleppo, Syria, August 6, 2016. REUTERS/Ammar Abdullah

«Rebellen» bei einer Lagebesprechung am 6. August in Aleppo. Bild: AMMAR ABDULLAH/REUTERS

Der eine ist des anderen Terrorist ...

Auf der Gegenseite wird die syrische Armee am Boden von unter iranischem Kommando stehenden irakischen und afghanischen Kämpfern und Milizionären der schiitischen Hisbollah unterstützt. Hinzu kommt massive Luftunterstützung von Russland

Ein russisches Video zeigt einen aktuellen Bombenangriff auf Aleppo. YouTube/loner loneranger

Und wer sind nun die Guten? Die Islamisten ja wohl nicht. Vielleicht die Russen? Denen wird gerade vorgeworfen, sie setzten international geächtete Brandbomben ein, wie der Telegraph berichtet. Der Hisbollah wird seit jeher Terrorismus vorgeworfen. So wie die Türkei den Kurden Terrorismus vorwirft.

... oder anders: Der Teufelskreis

Die USA unterstützen «Rebellen», die anscheinend Kinder köpfen, während die Briten eigene Truppen nach Syrien geschickt haben, die ebenfalls die «Rebellen» unterstützen, aber auch gegen den «IS» und Fatah al-Scham vorgehen sollen, die auch gegen Assad und Co. kämpfen. Und wenn Russland wieder bombardiert, macht die Fatah al-Scham ein Drohnenvideo, das dann von der britischen «Daily Mail» verbreitet wird.

Die Fatah al-Scham alias Ex-Nusra-Front bezieht ihre Gelder laut «Independent» aus Saudi-Arabien, dem guten Verbündeten der USA. Womit wir wieder am Anfang wären.

Syria Democratic Forces (SDF) fighters walk with people that fled their homes due to clashes between Islamic State fighters and Syria Democratic Forces (SDF) towards safer parts of Manbij, in Aleppo Governorate, Syria, August 7, 2016. REUTERS/Rodi Said

Kämpfer der kurdisch-dominierten «Demokratische Kräfte Syriens» (SDF, gegründet 2015) begleiten Flüchtlinge .  Bild: RODI SAID/REUTERS

Das ist das Problem dieses Konflikts: Er ist extrem unübersichtlich und vielschichtig. Wer die Guten sind, ist nicht ohne Weiteres festzumachen. Wer die Verlierer sind, ist dagegen sonnenklar: die Zivilisten. Kinder, Frauen, Männer, Alte.

A girl stands near Syria Democratic Forces (SDF) fighters on a damaged street in Manbij, in Aleppo Governorate, Syria, August 7, 2016. REUTERS/Rodi Said

Kind in Manbij im Gouvernement Aleppo am 7. August. Bild: RODI SAID/REUTERS

Die USA setzen Hunderte Millionen Dollar ein, um die «Rebellen» zu unterstützen. Grossbritannien hat mittlerweile Bodentruppen in dem Land. Wir sehen alle zu, wie das einst kulturell reiche Syrien dem Erdboden gleichgemacht wird und Menschen sterben. Womit wir wieder bei Henryk M. Broder wären.

Was wäre denn seine Lösung für diese Tragödie? Der Autor bleibt sich treu, konsequent, streitbar:

«Niemand soll sich später darauf berufen, er habe nichts mitbekommen oder es sei unmöglich gewesen, das Geschehen mit militärischen Mitteln zu stoppen, so als wäre die NATO ein Traditionsverein, der Trachtenkapellen zu Volksfesten entsendet.»

Henryk M. Broder in der Welt.

Ein Eingreifen der NATO wäre immer noch ein Krieg gewesen, der Tod und Zerstörung bedeutet hätte. Vielleicht wäre von dem alten Syrien zumindest ein Stückchen übrig geblieben. Doch in Libyen, wo es ähnliche Konstellationen gegeben hat und wo NATO-Staaten bombardierten, herrscht mittlerweile bekanntlich auch nicht gerade Frieden.

So oder so, unbestritten bleibt Broder bei: Das Morden geht weiter. Und wir sehen zu. Er hat sicherlich Recht: Wir werden uns schämen müssen.

Kinder in Kriegsregionen

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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    Alle Leser-Kommentare
  • jogurt 06.04.2017 15:50
    Highlight Der Syrien Krieg ist ein Rohstoffkrieg der Grossmächte. Assad ist gegen eine Erdgaspipeline von Katar/ Saudi-Arabien durch sein Land in die Türkei. Dadurch stütz er die russischen Interessen welche die grössten Erdgaslieferungen nach Europa tätigen (weniger Konkurrenz für Putin). Nur, die USA und die NATO - Länder sind so oder so bestrebt Russland zu schwächen und haben somit ein geostrategisches Interesse Assad zu stürzen (vgl. Ganser, illegale Kriege 2016, orell füssli).
    0 2 Melden
  • rodolofo 11.08.2016 07:54
    Highlight Ja das ist wirklich eine Art "Modernes Auschwitz", was da in Aleppo passiert.
    Aber wie kann man das verhindern?
    Assad geniesst die Unterstützung der Russischen Armee bei seiner "Befreiung" (Erinnert mich an der Spruch über einem KZ-Eingangstor: "Arbeit macht frei!").
    Ein direkter Konflikt mit Moskau könnte eskalieren bis zu einem Atomkrieg!
    Die vernünftige Vorsicht des "Westens" nutzen die brutalen Machtmenschen Putin und Assad aus, um die "Terroristen" (alle, welche sich nicht "brechen" lassen) auszuräuchern, auszuhungern, gefangen zu nehmen, zu foltern und zum Verstummen zu bringen...
    9 13 Melden
  • whatthepuck 10.08.2016 15:25
    Highlight Wieso sollen unsere europäischen Männer in Syrien sterben damit dort Frieden herrscht? Ich seh's nicht so ganz. Ein Eingreifen der NATO bedeutet tote Europäer. Nein danke.
    21 30 Melden
    • Lami23 10.08.2016 22:43
      Highlight Glaub mir den toten Europäer nimmst du lieber inKauf als die Folgen die irgendwann auch uns treffen/noch mehr treffen werden...
      4 13 Melden
    • baBIELon 11.08.2016 09:32
      Highlight @whatthepuck. Der Westen bereichert sich seit Menschen gedenken bei den schwächeren. Es werden aufgrund von geopolitischen Interessen Bürgerkriege ins leben gerufen und rechtmässig demokratisch gewählte Machthaber versucht man durch Marionetten zu ersetzen um mehr Geld zu machen! Wieso sollen europäische Männer in Syrien sterben? Damit wir beenden, was wir (der Westen) angefangen haben.
      11 3 Melden
    • Saraina 15.03.2017 15:03
      Highlight Ohne tote Russen und Amerikaner sähe Europa heute anders aus.

