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Auch das noch: US-Luftwaffe gehen im Kampf gegen den «IS» die Bomben aus

Die US-Luftwaffe fürchtet, dass sie im Kampf gegen den «Islamischen Staat» bald ohne Präzisionsbomben dasteht. Nachschub ist bestellt, wird aber wohl nicht schnell genug geliefert.



Ein Artikel von

Spiegel Online

Während der Kampf gegen die Dschihadistenmiliz «Islamischer Staat» («IS») in Syrien und dem Irak in die Offensive geht, befürchtet die US-Luftwaffe einen Engpass bei ihren Präzisionsbomben. Zwar seien weitere der laser- oder GPS-gelenkten Bomben bestellt, die Lieferzeit betrage aber etwa zwei Jahre, sagte Charles Brown Jr. vom US-Zentralkommando am Donnerstag.

Im Februar hatte das Pentagon angekündigt, für umgerechnet 1,8 Milliarden Dollar mehr als 45'000 neue Präzisionsbomben zu kaufen. Brown zufolge hat die US-Armee deutlich mehr Bomben verbraucht, als ursprünglich kalkuliert. Jetzt analysiere das US-Verteidigungsministerium, ob Bomben aus anderen Teilen der Welt in den Nahen Osten verlegt werden können.

«Wir müssen entscheiden, wo wir dieses Risiko eingehen», sagt Brown. Die Armee müsse abwägen, wo es möglich sei, die Bomben abzuziehen und ob diese sofort eingesetzt würden oder «für später aufgehoben» werden. Dem aktuellsten Bericht des Pentagon zufolge haben die USA im Kampf gegen den «IS» mehr als 1,7 Milliarden Dollar für Munition ausgegeben – rund 2,7 Millionen Dollar am Tag.

Seit August 2014 bekämpft eine von den USA geführte internationale Koalition den «IS» mit Luftangriffen und indem sie örtliche Milizen für den Kampf gegen die islamischen Extremisten ausbildet.

Anfang dieser Woche haben kurdische und arabische Kämpfer in Syrien eine Offensive gegen den «IS» gestartet, die von den USA aus der Luft mit Kampfjets und am Boden mit rund 200 US-Militärberatern unterstützt wird: Die «Syrischen Demokratischen Kräfte», eine Koalition, die hauptsächlich aus den «Volksverteidigungseinheiten» (YPG), dem syrischen Ableger der PKK, besteht, rückt Richtung Rakka vor.

Einen Tag zuvor hatte eine ähnliche Offensive gegen die «IS»-Hochburg Falludscha im Irak begonnen. Experten erwarten keine raschen Eroberungen der beiden Städte, weil sich die Extremisten lange auf die Angriffe vorbereiten konnten. (nck/AFP/AP)

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10Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Donald 27.05.2016 13:16
    Highlight Highlight Wenn man die Versorgungskette nicht im Griff hat gewinnt man nichts. Man könnte meinen das sei der erste Krieg der USA.
  • mrgoku 27.05.2016 12:55
    Highlight Highlight Nord Korea hat sicher noch welche
    • mortiferus 27.05.2016 20:14
      Highlight Highlight Die hat Vladi schon verbraucht.
  • pamayer 27.05.2016 12:43
    Highlight Highlight Nicht der general, das budget gewinnt.
  • Sapere Aude 27.05.2016 12:29
    Highlight Highlight Mit Begriff "Präzisionsbomben" wird suggeriert, dass Krieg ohne zivile Opfer möglich wäre. Die Realität sieht anderst aus. Der us amerikanische und russische Bombenterror in Syrien hat bis heute ausser tausende zivile Tote, bombardierte Spitäler und Zerstörung nicht viel gebracht. Daesh lässt sich nicht mit konventionellen Mitteln besiegen.
    • Fumo 27.05.2016 12:52
      Highlight Highlight Mir suggeriert der Begriff Präzisionsbomben nur dass die Bomben präzise sind (was sie gar nicht sind, das ist mir bewusst. Geht ja nur um die Suggestion.).
    • The Destiny // Team Telegram 27.05.2016 12:56
      Highlight Highlight Die Russen sind aber nicht mehr in Syrien, haben wohl die Geldverschwendung eingesehen.
    • Sapere Aude 27.05.2016 13:17
      Highlight Highlight Fumo, natürlich ist zuerst einmal nur der Begriff Präzision Suggestion, aber die Frage ist doch, was die Generäle mit diesem Begriff suggerieren wollen. Bereits im zweiten Golfkrieg und im Balkankrieg haben die Generäle von der Präzision geschwärmt, mit welcher sich angeblich zivile Opfer verhindern lassen. Gleichzeitig hat man den Begriff Kolateralschaden eingeführt um zivile Opfer zu verschleiern.
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