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epa05722411 (FILE) - A file picture dated 01 January 2017 shows a video capture of the gunman entering the Reina nightclub, a popular night club in Istanbul near by the Bosphorus, in Istanbul, Turkey, early 01 January 2017. According to Turkish media, Turkish police on 16 January 2017 has detained the prime suspect of carrying out the attack on Reina nightclub. At least 39 people were killed and 65 others were wounded in the attack, local media reported.  EPA/DHA VIA DEPO POHOTOS TURKEY OUT ;  BEST QUALITY AVAILABLE

Eine Webcam-Aufnahme des Attentäters beim Anschlag auf den Istanbuler Nachtclub «Reina».  Bild: EPA/DHA

Verdächtiger gesteht Anschlag auf Nachtclub in Istanbul



Ein Usbeke, der in der Nacht zum Dienstag in Istanbul festgenommen wurde, hat den Anschlag auf den Nachtclub «Reina» in der Silvesternacht gestanden. «Der Terrorist hat sein Verbrechen gestanden», sagte Istanbuls Gouverneur Vasip Sahin am Dienstag vor Journalisten.

epa05722503 A handout photo released on 16 January 2017 by the Turkish police and obtained through Depo Photos shows the main suspect of the Reina nightclub shooting, Abdulkadir Masharipov, seen after he was arrested by police on early 17 January 2017. According to Turkish media, Turkish police on 16 January 2017 has detained the prime suspect of the attack on Reina nightclub. At least 39 people were killed and 65 others were wounded in the attack on Reina nightclub in Istanbul early 01 January.  EPA/TURKISH POLICE VIA DEPO PHOTOS HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Der Gesuchte bei seiner Festnahme. Bild: EPA/DEPO PHOTOS

Sahin identifizierte ihn als einen 34-jährigen gebürtigen Usbeken. «Er wurde in Afghanistan ausgebildet und spricht vier Sprachen. Er ist ein gut trainierter Terrorist», sagte der Gouverneur.

Der Mann war bei einem Einsatz in der Nacht auf Dienstag im Istanbuler Stadtteil Esenyurt gefasst worden. Rund 2000 Polizisten sowie Mitarbeiter des türkischen Geheimdiensts MIT waren daran beteiligt, wie Sahin sagte. Insgesamt seien seit dem Attentat vor gut zwei Wochen mehr als 150 Adressen durchsucht und 50 Verdächtige festgenommen worden.

Laut Sahin wurden in der Wohnung in Esenyurt 197'000 Dollar sowie zwei Waffen und Magazine beschlagnahmt. Er dementierte Medienberichte, wonach der vierjährige Sohn des Verdächtigen mit in der Wohnung gewesen sei. Sahin sagte auch, der Verdächtige sei «illegal in die Türkei» über die östliche Grenze eingereist.

Mehrere Festnahmen

Zusammen mit dem Mann wurden drei Frauen aus Ägypten, Senegal und Somalia festgenommen sowie ein Kirgise, in dessen Wohnung der mutmassliche Attentäter lebte. Türkische Medien veröffentlichten Bilder, auf denen er mit Blut im Gesicht und auf dem T-Shirt zu sehen war, während ein Polizist ihn am Hals packt. Das Fernsehen zeigte, wie er mit gebeugtem Kopf abgeführt wurde.

epa05722415 (FILE) - An undated handout photo released on 02 January 2017 by the Turkish police and obtained through Dogan News Agency via Depo Photos shows the main suspect in the Reina nightclub shooting. According to Turkish media, Turkish police on 16 January 2017 has detained the prime suspect of carrying out the attack on Reina nightclub. At least 39 people were killed and 65 others ere wounded in the attack on Reina nightclub in Istanbul early 01 January.  EPA/DOGAN NEWS AGENCY VIA DEPO PHOTO  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Mit diesem Bild wurde nach dem Verdächtigen gefahndet. Bild: EPA/DOGAN NEWS AGENCY

Zu dem Anschlag auf den schicken Nachtclub am Bosporus mit 39 Toten hatte sich die Terrormiliz «Islamischer Staat» («IS») bekannt. Es war das erste Mal, dass sich die Extremistengruppe zu einem grossen Anschlag in der Türkei bekannte, auch wenn ihr bereits mehrere Attentate zugeschrieben worden waren. Es ist auch sehr selten, dass ein «IS»-Attentäter lebend gefasst wird.

Türkischen Medienberichten zufolge wurde der Verdächtige bereits seit drei Tagen observiert, doch hätten die Sicherheitskräfte mit dem Zugriff abgewartet, um mögliche Komplizen zu identifizieren. Der Attentäter soll zuvor für den «IS» in Syrien gekämpft haben und bei dem Anschlag, bei dem vor allem arabische Touristen getötet worden waren, daher sehr professionell vorgegangen sein. (gin/sda/afp)

Anschlag auf Nachtclub in Istanbul

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8Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • mitoffenenaugenniessengehtdoch 17.01.2017 14:54
    Highlight Highlight Nein der wurde nicht von polizisten verprügelt. Der unglücksrabe ist ganz einfach auf der wache die treppe runtergefallen... 3 mal.

    Terrorist, Verbrecher, gewalttäter, mörder hin oder her. Erstmal ist er verdächtiger. jedenfalls bis zu einem rechtskräftigen urteil. und fotos von misshandelten verdächtigen sind immer schlecht fürs verfahren. Von wegen folter,erzwungenes geständnis und so.

    Hoffe er ist der gesuchte und atmet dann ein leben lang nur noch gesiebte luft
  • SemperFi 17.01.2017 11:41
    Highlight Highlight Bravo Herr Erdogan! Mit solchen Bildern produziert man (unter gütiger Mithilfe der Medien) neue Märtyrergenerationen.
    • mitoffenenaugenniessengehtdoch 17.01.2017 14:42
      Highlight Highlight Kann nur zustimmen
    • FrancoL 17.01.2017 17:22
      Highlight Highlight Trifft ins Schwarze. Dieser kann der Mörder sein, sollte er es nicht sein befürchte ich, dass es kein Einzelfall der Misshandlungen ist.
  • Follo 17.01.2017 10:28
    Highlight Highlight Wie ist eigentlich die Diskusson darüber ausgegangen, ob man Täter glorifizieren sollte, in dem Bilder von ihnen gezeigt werden?
    • Ruffy 17.01.2017 10:52
      Highlight Highlight Wir sollten aufhören davor Angst zu haben solche Monster zu glorifizieren und Sie offen zeigen. Glorifiziert werden diese Leuto sowieso an anderen Orten im Netz und nicht auf Newsportalen.
    • Saraina 17.01.2017 11:35
      Highlight Highlight Glorifizierend wirkt das Bild des offensichtlich misshandelten Verhafteten ja nicht.
      Ich frage mich, wieso macht ein "gut ausgebildeter" Täter ein derart gutes Selfie von sich, das dann zur Fahndung benutzt werden kann? Wieso flieht er nicht? Wieso verübt er nicht noch einen Anschlag?
    • mitoffenenaugenniessengehtdoch 17.01.2017 14:47
      Highlight Highlight Saraina: "Wieso verübt er nicht einen 2. Anschlag?"
      Genau das hatte er wahrscheinlich vor. Und wo könnte man sich besser verstecken als in einer grossstadt?
      PS: verbrecher kehren oft an den tatort zurück. Diese tatsache ist auch schon länger bekannt.

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