      Wobei... Mal abwarten wie sich dieses Wahljahr entwickelt....
      2 0 Melden
  • BeWi 10.08.2016 14:46
    Highlight ich finde es schon merkwürdig, dass es nie auf den Punkt gebracht wird! Es liegt doch auf der Hand: in Syrien findet der Kalte Krieg statt! Der Westen unterstützt die Rebellen da diese gegen Assad sind und Assad ist pro Russland. Genau gleich wie in Afghanistan. Vielleicht mögen sich ein paar Leute noch erinnern: die USA hat Bin Laden und die Al Kaida geschaffen. Ich bin fast sicher, die Geschichte wird sich wiederholen. Sollte der Westen jetzt die Rebellen fallen lassen, wird sich der eine oder andere Verrückte an den USA rächen wollen.
    17 13 Melden
    • Echo der Zeit 10.08.2016 18:54
      Highlight Bin Laden/Al Kaida und der IS sind zwei Paar Schuhe. Die USA oder besser Bush und seine "Berater" haben mit Ihrem Hirnlosen einmarsch in den Irak, und der auflösung des Irakischen Militärs dem anschliessendem Bürgerkrieg dazu beigetragen das der IS überhaupt entstehen konnte. Diktatoren sorgen für Ruhe (Gadafi,Sadam,Assad) doch wenn dann, das Ende kommt, wirds Heiss - und das kommt bei Diktatoren jrgendwann.
      10 6 Melden
    • silverback 10.08.2016 23:31
      Highlight @Echo: nur komisch, dass all diese Herren über Jahre hofiert wurden vom Westen. Solange sie nach dessen Pfeife getanzt haben jedenfalls.
      6 2 Melden
    • rodolofo 11.08.2016 08:14
      Highlight Korrektur:
      Die US-Invasion im Irak und der Sturz von Saddam Hussein hat das Gleichgewicht hin zu den vorher unterdrückten Schiiten verschoben.
      Diese haben dann ihrerseits damit begonnen, die Sunniten zu unterdrücken. Da die Sunniten nicht im neuen Irak integriert wurden, haben sich Reste der Hussein-Diktatur dem Islamischen Staat angeschlossen.
      "Lachende Dritte" waren vorübergehend die Kurden, was den Türken nicht gefiel. Also versuchte die Türkei, durch heimliche Unterstützung von Islamisten in Syrien, die Kurden zurückzubinden.
      Alles sehr verworren und verwirrend...
      10 1 Melden
    • Echo der Zeit 11.08.2016 18:30
      Highlight @Safran - Jemen ist auch so ein Konflikt zwischen Suniten und Schiiten, und auch die situation in Bahrain ist zwischen diesen Gruppen geladen.
      2 1 Melden
  • Daenerys Targaryen 10.08.2016 14:43
    Highlight Ich hab das Gefühl, Syrien ist ein Schauplatz und die Menschen dort sind bloss Schachfiguren für die grösseren Mächten (Russland, USA und England)... Jeder unterstützt die andere Seite dunkts mich. Und ich finde es schade das wir nicht gross etwas ausrichten können, da es so viele Zellen gibt, dass heisst, es ist nicht ein Land oder eine Nation die "Böse" ist, sondern das wir nicht wissen wer die Guten und die Schlechten sind.
    9 5 Melden
    • redeye70 13.08.2016 10:43
      Highlight Bitte die Türkei nicht vergessen! Erdogan spielt ebenso ein sehr dreckiges Spiel in Syrien. Gerade aber die Muslime schieben gerne die ganze Verantwortung auf den Westen ab. Das kommt an beim Volk, vor allem wenn zu guter Letzt Israel auch noch in den ewigen Reigen der Sündenbockfindung miteinbezogen wird. Die Lösung der Konflikte im arabischen Raum liegt alleine bei den dortigen Völkern. Der gegenseitige Hass und das Misstrauen verhindern dies. Kultur und Mentalität tragen das ihre bei.
      2 1 Melden
    • Enzasa 25.10.2016 07:53
      Highlight Mischt den der Westen nicht mit,?
      0 0 Melden
  • Bijouxly 10.08.2016 13:29
    Highlight Warum sollte ich mich schämen? Was sollen wir denn seiner Meinung nach tun, Leserbriefe schreiben? Das ist ein politisches Problem und ich glaube auch der hinterallerletzte Politiker wünscht sich nun, besser Assad unterstützt zu haben.
    24 13 Melden
    • rodolofo 11.08.2016 08:20
      Highlight Assad ist nur für seine Leute gut, nämlich für Régimetreue Allewiten. Für alle Anderen ist Assad's Régime eine Landplage!
      So ist die widersprüchliche Realität.
      Und ich glaube, das hat mit der immer noch tief verwurzelten "Stammeskultur" in Arabischen Ländern zu tun, die wir bis hinauf in die Balkanländer beobachten.
      Diiese Stämme sind schlichtwegs nicht in der Lage, ein modernes Staatswesen zu führen und zu organisieren.
      Zu einem solchen modernen Staatswesen gehört zwingend eine Demokratie, die die Anliegen aller Bevölkerungsgruppen aufnimmt und verhandelt und ein Rechtsstaat!
      6 5 Melden
    • Bijouxly 11.08.2016 11:06
      Highlight Das stimmt. Aber Fakt ist, dass Syrien unter Assad ein für arabische Verhältnisse fast schon liberaler Staat war. Der Gesellschaft an sich ging es sehr gut. Man hätte Assad auch anders, langsamer, diplomatischer absetzen können. Mit weit geringerem Schaden für Land und Leute!
      6 1 Melden
    • rodolofo 11.08.2016 19:57
      Highlight Liberal für wen?
      Wahrscheinlich nur für Alewiten und Assad-treue.
      Sie haben den Staat als Selbstbedienungsladen leergeräumt. Dieses Phänomen ist leider typisch für post-koloniale "3.Weltländer".
      In der Kolonialzeit war ein weiterer, ausländischer "Stamm", z.Bsp. Engländer, oder Franzosen, anwesend und hat die künstlichen Staaten ausgeplündert. Nach den Unabhängigkeitskämpfen übernahm diese Rolle eine Einheimische Elite, die aus einer Allianz reicher Familien, einer Minderheit, einer Region und dem Militär übernommen wurde. Das Koloniale Ausplünderungs-System aber blieb das Selbe.
      2 1 Melden
    • Enzasa 25.10.2016 07:58
      Highlight Um einen stabilen und gerechten Staat auf zu bauen muss man Demokratie leben und verstehen.
      Auch Europa hat nach jeder Diktatur zunächst blutige Kämpfe gehabt. Traurig ist, dass wir aus unserer Geschichte nichts gelernt haben,
      2 0 Melden
    • Bijouxly 25.10.2016 09:11
      Highlight Ja, nur dass in den früheren Kämpfen für Demokratie der Funke im eigenen Volk entzündet wurde. Es gab keine Waffenlieferer von aussen, die die Situation beeinflussten. Und wir in Europa haben deshalb auch alle ein anderes demokratisches System. Weil es sich entwickelt hat: und nicht weil es uns jemand aufgezwungen hat.
      2 0 Melden
  • Lami23 10.08.2016 11:57
    Highlight http://www.deutschlandfunk.de/naher-osten-wir-machen-uns-unsere-feinde-selbst.1310.de.html?dram:article_id=314398

