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Police arrest demonstrators as they march during May Day, in Istanbul, Monday, May 1, 2017. Security forces prevented leftist groups trying to reach city's iconic Taksim Square to celebrate May Day. (AP Photo/Lefteris Pitarakis)

Eine Demonstrantin wird abgeführt. Bild: Lefteris Pitarakis/AP/KEYSTONE

Krawalle in Istanbul zum 1. Mai – mehr als 200 Festnahmen



In Istanbul haben sich Demonstranten und Sicherheitskräfte zum 1. Mai Strassenschlachten geliefert. Im Stadtteil Mecidiyeköy setzte die Polizei am Montag Tränengas und Gummigeschosse gegen eine Gruppe ein, die sich den Weg zum Taksim-Platz bahnen wollte.

Den Behörden zufolge wurden 207 Personen festgenommen. Es seien Handgranaten, Brandsätze und Feuerwerkskörper beschlagnahmt worden.

Am Taksim-Platz hatten 2013 wochenlang Demonstrationen gegen die türkische Regierung stattgefunden, Proteste sind auf dem Platz inzwischen verboten. Die Gegend um den Taksim-Platz war weitläufig abgesperrt. Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu waren mehr als 30'000 Sicherheitskräfte in Istanbul im Einsatz.

epa05938281 Turkish riot police arrest a protester who tried to reach Taksim Square for a May Day celebration, in Istanbul, Turkey, 01 May 2017. According to reports, Turkish police imposed tight security measures around Taksim Square after interior ministry denied permits for celebrations to mark Labors Day in the square. Labour Day or May Day is observed all over the world on the first day of the May to celebrate the economic and social achievements of workers and fight for labourers rights.  EPA/CEM TURKEL

Er versucht den Taskim-Platz zur erreichen. Bild: CEM TURKEL/EPA/KEYSTONE

Taksim-Platz hat eine besondere Bedeutung

Die Behörden hatten, wie auch in den Jahren zuvor, Kundgebungen zum 1. Mai auf dem Taksim-Platz verboten. Lediglich regierungsnahe Gewerkschaften durften eine kurze Erklärung auf dem Platz abgeben. Gewerkschafter und Regierungskritiker versammelten sich in diesem Jahr friedlich im Stadtteil Bakirköy, wo die Behörden eine Kundgebung erlaubt hatten.

Für Gewerkschaften hat der Taksim-Platz eine besondere Bedeutung. Am 1. Mai 1977 eröffneten dort Heckenschützen das Feuer auf eine Demonstration mit rund 500'000 Teilnehmern. Mindestens 34 Menschen starben. Bis heute ist unklar, wer die Täter waren.

In der Türkei finden am Tag der Arbeit regelmässig Proteste statt, bei denen es immer wieder zu Gewalt kommt. Nach dem umstrittenen Verfassungsreferendum zur Ausweitung der Befugnisse von Präsident Recep Tayyip Erdogan sind die Spannungen im Land besonders hoch. (whr/sda/reu/dpa)

1. Mai: Die Linken und Netten auf der Strasse

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6Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Scott 01.05.2017 18:19
    Highlight Highlight Die Einzige mit einer echten Botschaft ist auf Bild 15 zu sehen. Bezeichnend da sie ihr Plakat selbst gemalt hat.
  • demokrit 01.05.2017 18:16
    Highlight Highlight Politische Säuberungen. Aber die Doppelpässler wollten das ja so.
    • Ueli der Knecht 02.05.2017 17:27
      Highlight Highlight Hauptsache demokrit hat mal wieder die Gelegenheit genutzt, um seinen privaten Neid auf kulturell Bessergestellte und seinen persönlichen Frust auszuleben, sowie um Hass gegen «Doppelpässler» zu schüren.

      Fakten:
      Istanbul ist bevölkerungsmässig 35 mal grösser als Zürich. Wenn du die Zahlen der Verhaftungen in Zürich auf Istanbul hochrechnest (36 Verhaftungen http://bit.ly/2oTT2C4), dann wurde in Zürich sechs mal mehr «politisch gesäuberert» als in Istanbul. Das einfältige schweizer Stimmvieh wollte das ja so.

      Ergo: Einpässler-Eidgenossen sind noch dümmer als Doppelpässler-Türken.
    • demokrit 03.05.2017 06:52
      Highlight Highlight Im Unterschied zur Türkei aufgrund der Begehung von Straftaten (Sachbeschädigung, Drohung gegen Beamte, Landfriedensbruch, Vergehen gegen das Sprengstoffgesetz) und nicht wegen der politischen Gesinnung.

      Die Fakten wären:
      In der Türkei wurden mind. 113'100 Beamte aus politischen Gründen weggesäubert.
      Darüber hinaus 47'000 politische Gegner zumeist ohne Anklage eingesperrt.
      Wikipedia zensiert.

      http://www.zeit.de/politik/ausland/2017-04/recep-tayyip-erdogan-entlassungen-beamte-tuerkei-militaer-justizministerium

      Unser Realitätsbeuger benötigt dringend einen weniger verbogenen Rechenrahmen.
      Benutzer Bild
    • Ueli der Knecht 03.05.2017 12:00
      Highlight Highlight Schon gut, demokrit. Du hast offenbar wiedermal keine Argumente. Vielleicht tätest du gut daran, dich in der Gegenwart zurecht und mit ihr abzufinden. Es würde vermutlich auch der Schweiz gut tun, ein paar tausend nutzlose Bürokraten zu entlassen.

      Du willst offensichtlich nicht begreifen, dass Menschen mit mehrfachen Staatsbürgerschaften («Doppelpässler-Türken») überhaupt nichts mit den Entlassungen zu tun haben, und dass deine so lautenden Unterstellungen einfach nur hass- und neiderfüllte Unwahrheiten zwecks Hetze und Befriedigung deiner niederen Instinkte sind.
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