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Terror in Istanbul: 44 Tote, darunter 13 Ausländer ++ Swiss streicht Flüge ++ EDA: Keine Schweizer Opfer ++ PKK distanziert sich



Das Wichtigste in Kürze:

Verdacht auf Anschlag des «IS»

Ministerpräsident Binali Yildirim sagte bei einem Besuch am grössten Flughafen der Türkei, erste Hinweise deuteten auf die Terrororganisation «Islamischer Staat» («IS») als Urheberin des Terroranschlags hin. Ein Sprecher der kurdischen Arbeiterpartei PKK hat sich gemäss der Zeitung Cumhyriyet folgendermassen distanziert: «Wir kämpfen gegen das türkische Militär, wir greifen keine Zivilisten mit Selbstmordattentätern an.»

Unter den Opfern seien mindestens 23 Türken und 13 Ausländer, das berichtet die französische Nachrichtenagentur AFP. Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) hatte zuvor mitgeteilt, es seien keine Schweizer Staatsangehörige unter den Toten.

Im Terminal in die Luft gesprengt

Noch am Morgen war von insgesamt 39 Toten die Rede. Ein türkischer Regierungsvertreter sagte, fünf Saudiaraber, zwei Iraker sowie je ein Bürger aus Tunesien, Usbekistan, China, dem Iran, der Ukraine und Jordanien seien getötet worden.

Nach Yildirims Angaben trafen die Attentäter am Dienstagabend mit dem Taxi am Flughafen ein. Im Terminalgebäude hätten sie dann das Feuer aus Maschinengewehren eröffnet, ehe sie sich selbst in die Luft sprengten. Zur Identität und Herkunft der Angreifer machte er keine Angaben.

Video: Augenzeugen berichten von Explosionen und Schüssen im Flughafen Istanbul

Video: watson.ch/reuters

Woher kamen die Attentäter?

Aus türkischen Regierungskreisen hiess es, keiner der drei Selbstmordattentäter habe die Sicherheitsschleusen am Eingang des internationalen Terminals passiert. Augenzeugenberichte und Videos in sozialen Medien deuteten dagegen darauf hin, dass einer oder mehrere Angreifer in den Innenbereich des Terminals gelangten.

Augenzeugen: Es war eine «wahllose Schiesserei»

Der Südafrikaner Paul Roos hielt sich zum Zeitpunkt der Attacken im Flughafen auf. Gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters schildert er seine Eindrücke von einem der Attentäter: «Er schoss auf jeden, der ihm in die Quere kam. Der Mann war ganz in schwarz gekleidet und nicht maskiert. Es war eine wahllose Schiesserei.» Ein weiterer Augenzeuge, Oftah Mohammed Abdullah, berichtet gegenüber AP, einer der Attentäter habe plötzlich eine Waffe aus der Jacke gezogen und zu Schiessen begonnen. Der Attentäter habe in aller Ruhe agiert, er sei wie ein «Prophet» durch die Halle gelaufen. (tat)

Aus Regierungskreisen hiess es weiter, zwei der Angreifer hätten sich vor dem Ankunftsbereich des Internationalen Terminals in die Luft gesprengt, ein weiterer auf dem angrenzenden Parkplatz. Mindestens einer der Angreifer sei von der Polizei beschossen worden, bevor er seine Sprengstoffweste gezündet habe.

«Es fühlte sich so an, als ob einer mit dem Bulldozer den Flughafen hätte plattmachen wollen»: Ein Augenzeuge erzählt.

Flugverkehr wieder aufgenommen

Die Airline bot allen Reisenden mit Buchungen von oder nach Atatürk Airport an, die Flüge kostenlos umzubuchen oder zu stornieren. In der Nacht waren etliche ratlose Reisende vor dem Flughafen gestrandet, die vor den Terrorangriffen aus dem Terminal geflohen waren. Nach dem Angriff hatte Ministerpräsident Binali Yildirim den Flughafen noch in der Nacht besucht. Er hatte den Flughafen für landende und startende Flüge wieder für geöffnet erklärt. Die Schweizer Fluggesellschaft Swiss hat ihre beiden Flüge vom Mittwoch gestrichen. Die betroffenen Kunden können gratis umbuchen.