    Ein Fachwort, an Stelle all der selbstgebastelten, Blick und 20Minuten beeinflussten komischen Aussagen.
    12 2 Melden
  • Xi Jinping 10.08.2016 10:42
    Highlight Ich finde nicht dass wir uns schämen müssen.
    Ich finde es einfach zutiefst traurig, wie sich ein Land selber zerfleischen kann.
    Ich habe mich gefragt, was genau gemacht werden muss, damit es einen Frieden gibt. Das traurige ist, es gibt nichts... oder fällt euch was ein?
    Ich meine es wollen alle Religionsgruppen den anderen ihren Glauben aufzwingen... das geht einfach nicht.
    Es kämpfen Schiiten gegen Sunniten gegen Alawiten... Die Frage ist nun...warum und wie hat es früher funktioniert und warum heute nicht mehr?
    Der Krieg in Syrien ist sehr sehr unübersichtlich...
    28 8 Melden
    • GeorgOrwell 1984 10.08.2016 11:52
      Highlight Int. Auffassung... Ich denke es geht in diesem Theme mehr um die Auswirkungen der US und EU Politik. Schlussendlich möchte kein Land Arbeitslosigkeit und Armut, und damit es genug Arbeit und Geld für alle da ist, muss produziert und verkauft werden, am besten gleich exportieren. Und was genau soll man exportieren? hmm, Waffen wären doch gut, dann hat man 2 "probleme" gelöst, 1. Überbevölkerung, 2. Arbeitslosigkeit... Deshalb ist es sehr wohl wahr, dass wir uns schämen werden / sollten... denn ohne die ertrunkenen Kinder auf der Flucht vom IS, würden wir unseren materiellen Wohlstand verlieren.
      6 18 Melden
    • Xi Jinping 10.08.2016 12:20
      Highlight Da bin ich teils auf deiner Seite. Ich denke der Export von Waffen kann gut sein. Jedoch bin ich strikte gegen Waffenexporte in umstrittene Länder (jetzt aus CH Sicht, den Export von Waffen nd HG's in die VAE oder nach Afrika) Ich denke unsere Waffenexporte sollten eig nur in Länder gehen die auch damit umzugehen wissen (DE, FR usw.)
      Nur können wir das nicht regulieren von wo die Waffen dann weiterverkauft werden wenn sie z.B. zu alt werden... Ich meine ein altes Auto verkauft man ja auch in den Ostblock anstatt es einzuschreddern...mit Waffen ists ja das selbe...leider
      5 3 Melden
    • GeorgOrwell 1984 10.08.2016 13:38
      Highlight Ich denke man kann sich die Wahrheit auch schön reden, es geht nicht um "böse" Moslems oder auch nicht um "böse" Diktatoren, und auch gar nicht darum, dass es den Leuten dort besser geht,, (Afganistan, Irak, Syrien, Aegypten etc..) kenne kein Land, in dem wir "Westlichen die Demok. dorthin gebracht habn" es den Leuten besser geht, ganz im Gegenteil, die hochgelobte Gastfreundschaft, wird in Europa mit hasserfüllten Blicken und angezündeten Asylheimen erwidert... Und genau deshalb sollten wir uns schämen, denn der "rechtsrutsch" in der EU, zeigt, dass wir es befürworten, dass Kinder sterben...
      9 7 Melden
    • GeorgOrwell 1984 10.08.2016 13:45
      Highlight Wer sich entwickeln / fortbilden / weiterkommen möchte, muss EINSICHT haben, wir müssen einsehen, was der Grund der Misere dieser Menschen ist, nur so kommen wir als Gesellschaft / Mensch weiter, ansonsten wird der Kreis irgendwann mal soo eng, dass wir unseren Nachbarn als "Feind" sehen...
      6 2 Melden
    • Xi Jinping 11.08.2016 08:12
      Highlight da bin ich ganz deiner Meinung. Ich finde es sinnlos wie (sorry) die USA in jedes Land ihre Demokratie bringen möchte...
      Ich meine ob es jetzt eine Diktatur oder sonst irgendwas ist, vorher hat es funktioniert. Ich glaube fast eine westliche Demokratie ist in diesen Ländern nicht möglich....
      Dein letzter Eintrag GeorgeOrwell den finde ich einfach Spitze. Du redest mir aus dem Herzen. Klar, kommen aber auch "böse" Menschen aber ja damit muss man halt rechnen und nicht jeden als solchen abzustempeln. Ich meine einige sind im Krieg aufgewachsen... die kennen halt nichts anderes...überleben halt..
      1 1 Melden
  • NonplusUltra 10.08.2016 07:52
    Highlight Schön wie die Bilder von Syrien vorher anzusehen sind, vielleicht sollte man Assad unterstützen, ich denke Assad hatte das Land im Griff und sorgte für Ruhe, anscheinend ist die Bevölkerung nicht fähig ihr Land selber zu regieren zu viele kleine Streitigkeiten aufgrund ihrer Religion führen zu Krieg. Pro Assad!!! Er bringt wenigstens Frieden in Syrien
    39 26 Melden
    • Echo der Zeit 10.08.2016 09:18
      Highlight Ja was - Assad ist ein unterdrücker ganz klar - noch schlimer wie sein Vater - Die Schweizer Bevölkerung wär auch nicht fähig das Land selber zu regieren wenn jahrzehntelange ne Diktatoren Familie über das Land geherscht hat - Schon zu Papa Assads Zeiten waren Politische Verfolgung und Folter Programm für Menschen die sich nicht der Familie Assad beugten. Der Bürgerkrieg ist auf dem fehlendem Demokratie verständnis von Assad gewachsen - und unterstützen sollte man in einem solchem Konflikt eh niemanden - auser MSF: Médecins Sans Frontières.
      25 15 Melden
    • Lami23 10.08.2016 11:38
      Highlight Assad ist nicht unterstützungswürdig, aber ihn beseitigen ohne einen Plan B macht keinen Sinn.
      15 2 Melden
    • Markus Hofstetter 10.08.2016 12:12
      Highlight Vielleicht ist Assad einfach das kleinste Übel. Auf jeden Fall besser, als die jetzige Situation. Klar, am besten wäre eine Demokratie. Aber davon zu reden, ist in der jetzigen Situation unrealistisch.
      12 3 Melden
    • manhunt 10.08.2016 20:48
      Highlight na dann warte mal ab bis assad wieder über uneingeschränkte macht verfügt. bis sein geheimdienst wieder einsatzfähig ist. bis seine truppen nicht mehr in gefechten gebunden sind. dann geht das schlachten erst richtig los. er wird sich an seinem volk rächen, wilkürlich und ohne mit der wimper zu zucken. die zahl der verschwundenen, verschlepten und zu tode gefolterten wird ins unermessliche steigen. wenn du schon keine ahnung hast, solltest du wenigstens auf solche naiven hurra-kommentare verzichten.
      9 7 Melden
  • taz 10.08.2016 03:14
    Highlight ...und was in palaestina seit 70 jahren passiert, ist gar nichts...
    55 29 Melden
    • gianny1 10.08.2016 09:59
      Highlight Die Zweistaatenlösung wurde von den Arabischen Staaten abgelehnt....
      23 8 Melden
    • amore 10.08.2016 11:23
      Highlight Ja klar, weil der Staat Israel gar nicht dorthin gehört.
      13 18 Melden
    • Markus Hofstetter 10.08.2016 12:34
      Highlight Ich glaube, wir würden es auch nicht befürworten, wenn die UNO "demokratisch", von mir aus sogar einstimmig (ausser natürlich der Stimme der Schweiz), entscheiden würde, dass wir ein Grossteil unseres Landes einfach mal an eine Minderheit abtreten müssten.

      @amore: Israel gehört zumindest nicht in dieser Grösse dorthin. Hätten sie nur die Gebiete mit jüdischer Mehrheit erhalten, wäre es etwas anderes.
      16 6 Melden
  • Maragia 10.08.2016 00:18
    Highlight Ja, wir sollten uns schämane, dass wir die Nato, die USA, Deutschland und die anderen kriegstreibenden Nationen in Syrien unterstützen!!
    Das Elend ist alleine die Schuld der USA und der Nato! Ich hoffe Assad gewinnt die Macht zurück und das Land kann sich erholten bzw. wieder aufgebaut werden!
    49 92 Melden
    • manhunt 10.08.2016 20:53
      Highlight das ist doch wieder mal ein sehr differenzierter kommentar, doch doch. schön ist es soo einfach. (ironie off)
      11 1 Melden
  • bangawow 10.08.2016 00:07
    Highlight Ja, wir sollten uns als Menschen für vieles schämen, für die Gier, die Macht, die Toten, die Munition, den Hass, die Wut, die Rücksichtlosigkeit, die Tiere, die wir ausrotten werden, den Egoismus, den wir an den Tag legen, die sinnlosen Traditionen, die Religionen (alle), die uns vergiften und uns kein bisschen weiterbringen.

