International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Kein Humor: Chefs von türkischem Satiremagazin müssen mehr als 22 Jahre ins Gefängnis



Nach der Veröffentlichung eines Erdogan-kritischen Titelblatts hat ein türkisches Gericht zwei Chefs des politischen Satiremagazins «Nokta» zu 22 Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt. Cevheri Güven und Murat Capan werde vorgeworfen, das Volk zu einem «bewaffneten Aufstand» gegen die Regierung aufgewiegelt zu haben.

Das Gericht erliess zudem Haftbefehl gegen die Journalisten, deren Aufenthaltsort zunächst unklar war, wie die Nachrichtenagentur DHA am Montag berichtete.

Hintergrund sei das Cover des Magazins, das am 2. November 2015 – einen Tag nach der Parlamentswahl – erschienen war. Darauf hiess es, in der Türkei beginne ein «Bürgerkrieg». Zudem sei Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan zu sehen gewesen, der sich selbst vor der Beerdigung von Soldaten fotografiert. Das Magazin ist inzwischen geschlossen.

Bei der Parlamentswahl am 1. November 2015 erhielt Erdogans islamisch-konservative AKP die absolute Mehrheit zurück. Bei der vorherigen Parlamentswahl im Juni 2015 war keine Koalitionsregierung zustande gekommen. (sda/dpa)

Die AKP im Siegestaumel – so jubeln Erdogans Anhänger auf den Strassen der Türkei

Das könnte dich auch interessieren:

Das? Das ist nur die wohl umfangreichste Schatzkarte aller bisherigen Zeiten

Link zum Artikel

8 Dinge, die jeden Schweizer aus der Fassung bringen. Garantiert!

Link zum Artikel

«Sorry, ich muss heute noch fahren» – aus dem Leben eines Rollstuhlfahrers

Link zum Artikel

Die Neue meines Ex ist ein Baby mit Balkanslang und Billig-Mini

Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

7
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
7Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Toerpe Zwerg 23.05.2017 08:09
    Highlight Highlight Was wohl die Geisslein dazu sagen ... ?
  • exeswiss 23.05.2017 03:56
    Highlight Highlight nimmt mich wunder was "ueli der knecht" hierzu meint.
  • Der müde Joe 22.05.2017 23:28
    Highlight Highlight Willkommen in der Diktatur!
  • Moelal 22.05.2017 22:38
    Highlight Highlight In der Türkei scheint alles möglich! Die treten die Menschlichkeit mit den Füssen und meckern im Ausland, wenn sie nicht für Ihren kranken Despoten und ihr krankes System werbeschreien dürfen. Was ist denn das für ein Land! Sicher nie ein Teil von Europa
    • Sheriff_Rooster_Cockburn 23.05.2017 08:53
      Highlight Highlight Geographisch betrachtet ist Türkei teil Europas :)
      Themenfremde Frage:
      Ist das nur bei mir, oder bestehen die Artikel in letzter Zeit mehr aus Werbung als tatsächlichem Artikel?
  • Julian2001 22.05.2017 20:55
    Highlight Highlight Die Pressefreiheit ist das in meinen Augen wichtigste Gut! und es ist ungeheuerlich Journalisten für Kritik an der Regierung in das Gefängniss zu schicken! 22 Jahre... man muss sich das mal vorstellen... Ich kann und will sowas nicht glauben/akzeptieren!
    • Capoditutticapi 23.05.2017 00:09
      Highlight Highlight Letztlich müssen wir einsehen, dass wir daran nichts ändern können.

Heiratsstrafe-Abstimmung wird wiederholt: 5 Punkte zum historischen Bundesgerichtsurteil

Das Bundesgericht in Lausanne hat in einer öffentlichen Beratung entschieden, dass die Abstimmung zur Volksinitiative «Für Ehe und Familie – gegen die Heiratsstrafe» vom Februar 2016 ungültig und annulliert wird. Drei von fünf Richtern erachten die Abstimmungsfreiheit als verletzt. Das ist ein Novum in der Schweizer Geschichte: Erstmals seit Gründung des Bundesstaats im Jahr 1848 muss eine Volksabstimmung wiederholt werden.

Die CVP hatte im Sommer 2018 in zahlreichen Kantonen Beschwerde eingelegt …

Artikel lesen
Link zum Artikel