Workers stand near debris from yesterday's blasts as they take a break at Turkey's largest airport, Istanbul Ataturk, Turkey, June 29, 2016. REUTERS/Osman Orsal

Aufräumarbeiten im Gange: Mitarbeiter der Flughafens räumen beschädigte Scheiben weg. Bild: OSMAN ORSAL/REUTERS

Der Atatürk-Flughafen – der in etwa ein Passagieraufkommen wie das Lufthansa-Drehkreuz in Frankfurt hat – liegt auf der europäischen Seite Istanbuls. Auf der asiatischen Seite der Millionenmetropole liegt der kleinere Flughafen Sabiha Gökcen.

Die Polizei sperrte den Atatürk-Flughafen weiträumig ab. Fotos vom Anschlagsort zeigten ein Bild der Verwüstung ausserhalb des Ankunftsterminals, wo Passagiere normalerweise auf Taxis warten. Auf einem Foto war ein auf dem Boden liegendes Schnellfeuergewehr zu sehen.

Erdogan appelliert an Westen

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan kam in Ankara zu einem Krisentreffen mit Ministerpräsident Yildirim und Armeechef Hulusi Akar zusammen. In einer Mitteilung rief Erdogan die Welt zum entschlossenen Handeln gegen die Terrorbedrohung auf, besonders die westlichen Staaten.

Das Attentat müsse ein Wendepunkt im weltweiten Kampf gegen den Terrorismus sein. Die Bomben hätten in jedem Flughafen auf der ganzen Welt detonieren können. «Jeder soll wissen, dass die Terrororganisationen nicht unterscheiden zwischen Istanbul und London, Ankara und Berlin, Izmir und Chicago, Antalya und Rom», liess sich Erdogan zitieren.

Turkey's President Recep Tayyip Erdogan walks outside a hospital after visiting wounded people, near an explosion site in Istanbul, Tuesday, June 7, 2016. A car bomb attack targeting a bus carrying riot police during rush hour traffic in Istanbul on Tuesday has killed number of people and wounded dozens others, the city's governor said. (AP Photo/Lefteris Pitarakis)

Hofft auf einen Wendepunkt in der weltweiten Terrorbekämpfung: Recep Tayyip Erdogan. Bild: Lefteris Pitarakis/AP/KEYSTONE

Die Regierungen der USA, Deutschlands und Frankreichs verurteilten den Terrorangriff. Gleiches tat auch UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon. Er hoffe, dass die Verantwortlichen hinter der Attacke identifiziert und zur Rechenschaft gezogen werden könnten.

Bundespräsident Johann Schneider-Ammann schrieb am Mittwochmorgen, die Schweiz sei «erschüttert über den schrecklichen Anschlag» am Flughafen von Istanbul. «Wir trauern um die Opfer. Unsere Gedanken sind bei ihnen, den zahlreichen Verletzten und ihren Familien.»

Wiederholte Anschläge

Die Türkei war in den vergangenen Monaten mehrmals Ziel terroristischer Anschläge. Bei einem «IS»-Selbstmordanschlag im Istanbuler Zentrum waren im Januar zwölf deutsche Touristen getötet worden.

epa05397169 Passengers go through security check at Ataturk international airport in Istanbul, Turkey, 29 June 2016. At least 36 people were killed and more than 140 others were wounded in three separate gun and bomb attack outside and inside the terminal of Istanbul's Ataturk international airport on 28 June, media reported quoting officials. The attacks have been linked to either the so-called Islamic State (IS or ISIS) militant group or Kurdish separatists, media added.  EPA/SEDAT SUNA

Am Tag danach: In Teilen des Flughafens Atatürk herrscht – scheinbar – schon wieder Courant normal. Bild: SEDAT SUNA/EPA/KEYSTONE

(cma/sda/dpa/afp/reu)

Bombenanschläge in Istanbul seit August 2015

Die türkische Metropole Istanbul war in den vergangenen Monaten immer wieder das Ziel von Attentaten mit Bomben. Einige Fälle:
Juni 2016: Die Explosion einer ferngezündeten Autobombe tötet im Zentrum Istanbuls elf Menschen. Eine PKK-Splittergruppe bekennt sich auf ihrer Internetseite zur Tat.
Mai 2016: Bei einem Autobombenanschlag auf das Militär werden fünf Soldaten und drei Zivilisten verletzt. Nach türkischen Medienberichten bekennt sich die PKK zum Anschlag.
März 2016: Ein Attentäter sprengt sich auf der zentralen Einkaufsstrasse Istiklal in die Luft und reisst vier Menschen mit in den Tod, 39 weitere werden verletzt. Laut türkischer Regierung hatte der Attentäter Verbindungen zum «IS».
Januar 2016: Bei einem Anschlag im historischen Zentrum Istanbuls werden zwölf Deutsche getötet. Der Angreifer sprengt sich mitten in einer deutschen Reisegruppe in die Luft. Der Attentäter gehört nach Angaben der türkischen Regierung dem «Islamischen Staat» («IS») an.
August 2015: Bei einem Bombenanschlag und einem anschliessenden Angriff auf eine Polizeiwache werden mindestens vier Menschen getötet. Laut türkischen Medien bekennt sich die PKK zu der Tat. (sda/dpa)