    Und wer sich nicht schämen mag oder kann, der kann sich doch einfach glücklich schätzen, wie gut es uns geht und beim nächsten Flüchtlingsartikel einen Funken Empathie übrig haben.
    80 8 Melden
    • manhunt 10.08.2016 20:55
      Highlight danke! der war spitze! (ernst gemeint)
      3 0 Melden
  • LeChef 09.08.2016 23:38
    Highlight Schämen? Wir, alle, sollen uns schämen für einen Krieg mit dem wir nichts zu tun haben? Den andere führen, völlig unabhängig von dem, was irgendjemand in Europa tun oder sagen könnte? Für was zum Teufel sollen wir uns schämen? Als ob man einfach sagen könnte: "Stimmt eigentlich, lasst uns das ändern" Dabei würde nicht ein einziger Mensch weniger sterben, würden die Europäischen Staaten ihre Armeen schicken. Schämen? Lächerlich. Ich schäme mich nicht für etwas, für das ich nichts kann. Und der Auschwitz-Vergleich ist sowieso unter aller Sau, aber Broder darf das natürlich, weil er Jude ist...
    86 52 Melden
    • The Origin Gra 10.08.2016 09:46
      Highlight Doch auch die Schweiz gat damit zu tun!
      Sie Verkauft Handgranaten und anderes ins VAE wo es dann an al-Nusra Verschenkt wird!
      Wir sollten uns Schämen das wir den Waffenexport damals via Abstimmung nicht Verboten haben!
      35 12 Melden
    • Lami23 10.08.2016 11:39
      Highlight Nichts zu tun? Entweder verstehst du nichts von der Nahostpolitik oder bist ein guter Verdränger...
      5 8 Melden
    • LeChef 10.08.2016 14:43
      Highlight @Lami: Die Wurzel der Übel im Nahen und Mittleren Osten ist die regionale Rivalität zwischen Iran und den Arabischen Staaten sowie der Türkei. Dazu kommt die überregionale Rivalität von Russland und Nato, verschiedene nachkoloniale Konfliktlinien (Kurden, Irak, Libanon, Palästina....) sowie die grundsätzlich hohe Gewaltneigung im arabischen Kulturkreis. Der zweite Irakkrieg mag seinen Teil zu den Problemen beigetragen haben; ursächlich war er sicher nicht.
      Also, für all das kann ich nun wirklich nichts. Du etwa? Oder schämst du dich grundsätzlich für Sachen, auf die du keinen Einfluss hast?
      8 4 Melden
    • Lami23 10.08.2016 15:29
      Highlight Ganz so einfach ist es nicht. Siehe Michael Lüders, wer den Wind sät. Ob ich mich schäme? Für die europäischen Politiker, ja.
      4 1 Melden
    • GeorgOrwell 1984 10.08.2016 16:16
      Highlight Die Bösen Syrier oder? ohje, wir sollten mal anfangen die Scheuklappen wegzulegen... Es gibt keine "hohe Gewaltsneigung", wenn es so wäre, müsste man alle US-Polizisten, die ständig
      Afro Amerikaner erschiessen, auf die NR 1 unserer Liste tun, es geht immer um Geld und Macht, uns wird Angst gemacht mit Arbeitslosigkeit und wir wählen Rechts und die zetteln noch mehr Kriege an und verdienen noch mehr Geld und wir gehen friedlich "günstige All inkl. Ferien" und denken uns "Politiker sind schuld" oder eben, die "hohe Gewaltneigung" etc, Bevor wir es von anderen erwarten, müssen wir uns verbessern.
      8 1 Melden
  • hallohallo 09.08.2016 23:27
    Highlight Die USA hätte eingreifen müssen, doch Hillary Clintion (die für den Irakkrieg stimmte) beschloss sich dagegen und liess in Begahzi lieber Botschafter als Opfer der Revolution zurück. Diese Frau soll an Amerikas Macht zu dieser Zeit?
    17 63 Melden
    • Alnothur 10.08.2016 00:46
      Highlight Die USA greift ja schon seit Beginn in den Syrienkonflikt ein und unterstützt die islamistischen Rebellen... Sie machen - mal wieder, wie immer - alles nur schlimmer.
      49 4 Melden
    • Moe Mentmal 10.08.2016 00:47
      Highlight Echt jetzt? Auf diesen Artikel reagierst Du mit FoxNews/Koch Brothers Wahlkampf Propaganda?
      Da erstaunt es allerdings nicht, dass Du offenbar den Inhalt des Artikels nicht verstanden hast: Wie kompliziert und verstrickt die Situation in Syrien ist.
      Aber klar: Schuld ist natürlich Clinton.
      35 6 Melden
    • Maxime Blanchard 10.08.2016 01:17
      Highlight Die USA haben die Arschkarte gezogen. Immer erwartet man vom denen sie sollen eingreifen. Dadurch sterben junge Amerikaner aber heii Hauptsache die Schweiz ist so ein kleines Land und kann nichts ausrichten aber die Amis solle gefälligst hin. Ich finde nicht dass man mitreden darf wenn man so billige Argumente bringt welches Land sich einmischen sollte usw. Wenn sein eigenes Land immer neutral bleibt und nur zusieht was sonst noch im dieser schrecklichen Welt passiert
      31 10 Melden
    • a-n-n-a 10.08.2016 07:59
      Highlight Ein grosses "Ooohhhh" für die armen Amerikaner, die immer von anderen Ländern dazu gezwungen werden, Kriege anzuzetteln bzw. sich einzumischen. Das tut mir wirklich sehr leid!

      *IronieOff* 😂
      34 13 Melden
    • Firefly 10.08.2016 09:19
      Highlight @dziltener sogar dein Kurzzeitgedächtnis ist zu kurz... schon vergessen, die USA wollte in Syrien erst nicht eingreifen und hat dies auch lange nicht getan. Bis Obama die verhängnisvolle rote Linie Giftgaseinsatz zog.
      Auch nicht zu vergessen, ohne USA wäre Europa heute ein anderes. Im zweiten Weltkrieg hat die USA tausende Flüchtlinge aus Europa aufgenommen, wieviele Russland? Dann gab es dank den USA im westen deutschlands das Wirtschaftswunder und im osten, bei den Russen die Stasi. Das gleiche mit Süd/Nordkorea.
      15 7 Melden
    • Alnothur 10.08.2016 10:00
      Highlight Deshalb schrieb ich ja "seit dem zweiten Weltkrieg" ;) Du hast natürlich Recht, es war nicht von Anfang an. Vermasselt haben sie es trotzdem. Und der Giftgaseinsatz konnte Assad mW bis heute nicht nachgewiesen werden - vermutlich war es eine Rebellengruppe.
      5 7 Melden
    • Lami23 10.08.2016 11:49
      Highlight Ja, den Irakkrieg zu befürworten war ja auch so Weise und hat natürlich überhaupt keine toten Zivilisten und x zu Tode gefolterte nach sich gezogen...
      6 1 Melden
    • a-n-n-a 10.08.2016 15:49
      Highlight @Lami23 [keiner Nachtrag] ..und ohne den Irakkrieg (ca. 500'000 tote irakische Zivilisten) würde es den ISIS jetzt wohl auch nicht geben.
      8 2 Melden
    • Lami23 10.08.2016 16:33
      Highlight a-n-n-a genau so ist es! Wobei es auch der gedankenlosen, Plan B losen Entmachtung Gadaffis geschuldet ist.
      Vom Februar: http://www.deutschlandfunk.de/syrien-interview-zu-syrien-mit-nahost-experte-michael.694.de.html?dram:article_id=345477
      5 2 Melden
  • Firefly 09.08.2016 23:04
    Highlight Ja, jeder der dort Bomben abwirft sollte Flüchtlinge aufnehmen müssen. Ja, auch Putin.
    62 11 Melden
  • Str ant (Darkling) 09.08.2016 22:29
    Highlight Als die USA/CIA den Präsidenten in Iran absetzte ist daraus der heutige Iran entstanden.

    Als die USA das letzte mal "Rebellen" in Afghanistan unterstützte und ausbildete ging der Schuss gründlich nach hinten los.

    Persönlich sehe ich also in diesem Stellvertreterkrieg Russland als das kleinere Übel.
    46 28 Melden
    • Beobachter24 10.08.2016 12:06
      Highlight @Str ant (Darkling)

      Kurz zur Geschichte Irans.
      Nachdem die CIA Mossadegh 1953 gestürzt hatte, kamen erst mal die Jahre des Mohammad Reza Pahlavi, eine Mischung aus Autokratie, Diktatur, anti-islamistischem Säkularismus u. Dekadenz. Diese Zeit hat quasi den Boden vorbereitet für die Islamische Revolution der Ajatollahs 1979.


      Zum Rest: Zustimmung.
      4 2 Melden
  • hamurabi 09.08.2016 22:25
    Highlight Schämen sollen sich z.B. Saudi-Arabien, die ein Camp für Mekka-Pilger bereit haben 24/7, in welchem man hundertausende(!) Flüchtlinge, meist "Glaubensbrüder", unterbringen kann und man es nicht tut! Nein, stattdessen finanzieren sie bewusst das Elend und die "Rebellen" gegen den alawitschen Präsidenten, unter dem Minderheiten mehr Rechte hatten als sonst in einem Land im Nahen Osten! Und für ein Land, setzt die Schweiz ihre Fahnen in Bern auf Halbmast wenn ein A-loch dieser Königsfamilie stirbt, wohl aus poltischen/wirtscjaftlichen Gründen... Sxhämwn sollten sich hier nur mamche bestimmte!!!!
    114 6 Melden
    • The Origin Gra 10.08.2016 09:49
      Highlight Nein, in Saudi-Arabien gibt es bei einigen Vergehen die Härteren Strafen als beim IS!
      7 0 Melden
  • reaper54 09.08.2016 22:16
    Highlight Als Schweizer die Russen zu verurteilen finde ich äusserst bedenklich. Ist es doch dieses Land dem wir überhaupt unsere Freiheit zu verdanken haben. Wir Schweizer waren einst der Abschaum Europas, brutale Söldner. Aber nach Napoleon waren wir sehr viel Ruhiger und nur dank den Russen welche sich auf dem Wiener Kongress für einen Neutralen Staat im Herze Europas aussprachen existieren wir... Ansonsten sähe die Geschichte wohl anders aus.
    73 26 Melden
    • Firefly 09.08.2016 22:57
      Highlight Ja, damals war Russland noch ein Wert und wusste auch diplomatisch zu verhandeln, heute gibst nur noch putinsches Machogehabe, dreiste Lügen und Bomben.
      46 27 Melden
    • silverback 10.08.2016 00:17
      Highlight @Firefly: lol
      11 13 Melden
  • Luki Bünger 09.08.2016 21:50
    Highlight Schon geil, wie sich hier alle persönlich auf den Schlips getreten fühlen. Q.E.D.

