International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Ankara inhaftiert 189 (weitere) Richter und Staatsanwälte



Drei Monate nach dem Putschversuch in der Türkei dauern die Massenfestnahmen unter dem Ausnahmezustand in dem Land an: Die Staatsanwaltschaft in Ankara ordnete am Freitag die Festnahme von 189 Richtern und Staatsanwälten an, wie die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu meldete.

Sie würden verdächtigt, einen Messenger-Dienst namens Bylock genutzt zu haben, über den Gülen-Anhänger Geheimnachrichten ausgetauscht hätten. Die Betroffenen hätten im Justizministerium in Ankara und in Gerichten im ganzen Land ihren Dienst verrichtet. 30 von ihnen hätten in Istanbul gearbeitet.

Erdogan spricht sich weiterhin für Todesstrafe aus

Auch die Massensuspendierungen im öffentlichen Dienst gehen weiter: Das Bildungsministerium suspendierte im Rahmen der Untersuchungen gegen Gülen-Anhänger 2400 weitere Lehrer vom Dienst, wie Anadolu am Donnerstagabend berichtete.

Die Regierung beschuldigt den in den USA lebenden Prediger Fethullah Gülen, für den Putschversuch vom 15. Juli verantwortlich zu sein. Mehr als 30'000 Verdächtige wurden seitdem in Untersuchungshaft genommen. Mehr als 50'000 Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes wurden entlassen.

(sda/dpa)

Das könnte dich auch interessieren:

Nach Maurers Englisch-Desaster: Jetzt nimmt ihn Martullo in die Mangel (You Dreamer!😂)

Link zum Artikel

13 Cartoons, die unsere Gesellschaft auf den Punkt bringen

Link zum Artikel

Super-GAU für Huawei? Das müssen Handy- und PC-User jetzt wissen

Link zum Artikel

Perlen aus dem Archiv: So (bizarr) wurde 1991 über den Frauenstreik berichtet

Link zum Artikel

Strache-Rücktritt: Europas Nationalisten haben einen wichtigen General verloren

Link zum Artikel

Steakhouse serviert versehentlich 6000-Franken-Wein – die Reaktionen sind köstlich

Link zum Artikel

Das Huber-Quiz: Dani ist zurück aus den Ferien. Ist er? IST ER?

Link zum Artikel

Instagram vs. Realität – 14 Vorher-nachher-Bilder mit lächerlich grossem Unterschied

Link zum Artikel

8 Gerichte, die durch die Beigabe von Speck unwiderlegbar verbessert werden

präsentiert vonMarkenlogo
Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

2
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • rodolofo 14.10.2016 15:31
    Highlight Highlight Erdogan will also neues Personal für seine Staats-Firma, lauter Ja-Sager und Duckmäuser, die brave Mitglieder von seiner Hausmacht, der AKP, sein müssen, wenn sie Aussicht haben wollen auf eine frei werde Stelle.
    Alle neuesten Erkenntnisse in Sachen Management, MitarbeiterInnen-Motivation und Geschäfts-Strategie zeigen aber, dass eine solche Art von "Unternehmensführung" auf direktem Weg in den Ruin führt!
    Wenn MitarbeiterInnen, oder BürgerInnen "innerlich kündigen" und sie nur noch "so tun, als ob", um dem Chef und seinen Sklaventreibern nicht aufzufallen, gibt es keine Innovationen mehr.
  • Radesch 14.10.2016 15:30
    Highlight Highlight Schon krass, dass man Staaten wie Irak oder Afghanistan einfach mal so "den Frieden" bringen kann, aber die Türkei bzw. Erdogan kann machen was sie/er will...

Trump krebst beim Handelsstreit mit China zurück

Trotz Eskalation des Handelskonflikts mit China gibt sich US-Präsident Donald Trump optimistisch. Bei einem Abendessen im Weissen Haus verwies er am Montag (Ortszeit) darauf, dass Finanzminister Steven Mnuchin jüngst von Handelsgesprächen in China zurückgekommen sei.

«Wir werden Sie in etwa drei oder vier Wochen wissen lassen, ob das erfolgreich war oder nicht. Aber ich habe das Gefühl, dass es sehr erfolgreich sein wird», sagte Trump.

Er habe zudem noch nicht über eine weitere Verschärfung der …

Artikel lesen
Link zum Artikel