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49
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49Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Rodolfo 29.06.2016 22:46
    Highlight Highlight Erdo. hat viele Monate lang dem IS Waffen geliefert,
    weil der IS gegen Assad kämpfte. Denn E. war nie ein Freund von Syrien's Assad. Erdo's Ziel war, No. 1 im Nahen Osten zu werden. Erdo liess seine korrupten "Freunde", darunter sein Sohn, vom IS billiges Erdöl kaufen. Erdo brach den Waffenstillstand mit der PKK, weil die Kurden in Syrien zu gute Kämpfer sind - das war ihm nicht geheuer. Jetzt bezahlt er die Rechnung - den IS und die Kurden zum Feind. Die Anschläge werden sogar zunehmen! Der stolze Pfau am Bosporus! Erdo wird Federn lassen müssen! Recht geschieht ihm!
    -
    http://vvvvvvvvvvv
    • nrzh 30.06.2016 01:43
      Highlight Highlight Danke für diese sehr bemerekenswerte Fakten. Habe mich schon gefragt ob du ein Rassist bist. Recht geschieht Erdo wenn 40 Unschuldige Menschen getötet werden. Was auch immer du nimmst nimm weniger...
  • nrzh 29.06.2016 19:35
    Highlight Highlight Richtig traurig 40 Leute verlieren Ihr Leben. Unschuldige Zivilisten tot. Istanbul. Paris. Was ist das Ziel dieser Anschläge? Unschuldige Menschen töten für welchen Krieg. Willkommen 2016. In Geschichte habe ich etwas gelernt nämlich, dass wir nichts aus der Geschichte gelernt haben...
    Rege mich richtig auf mit euer Besserwisserischen Kommentaren. Schande über euch möchte gern Fachexperten.
    • FrancoL 29.06.2016 22:34
      Highlight Highlight Vielleicht hättest Du doch ein wenig genauer im Geschichtsunterricht zuhören müssen, dann würdest Du nicht einen solchen Stuss im Schlusssatz schreiben.
      Die Geschichte lässt doch einige Schlüsse zu, dass es die Menschen trotz der Geschichte nicht immer besser machen hat wohl damit zu tun dass einige wenige Menschen rücksichtslos und egoistisch handeln, ohne auch nur einen Moment an die Konsequenzen für andere zu denken.
    • nrzh 30.06.2016 01:39
      Highlight Highlight Ja ich hätte dich als Geschichtslehrer gebraucht. :)
      Vielleicht hätte ich gelernt dass die Menschheit doch etwas aus der Geschichte gelernt hat...

    • FrancoL 30.06.2016 07:36
      Highlight Highlight @nrzh; Es ist immer billig DIE MENSCHEN in der Geschichte auf deren Lernresistenz behaften zu wollen. Die Geschichte lernt dass ein gewisser Teil lernresistent ist und dass vor allem dieser Teil BEWUSST lernresistent ist und BEWUSST versucht die Geschichte zu wiederholen weil es zu deren Vorteil ist.
      Ein weitaus grösserer Teil der Menschen lernt aus der Geschichte nur sind diese nicht an der Macht und kämpfen gegen diese lernresistenten Machtmenschen.
  • Nonqi 29.06.2016 12:39
    Highlight Highlight Was man sät das erntet man, lieber Erdogan.
  • FrancoL 29.06.2016 10:06
    Highlight Highlight Ich bringe wieder das alte Thema:

    A) Wenn die Umgebung des Terrorismus , dessen Alimentation nicht ernsthaft bekämpft wird und zwar Regionen übergreifend werden wir weiterhin solche Anschläge erleben.

    B) Wenn die Grundursachen die zum Terrorismus führen nicht abgehandelt und eliminiert werden, werden wir weiterhin solche Anschläge erleben.