    Danke dafür, Philipp.
    35 32 Melden
  • ElendesPack 09.08.2016 21:17
    Highlight Wieso genau werde ich mich schämen müssen?
    Wenn ich nicht Schlafwandler sein sollte, ist mir nicht bewusst, dass ich in Syrien einen Putsch gegen Assad unterstützt hätte. Ich habe keine "Rebelle", die eigentlich islamistische Söldner sind, nach Syrien eingeladen. Ich habe dort keine Bombe abgeworfen, niemanden erschossen, geköpft oder sonstwie drangsaliert.
    Sie schon Herr Dahm?
    Und wenn wir schon beim Schämen sind: Wann haben Sie das letzte Mal vor der eigenen Haustür jemandem geholfen? Einem Obdachlosen oder jemandem, der im Altersheim alleine versauert z.B.?
    94 22 Melden
    • jueporto 09.08.2016 21:45
      Highlight Dieser Kommentar gefällt mir. Bin sicher nicht gleichgültig, was im Nahen Osten abläuft und in der übrigen Welt: Kriege, kriegsähnliche Handlungen, Terrorakte, Hungersnöte, Missachtung von Menschenrechten, Vertriebene, Umweltverschmutzung etc. etc. und dafür muss ich mich schämen ? - Wieso ?
      Sollte nicht vorerst die arabische und islamische Welt mal ernsthafte Anstrengungen zur Linderung des Leides unternehmen. Und dann waere da noch eine Organisation UNO, höflichkeitshalber schreibe ich hier nicht mehr weiter....
      50 13 Melden
    • legis 10.08.2016 00:43
      Highlight Grad in der Schweiz hätten wir die Macht, kriegsunterstützende Parteien eine Lektion zu erteilen!Stattdessen wählt ein Grossteil der Bevölkerung diese saddistische Volkspartei und Konsorten!
      Wie?Wie kann es sein, dass wir tatsächlich noch Waffen an SaudiArabien liefern?Wegen all den Pussys die sich vor ein paar Ausländern fürchten!
      Wir können tatsächlich was tun, aber die Linken sind ja die dummen Linken Gutmenschen. Merkt jemand was? Krieg ist nicht gut ergo wird der “Gutmensch“ den Krieg nicht unterstützen! Da hängen wir Schweizer mit unseren demokratischen Volksentscheiden voll mit drin!
      22 14 Melden
    • Moe Mentmal 10.08.2016 01:04
      Highlight Interessant, wie die Individualisierung oder besser der Egoismus in unserer Gesellschaft offenbar dazu führt, dass viele sich gar nicht mehr vorstellen können, dass es so etwas wie ein kollektives Gedächtnis und eine gesamtgesellschaftliche Verantwortung gibt. Gerade wenn wir doch so stolz auf unsere Demokratie sind tragen wir auch die Verantwortung für unser gesamtgesellchaftliches Handeln mit. Aber im Zeitalter der selfiestickverlängerten Egos scheinen solche Gedanken fremd geworden zu sein.
      27 4 Melden
    • ElendesPack 10.08.2016 08:47
      Highlight lexlex: Ja, SaudiArabien ist ein Drecksregime. Aber schon mal überlegt, was passieren würden, wenn die Sauds nicht mehr bewaffnet und wehrlos wären? Glaubst Du, dass dann wie in Syrien "demokratische Rebellen" versuchen, die Macht zu übernehmen? Vermutlich würde genau das passieren und dann würde es in SA natürlich allen besser gehen.

      Moe Mentmal: Gerade dieses sich ewig schämen für fernste Ereignisse ist Ausdruck der Individualisierung und Vereinzelung. Auslagerung der Verantwortung dorthin, wo das eigene Verhalten eh nicht überprüfbar ist. Kollektiv würde heissen, dass Sie und ich uns um...
      1 7 Melden
    • ElendesPack 10.08.2016 08:48
      Highlight ...die Leute vor unserer Haustür und in unserem Land als Erstes kümmern würden. Und dass das alle Menschen in allen Ländern tun.
      0 4 Melden
  • Beobachter24 09.08.2016 21:09
    Highlight Der Krieg in Syrien ist ohne jeden Zweifel schrecklich, und grad was in Aleppo derzeit abgeht ist äusserst brutal und sehr schlimm.

    Trotzdem ist der Vergleich mit Auschwitz (bzw. das "schlimmer als") in mehrfacher Weise unpassend, find' ich.
    Auschwitz klingt sehr ultimativ - und Aleppo ist auch jeden Fall auch ultimativ, aber auf eine ganz andere Weise.

    Grund zum schämen haben viele, auch Journalisten wie Henryk M. Broder, die uns Monate u. Jahre lang mit falschen Informationen versorgt haben.
    87 16 Melden
    • redeye70 13.08.2016 11:15
      Highlight Finde den Vergleich sogar völlig daneben. Auschwitz war eine durchorganisierte, industrialisierte Massentötung. Beispiellos in der Geschichte der Menschheit. Viel eher würde da die Belagerung des damaligen Leniningrads passen.
      3 0 Melden
  • zombie woof 09.08.2016 21:03
    Highlight Fällt mir schwer zu glauben, dass sich jemand schämen wird. Putin, Assad und viele Helfershelfer schlachten tagtäglich Unschuldige ab, Kinder verrecken und die Welt schaut zu. Hauptsache uns geht's gut....
    29 57 Melden
    • hamurabi 09.08.2016 21:22
      Highlight Die einzigen, die Kinder abschlachten sind die zwielichtigen Islamisten die sich auf den Koran beziehen. Zeig mir ein Video, nur eines, wo ein russischer oder syrischer Soldat jemandem die Kehle durschneiden. Jedoch gibt es traueigerweise viele Enthauptungsvideos, wo sich diese kranken Menschen auf den Koran berufen und dabei einem Menschen die Kehle durchschneiden. Das ganze wird dann durch andere kranke menschen als Zuschauer mit denselben Worten unterstützt, die Muslime zum Beten nutzen. Und sogar vor Kindern machen sie nicht halt, wie wir vor kurzem erfahren mussten...
      56 20 Melden
    • michiOW 09.08.2016 21:58
      Highlight Naja ob die Russen und Assads Truppen KEINE Menschen unter dubiosen Umständen umbringen (Die Amis und Franzosen sind auch nicht besser siehe Afrika und Irak!) würde ich nicht behaupten, jedoch wird es nicht noch gross zelebriert und unterstützt!

      Krieg macht Menschen grausam.

      Die wirklich Schlimmen sind die Organisatoren im Hintergrund.
      42 4 Melden
    • _kokolorix 09.08.2016 22:11
      Highlight Für das betroffenen Kind wird es nicht wichtig sein ob es von einem Islamisten geköpft oder von einer russischen Splitterbombe zerfetzt oder von einer amerikanischen Drohne erschossen wird. Wichtig wäre aber das jemand damit anfängt aufzuhören.
      Die Schweiz könnte sofort aufhören Waffen in alle Welt zu verkaufen, davon profitieren eh nur eine Handvoll sowieso schon Reiche.
      Moslems, Juden und Christen könnten sofort damit aufhören ihren Glauben als das einzig Wahre zu betrachten.
      Und die westlichen Mittelstandsbürger könnten sofort aufhören ständig nach den billigsten Konsumgütern zu grapschen
      60 5 Melden
    • hamurabi 09.08.2016 22:16
      Highlight @kokolorix: Wie recht du hast. Dann sollen die fanatischen Glaubensmenschen endlich die Teile ihrer "heiligen" Schriften reformieren(!), die solche krankhafte Mordgelüste befriedigen und rechtfertigen!
      18 4 Melden
    • Ollowain 09.08.2016 22:27
      Highlight @Zombie Wie kommst du auf Putin und Assad? Hast du diese einseitige "Meinung" aus 20min und Blick?
      10 17 Melden
    • michiOW 09.08.2016 22:37
      Highlight @kokolorix
      Naja es sterben viele Kinder und ob dies ein schlimmerer Tod als Hungertod ist...
      Ich will dies nicht rechtfertigen, aber dass man diese toten Kinder statt die Lebenden, statt Hungernden in den Fokus stellt, finde ich falsch.

      Ausserdem sind nicht die Waffen schuld, sondern die Menschen, welche sie einsetzen.

      Ausserdem ist es kein Problem zu denken, dass man denkt, die eigene Religion sei die einzig wahre, sondern dass man andere Meinungen nicht tolerieren kann!

      Und was zum Teufel hat dies mit billigen Kleidern zu tun!?
      5 22 Melden
    • michiOW 10.08.2016 06:10
      Highlight @Toninio
      Für mich sind abschlachten und töten nicht dasselbe.
      Assad und den Russen sind die Zivilisten einfach nicht so wichtig wie das Töten ihrer Gegner, also gehen sie dieses Risiko bewusst ein.
      Die Islamisten aber schlachten Zivilisten ab,j da diese die "falsche" Ethnie, bzw. den "falschen" Glauben haben (Jesiden z.B.).