    Es ist die Staatengemeinschaft die am gleichen Strick ziehen muss, aber dies ist wohl ein Wunschdenken, denn zu viele Geschäfte und Machentfaltungen hängen in der Causa Terror.
    • meglo 29.06.2016 10:55
      Highlight Highlight Ich stimme ihnen mit A) und B) zu, würde aber noch folgendes hinzufügen:
      C) Keine Ungerechtigkeiten und Verbrechen rechtfertigen andere Ungerechtigkeiten und Verbrechen.
      Dies ist wohl ein weiterer Grund, weshalb es so schwierig ist, mit rechtsstatlichen Mitteln gegen Terrorismus anzukämpfen.
    • philosophund 29.06.2016 12:08
      Highlight Highlight Die Rangkämpfe innerhalb der türk. Politik wurden seit jeher immer auf dem Buckel des Volks gemacht. Zwecks "Stuhlerhalt" im türk. Rat sind fast alle dazu bereit über Leichen Sprünge zu machen. Koste es was es wolle. Am Ende leidet der arme Mann. Der arme Mann ist aber ein dummes Schaf und läuft seinem Hirten hinterher.

      Bildung und Aufklärung wäre die ideale Antwort. Aber das Schaf frisst das vorgeworfene Heu und fragt nicht weiter nach.
  • stiberium 29.06.2016 09:38
    Highlight Highlight Weiss nicht ob ihr das veröffentlichen könnt (Kein Blut zu sehen). Das Video zeigt angeblich den einen Attentäter wie er niedergeschossen wird und sich dann in die Luft sprengt. Zumindest durch seine Bombe dürfte niemand verletzt oder getötet worden sein. Von ihm wird wohl auch die Waffe in der Bildstrecke sein...

    (Anmerkung der Redaktion: Danke für den Hinweis, wir haben das Video bereits gesehen. Zumindest vorläufig verzichten wir auf eine Publikation – den Link haben wir entfernt. Danke fürs Verständnis.)
  • meglo 29.06.2016 09:08
    Highlight Highlight Es ist schon ein starkes Stück, dass der Brandstifter nun nach der der Feuerwehr ruft. Erdogan ist es doch, der den IS sei Jahren teils offen, teils heimlich, unterstützt: Seit Jahren kauft die Türkei den Kriegsverbrechern des IS das Öl aus den erbeuteten Ölfeldern ab. Ohne dieses Geld und ohne logistische Unterstützung aus der Türkei wäre der IS doch nie so stark geworden. Nun muss Erdogan feststellen, dass tollwütige Hunde auch jene beissen, die sie füttern. Ob er etwas daraus lernt?
    • Iskender Dogan 29.06.2016 10:32
      Highlight Highlight Ich mag den Typen auch gar nicht.. aber aus einer Tragödie etwas politisches zu formulieren.. braucht schon ein kaltes Herz?..
    • Juan Igg 29.06.2016 10:38
      Highlight Highlight Dass Erdogan den IS unterstützt ist reines populistisches Propaganda, die alle gläubigen Muslime in einen Topf wirft. Tausende Kilometer entfernt von IS-Hunden lässt sich sehr einfach ein Besserwisser sein.
    • Stachanowist 29.06.2016 10:45
      Highlight Highlight @ Jean

      Erdoğan und IS sind also "alle Muslime"? lol
    Weitere Antworten anzeigen
  • amore 29.06.2016 08:59
    Highlight Highlight Mir geht die Verschwöhrungstheorie nicht mehr aus dem Kopf: Die Regierung plant zusammen mit dem IS diesen Ansclag. So kann man beweisen, dass der IS kein Verbündeter ist. Und die Waffenlieferungen an den IS können weitergehen und die Kurden werden weiter gemeinsam unterdrückt.
    Die Geheimdienste denken sich ja die übelsten Sachen aus. Siehe Operation Northwoods:
    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Operation_Northwoods
    • Juan Igg 29.06.2016 10:39
      Highlight Highlight Klassiker-These: Alle gläubigen Muslime sind Terroristen. Schämt euch!
    • Stachanowist 29.06.2016 10:49
      Highlight Highlight @ Juan

      Glaube auch nicht an diese Verschwörungstheorie. Aber wo hat amore von "allen Muslimen" geredet? Wenn ich nichts überlesen habe, schreibt er nur von der Regierung Erdoğan und dem IS. Sind das alle Muslime?