      Ich weiss nicht was du schlimmer findest, aber für mich ist abschlachten schlimmer als rücksichtslos auf den Feind losgehen.
      8 8 Melden
    • _kokolorix 10.08.2016 07:23
      Highlight @michiOW
      Du hast eine sehr seltsame Sicht auf die Welt. Am angenehmsten ist es sicher in einem angemessen Alter im Schlaf zu sterben. Jeder Tod eines Kindes ist eine Tragödie. Aber das kann wohl nur jemand nachvollziehen der selbst Kinder hat. Lies einmal Polinas Tagebuch um einen Eindruck von der humanen russischen Kriegsführung zu bekommen.
      Es ist ein Irrglaube, dass Waffen nicht töten. Genau dafür werden sie gebaut. Nur wenige Menschen sind fähig ohne Not, mit blossen Händen jemanden zu töten. Aber jeder ist fähig den Abzug zu betätigen.
      Und ja, es hat sehr viel mit billigen Kleidern zu tun
      8 1 Melden
  • Nosgar 09.08.2016 21:01
    Highlight Wenn "wir" und für Aleppo schämen müssen, müssen wir uns auch für Darfur, die massakrierten Dorfbewohner in der Zentralafrikanischen Republik, dem Kongo oder Sierra Leone schämen. Das bringt den Opfern aber auch nichts.
    80 6 Melden
  • reaper54 09.08.2016 20:59
    Highlight Sollen wir jetzt in Syrien einmarschieren?
    Das Ganze ist ein Auswuchs aus dem Arabischen Frühling und dem Fehler der Europäer zu glauben Assad könnte abgesetzt werden. Die Medien sind ebenso Schuld Assad wird als das Pure böse hingestellt. Islamische fundamentalisten werde bereits hier teilweise als befreier beschrieben. Und ja Demokratie fiel noch nie vom Himmel es wurde immer Blut vergossen.
    52 14 Melden
  • Wandtafel 09.08.2016 20:55
    Highlight Dasselbe was in Bosnien passierte, im Vorhof Europas. Sind wir uns doch gewohnt, zuschauen und vielleicht mal "tiefe Besorgnis" zeigen.
    27 3 Melden
  • djangobits 09.08.2016 20:47
    Highlight Boah! Spektakuläre Drohnenvideos!
    9 26 Melden
    • zombie woof 09.08.2016 21:05
      Highlight Geh doch mal nach Syrien, ist sicher geil das Ganze live zu erleben statt Drohnenvideos anzuschauen
      37 13 Melden
    • djangobits 10.08.2016 00:45
      Highlight @zombie_woof

      Ok. Für Dich mache ich nächsten Mal wieder Ironie-Tags him.

      Ist es nicht absurd, dass der Artikel zwar (zur Abwechslung) auf die humanitäre Katastrophe hinweist, das dann aber ausgerechnet mit Drohnenvideos illustriert? Was bedient dieser Artikel? Anteilnahme oder Voyeurismus?
      12 1 Melden
  • SuicidalSheep 09.08.2016 20:46
    Highlight Ach sind wir Europäer doch verwöhnt... wie jammern wegen ein paar Millionen Flüchtlingen, seit einer gefühlten Ewigkeit DIE Propaganda für Rechtsparteien. Und da sterben Millionen von Zivilisten in einem dummen Krieg.

    Und kommt mir ja nicht mit "Die Schweiz kann dafür nichts..." Doch! Kann sie! Auch die Schweiz schickt Waffen in den Nahen Osten und macht Milliarden Umsätze mit dem Tod von Unschuldigen!
    65 37 Melden
    • Toerpe Zwerg 09.08.2016 20:59
      Highlight Milliarden in welchem Zeitraum?
      30 35 Melden
    • supermario1 09.08.2016 21:22
      Highlight Ca. 0.5 mia chf pro jahr. Das war ja auch der hauptgrund warum die waffenexporte vom volk sehr deutlich angenommen wurden. Wie immer aus wirtschaftlichen Gründen (wtf??). Ich kann mich zu stolzen minderheit bekennen die NEIN gestimmt hat.
      41 15 Melden
    • Toerpe Zwerg 09.08.2016 21:28
      Highlight Das sind aber mehr als die gesamten Exporte. In den Nahen Osten gehen wieviel? 2% davon?
      21 13 Melden
    • ElendesPack 09.08.2016 21:53
      Highlight Du glaubst, die Schweiz verkauft Waffen in den Nahen Osten an reguläre Armeen mit der Gebrauchsanleitung, in der steht: Bitte begehen Sie damit Völkermord, starten Sie Rebellionen, destabilisieren Sie Staaten, ermorden Sie Zivilisten?
      11 22 Melden
    • Neokrat 09.08.2016 21:55
      Highlight Wenn man schon den Schwarzen Peter zuschieben will, dann sollten doch die USA gleich alle Flüchtlinge aufnehmen.

      Sorry. die Schweiz hat einen Minimalen Einfluss auf das Geschehen auf der Arabischen Halbinsel. Uns irgendeine Verantwortung aufzuschieben ist lachhaft.
      29 13 Melden
    • supermario1 09.08.2016 22:58
      Highlight @neokrat: ok, ja. Ich habe aber trotzdem mühe wenn wir sagen dass uns die exporte nichts angehen. Ich finde das extrem verlogen, dies nur aus wirtschaftlichen Gründen zu billigen v.a. wenn man im gleichem atemzug die konsequenzen nicht tragen will. Klar die USA, Deutschland, Russland und Co. Haben mehr dreck am stecken. Ich finde diesen krieg auch deshalb so schrecklich weil so viele kräfte involviert sind und deshalb (hoffenlich nicht) noch länger andauern wird...
      11 5 Melden
    • legis 10.08.2016 00:52
      Highlight Sorry, das ist häuchlerisch. Als Kimd hat man uns gesagt: mitgegangen mitgehangen! Wir beteiligen uns daran! Das ist Fakt! Und auch wenns nur 0,5Mia sind, auch die töten verdammt nochmal Menschen! Und wir heulen rum, weil dann evtl ein Arbeiter hier den Job verliert und die unaushaltbare Qual auf sich nehmen muss und zum RAV gehen muss. Das ist so krass zum Kotzen, dass wir uns das tatsächlich so rechtfertigen. Alle die damals die Exporte befürwortet haben, haben höchstpersönlich Blut an ihren Händen! Schämt euch was! Aber so richtig!
      11 10 Melden
    • SuicidalSheep 10.08.2016 05:39
      Highlight Genau! Sind es nicht die Rechtsaussen Leute, die jedesmal behaupten Sommaruga oder Merkel seien persönlich dafür verantwortlich, dass eine Frau von Flüchtlingen vergewaltigt werden? Tja, tut mir Leid. Dann sind auch Befürworter mitverantwortlich für das Morden an Zivilisten.
      4 3 Melden
    • ElendesPack 10.08.2016 08:41
      Highlight Was ich mich immer wieder frage, wenn die Waffenhandelgeschichte auftaucht:
      Als die Kurden in Kobane eingeschlossen war, haben alle, vor allem von links, aufgeheult, dass man denen dringend schweres Gerät zur Verteidigung liefern soll.
      1. Woher weiss man, dass diese Waffen auch in Zukunft immer nur für gute Taten gebraucht werden?
      2. Woher sollen Schweizer Waffenfirmen zum Vornherein wissen, dass reguläre Armeen und Polizeikräfte im Nahen Osten die Waffen dereinst zu rein repressiven Zwecken verwenden werden?
      3. Sollen Streit- und Polizeikräfte in Zukunft unbewaffnet bleiben, wenn Kräfte...
      0 5 Melden
    • ElendesPack 10.08.2016 08:42
      Highlight ...wie der IS bewaffnet bleiben?
      0 1 Melden
    • The Origin Gra 10.08.2016 10:05
      Highlight Das Waffen im Ausland nicht Missbraucht werden kan man Verhindern in dem keine mehr Exportiert werden!
      Ganz einfach
      Oder kann mir jemand Verraten wieso man in der Schweiz Hochbrisanzsprengstoff Herstellt der Aussieht wie Wasserrohre, Essteller oder Stühle?
      Ja genau, der wird Hergestellt, um Menschen damit gezielt zu Ermorden.
      P.S. Im Berner Oberlandkamen vor Jahren Teenager um weil sie aus Ungesicherten Container einer Sprengstofffirma Stahlrohre nahmen, waren ja im Abfall!
      Als sie die fürs Töfflituning mit dem Schweissbrenner zerlegen wollten gabts Tote.
      Also, wozu solche Güter?
      3 0 Melden
    • ElendesPack 10.08.2016 10:18
      Highlight The Origin Gra:
      Der Grossteil der Schweizer Waffenexporte besteht aus konventionellen Waffen, die an reguläre Militär- und Polizeikräfte geliefert werden.
      Spezialitäten, wie Du sie nennst, gehören selbstverständlich verboten, da bin ich ganz bei Dir.

      Aber gerade vor kurzem hat ja Watson berichtet, dass Brügger & Thomet Waffen an die französische Polizei liefert. Ist das unmoralisch?
      Ich meine, wir wissen ja auch nicht, ob in 10 oder 20 Jahren in F ein Bürgerkrieg losbricht. Dennoch braucht die Polizei dort nun einmal einsatzfähiges Material.
      1 1 Melden
    • ElendesPack 10.08.2016 10:19
      Highlight Denn die Kriminellen in Marseille, Paris etc. sind schon längstens bewaffnet. Ob die Schweiz nun Waffen in die Welt liefert oder nicht, sie kommen auch sonst zu ihren AK47.
      0 2 Melden
    • Maragia 10.08.2016 22:34
      Highlight @The Origin Gra
      Quellen dafür??
      0 0 Melden
  • hamurabi 09.08.2016 20:39
    Highlight Das ist ein Stellverteterkrieg! Die USA und ihre verbündeten haben den angezettelt. Wie damals im Iran 1953, als die CIA mit Gangsterbanden den rechtmässigen, liberalen (!) Präsidenten Mossadegh stürzten um einen Deal ums Öl mit dem Schah zu schliessen. Wie das endete, wissen wir... In Syrien hat USA aber die Rechnung ohne Russland und Iran gemacht (Gott sei Dank). Nein, ich habe keinen Aluhut an. Im bin nur ein Syrer, der aufgrund seines christlichen Glaubens aus dieser für Minderheiten perspektivlose islamistischer und faschistischer Region geflüchtet ist. Auch bekannt als "Rebellengebiet"..
    64 32 Melden
    • Toerpe Zwerg 09.08.2016 21:00
      Highlight Haben Sie Belege für Ihre Behauptung?
      28 36 Melden
    • hamurabi 09.08.2016 21:11
      Highlight Wäre der nahe Osten ohne Bodenschätze, dann würde niemand dahin und der Westen hätte diese Region unberührt gelassen wie Teile Afrikas, die nichts bringen... Schauen Sie einfach die letzten 50-60 Jahre an und die Kriege, in denen allenvoran USA einen geopolitischen und/oder wirtschaftlichen Nutzen haben. Und für diese "Feldzüge" des Westens und ihren Verbündeten, z.B. Golfstaaten die auf Menschenrechte ***eissen, eignet sich ein fundamentalistischer Islam als Ideologie der Truppen, die ihre Pläne umsetzen, perfekt. Schauen Sie mal dieses Video.. http://
      31 15 Melden
    • Toerpe Zwerg 09.08.2016 21:19
      Highlight Diese Argumentationslinie ist bekannt. Die Frage lauteze aber, ob Sie Belege für Ihre Behauptung hätten, dass "die USA und ihre Verbündeten den [Krieg in Syrien] angezettelt haben".

      Haben Sie?
      33 31 Melden
    • Fabio74 09.08.2016 21:29
      Highlight Böswillige Unterstellungen ohne Fakten aber mit vielen Behauptungen.
      Aber sie werden nicht wahrer, wenn man sie dauernd wiederholt
      25 22 Melden
    • hamurabi 09.08.2016 21:29
      Highlight Ja, wobei 600 Zeichen nicht reichen... Aber etwas was ich erst selbst entdeckt habe vor kurzem: Lesen Sie im neusten Buch von Wikileaks "The wikileaks files") z.B., wie die USA in Syrien lange vor dem Konflikt gezielt nach Schwachstellen in der Regierung, benachteiligten Volks und Religionsgruppen usw usw suchte und ausfindig machte, um eine Deszabilisierung zu planen und auszuführen mit Verbündeten...
      38 9 Melden
    • hamurabi 09.08.2016 21:33
      Highlight @Fabio74: Dann stimmte es wohl, dass Saddam Nuklearwaffen hatte... oh no wait. Wohl keine Unterstellung mehr. Wie kann man so naiv sein und wirklich glauben, dass die USA z.b. keinen wirtschaftlichen Nutzen aus dem Irakkrieg hatte
      34 8 Melden
    • Toerpe Zwerg 09.08.2016 21:41
      Highlight Belege bitte einfach verlinken. Ich muss die Quelle beurteilen können. Danke!
      14 32 Melden
    • hamurabi 09.08.2016 21:48
      Highlight Kennst du Amazon? ;)

      Sorry, ist in einem Buch. Wie es heisst, habe ich genannt. Zu Syrien gibt es ein ganzes Kapitel
      21 8 Melden
    • R7JR 09.08.2016 22:02
      Highlight Herr Zwerg, schauen Sie sich die Geschichte mind. seit dem 2. WK nochmals gründlich an. Sie ist Beleg genug! Vllt. sehen Sie dann, wer die Kriege aus welchen (erfundenen) Gründen angefangen und was es weltpolitisch und vor allem wirtschaftlich für die Amis (meist positive) Folgen es hatte - dabei sollte Ihr gesunder Menscherverstand ausreichen.
      25 9 Melden
    • Supermagic 09.08.2016 22:04
      Highlight http://handelsblatt.com/politik/international/us-aussenpolitik-sieben-staaten-in-fuenf-jahren/10036758.html?mwl=ok
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    • Toerpe Zwerg 09.08.2016 22:09
      Highlight Sorry, überlesen. Die Infomationen in diesem Buch stammen aus den low clearence files des State Departement aus 2011. Da gibt es keinerlei Geheimpapiere. Da finden Sie keinen Beleg für das Anzetteln. Mindestens so interessant wären die Syria Files und nun der Zusammenhang zum russischen Geheimdienst ...
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    • hamurabi 09.08.2016 22:12
      Highlight Oh, das Kapitel haben sie aber schnell gelesen um so zu urteilen. Lesem Sie es und machen Sie sich ein Bild daraus.
      18 2 Melden
    • Toerpe Zwerg 09.08.2016 22:14
      Highlight @r7jr, eine solche Betrachtung ist erstens unseriös und zweitens eindimensional.
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    • hamurabi 09.08.2016 22:19
      Highlight @Toerpe Zwerg: nein, eine solche Betrachtung zeugt davon, auch mal ab und zu auf seinen eigenen Verstand zu vertrauen und darauf zurückzugreifen anstatt naiv jeden Mist der Mainstreammedien zu fressen
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    • Echo der Zeit 09.08.2016 22:22
      Highlight @hamurabi - Die USA suchen Schwachstellen in der Regierung, benachteiligten Volks und Religionsgruppen usw usw suchte und ausfindig machte, um eine Deszabilisierung zu planen und auszuführen mit Verbündeten... so ziemlich in jedem Land (nein in jedem) - aber den Syrischen Bürgerkrieg haben sie nicht Angefangen, Nee die haben sich sogar zurückgehalten.
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    • Toerpe Zwerg 09.08.2016 22:22
      Highlight Habe 2 Rezensionen gelesen. Muss genügen.
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    • Toerpe Zwerg 09.08.2016 22:41
      Highlight @ supermagic:
      Der Kronzeuge des Artikels Clark wurde 2000 vorzeitig entlassen. Erheiternde Perlönlichkeit:

      https://www.wired.com/2012/08/wes-clark/
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    • hamurabi 09.08.2016 22:52
      Highlight Wie wärs hiermit, sehr aktuell.
      10 8 Melden
    • Maragia 10.08.2016 00:09
      Highlight oder wie wär es hiermit?
      Schön aufgezeigt, wie und warum die USA was wo gemacht haben!
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    • The Destiny // Team Telegram 10.08.2016 01:10
      Highlight @Maragia und hamurabi, pls stop feed the troll ;)
      Sein für die USA in die Bresche-springen-egal-was-das-Thema-ist, leider nichts neues und disskutieren kann man mit ihm genau so gut wie mit einem renitenten Asylanten.
      6 11 Melden
    • Toerpe Zwerg 10.08.2016 08:17
      Highlight Bias, Youtubescience und Ganser. Stets und immer wenn die Faktenlage dünn ist, werden Filmchen von US Hardlinern gepostet und Ganser fehlt auch nie. Überzeugt nicht.