      Du scheinst einen ziemlichen Beissreflex zu haben. Lies doch die Posts genau, bevor du jemandem die Generalisierung von Muslimen vorwirfst.
    • NWO Schwanzus Longus 29.06.2016 11:05
      Highlight Highlight @amore, genau richtig. Die Türkei unterstützt alle Terrorgruppen in Syrien und anderswo und die Anschläge hat das MİT (Geheimdienst) mit dem IS gemacht um zu sagen, seht her, wir unterstützen den IS nicht den sie greifen uns an. Bis jetzt benutzte man die Terroristen meistens gegen HDP Proteste jetzt aber auch gegen Normale Zivilisten.
  • Mehmed 29.06.2016 08:10
    Highlight Highlight Erdogan kommt nicht drum herum, Verantwortung für seine Politik zu übernehmen.
  • Scaros_2 29.06.2016 07:53
    Highlight Highlight Die sollen Angeblich mit dem Taxi gekommen sein? Wie ist das möglich? Jeder der einmal an diesem Flughafen war kennt dieses System der Schranken, Fahrzeugkontrolle etc. Da müssen ja diverse Personen wirklich gepennt haben oder einfach nur Arbeitsfaul. So was dürfte doch gar nicht passieren?
  • Paia87 29.06.2016 07:23
    Highlight Highlight Vielleicht wäre eine andere Werbung/Anzeige in diesem Artikel besser?!

    (Danke für die Rückmeldung: Wir haben das Werbebanner entfernt - Die Redaktion.)
    Benutzer Bild
  • Raembe 29.06.2016 05:30
    Highlight Highlight Trauriger Vorfall. Allerdings halte ich nicht viel vom türkischen Sicherheitspersonal.

    Ich war vor 2 Monaten in Antalya. Am Tag der Abreise, standen da zwar mehrere Polizisten, aber die waren eig nur am quatschen.

    Wer in schon in Antalya war, kennt die grosse Halle bei den Check In Schaltern. Damals musste ich ne Weile darin warten. Jetzt kommt das Krasse: Als ich ankam bemerkte ich eine Tasche, die unbewacht in der Halle stand. Ich hab ca eine Stunde gewartet, die Tasche stand immer noch allein da. Die Polizei interessierte sich nicht dafür. In der Tasche hätte auch ne Bombe sein können
    • SemperFi 29.06.2016 07:28
      Highlight Highlight Nun gut, Sie hätten die Tasche auch melden können.
    • Raembe 29.06.2016 07:49
      Highlight Highlight Hab ich, die haben nur abgewunken.
    • philosophund 29.06.2016 11:56
      Highlight Highlight Gibt es dir mehr Sicherheit, wenn die Bullen in Kontaktstellung beim Eingang warten?

      Bzgl. Tasche.
      bestimmt waren eingelegte türk. Gurken darin.

      ..oder die Tasche stand eingereiht vor einem Taschengeschäft.

      ..oder die Tasche war deine eigene und Stand mit dir eine Stunde lang in der Halle.

      Zuviel all inclusive ist nicht gut junge. höhö

    Weitere Antworten anzeigen
  • Kato 28.06.2016 23:35
    Highlight Highlight https://www.facebook.com/senem.icel/posts/574551626039390

    Türkische Journis berichten live via FacebookLive
  • Jasjmin 28.06.2016 22:09
    Highlight Highlight Wenn ich solche Bilder sehe, blutet mein Herz.
    Wie lange muss es noch so weiter gehen?
    • 90er 28.06.2016 22:19
      Highlight Highlight Mir auch :(
      Aber ich habe das Gefühl das sich das langfristig nur noch verschlimmert, vielleicht sollte die Regierung mal aufhören Minderheiten in ihrem Land zu diskriminieren und zu unterdrücken, der Angestaute Hass widerspiegelt sich leider oft in solchen Blutigen Reaktionen.
      Und nein, ich will hier nichts gutheissen sondern verurteile die Gewalt, aber die Frage nach dem Wieso sollte man sich sicher stellen.
    • N. Y. P. D. 28.06.2016 23:00
      Highlight Highlight Schrecklich, diese Bilder. Diese Anschläge sind ganz klar zu verurteilen.
      Ich würde deine Frage aber anders formulieren: Wieso hat die Gewalt wieder angefangen ? Es gab eine lange Periode der Stabilität. Für mich ist der Hauptschuldige für diese Anschläge nicht bei den Kurden zu suchen.
    • Jasjmin 28.06.2016 23:02
      Highlight Highlight Die erhängte Nachrichtensperre spricht für sich...
      Die Frage nach dem Warum stellt sich wohl automatisch. Die Antwort wird immer deutlicher.
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