      @Destiny, ad Personam Argumentation und Diskreditierung von Gespächspartnern mit anderen Meinungen. Das ihre Mittel zur Selbstdisqualifikation.
      11 9 Melden
    • Datsyuk * 10.08.2016 10:09
      Highlight Toerpe Zwerg, du machst dich lächerlich..
      8 10 Melden
    • Maragia 10.08.2016 10:11
      Highlight @Toerpe Zwerg. Dann zeig ein Gegenargument auf. Hier ist die eine Faktenlage. Bin gespannt wie du diese erwidern willst?? Oder kannst du gar nicht?
      6 9 Melden
    • hamurabi 10.08.2016 10:27
      Highlight Toerpe Zwerg sieht wahrscheinlich in Hillary Clinton auch eine wahre Demokratin und in Trump einen Despoten (ein Trottel ist er wirklich, in meinen Augen aber eher eine raffinierte Ablenkung von der schlimmen Person um Clinton, die jetzt Präsidentin werden MUSS)...
      lol.

      5 10 Melden
    • Echo der Zeit 10.08.2016 10:40
      Highlight @Maragia - muss man gar nicht, denn solch Offensichtlicher Blödsinn von verschwörungstheoretiker ist der Faktenlage nicht würdig. Sie zu Füttern würde heissen ihre Selbstdisqualifikation noch weiter zu fördern.
      9 5 Melden
    • Toerpe Zwerg 10.08.2016 10:53
      Highlight So funktioniert das nicht. Erst wird eine Behauptung aufgestellt: USA Krieg in Syrien angezettelt. Dafür werden Belege angefordert. Anstelle von Belegen werden einerseits historische Analogien angeführt: Damals im Iran war es so, also muss es so sein. Oder es werden Quellen präsentiert, wo strategien diskutiert werden und diese diskussionen werden zu Handlungsbeschreibungen verdreht. Oder Ex Generäle prahlen mit Geheimwissen aus der Zeit nach ihrer Entlassung. Zu Ganser ...

      Hier ist keine Faktenlage sondern eine schlecht belegte Behauptung - muss nicht widerlegt sondern belegt werden.
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    • Toerpe Zwerg 10.08.2016 11:54
      Highlight @hamurabi, Clinton wie Trump dürften beides Demokraten sein. Indizien für etwas Anderes fehlen.
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    • Lami23 10.08.2016 11:56
      Highlight Ich denke den Einfluss der USA in Syrien kann man aktuell nur vermuten. Die Rolle der USA im Irakkrieg ist aber trauriger Fakt.
      8 0 Melden
    • Toerpe Zwerg 10.08.2016 12:28
      Highlight Und völlig unbestritten.
      9 3 Melden
    • Maragia 10.08.2016 12:30
      Highlight @Toerpe. Das was Ganser erzählt ist Fakt, er ist immerhin ein genau so angesehener Wissenschaftlicher/Historiker wie alle anderen auch. Wieso sollen die westlichen Journalisten glaubwürdiger sein?
      6 9 Melden
    • Toerpe Zwerg 10.08.2016 13:01
      Highlight Was Ganser erzählt, ist also Fakt, weil er Wissenschaftler sein soll? Selbst wenn er das wäre, wäre diese Aussage falsch. Er ist aber kein Wissenschaftler, sondern ein Hochstapler.
      11 7 Melden
    • Echo der Zeit 10.08.2016 18:40
      Highlight Ganser war mal Wissenschaftler - bis er die seiten gewechselt hat.
      10 2 Melden
    • Maragia 10.08.2016 19:29
      Highlight Ich behaupte mal, dass du ein Hochstapler bist. Ganse ist ein angesehener Wissenschaftler, der halt nicht die "Mainstream" Meinungen vertritt und daher zu unrecht als Verschwörungstheoretiker bezeichnet wird.
      2 11 Melden
    • The Destiny // Team Telegram 10.08.2016 20:23
      Highlight @Zwerg, du gibst dir echt mühe meine Behauptung als Tatsache hinzustellen.
      0 9 Melden
    • Toerpe Zwerg 10.08.2016 21:06
      Highlight Dan nennen Sie mir doch eine wissenschafttliche Publikation von Ganser der letzten 10 Jahre. Mässi.
      11 1 Melden
    • Toerpe Zwerg 10.08.2016 21:08
      Highlight Mainstream. Welch böses Wort. Schauderbar.
      11 2 Melden
    • Toerpe Zwerg 10.08.2016 21:46
      Highlight Ihre Beiträge sind halt auch stets prophetischer Natur.
      9 2 Melden
    • dopaminho 11.08.2016 09:47
      Highlight Der Ganser ist die unseriösität in Person. Und manipulativ dazu.
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    • Maragia 11.08.2016 10:17
      Highlight @dopaminho: Fakten und Quellen dazu bitte? Oder ihre subjektiven Einschätzungen? Bush und Obama und die Nato sind für mich auch unseriös und manipulativ!
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    • dopaminho 11.08.2016 10:28
      Highlight - Spekulationen als Fakten darzustellen ist manipulativ.
      - So zu tun als wäre er unabhängig und neutral obwohl er es nicht ist, ist manipulativ.
      - Wichtige Informationen in seinen Ausführungen bewusst auszulassen ist manipulativ.
      - Sich "Friedensforscher" nennen und einseitig nur die Rolle der Nato betrachten ist unehrlich und manipulativ.

      Ein bisschen die Augen öffnen würde euch Ganser-Fans nicht schaden.
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    • Toerpe Zwerg 11.08.2016 10:36
      Highlight Konnten Sie nun eine wissenschaftliche Arbeit von Ganser der letzten 10 Jahre finden?

      Braucht halt etwas Zeit, aber hier haben Sie ihre Quelle zur Unseriosität und den Manipulationen von Ganser:
      http://sochi2014-nachgefragt.blogspot.ch/2014/11/daniele-ganser-und-sein-umfeld-iii.html?m=1

      Besteht aus drei Teilen. Das hier ist der Dritte.
      4 3 Melden
    • Maragia 11.08.2016 17:31
      Highlight Darum ist Ganser Forschung zu den Nato Geheimarmeen (sprich Gladio in Italien) ja so unwahr. Gell? Es ging halt nur 30 Jahre bis von den Regierungen alles zugegeben wurde. Vor noch 30 Jahren wäre man ein Spinner gewesen, hätte man behauptet Italiens Regierung lässt eine Bombe an einem Bahnhof hoch. Nun weiss man, dass dies so war!
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    • Echo der Zeit 11.08.2016 18:18
      Highlight @ Toerpe Zwerg - Danke, Guter Artikel - Aber für die Zeugen Gansers wohl zu Lang.
      3 3 Melden
    • The Destiny // Team Telegram 11.08.2016 18:44
      Highlight @ Toerpe Zwerg, du wirfst den anderen YT science und bias vor bringst aber selber den Text von einer Verschwörungstheorethikerin.

      "Dass sich der Verfasser dieses Artikels auf
      "psiram.com" bezieht und daraus zitiert, stimmt - höflich formuliert - ziemlich nachdenklich"
      -DJ Condoleezza8. März 2015 um 16:53-

      ( http://sochi2014-nachgefragt.blogspot.ch/2014/11/daniele-ganser-und-sein-umfeld-iii.html?m=1 )

      Wenn das nicht saftige Ironie ist.
      1 3 Melden
    • Toerpe Zwerg 12.08.2016 09:14
      Highlight Huch, plötzlich ist der Ruf entscheidend. Darauf lässt sich aufbauen.
      3 2 Melden
  • Monti_Gh 09.08.2016 20:17
    Highlight und bei uns bricht halb panik aus, wenn ein bruchteil der Kriegsopfer als Flüchtlinge zu uns kommen.
    Jede/r soll sich mal darüber Gedanken machen!
    126 43 Melden

Innerer Dialog - Heute: Sommer

Motzzentrum: Immer so heiss. Immer so heiss. Immer so heiss.  

Empathie: Silvia hat imfall auf Facebook gepostet, dass es bei ihr in den Wanderferien im Death Valley noch viel heisser ist.  

Ironie: Etwa mit einem Screenshot der Wetter-App?! Neiiiii, wie originell, du.  

Logik: Wenigstens sind die im Death Valley ehrlich mit der Namensgebung, ich war gestern in Bern, das im Moment eigentlich «Burn» heissen müsste.  

Ironie: Ou du, Gratulation, ein Hitze-Wortspiel, …

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